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Familie allgemein

Grandparents Yegane / Lück


My grandmother Cobra Yeganeh Arani, born ‘Amali. My grandma’s father was an reknow Ayatollah in his region at his time. He disinherited my granmother for becoming Baha’i. Though later in life my grandmother wasn’t happy with that faith either, as far as I am informed. My grandmother Cobra was an absolute gardening enthusiast. My grandparents had land near Karadsch about 100 hektar in size, a garden called ‘Gondecama’. As children we went there with my parents and it was amazing in every way. My grandparents basically lived in Teheran though an only went occasionally to their garden, where they had people looking after everything when they were away though.



My grandmother Martha Lück geb. König, later Martha Flender. I will write a bit about my grandma Martha later … . Meine Urgroßeltern auf Königs Seite sind Max König und Rosa Kraus. Die Geschwister meiner Großmutter Martha sind Ella König (später Ella Mittelbach verheiratet mir Paul Mittelbach) Kurt König. Martha war die Jüngste, Ella die älteste. Ich hatte eine sehr gutes Verhältnis mit meiner Großtante Ella. Sie lebte in Reichenbach im Vogtland.


Mein Großvater Wilhelm Lück, geboren in Siegen (Westfalen), Darbystischer Prediger der Brüdergemeinde in Stendal, Sachsen-Anhalt.


Mein Großvater Hossein Yeganeh Arani, geboren in Kashan, Iran. Privatier, Gartenenthusiast, Dichter, Freidenker mit ‘baha’iischem’ Background.

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Dekonstruktion statt Destruktion Denksperren beseitigen Farangis G. Yegane Gedichte Inspiring Säkularer Mystizismus

Farangis: Aus meinem Traumschreiber

Farangis:

Fingerhände
Mondgreifer
Schrei des Pfeils
Geburt der Spirale
Aus meinem Traumschreiber

Traumgeborenes

Meine traumgeborenen Kinder,
meine Silberherzenperlen,
brauchen Honig, Milch und Wärme,
Farbenspiel im Blumenzaun,
Blätterrauschen,
Schattenbaum,
bin ich Apfel,
sind sie Kerne,
bin ich Ei, berg neues Leben,
habe Schale zart und fein,
brech ich, stößt mich auf den Wegen
herzlos grobes Stiefelbein.
Schließen möchte ich meine hundert offnen Ohren,
Draußenlärm drängt schmerzend ein,
immer bin ich unverschlossen,
Schmutz und Alltagslärm hineingegossen,
bin ich doch Krug
bestimmt für Wein!

Gestricktes und Ersticktes

Klagepfeil
Sucht seinen Tröstegott,
lebensschwach
fürchtet der starken Spott,
Märchensucher
Lauscht hinterm Kerzenlicht,
Menschenbilder
Im Nebelgrau verwischt,
Flötenklang –
Marschierers Tritt erstickt,
Frauenleid
Im Monatsblut gestrickt

Tröstergott gestrickt?
Kerzenlicht verwischt?
Bei Starkenspott erstickt?
Wünsche werden abgeknickt.

Schicksalsräder

Ich habe die große Linie gesehen,
doch sie nagen an ihrer Schönheit,
doch sie klagen mir ihren Zänkereien,
ich habe die große Ruhe vernommen,
doch sie lärmen mit lauten Tritten,
doch sie schwärmen wie lästige Fliegen,
müde kroch ich ins verschwiegene Mauseloch,
doch sie finden mein letztes Zufluchtsnest,
und sie binden mich auf mein Schicksalsrad

Schlaflos

Alles in mir kariert,
Gedankenkästchenmuster,
eingefangen,
zwei Uhr Nacht –
Zukunftsgedanken,
gegen Wände laufend,
Knoten und Schlaufen,
Lichter verhangen,
Worte verloren,
dunkel und blicklos,
drei Uhr Nacht –
Traumschlafhunger,
Ringe und Schlangen gesehen,
in Bäumen gehangen,
gefallen in mein Gedankenkästchen,
gewunden, ineinandergeschlungen,
vier Uhr Nacht –
Grauschimmer in meinen Augen,
fünf Uhr Morgen –
alles in mir kariert – – – –
Zieh einen Kreis um mich
Und fülle ihn mit Wärme,
mit Blumen,
mit Lächeln
und tanzenden Menschen
und lege dich zu mir

Großstädte

Im Treibhaus
Der Stadtnächte
Lila Lippen,
mondlichtig,
zartgliedriges
Bewegungsspiel,
Spreizende Fingerspitzen,
trinkend aus eigener Schönheit,
magische Funken
aus weibmännlichen
Traueraugen
Im Fluß des Nachtgeschehens,
Treibhaus
Gepflanzter Fantasien,
getötet
im Sonnenmorgen!

Punks auf Kings Road

Flatternd durch entseelte Massen,
stachelköpfig
bunte Vögel,
irrend,
auf und ab
in Neonlichtern,
früh verblüht
in Kellernestern,
lappig, zammlig,
kettenklirrigt,
schwache Herzen,
auf und ab
und stark bestiefelt,
Pulks gedrängt
auf Bänken, Treppen,
leerer Blick
in bunten Lappen
Müdgesichter,
auf und ab
und zielverloren

Oben: Installation/Objekte, florae obscurae von Farangis.

(rev. 02.05.2022)

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Fotostrecke

Einige Scans von heute dem 17 Oktober 2020

Fotostrecke again. Oben ist nochmal das liebe Fleckichen aus der Nachbarschaft zu sehen.

Lothars einer Scania. Hat er von Rechts- auf Linkslenker umbauen lassen.

Anni Prenzel, meine geliebte Schwiegermutter.

Farangis G. Yegane, meine geliebte Mutter.

Meine geliebte Frau Kunz und ich, anscheinend leider im Zoo. Ich weiss nicht genau, ob da Miriam mit auf dem Bild ist und über den Zaun guckt – aber ich glaube schon.


Meine Großeltern Cobra und Hossein Yeganeh Arani und meine Eltern.

Nochmal Cobra und Hossein, meine geliebten Großeltern väterlicherseits.

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Familie allgemein Fotostrecke

Lothar Prenzel, Fotos 2

Ganz faul oder verwegen, sind wir …

Lothar Yegane Arani geb. Prenzel. That was such a thing. When we married we had to decide for one name because it’s not allowed anymore to combine two family names at marriage. Lothar decided to take my surname, which I thought was awesome.

Lothar and I first met randomly when we were teenagers in Offenbach am Main near where he lived with his parents Anni and Horst in the Frankfurter Staße. We would have at that time never thought at all that we’d come together one day and become one family. I would have never thought that he could like me, since I was a punk at that time and he wasn’t and for some other reasons, connected with general experiences revolving around ethnocentrism in German society at that time. Lothar stuck out with being different in these regards, but I experienced a lot of exclusion and/or prejudices that I got used to think there was some kind of barrier that “had to be” … .

I hung around with a former friend called Matina Richter – her nickname was Igelchen, she was also a punk – in front of the horrible Ledermuseum in Offenbach occasionally … .

It later also turned out that Lothar knew my aunt Irmgard since he one day ran a transport company with several trucks for a cople of years and they regularly delivered items to the company my relatives in the Siegerland owned. Lothar originally is a Machinenbauschlossermeister by profession. Later in live he also worked for the Deutsche Bahn as a Beamter for eleven years in the Oberleitungs- und Gleisbau. So similar to me, but in a totally different way Lothar meandered around and didn’t just walk a straight way.

Here is Lothar 1 + 2 at his time at the Bundewehr in 1985 were he was a Hauptmann with the Pioniere, 3 one or two years later and 4 as a kid! And on top on the couch it’s also him of course …