Entryism in punk often operates by watering down its radical content. It dilutes anarchist principles, introduces capitalist mechanisms in disguised forms, and undermines emancipatory struggles by embedding conservative values beneath a progressive appearance. Through this process of cloaking, punk is gradually reshaped to fit superficial social norms and mainstream expectations. Systems of domination – such as speciesism, alongside other forms of hierarchical thinking – are reintroduced under new guises, while continuing to present themselves as compatible with a supposedly radical culture. — Der Entryismus im Punk funktioniert oft dadurch, dass er dessen radikale Inhalte verwässert. Er schwächt anarchistische Prinzipien ab,…Continue readingEntryism in punk
Category: Zwischen Punk, Lyrik und Prosa
Punk hieß in seiner Frühzeit sozial Schläge einstecken, physisch und in gesellschaftlicher Breite. Sowas, wie ein Feigenblatt-Rebellentum sucht eher maximal moralische Pose bei minimal persönlichem Risiko. Gesellschaft ist gegenüber performativer Pose inzwischen eh mehr als tolerant. Die Abwehr von Inhalten u. Botschaften, die aber weiterhin als nicht im Interesse der dominanten Mehrheitsgesellschaften liegend verstanden werden, ist sehr offensichtlich geblieben, Man hat ein Etikett normalisiert – und das schon früh. Inhalte haben konstant eh kaum jemanden interessiert. Man muss daher die Geschichte von Punk nochmal vom Standpunkt derer beleuchten, die politisch anarchistische Inhalte vertraten und versuchten diese auch so radikal und…Continue readingAnspruch und Erosion

