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Familie allgemein Farangis G. Yegane Fotostrecke Manuchehr Jamali Miriam Y. Arani

Sehnsucht nachhause

Ich beginne unsere Familienfotos zu sortieren, wobei ich hier einige ungeordnet und eklektisch hochlade. Zuhause ist für mich da wo die Bande bestehen. Ich muss noch eine geeignete Form für ein digitales Album finden.

Großvater Wilhelm Lück, Mama Farangis Gertrud, im Hintergrund meine Urgroßmutter Rosa König (geb. Kraus) und unten Großonkel Paul Lück und Gattin. Mein Großvater Wilhelm Lück war Prediger in der darbystischen Brüdergemeinde in Stendal.
Farangis G. Yegane (geb. Gertrud Waltraud Lück-Flender)

Manuchehr Jamali, mein Vater (Mohammad Yegane Arani), Miriam (meine Schwester) und Tante Jamile. Jamile war die erste weibliche Gynäkologin in Schiraz (Persien/Iran). Leider haben Miriam und Papa zu der Zeit noch Eier gegessen. Eine ganze Menge Jahre später haben sie das aber nicht mehr getan, wofür ich ihnen sehr dankbar bin.Meine Urgroßmutter Lück mit Farangis/Gertrud und ihrer Schwester Irmgard.Mein Urgroßvater Lück mit Irmgard und Farangis/Gertrud

Großonkel Paul Lück mit Sohn

Mein Opa Wilhelm Lück

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Dekonstruktion statt Destruktion Inspiring Säkularer Mystizismus Sichtweisen

Sätze (1)

Other things equal …

Soziale Widrigkeiten erlebt man nicht nur bei Meinungsgegnern.


Gedanken ( 23 – 05 – 2012 )

Die Angst vor dem Undenkbaren:
Das Dilemma der menschlichen Agonie ist die Vorstellung der (menschlichen) Allmacht im Denken: Kein Bezug zur Welt, der sich mit dem Denken der Anderen, des All-Lebens, zusammenbringen lässt auf sinnvolle Weise. Die Isolation des Menschen ist seine Agonie.

Das Böse gegen das Böse:
Hölle als Metapher – ein Gewissen sei was schlechtes?

Bekämpfungen:
Konspirationen brauchen eine Fiktion – und wenn sie eine haben, dann enden sie in irgend einer Art Massen-/mord oder Massen-/tötung.

Eigenverantwortung:
Man ist nicht fremdbestimmt in der Seele, man ist: „man selbst“.


Zeitsprache

Wenn die Gestirne sprechen, dann heißt das nicht unbedingt, dass sie mit mir oder dir sprechen. Wir lauschen ihnen, ohne dass wir adressiert werden. Was ist das für eine sonderbare Sprache, die nicht unsere ist – so anders, wie das Rauschen von Wind in Bäumen.

Diese anderen Sprachen nennen wir Naturphänomene. Wir verstehen sie nicht und übersetzen diese Sprachen in Wissenschaften. Wir haben mit dem Adressaten dieser Sprachen nichts zu tun, außer dass wir selbst ja auch eine Sprache haben.


Freiheitssuche

A: Gedanklich gesehen, ist es nicht so, dass frei zu schreiben gleichzusetzen ist mit frei denken?

B: Welch ein langweiliger und ermüdender Gedanke. Ich bin sowieso frei, zumindest im Denken.

A: Das Denken ist frei, oder? Aber ist denn das Schreiben frei? Man kann ordentlichen Unsinn schreiben, aber man braucht sich erst gar nicht langweilig, unspektakulär beschweren …

B: Beschweren worüber?

A: Über die Art der Einengung im Denken, die als Denkfreiheit gehandelt wird.

“Kommen Sie auf den Punkt!” könnte gesagt werden. Nun gut, der Punkt ist der, dass meine Punkte anders sind als die Ihrigen. Was das für Punkte sind? Punkte, die Sie tagtäglich für Un-Punkte erklären, indem Sie die Welt entgegengesetzt verstehen möchten.

Gedanklich gesehen sind die meisten Menschen unfrei, aber nicht gezwungenermaßen. Woher ich mir da so sicher sein kann? Wenn Fragen über das tatsächlich Ungewusste gestellt werden, bleibt meist alles andere wichtiger, als die Inhalte die zu fragen vorgegeben werden.


Das Recht des Rechts

Kritik an denen, die das eigene Recht vom Recht des anderen unterscheiden.

Einer sagt, “ich habe aber das Recht, mich gegen selbst die zu verteidigen, die gar keine Bedrohung für etwas darstellen,” was heißt: Angriffskriege gegen Windmühlen sind in seinem Falle legitim.

Ein anderer sagt “und ich darf mich gegen den Angriff verteidigen, ich hätte keine Hilfe geleistet”. Wenn du siehst wie ein Lebewesen, ein Individuum, ungerecht behandelt wird, kann es sein, dass du dorthin rennst und schreist: “Was macht ihr denn mit diesem armen Ding, foltert ihn zumindest nur halb so wild!” Oder du kannst dorthin gehen und sagen: “Hört auf dieses Wesen hier zu foltern”. Alles läuft auf die Frage der Kluft zwischen Freiheit und intentionierter Ungerechtigkeit hinaus.

***

Kritik am mir selbst dafür, dass mir die Unebenheiten anderer wie Fehlgeleitetheiten scheinen, aber was ist das Ziel dessen, dem das eigene Recht die Ungerechtigkeit-gegenüber-dem-anderen schmackhaft macht? Sich zu schützen und den anderen zu entblößen in seiner Verletzlichkeit, seiner Sensibilität.

Kritik an denen, die mit Denkvorschlägen Kolonialisierung im Denken betreiben wollen. Der Denkkolonialismus den ich meine, hat sich selbst zur Aufgabe gemacht alle geistigen Ozeane trockenzulegen, um die Weltmeere endgültig verdinglichen zu können. Zuerst haben sie die Myriaden der Sprachvielfalt aller Wesen als Kakophonie bezeichnet.

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Das alte Zuhause verlieren

I’m losing my home

This is our garden. I am losing my home. I am emotionally dead. Superficially smiling. Keep on treading, trying to weave substantially meanigful threads.

1. Der Mut unpopulär zu sein: ist nötig, wenn Du unpopuläre Meinungen vertrittst.

2. Job/Subsistenz und Idealismus/Engagement/zivilgesellschaftliches Mitgestalten trennen: ist nötig, wenn die Gesellschaft versucht Dir zu vermitteln, dass beides austauschbar wäre oder beides Hand in Hand gehen könne.

3. Wenn Du eine Distribution von einer Millionen hast. Wenn eine Sache wirklich gut ist, können sowieso nur einzelne mit solchen Inhalten korrespondieren. Siehe dazu z.B. auch Seneca: die große Masse und die Zirkusspiele in seinen Briefen an Lucilius (in https://www.zvab.com/Briefe-Lucilius-Gesamtausgabe-Band-Stoische-Lebenskunst/30119139670/bd ) hier in eine sehr schönen anderen Fassung online: Seneca: Epistulae Morales – Epistula 7: https://www.lateinheft.de/seneca/seneca-epistulae-morales-epistula-7-ubersetzung/

Ziehe dich also in dich selbst zurück soweit wie möglich; Verkehre nur mit Leuten, die dich besser machen können, und lass solche sich an dich anschließen, die du besser machen kannst. […] Es gibt kein Grund dafür, dass die Ruhmsucht der bekannt zu machenden Anlage dich in die Öffentlichkeit führt, dass du vorlesen oder diskutieren willst; was ich wollte, dass du es machst, wenn du eine geeignete Ware für das Volk besäßest: Es gibt niemand, der dich erkennen könnte.

4. Sich nicht zum Schweigen bringen lassen, von Leuten, die Dein Subjekt-Sein als Manko titulieren. So ist es auch mit Meinungen, die Du differenziert für Dich abwägst und ausarbeitest. Andere mögen sie nicht verstehen und deren Multiangulation nicht nachvollziehen können. Nichtsdestotrotz ist die Meinung nicht weniger gültig und muss nicht weniger gesagt werden.

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Irgendetwas Kranksein

Menschen mit ihren Gesinnungs-Clustern

Ich hab keine Lust mehr, ich bin total frustriert, es ist eigentlich sinnlos das irgendjemandem zu schreiben. Vor dem ganz banalen Rassismus kann man sich nicht schützen. Ständig die Vorurteile, ständig Abwertung und das alles im Rahmen einer Gesellschaft und von Gesellschaften die sowieso nur geistigen sowie materiellen Konsum und soziale Herrschaftsmodelle als Ideal praktizieren und/oder anstreben.

Ich weiß noch nicht mal ob es wirklich Rassismus ist, oder ob es einfach das nicht normal sein ist, irgendein von irgendwelchen Normen abweichen. Es scheint eher sowas zu sein, denn ich mache die Erfahrung in allen Völkern unter allen Leuten.

Ich kann auf diese Menschen verzichten. Es ist ein dummes soziales Ausgrenzungsspiel. Sollen die Leute es doch spielen.

Ich bin auf meinem Weg dabei für eine Tierrechtsethik zu kämpfen. Dieses ganze menschliche Gedöns, von Menschen, die sich mit solch einem gehässigsten Mist aufhalten. Diese Individuals wollen sich wohl kaum ernsthaft um ein weiterkommen bemühen, denn sie wollen zu sehr einfach nur besser sein, die Gewinner sein … bitteschön. Ich kann auf das, was es da zu gewinnen gibt gerne verzichten. Ich will das alles von Anfang an überhaupt nicht.

Meine “eigene enge Verwandte” und deren Leute verabscheuen mich – und die sind ethnisch alles mögliche … die völkisch orientierten Leute halten sich an klare rassische Zugehörigkeiten … der eine Hass relativiert den anderen Hass. Ich bin überall wo ich bin nicht dazugehörig.

Deswegen suche ich nach Individuen die nicht zu irgendwelchen dieser Cluster zählen wollen. Ich könnte mir vorstellen, dass es diese auch unter Menschen geben sollte. Es gibt bestimmt Menschen, die auch merken, dass man sowieso unter “Menschen” immer fehl am Platz ist. Menschsein ist jedoch nicht immer nur zu einem Cluster zu gehören wollen. Es kann auch etwas anderes sein.

Ich treffe viele Menschen, die total einsam sind, die aber trotzdem eine Clustergesinnug haben. Sie sind einsam und trotzdem entschiedenermaßen geistiger oder gesinnungsmäßiger Teil irgendwelcher Cluster.

Wenn man nicht Teil eines Gesinnungsclustergebildes ist, heißt das noch lange nicht, dass man das vermisst. Man wird von Menschen einem anderen Cluster oder einer anderen Gruppe – im Fall von Diskriminierung – zugeordnet. Dabei gehört man dazu auch nicht unbedingt.

Vielleicht kann auch das kränkend sein. Jeder hat wahrscheinlich andere Gründe, die für ihn/sie an Dsikriminierung kränkend sind. Das schlimme ist im Wesentlichen natürlich einfach der Umstand, dass die diskriminierende Gruppe oder das diskriminierende Individuum sich hierarchisch über einem ansiedelt mittels Abwertung.

Schwer ist es wirklich sich außerhalb der Hierarchien von Knechten und Herren zu bewegen. Ich kann mich diskriminiert fühlen, weil ich wirklich dazugehören will, oder weil ich diese ganze Setting für problematisch halte.

Die Diskriminierenden wollen von ihrem selbst erschaffenen Privilegien nicht ablassen. Wir bewegen uns mit zahllosen Menschen aber eines Tages auch im Nicht-Räumlichen, dann gibt es kein Terrain mehr das wir beherrschen können.

Erstmal Ende.

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Gedichte

universalsündenböcke

alles ist behaftet mit menschlichen begriffen, das ich …
dabei ist sein oder ihr ich nicht mein ich …

wer ist das, wer deinem du sein ich abspricht …
als sei die koinzidenz mensch zu sein ein ewiges imperativ …
und selbst wenn es keine koinzidenz ist,

das ist mir gleich … meinem Du zählen die Dus die in der Welt vieler homogen anthropozentrisch denkender Menschen keine Dus sind.

Mir sind sie Dus.

Wer will mir das als ich nehmen. Dann müssten diese Menschen mein ich und mich als ich und deren du streichen.
wer will mir befehlen was und wer mir ein “wer” und ein “du” ist?

***

tiere sind der universalsündenbock menschlichen denkens …

 

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Allgemein

Klangstueck: lebe für

Klangstück

“Lebe für antibiologistischen Antispeziesismus”

Link zur der MP4-Datei: Lebe für antibiologistischen Antispeziesismus.

Ich wollte dazu noch was sagen, werd ich auch noch tun …

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Familie allgemein Fotostrecke

Beheimatungen

Bahman und Palang Yegane Arani

Autumn

Christmas, Winter Solstice, Mithras’ birthday – … artificial tree, as a matter of course.

Lothar and me

Spontaneous creative writing experiment …

In der Alhambra durfte sich alles mögliche in Zeit und Geschichte begegnen – nicht nur menschliche Schicksale, sondern das Weltall selbst durfte sich dort begegnen. Hier ist alles segregiert. Wir bekommen die Begriffe nie zusammen. Keine von uns. Dazu haben sich die Menschen einen Gott und eine Erkenntnis geschaffen, die allem in Zuweisungen begegnen. Was ich sagen will, ist, die Bande, die sich ergaben, dürfen sich nicht ergeben haben. Jetzt.

Menschen auf beiden Seiten begegnen mir als sei ich (sneering) “Rassenschande”, nicht wegen der Lokalität meiner Herkünfte, sondern der geistigen Beheimatung dieser jeweils. Würde ich mich in klar definierten Räumen bewegen und hätten auch meine Vorfahren dies immer getan, dann hätte sich diese Art der “Rassenschande” niemals ergeben können. Es wird immer weiter sortiert, nur pazifistischer.

Meine Zugehörigkeit bindet sich an keinerlei Nationalitäten, aber an Familiengeschichten die ihre Art teils hatten, teils haben wollten zu verlaufen.

Apostles – The Hunt (pt1) – The Liberators March

Das optische, die Spiegelung dessen in vielerlei Hinsicht, was unser Gesicht sein soll – Stress – aber es ist das Gesicht meiner Verflechtungen. Da bleibt es auch: Es beheimatet sich nicht in Identitäten und Rollen und Geschichten, die in der Menge gefasst werden. Es ist das Gesicht, das jeden Tag gleichermaßen die totale Zerstörung der Welt aber eben so betrachtet, dass sein Wesen auch fortwährend darüber sprechen will. Viele wollen Eure Gesichter zerstören und vielleicht seid Ihr auch bewusst und absichtlich am Zerstören anderen Seins.

Ich will mich daraus bewegen, aber meine Beheimatung bleibt in der Familie – und nur als solche unsichtbar und sichtbar … keine größere geschlossene Gruppe an Menschen funktioniert gänzlich.

The Sect Insect – Alhambra

Eine Kurzgeschichte

‘ … Nein, wirklich in der Alhambra!’

Nein, wir hausten tatsächlich 10 Nächte lang mit Schlafsäcken in der Alhambra. Erstens hatten wir von der Katzen-Universität dort gehört, zweitens gab es die Geschichte: Die lange gereist waren, die erschöpft von den Schiffen kamen, trafen sich, erholten sich im Generalife in der Alhambra. Aber die Geschichte begründete sich nurnoch auf einem Mythos, der sich um ein Gedicht herum sponn das lange schon verschollen war; Es gab anscheinend keine schriftliche Überlieferung mehr (angeblich nurnoch eine in London, England, aber in den Händen eines Privatsammlers … ).

Also wir kamen an einem heißen Sommertag – wie soll es auch sonst sein – in Granada und endlich in der Alhambra an. Wir liefen durch die Gärten. Um uns herum die Wasseranlage, die einen sogar diese schönste Treppe da – dort hinauf und hinab begleitete. Die Rosen, natürlich der weiße schöne Löwenbrunnen. Man war gleichzeitig in einer Festung, einem Kloster, einem Paradiesgarten der alles so wie es war faßte, und einem Tempel des Universums. Wir mußten also dort bleiben.

Neben einer Brücke und einem blassgelben Wachturm befand sich ein großer tiefer weiter Graben in dem Pflanzen wuchsen die mit wenig Feuchtigkeit in der Hitze auskommen; Olivenbäume und Sträucher und kleine Palmen, sehr kleine. Dort wollten wir schlafen. Wir legten unsere Schlafsäcke also schonmal irgendwo an diesen Schlafplatz und setzten uns oben in den Rosengarten auf die warme Steinmauer die dem Graben angrenzte … Die Nacht eröffnete uns den Weg zur inneren Erkenntnis die sich (selbst) als Teil des Universums erfährt. Die Magie des Ortes ist eine Vision, die einem zum Rosenblatt werden läßt, das darum fleht nur von seinem Freund, der roten Ziege gegessen, nicht aber von der Prinzessin abgepflückt zu werden … die Prinzessin schläft und träumt vom Universum. Sie pflückt auch im wachen Zustand keine Rose aus ihrem ‘Paradies’. Die rote Ziege – vor allem – meint auch es ist am besten für die Rose in der Sonne zu blühen und zu welken … Während wir dem Weltall lauschen, knabbern wir Salat und trinken Mineralwasser. Nati liegt schon und erzählt mir noch eine Geschichte die von der Prinzessin handelt die hier gelebt haben könnte.

Zal Yegane Arani

Gita Marta Yegane Arani

Großonkel Paul Lück hat im Leben meiner geliebten Mutter (Farangis Yegane, geb. Lück-Flender) eine wichtige Rolle eingenommen.


Grandpa Wilhelm und Großonkel Paul mit Großtante Frieda und Eltern und Papa Yeganeh Arani.

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Aha

This is interesting

Amazing, these reseachers assumed that I am turkish and noticed my articles about neo-veganism.

Middle East Technical University: ANIMAL RIGHTS IN LAW OF TURKEY:

Retrieved from: http://s3.amazonaws.com/academia.edu.documents/40495772/Animal_Rights_in_the_Law_of_Turkey.pdf?AWSAccessKeyId=AKIAIWOWYYGZ2Y53UL3A&Expires=1498867779&Signature=eg9IIc9%2FBhhm0ehypWFwR4fHCxc%3D&response-content-disposition=inline%3B%20filename%3DAnimal_Rights_in_the_Law_of_Turkey.pdf (accessed on 30th June 2017)