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Machtklammer

Burnt Cross – In Nature We Trust

Machtklammern

Ich glaube es ist ein Ausdruck von Speziesismus, dass man es nicht für notwendig hält über Tierrechte eine so differenziert und kritisch wie mögliche Analyse zu betreiben.

Und ich glaube, dass dies eine Schwachstelle ist, die die Seite der überzeugten Tierobjektifizieren
praktisch und moralisch immer wieder für sich ausnutzen können.

Die Tier verteidigenden Gruppen meinen in der Tat, dass eine verkürzte Hilfe ausreiche. Und genau da liegt
das Problem.

Wir haben es mit Verkürzungen kritischer Analysen in den Tierrechts- und Tierbefreieneden Ansätzen in deren Mainstream
zu tun, am Punkte der Grundfeiler menschlich hierarchischen Denkens liegt nunmal auch eine Selbstreferenzielle
Grenze, die aber zumindest erkenntnistheoretisch überwunden werden könnte.

Diese Verkürzung finden wir auch in der Herangehensweise an Umweltschutzbelange, während „die Natur“
erstmal grundsätzlich als Instrument betrachtet wird.

Es wird kein Raum geschaffen, in denen Tiere und „die Natur“ definitorische Unabhängigkeit als oberstes
Prinzip geboten wird.

Dieser Kritikpunkt in einem genommen ist der springende Punkt warum Anschluss an
die Tierrechtsbewegung nicht zwingend aus antispeziesistischer Sicht möglich ist,
wie sie im westlich geprägten Denken funktioniert. Westliche Freiheitlichkeit endet an
der kategorischen Machtklammer, in die man Bereiche einfasst, die sämtliche Rahmen zu sprengen drohen.

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