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Familie allgemein Farangis G. Yegane Fotostrecke Manuchehr Jamali Miriam Y. Arani

Sehnsucht nachhause

Ich beginne unsere Familienfotos zu sortieren, wobei ich hier einige ungeordnet und eklektisch hochlade. Zuhause ist für mich da wo die Bande bestehen. Ich muss noch eine geeignete Form für ein digitales Album finden.

Großvater Wilhelm Lück, Mama Farangis Gertrud, im Hintergrund meine Urgroßmutter Rosa König (geb. Kraus) und unten Großonkel Paul Lück und Gattin. Mein Großvater Wilhelm Lück war Prediger in der darbystischen Brüdergemeinde in Stendal.
Farangis G. Yegane (geb. Gertrud Waltraud Lück-Flender)

Manuchehr Jamali, mein Vater (Mohammad Yegane Arani), Miriam (meine Schwester) und Tante Jamile. Jamile war die erste weibliche Gynäkologin in Schiraz (Persien/Iran). Leider haben Miriam und Papa zu der Zeit noch Eier gegessen. Eine ganze Menge Jahre später haben sie das aber nicht mehr getan, wofür ich ihnen sehr dankbar bin.Meine Urgroßmutter Lück mit Farangis/Gertrud und ihrer Schwester Irmgard.Mein Urgroßvater Lück mit Irmgard und Farangis/Gertrud

Großonkel Paul Lück mit Sohn

Mein Opa Wilhelm Lück

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Fotostrecke Miriam Y. Arani

Togetherness two

Garden

Unser Garten in Alhaurin el Grande

Und …

Horst Prenzel, Lothars Papa, klein

Mama und Miriam und Teddies

Am Lohrberg

Schafe in Mömbris

wir waren Anfang 2019 bereits gemeinsam mit Miriam auf der Suche nach einem neuen Haus. So fuhren wir letztendlich auch in den Spessart um uns auch dort umzuschauen.

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animal rights and empowerment Fotostrecke

Feminist punk

The remnants of a movement that once thought of itself as expressing a form of individual freedom, expose themselves as of by now truly as heavily conformist.

Me on the left in the early 80ies with a former acqaintant/peer.

Me 2015.

I have an ambiguous relation to having been a harcore oriented hippy-punk-“punk” from about 1982 until 1985. Still some Impulses that I picked up and some of my own ponderings that time, and last but not least Farangis’ reception in arts about punk and feminism, are something that still create a foundation of a present sentiment and some viewpoints about animal rights, critical queerness and the dissapearance and/or hardships of critical punk within the punk-movement for me today.

This is what we put online about our reception of parts of the 80ies punk movement … :

Punk as a search for female autonomy, https://farangis.de/punk/

Punk, what next? https://simorgh.de/biografie/punk-as-a-search/

Two more pics of me as a punk and me as a mixture between a hippy punk / goth / new romantic https://simorgh.de/biografie/photos-15-september-2021/ (I have never been keen on being photographed as a teen!)

Poem, Punks on the King’s Road, https://simorgh.de/biografie/poem-punks-on-the-kings-road/

***

An Interview with Andy Martin (Unit) former ‘The Apostels’, https://simorgh.de/about/an-interview-with-andy-martin/

Critical creativity; Andy has never been a ‘punk’ yet what was this about the Centro Iberico and Anarcho Punks, https://simorgh.de/biografie/critical-creativity/

In German (and bits and pieces in English):

Anarcho-Punk und Tierrechte, https://simorgh.de/biografie/anarcho-punk-und-tierrechte/

Listen > two quick recommendations to listen to:

Exit-stance – the voiceless now have a voice, https://www.youtube.com/watch?v=ZC9c_ltYUSI

Flux of Pink Indians – Tube Disasters, https://www.youtube.com/watch?v=uwr9qWjdUS8


Baumleben. Bäume schützen, wegen ihrer selbst. Ökopolitischer Baumschutz auf Graswurzelebene.

Antibiologistische Tiersoziologie features: https://baumgemeinschaften.wordpress.com/


New Green! Neues Grün!

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Fotostrecke Tschördy Yegane Arani

Scans of photos 15th September 2021

At the Barrier Block in Brixton London, we hung around in squats here in the early 80ies. I’ve taken these photos some time in the 90ies though.

Mid eithies, me looking like a post-punk / new romantic / hippie punk cross-over at that time.

Staying with friends in Limburg, TMA (aka as “cryptic letter-writing-culture exchange at the youth-center” !!!) took that pic of me (my right side was short and pink at that time, I later didn’t like it and cut that pic out a bit.

My Dad and me with my Mum in Kreta – Farangis took the photo 🙂

Zal and Rostam Yegane Arani laying in front of our former and long-time house in Bundenweg 7 in Frankfurt. I loved the Birch. We have/had two Birches there … . We move out this year (2021) and they will ‘deforest’ our small ecotope-garden (699 square meters incl. the house though – the house is supposed to be torn down too). We have/had more than 15 Trees small and big in our ecotope/garden. I could die because of losing the Trees here.

My dearly beloved Tschördy Yegane Arani in our former garden.

A neighbor from a bit further down the street, whom we never spoke to before, came up to us today as we were busy putting out trash (things we can’t repair, etc.). He said he always found it interesting that we used to have a sign at the entrance with the former name of our initiative called “Veganswines”. He said also that he will extremely miss our garden, since it’s so ‘wild’/natural and “nicht-spießig”.

Other neighbours from up the street who walk their sweet Dog down the street usually, also said to us they will miss the garden and worry about what will be built here, etc.

In brackets sagt mein “akualisiertes Ich”:

Ein “Du” das mein “Ich” mit bestimmt, ist nicht unbedingt ein allgemeines “Du”, sondern bestimmte “Dus”, man wählt persönlich schon aus. In vielen Freund*innen in der Vergangenheit habe ich mich getäuscht. Molavi schreibt irgendwo in seinem Mathnawi, dass das einzige, was man von den meisten vergangenen Freundschaften “hat” oder einem von diesen zurückbleibt, ist, dass man sich über sie ärgert und wünschte man hätte diese Menschen niemals kennen gelernt. Im 12. Jahrhundert hat man also ähnliche emotionale Eindrücke über das Zusammensein mit Menschen sammeln dürfen. Sowas ändert sich halt niemals, wie es scheint. Aber es gibt und gab ja auch immer noch andere Individuen außer den “Freund*innen” der Vergangenheit. Die wichtigen Bünde, mit denen man seine roten Fäden spinnt.

(My “other sister” would say: “she is making her individual show again”. I say: selfies as a form of maybe silly radical self-care can sometimes be tolerable or at least excusable for someone with a low self-estemms I think.)

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Coming Out Fotostrecke Kranksein

Initiationen

Dieser Textauszug stammt aus einer Sammlung von Schribselkram, den ich 1996, als ich vegan und aktive Tierrechtler*in wurde, verfasst habe. Das war auch die Zeit, in der ich mein Studium wegen chronischer Migräne abbrechen musste. “Love and Psyche” fügten sich bei Lothar und mir logischerweise parallel. Wir beide hatte traumabedingte psychische Belastungsstörungen. Wir halfen uns gegenseitig aus dem Tal heraus.

TRAUER

Ich renne nicht mehr, aber Apfelsirup führte meine Augen täglich zur Guillotine. Zum Schafott – Macht, die sich namenslos im System – den Mord voranbringt: Nicht ein Grabstein, sondern eine ( … unfreiwillige) Reliquie lockt alle Todesschreie. Aber doch in überirdischer Verblendung …

Die Horror Landschaft

Eine futuristische Stadt. “Auf der einen Seite herrschen dort die … , eine Geheimsekte die seit ca. soundsoviel Jahren existiert und diesen Teil der Stadt auf dem wir uns momentan befinden, regiert,” sagt Apfelsirup Ayermann. Ein idiotischer Name, aber er heißt tatsächlich so, warum auch immer. Apfelsirup hat eine spezielle, besondere – sagen wir mal: Fähigkeit. Er kann ein neues Paar Augen produzieren bzw. hervorbringen, nachdem, nein indem er die anderen Augen hinauswirft sozusagen. Er tut als würde er sehr leiden und gleich seine Seele, seine Wahrhaftigkeit verlieren und in dieser Art Agonie drückt er mit dem neuen Paar Augen die beiden alten Augen raus! Ich war Zeuge dieser Art absonderlichen Fähigkeit, just in dem Moment als Shi-Rin – sich gerade sozusagen als “Herrscherin” etablierte – ihre körperlichen Absonderlichkeiten ebenfalls aus so einer Art Wesenskrampf heraus produzierte. Nigel Davis hatte schon vor langer Zeit ein Buch – das nie recht verstanden oder anerkannt wurde, aber das doch auf einem wissenschaftlichen und empirischen Fundament gründete – darüber herausgebracht, also über die innere Wesensbeschaffenheit des Menschen nachdem die Seele solche Potenzen entwickelt hat, dass sie den Körper … dass der Körper eine eigene neue Art Seele-Körper Verbindung eingeht, die in der Veränderung des Körpers (als Spiegel sozusagen) resultiert. Das ist noch nicht ganz der Punkt, der Punkt ist, dass sich nicht Krankheiten, sondern metaphysische Veränderungen ergeben, die eine Krankheit darstellen. Zum Beispiel hat sich Shi-Rins Rücken enorm verhärtet, da zum einen ihre mörderische Härte im Rücken ihren (für sie permanenten) körperliche ‘Ausdruck’ findet, aber sie hat auch in ihrer Lebensgeschichte eine besondere Affinität zu Petzi-Automaten gehabt; ihr Rücken schmerzt sie weil sie fühlt als sei er ein Petzi-Automat. Ihr anderer Defekt ist tatsächlich. Sie hat einen stark deformierten Genitalbereich – ihre ganz persönliche Absonderlichkeit … Nigel Davis stellte zum Beispiel fest, dass die Menschen nicht wie man bisher annahm im Prinzip alle auf einem Grundmuster aufgebaut sind nachdem sich so der Körper entwickelt, sondern dass jeder Körper eine eigene Qualität zur Deformation hat.
Allerdings ist diese Deformation bei den Menschen, erst kürzlich richtig auf-, ausgebrochen. Ein junger Mann z.B. hatte Krämpfe, die sich in (wohlbemerkt zwanghaften) überzogenen Dehnbewegungen bei ihm ausdrückten. Shi-Rin hatte auch diese Krämpfe als man sie letztlich verbal angriff … Das ist alles ein bisschen schwierig zu beschreiben.

Zumindest erzählte mir Apfelsirup immer komische Wahrheiten, die meine Erkenntnisse enthebeln sollten oder wollten: so kam es auch zu der Geschichte mit den zwei Stadthälften in denen angeblich zwei Gruppen herrschten. Das war natürlich Quatsch, aber er vermutete er könne meinen Entschluss XX zu mögen, verhindern. XX gehörte mehr oder weniger zu einer dieser Gruppen. Es gab die Gruppen, aber keine davon herrschte über irgendetwas! im politischen Sinne …
Er hielt mich für naiv.

[ … ] Annette war mit Christopher zusammen. Er, Marine in der Global Watch Armee Nordamerikas. Sie, trainierte schon für den endlosen, ewigen Krieg – ein Krieg der als Zielsetzung die totale Zerstörung hatte, weil die Gegner absolute Gegner waren – daher ging man auch davon aus der Krieg werde der eine! ewige Krieg sein; das Ende oder der totale neue Anfang der Welt überhaupt.

Über die deutschen Autobahnen rollten die Tiertransporte – alles wurde infrastrukturmäßig bis aufs optimalste gepuscht. Das Bewusstsein ihrer (der Menschen) Existenz war bis an den Brechpunkt geklärt. Die Todesmaschinerie funktionierte: Wie, wäre nur versatzweise erklärbar.

Ich, ein asketisches, philosophisches Wesen, war nun aus unersichtlichen Gründen verstrickt in diese Todesmaschinerie, und zwar sollte ich und auch meine Familie – aber sowieso eigentlich alle, die nicht ihre Gefühle ab- und ausstellen konnten, hingerichtet werden.

Außerdem gehörte ich indirekt mit in Shi-Rins Vergangenheit. (Sie verehrte XXs Vergangenheit, sie hatte ihn, aber es war immer nicht der echte, XX konnte sie austrixen; er spielte ihr vor er denke wie sie ( … Liebe äußerte sich nach Shi-Rins Meinung in Eitelkeit) aber zum Schluss gab er ihr das Schachmatt … und die gerechte Idee war erfolgreich, … aber nicht dank seines Zuges sondern – sondern der “andere Faktor” war entscheidend.)

Shi-Rin wollte dass meine Mom mir unwissentlich Gift zu essen gab … ich überlebte obwohl ich das Gift geschluckt hatte.

Aber die Todesmaschinerie lebte weiter. Sie hatte auch beabsichtigt Mom zu ermorden – aber das interessante war, das sie immer XX als den verantwortlichen gelten ließ … , und da er mich gut kannte war das gefährlich für mich und wirkte so enttäuschend.

Es gab nur einen Faktor, den man zwar versucht hatte (enorm) mitzukalkulieren, aber der Faktor war nicht berechenbar und brachte den totalen Konflikt überhaupt! zu Sturz. Der Faktor deutet auf Gott: Gott ist der, den man als Siegeszeichen … in Dachhöhe and die Vorderfront des Hauses annagelte – Gott, Gott, nicht nur ein Hirschgeweih.

(Das Geweih ist keines. Was ist es! Doch Teil eines Ganzen. Der Tod eines Paradieswesens mahnt. Wir deuten dieses Mahnen als ein nostalgisches Anlachen für uns. Was für eine Nostalgie, die den Tod fordert.)

… über unserer “Zukunft” verharren wir – unachtsam, schweigend, lebendig aber schon lange nicht (mehr) lebend.

Im Fluß. (Ich auch zu einigen Flußdelphinen!)

Ein Fluss durchkreuzt eine 100 Meter Schwimmbahn mit rot-weißer Bahnabgrenzung aus Plastik – die kleinen aneinander aufgereihten Plastikbojen. Extrem, wie schmutzig der dreckige Fluss, indem nur Dreck schwimmt, ist. Da ist das Hutzelbrot der Ur-Urgroßeltern noch besser. Vor allem bei der Weihung des neuen Schornsteins an einem Bauernhaus mit Bauersleuten. Man weiß ja wohin deren lustige Ernsthaftigkeit führt, immer.

Im Fluss schwimmt der Dreck den wir jetzt Müll nennen. Aber beim Fest gibt es Hutzelbrot, mit geweihten Beigaben und weißer Schürze am Körperbrett das sich durch eigenen Trieb geformt hat! Enorm ich geh in dem Fluss schwimmen, wenn er doch nicht so ein Ort des Verbrechens wäre. Wie der Wald … “so schallt … ” auch der Fluss.
Ein Mann schwimmt seine Bahnen im ausladenden Sport-Tangaslip. Auf seiner Fernsehcouch wackelt dieser Mann Horizontal in dem Becken und hier greift sein ganzer Körper. Stelle ich mir vor. Sein Markierungsbedürfnis weiht das Beckenwasser mir Gewaltverbrechungen und Flussprophezeiungen. Wie immer nur ein bisschen, aber draußen wo viel ist, gibt er auch viel. “Hier ist die Retorte, draußen das Laboratorium in ‘Life, mit dabei!”

Unwahrscheinlich dass er das sagen würde. Aber so ein Mann hätte irgendwie ein Motto, ein gewaltig ekelhaftes. Wir alle haben vielleicht ein Motto, auch wenn wir noch nicht mal Bauersleute waren und die Flüsse weitesgehends immernoch durch-denken oder sie durch-denken wollen.

Die Horror Landschaft, Teil zwei: Ein Rückblick

Eine lange Geschichte über ein kleines Übel das in einem Gehirngang hakt: der Mörder kommt angeradelt. Alle Mörder radeln um den Hauptfriedhof herum. Wir sind in der – nach Apfelsirups Darstellung – geteilten Stadt. Die Experimenteure wurden aus ihren Laboratorien gelassen: Kein Schrei – nur ein innerer – zeigt die Angst der menschlichen Organismen.

Ein Haus sollte in Brand gesteckt werden (warum sie es letztendlich nicht taten, erklärt nur der unberücksichtigte Faktor der ja eingehends schon umschrieben wurde von mir). Die Tiere im Zoo sollten alle eingeschläfert werden. Eine Mutter sollte mit einem gezielten Messerstich ermordet, und sollte ins Krematorium gebracht werden. Einige Zeit zuvor zeigte man im Fernsehen live, wie ein Vater mit seinen erwachsenen Kindern im Zoo im ‘Affenkäfig’ eingesperrt war und zu Geschlechtsverkehr (mit seinen eigenen Kindern) gezwungen wurde. Man hatte furchtbare Operationen mit ihm durchgeführt gehabt: Man trennte seinen Kopf vom Körper und den Kopf seiner Mutter von ihrem Körper und hatte beide aneinandergenäht so dass sie noch lebten … dann setzte man den Kopf wieder auf den Körper. Es war ein Bild, ja, aber ein grauenhaftes. Es war die Strafe für ihr Wesen. Projektionen, die die Psyche entgleisen lassen sollten.

Es waren alles nur Bilder und Drohungen, aber das Resultat, der Effekt war Psycho-War; das war das beabsichtigte Ziel. Und es hatte funktioniert. Es gab diese Art (aber mit anderen Inhalten) von Psycho-War schon davor, die auch Ausgangspunkt für diesen schlimmsten Psycho-War waren.

Die Inhalte waren so extrem und unerwartet plötzlich da, dass man sich ihrer nicht mehr erwehren konnte und man sie auch nicht mehr zu fassen vermochte – sonst wäre es auch nicht in der Dimension eines ‘Krieges’ gewesen, dass ein paar unter Drohungen in völlige Angst versetzt worden sind. Sie, diese paar, sollten ein Exempel sein und absolute Zielfläche für Sadismus … Alle gegen einen ist schlimm … Der Knackpunkt allerdings überhaupt war der eine und ständig gleiche: Die Absicherung einer Gesellschaft und Herrschaft die auf Gewalt basiert in ihren ureigensten Wurzeln. Um so mehr sich verschont gefühlt haben von Gewalt in diesem System, umso gefährlicher wurde die Sache … der Sadismus (nicht notwendigerweise die Gewaltbereitschaft im engeren Sinne).

Das ist der zweite, der wesentliche Aspekt dieses absoluten psycho-Krieges gewesen. Es ist lächerlich das Apfelsirup etwas von geteilten Städten als Ursache erzählte. Wenn einen der Traum nicht mehr beruhigen kann, erklärt man den Windmühlen den Krieg oder so ähnlich.

“Es ist Zeit an unserem Haus zu bauen was eingerissen worden war. Die Zeit hat uns aus dem Weltall katapultiert. Das Auge sieht den Schmerz aber versteht es nicht, was die allmächtige Stimme sagt.” sagt die Prophetin ‘Spiritual Teacher’ heute zu mir.

Sensualität an einer ‘Drehtür im freien’

Beginne ab dem Moment, ab dem du dir über deine Aussage, deine ‘massage’, im klaren bist.
Bluthuster, Aderlässe, Shakespeare-Systeme, Monty Python-Räume, Indische Philosophie die den Horror vollständig absorbiert, Iranische non-existente Mediatoren, Entnationalisierung, symbolische Form von Nationalitäten.
Spirituelle Physik; die Physik der spirituellen Erfahrungswelten, Erfahrungsebenen.
Rückschlüsse auf das unmögliche.
Weiße Krankenwagen. Neue Geschichten, die auf alten basieren. Neonlichter-Physik, die eine weitere, andere spirituelle Erfahrungs-Physik zulässt. Die Bewertung spirituell-sensueller Erfahrung. Strikte Trennung von Spiritualität und Sensualität bis in die letzte Zehenspitze.
Blutspucken. Löcher in den Beinen, aus denen unter – eher psychischen – Schmerzen, das Blut rinnt; das ist bedingt durch die Beschaffenheit und Ursache der, dieser Löcher (in den Beinen) so. Der Raum des Erdbeerenfelds … Der ‘Raum’ meines Schreibens endet hier.

XX erzählte mir die Geschichte von einem Menschen der immer damit gerechnet hatte, dass sich wenn er stirbt, seine Seele aufschwingen würde. Dieser Mensch nun lag im sterben – dann später – er dachte es sei sicher dass es da – so etwas wie aufschwingen oder abheben oder irgendsoetwas geben würde – er war wohl auch nicht im speziellen religiös, aber nahm nun einmal das Schwingen der Seele oder des Geistes an – irgendwohin schwingen oder so – aber nichts geschah. Der Mensch bekam furchtbare Angst, denn nun war er auch nicht mehr sicher ob das Schwingen dann nach dem sterben erst kommen würde. Im sterben müsse man dann doch etwas ‘annäherungsweise’ merken. Vorher ist bei ihm auch nie was geschwungen. (Hatte er, der Mensch, immer etwas, ein auf-schwingen lernen unterdrückt oder was?) Nichts schwang. Er (der Mensch) rief den Arzt herbei und sagte diesem er habe so furchtbare Angst … Der Arzt beruhigte ihn mit einigen warmen Worten und einer Injektion. Der Mensch wurde ruhiger. Er dachte wenn er jetzt, genau jetzt stürbe, dann würde jeder (der ihn kennt … ) denken er sei im Geiste emporgeschwungen; aber er würde dann doch nur daliegen. Wäre es ein Ende (einfach so) oder läge er halt nur da in sich, wie und wo auch immer in sich das wäre, seien möge oder seien könne. Der Arzt sagt da könne doch gar nichts sein. Also hatte der Mensch eine furchtbare Angst, Angst vor dem Ende – er hatte doch sein Leben lang trainiert sich selbst wahrzunehmen – “ohne Ende” (=total) sich selbst wahrzunehmen. Aber wie hatte er sich als Mensch geortet? Fragte sich der Mensch (nun zum erstenmal) in dieser tiefgreifenden Bedeutung für ihn …

Eine mini-Phantasie

Über dem Level, das anzeigt, ob es schon zu heiß geworden ist. Das Eis, die Gletscher fließen hinab … :

(Das letzte mal zurück in der Horror Landschaft..) Letztendlich ist alles so gekommen wie es kommen musste.

Eine dunkle Straße. Ich erfuhr es plötzlich, dass der Psycho-War ausgebrochen war; und er konnte nur abrupt anfangen. Warum? Ich frage mich auch. Ob der Faktor da wieder eine Rolle spielt? Ich glaube nicht … höchstens soziologisch oder sozio-dynamisch gesehen, nicht aber als Ursache – die Ursache war, glaube ich, die Absehbarkeit, das der Faktor letztendlich zur Auflösung des Ganzen führte ( – führen musste). Eine “konstante” Determinante sozusagen, die den Macht-Aspekt nur enthebeln oder ad absurdum führen konnte. Das denke ich allerdings nur, weil ich ausgehe von einer humanistischen ‘Beurteilung’, Anschauung, über den Mensch als Spezies …

– Das Absurde ist übrigens nicht erklärbar nur akzeptierbar.

Der hintere Teil der Stadt (in der wir uns befanden) hatte einen Ausdruck “unbegrenzter, maschineller Arbeit” in einer Phase angenommen.

XX “herrschte” dort (vergessen Sie nicht, alles basierte auf psychologischen Suggestionen, die eine eigene Qualität hatten). Er kultivierte seinen ‘Arbeitsgedanken’ zu einem Ideal. Nein, das klingt noch zu erdig. Also so: Kurz oder einige Zeit zuvor lief ein Film in dem ein riesiger, gigantischer Metall-Apparat, ein Roboter, Leute auf einem modernen Feld, das aber aussehen sollte wie ein Feld oder Acker aus den 1950-70er Jahren, Menschen jagte und auffraß. Die Maschine war Kultfigur geworden, weil der Film sehr gut produziert war. Der Teil der Stadt nun, wo XX seine Auffassung von Arbeit als Ausdruck einer ganzen Ideologie propagierte, sollte wie ein lebendiger, (sich selbst) akkumulierender, hochstilisierter, perfekter Maschinen-Organismus wahrnehmbar sein, der optisch auf gigantischen Modellen eines technischen … Jungenspielzeuges von damals basierte … Über ständige Audio-Suggestionen und zuvor Gerüchten und Ahnungen, Spekulationen die allgemein kursierten oder so, wurde diese Stimmung als sei es so … , für einen Moment geweckt und zu einem Ideal erhoben.

Ich besprach mit XX die Rolle des Pilatus und wie man in seiner Rolle etwas weitaus anderes sehen könne – zumindest in der Funktion der Rolle des Pilatus in dem einen Buch das wir besprachen. Während dieses ‘Themenabschnittes’ kam er darauf, dass er schon immer gelernt habe technisch in erster Linie zu denken und das seine Auffassung von Arbeit auch eine ‘rein technisch motivierte’ sei. Er beklagte die völlige, unentrinnbare Isolierung in einer fortlaufend akkumulierenden Maschine, die selbst (doch immer) nur statische Maschine sei. Aber er war überzeugt den Kern seines Ur-Ichs akzeptieren zu müssen und erkannt zu haben.

Ich versuchte der Manipulierung der “ecom.psy.suggestions” auszuweichen, aber es ging nicht so ganz, weil nicht klar war was als nächste “ecom.psy.suggestion” durchgreifen würde, folgen würde …

… Phantasie ist nicht mehr als ein innerlich empfundener Prozess.

Trauer

Ist ein Brauch der in einem Grab versinkt, in das man seine Hoffnungen legt, ohne davon gesprochen zu haben, ob Utopia das Reich von Hoffnungen, geschaffen ist. Ist so ein Brauch Trauer. Zorn ist wie Schmerz wenn er vom bedrohten gefühlt wird. Trauer ist da wo die Möglichkeit nicht erfasst werden kann, weil das Grab angsteinflößender ist als die Wohnung. Am Friedhof kaufen wir Blumen um zu zeigen, dass auch wir trauern wollen. Wir weinen nicht, wenn wir den Leib eines gequälten – zumindest umgebrachten – ‘fühlenden Wesens’ essen.
Als Trauermaterial um unsere Konvention zu zelebrieren. Warum soll man um ein tiefes Grab trauern das durch einen weiteren Menschen gefüllt wird, wie der Leib der werdenden Mutter sich langsam mit Veränderungen und individueller Körpermasse anfüllt: Die Samen die einer setzte, er setzt seine nächsten Genverwandten nun in den fruchtbaren Boden, aber hofft (diesmal) nicht zu ernten: Wenn ein Korn auf dem Grab wüchse … Er füttert den Leib seiner Ackerboden-Gattin allein mit dem Asche gedüngten nun auch (wieder) mit Blut gedüngten, weiß man doch!
Was für eine Trauer empfindet die Gemeinde wenn sie um eines ihrer Mitglieder trauert. Ist es als hätten sie etwas das fast so wichtig wie ein eigenes Organ ist, verloren.
Wenn man den Kopf heilt (von Schmerzen) schneidet man ihn vorher ab?

Resumé

XX brach zusammen – er weinte. Nichts außer der Hoffnung dass ein Mensch sich verändern würde erbrachte ihm diesen Zusammenbruch und diese Tränen.

Er sah ein Bild das ihm die Antwort auf seine einzige Frage darstellte: Ein prophetisches Wesen das kein Mensch war, aber ein Tier – wurde mit einer Elektro-Zange gelähmt und dessen Körper wurde an einen Haken gehängt den man in dessen Fleisch rammte. Die Unterdrücker schienen das Tier zu fragen: Nun sag uns, was war dein Gott und was war dein Sinn … Vor ihnen lag die Welt. Die Unterdrücker sagten zu dem Tier: “Hier hast du deine Welt und nun kannst du sie haben.”

Aber der Mensch geht zu einer Tür von der man ihm erzählt hatte man müsse dort (nur) klopfen und um Einlass fragen … Aber dort war nichts außer einer hölzernen Tür.

Das Bild lebte weiter: Man zersägte den Körper des prophetischen Wesens.

Es pulsierte, blutend, den Schmerz wie in einem Meer versinkend; Hölle schaffend. Die Bestimmung für die unterdrückenden Menschen begann und sie erfüllt sich in den Bildern in der Psyche des Unterdrückenden – der seine Blicke von der Sonne fernhalten muss um nicht zu sprechen. XX fühlte so, ausschließlich Verantwortung. Er musste den anderen Menschen nicht mehr finden um zu handeln.

Ein Requiem über die Sonne

Im Graben erhellicht Ihre Sehnsucht die des nicht-seienden scheint mir.
Kein Fluch laßt Ihr sich an euren Untaten versündigen, scheint es. Ihr ließet nach Gold graben. Ihr wiederholt die Aussage (die jemand,
die ihr kritisieren wollt sagt) – wie ein Echo, aber versteht die Aussage nicht. Ihr fragt aber was soll das heißen. Nur das Echo erklärt
ja noch längst nichts.
Wir aber stehen am Anfang, immer und endlos. Obwohl wir doch
schon viel älter sind als manch einer von Ihnen vermutete.
Ich aber bin alt und weise und ein grauer Bart hängt von meinen
Schläfen herab. Ich wiederhole nichts; ich sage es nur.
Und Sie meine Feinde, wird nie ‘etmand‘ zu leide tuen.
Die Nachtigall ‘stert‘ in den ‘Stehnen‘, für euch – für mich aber
gibt es nicht mal eine romantischste Verbindung zwischen
Nachtigall und nicht-sein.
Eure Sehnsucht erhellicht im Graben die des Nicht-Seienden. Aber
die Sterne leuchten zu Ihrer Stirn.
Mein Eisen fällt und dort wo es fällt gibt es kein entrinnen
mehr. Ich stelle mich auf den Kopf, mache Handstand aber
nichts, nichts bleibt mir außer der Hürde, das Eisen, das meinen
Kopf zerschlägt weil es von mir nichts weiß.
Ihr Herz lebt nicht in Blumen … Unser Rufen ist unverständlich,
euer Rufen triumphiert über das Echo das ihr hörtet und
wiedergabt. Hörtet ihr auch wie das Eisen fiel, wie der Stern sein
Licht bis zu uns warf. Die Nachtigallen sind auch hier!

‘BLIMEY’

Bitte schwierig; ich denke nicht, ich fühle! Ich denke nicht ich fühle.
Worüber denkt man nach wenn man überhaupt nicht denkt. Ich zum Beispiel schreibe und spreche ohne zu denken. Ich fühle nur. Ausschließlich und denke nicht – scheine höchstens falsch zu denken und meinen Irrtümern in dem Zusammenhang zu erliegen. Elli Fränt ist meine Meisterin, hinter ihr kann ich mich als nicht denkender verstecken. Und ich bin dankbar dafür – wie auch immer.

Mein Denken hat sich oft nicht bewährt, weil es nie, wenn es drauf ankommt, als solches erkannt wird. (Außerdem – wieviele haben schon die Verschwörungstheorie in tränennassen Nächten und Tagen im eigenen Haus gewittert. Man geht nach draußen und alles scheint friedlich, bis auf den Verkehr also scheint alles normal, aggressiv, politisiert. Ja, dein Freund geht arbeiten Ellie Fränt, in der Fabrik nicht aber wir geben zu; fabriziert wird ja trotzdem.)

‘Blimey’

“Sie polemisieren ständig!” Es gibt Leute die haben sich hoch entwickelt in psycho-rhetorischen Entwaffnungsstrategien, die allerdings auch am Unverständnis des zu entwaffnenden Polemisierenden, der Naivität und Authentizität scheitern können, warum auch immer.

Ein Rhetorik-Entwaffnungsstratege schuf sich als Motiv: ‘Die vegetarische Mafia’:

… Aber er hat nur meine Blume durch die ich gesprochen hatte ergriffen, voller Lust, als sei sie eine Art Spielmobil.
Er fuhr davon. “Hui.” Allerdings glaube ich, ich verstehe immernochnicht warum er irgendwie auf Mord zurückgreift. (In seinen Gedanken scheint immer der Mord, Mord im Business zu sein.) Aber das Spielmobil fährt immer wieder mit ihm weg. In seinen Gedanken scheint immer wieder Draufhauen irgendeine Rolle zu spielen. Er fährt auf einem (einseitigen) Missverständnis, dass bei ihm zu einer neuen Hypothese führt, oder so?

Ein Moment

Man ärgert sich über etwas und fasst es eventuell in einer abstrahierten Form zusammen. Man löst seinen Ärger über jenes Etwas, indem man erkennt, dass die Faktoren ihre eigene Arbeit leisten.

Man lässt es aus sich herausfließen – den Ärger – und vermutet, dass die eigene Basis beim hinausfließen mit hinausgeschwemmt wird. Ein Schwebekörperchen so.

Man gibt auf. Man abstrahiert die Form des Ärgers zu einer Art Text. Ein Sandförmchen und der Sand hängt wie in alten Zeiten zwischen Fingernagel und Kuppe.

Man kuppelt sich ab vom Ärger indem man in der Absurdität bewusst ausweicht und schon löst sich der Nagel vom Finger, den man mit seiner Rechten, seinem letzten Paar Hufen, fest umklammert. Man beginnt von neuem und einige Phrasen verdreschen den armen Kopf der in einer Gasse im Berlin der zwanziger oder (sogar) dreißiger liegengeblieben ist.

Ein Hunza Sprichwort sagt, die Jagd ist die Betätigung des Meisters der Jagd, die einem den eigenen Kopf streitig machen will oder so ähnlich. Wir halten nun alle mal ganz fest an unseren absurdesten Heldinnen und beugen uns ihrer Kritik bevor wir den Fingernagel endlich hinunterschlucken.

Ein Bildschirm im Dunkel

Die Musik setzt ein. Wir setzen uns wie immer zu zweit vor den Fernseher und sein Raum (des anderen menschlichen Wesens) existiert in einiger Vergangenheit, die sich selbst Gegenwart nennt oder – und – sich auch ein wenig selbst als Gegenwart abzeichnet. Ich folge dem Mädchen auf dem Bildschirm mit meinen Blicken, die von dem Ausschnitt den ich wahrnehme überzeugt sind und das Leuchten spiegeln, nur spiegeln sonst nichts.

Meine Arme suchen ihre Hände – die kurz vor dem ‘Kreislaufflash’ des anderen Herz behorchen könnten. Aber sie möchten nicht mehr den Körper des Anderen wie ein Instrument spielen, die Hände, die angeblich nur an den Armen hängen – einfach. Meine Hände werden entweder zum Teil einer von innen her mechanischen Maschine – und von außen her elektronischen Maschine. Mehr nicht. Also überlege ich nochmals was mit meinen Händen war.

AHIMSA

Ich sehe eine Werbung … die ist … !

Eine Werbung die formal für sich selbst wirbt; inhaltlich hält sie sich eher zurück und konzentriert sich vor allem auf eine eher ‘anti-plakative’ Wirksamkeit (und begibt sich ins Gegenteil ihrer eigenen Existenzbegründung und vielleicht sogar Existenzberechtigung). Die Aussagen sind dadurch indirekt übersetzbar. Die Fleischindustrie fällt beim Werben allerdings auf, da sie sich immer einer sehr plakativen Machart bedient, da wo sie mit eine “entscheidende Rolle” spielt: Sie hat keine Subtilitäten, außer im Moment über das Vehikel der sogenannten “Öko-Welle” (die allerdings in diesem Zusammenhang auch eine Sackgasse darstellt).

Kognitive Kräfte, nein, eine Denk-Akrobatik im hyper-gigantischen Menschen-Auslaufgehege für makrobiotische Lebensgemeinschaften
Nein … ich esse schon lange nicht mehr – nur makrobiotisch – nur Sachen, das was du nicht magst. Also – ich esse – Körner.

Nein … ich identifiziere mich nicht mit den Graupapageien seitdem ich in Kenia lebe – obwohl ich sie bewundere.

Nein … ich glaube dir nicht wenn du sagst du ißt auch nur makrobiotisch.

Nein … ich mache niemals Witze über dich.

Nein … wir essen hier auch nicht heimlich Menschen, nur makrobiotische Körner …

Nein … ich glaube dir nicht wenn du sagst du kennst das Green Belt Movement hier.

Ich glaube das alle die Natur (letztendlich) auf kontemplative Weise lieben. Also um ihrer selbst willen.

Der Mensch

Man muss den Menschen in einem neuen Licht sehen; sein wahres Gesicht. Der Mensch ist egoistisch und ist auf seinen Egoismus absolut stolz. Ich glaube dass die Menschheit sich zunehmends verändern wird (zu einer verantwortungsbewussteren Spezies, die Verantwortung in erster Linie für ihre Mitgeschöpfe trägt … ). Der Mensch benutzte die Möglichkeit, von seinen negativen Eigenschaften Gebrauch zu machen … das kann und tut er auch immernoch, aber er kann auch seine positiven Eigenschaften entwickeln … Wenn er das nicht tut, wird er letztendlich seine eigene Spezies – wenn auch zuletzt – zerstören. (2021, dies ist eigentlich eine Binsenweisheit, wird aber auch nicht jedem individuellen Menschen, als Einzelnes, gerecht!)

Ahimsa

Gibt es ein nicht Negation, nicht ja 2 3 4. Bilder sind belegte Brote, zählen zahlen Löffelwurm im Messinggraben 3 4.
Gibt es einen Löffelworm, dot dot dot dot. Löffelwurm frisst Messinggabel. Messingwurm wird abgetragen.
Gibt es einen abgesegten Turm dot dot dot. Messingturm im Messelgraben. Löffelwurm wird abgetragen.
Gibt es einen abgesegten Turm dot dot dot. Mösselgrub im Töffelgarden. Messingrup im Löffelgraben.
Gibt es eine abgesegten Turm?

Globalisierung

Artgerecht ist allerdings nicht gerecht: Was tierisch und was menschlich ist? diese Frage wird – mit dem Hintergedanken darauf was ‘artgerecht’ ist – nur in Kategorien, die von einer anthropozentrischen Kultur definiert werden, zur Legitimierung der Tiertötung gestellt ( … im engsten, aber verheerendsten Sinne). Eine Frage nach einer biologischen Notwendigkeit sollte ihre Antwort in der Realität eines/des fühlenden Lebewesens (das Individuum ist!) finden.

(Sonderbar genug: [stell dir vor] – du hast dein sorgfältig gebautes Konstrukt, deine Konstruktionen verloren. Du siehst jemanden und findest dass er/sie keine verlockenden/verführenden ‘Vibrations’ hat.)

Der Mann, die Frau

Ich glaube das Thema ist für mich im Moment zum größten Teil eher abgeschlossen.

SPRECHEN WOLLTE

‘Vor allem nach dem Essen (Spargel, Kartoffeln und Möhrensoße) wollte ich niemals mit dir sprechen bevor du nicht angelangt warst.
Ich weiß immernochnicht worüber wir dachten, als wir dachten [2 x X + b = 9 … ] und uns immernochnicht im klaren darüber waren, wie “gesteltzt doch der Seeteich” ist.’ (2021 liest sich dies wie die Sprache eines demenziell veränderten Menschen – warum diese anarchische gezwungene Sprech- oder Schreibweise?)

‘An mir hätte es nicht gehangen und wenn nicht an mir, an wem sonst. Ich hätte dich nicht gehen lassen sollen bevor du mir nicht klargemacht hättest was würde, wenn ich nicht geschehen wäre. Aber warum? Ich sage es zu dir, dass ich niemals mit dir sprach noch sprechen wollte.’

Die Spanierin, das spanisch anmutende im Laub (zu Herbsten!)

Gestern bei der Arbeit kam eine Frau bei uns ins Büro, sie hieß Matischa Mierkolek was irgendwie wie ‘miercoles’ klang, aber sie war eine wunderschöne Frau: lange blonde Beine, strahlende Aura – echt toll. Gestern bei der Arbeit ging es mir schlecht, als ich dabei zusah wie niemand sprach oder gestikulierte und keinen Ton, kein Summen von sich gab. Nur das Vibrieren der Eisenbahnen, das Räuspern der Mägen hinter dem vorderen oder hinteren Knopf was für eines Stoffes. Nur das Räuspern neben den Bäumen als ich auf den Bus warte, gestern nach der Arbeit, im Herbstlaub stehend, mich bewegend auf das rote Tor zu. Unser Inneres ist nach außen gekehrt, aber wir haben auch kein Äußeres.

Lucy und Cato erzählen mir …

Subjekt: 1996

Das es kein Mord für Sie ist, wenn ein Tier umbracht wird, ist mir klar
Du sagst Veganer*innen seien auch keine besseren Menschen, aber das ein fleischessender Mensch deswegen fleischessender Mensch ist, weil er sich von ermordeten Tieren ernährt, stellt für dich kein Kriterium dar, anhand dessen du ein besser sein oder relativ schlechter sein, bewerten würdest.

Subjekt: 1996

Ich weiß du empfindest es als Belästigung wenn ich mich bemühe dir meinen Standpunkt klarzumachen, aber du vergisst immer wieder, dass es nicht einfach um meinen Standpunkt geht, den ich mir so nach Gutdünken auswähle, sondern dass es um die Betroffenheit von dritten hierbei geht. Auch wenn dich die Betroffenheit dieser dritten nicht vorrangig interessiert.

Subjekt: 1996

Du bemisst den Wert eines Menschlichen Lebens mit anderen Maßstäben, nicht mit den Maßstäben mit denen du den Wert eines Tierlebens bemisst. Das ist für dich vielleicht selbstverständlich, für mich ist es aber selbstverständlich nach anderen Kriterien zu beurteilen. Mord und Ungerechtigkeit an einem Menschen findest du im Verhältnis zu Mord und Unrecht an einem Tier, schwerwiegender und schlimmer. Für mich ist es tausendmal schlimmer wenn ein Tier ermordet wird!

 

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Fotostrecke

Einige Scans von heute dem 17 Oktober 2020

Fotostrecke again. Oben ist nochmal das liebe Fleckichen aus der Nachbarschaft zu sehen.

Lothars einer Scania. Hat er von Rechts- auf Linkslenker umbauen lassen.

Anni Prenzel, meine geliebte Schwiegermutter.

Farangis G. Yegane, meine geliebte Mutter.

Meine geliebte Frau Kunz und ich, anscheinend leider im Zoo. Ich weiss nicht genau, ob da Miriam mit auf dem Bild ist und über den Zaun guckt – aber ich glaube schon.


Meine Großeltern Cobra und Hossein Yeganeh Arani und meine Eltern.

Nochmal Cobra und Hossein, meine geliebten Großeltern väterlicherseits.

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Familie allgemein Fotostrecke

Lothar Prenzel, Fotos 2

Ganz faul oder verwegen, sind wir …

Lothar Yegane Arani geb. Prenzel. That was such a thing. When we married we had to decide for one name because it’s not allowed anymore to combine two family names at marriage. Lothar decided to take my surname, which I thought was awesome.

Lothar and I first met randomly when we were teenagers in Offenbach am Main near where he lived with his parents Anni and Horst in the Frankfurter Staße. We would have at that time never thought at all that we’d come together one day and become one family. I would have never thought that he could like me, since I was a punk at that time and he wasn’t and for some other reasons, connected with general experiences revolving around ethnocentrism in German society at that time. Lothar stuck out with being different in these regards, but I experienced a lot of exclusion and/or prejudices that I got used to think there was some kind of barrier that “had to be” … .

I hung around with a former friend called Matina Richter – her nickname was Igelchen, she was also a punk – in front of the horrible Ledermuseum in Offenbach occasionally … .

It later also turned out that Lothar knew my aunt Irmgard since he one day ran a transport company with several trucks for a cople of years and they regularly delivered items to the company my relatives in the Siegerland owned. Lothar originally is a Machinenbauschlossermeister by profession. Later in live he also worked for the Deutsche Bahn as a Beamter for eleven years in the Oberleitungs- und Gleisbau. So similar to me, but in a totally different way Lothar meandered around and didn’t just walk a straight way.

Here is Lothar 1 + 2 at his time at the Bundewehr in 1985 were he was a Hauptmann with the Pioniere, 3 one or two years later and 4 as a kid! And on top on the couch it’s also him of course …

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Fotostrecke Miriam Y. Arani

Togetherness one

Ich hoffe ich schaffe es noch zu jedem Bild etwas zu schreiben …

Miriam Yegane Arani und Gita Yegane Arani (irgendwann vor 1996 aber in den 1990ern als Miriam von einer Polen-Reise zurückgekehrt war).

Azadeh Yegane Arani – Azadeh war das Kind von Saline (der Katze meines Vaters). Mein Vater gab all “seinen” geliebten Katzen immer schöne und bedeutungsvolle Namen. Adadeh heißt “Freiheit”. Azadeh war meine über alles geliebte Lieblingskatze – ich liebe sie über alles und vermisse sie und ihre Brüder Rostam und Zal total!

Miriam Yegane Arani

Miriam und Zal Yegane Arani

Tanja Ternier Yegane Arani

Manuchehr Jamali (mein Vater) und Panjeh Yegane Arani

Tanja

Panjeh

Keshmesh und Tanja

Siamak und Bahram

Miriam Yegane Arani und Ilford Brüning

Miriam

Rostam Yegane Arani

Latif und Miriam

Tanja, Miriam, Keshmesh und Panjeh

Miriam und Rostam II

Zalchen und Rostamchen

Tanja

Panjeh

Rostam II

Rostam II

Miriam und Tanja

Miriam

Miriam

Miriam

Miriam

Miriam und Tanja

Miriam

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Familie allgemein Fotostrecke

Beheimatungen

Bahman und Palang Yegane Arani

Autumn

Christmas, Winter Solstice, Mithras’ birthday – … artificial tree, as a matter of course.

Lothar and me

Spontaneous creative writing experiment …

In der Alhambra durfte sich alles mögliche in Zeit und Geschichte begegnen – nicht nur menschliche Schicksale, sondern das Weltall selbst durfte sich dort begegnen. Hier ist alles segregiert. Wir bekommen die Begriffe nie zusammen. Keine von uns. Dazu haben sich die Menschen einen Gott und eine Erkenntnis geschaffen, die allem in Zuweisungen begegnen. Was ich sagen will, ist, die Bande, die sich ergaben, dürfen sich nicht ergeben haben. Jetzt.

Menschen auf beiden Seiten begegnen mir als sei ich (sneering) “Rassenschande”, nicht wegen der Lokalität meiner Herkünfte, sondern der geistigen Beheimatung dieser jeweils. Würde ich mich in klar definierten Räumen bewegen und hätten auch meine Vorfahren dies immer getan, dann hätte sich diese Art der “Rassenschande” niemals ergeben können. Es wird immer weiter sortiert, nur pazifistischer.

Meine Zugehörigkeit bindet sich an keinerlei Nationalitäten, aber an Familiengeschichten die ihre Art teils hatten, teils haben wollten zu verlaufen.

Apostles – The Hunt (pt1) – The Liberators March

Das optische, die Spiegelung dessen in vielerlei Hinsicht, was unser Gesicht sein soll – Stress – aber es ist das Gesicht meiner Verflechtungen. Da bleibt es auch: Es beheimatet sich nicht in Identitäten und Rollen und Geschichten, die in der Menge gefasst werden. Es ist das Gesicht, das jeden Tag gleichermaßen die totale Zerstörung der Welt aber eben so betrachtet, dass sein Wesen auch fortwährend darüber sprechen will. Viele wollen Eure Gesichter zerstören und vielleicht seid Ihr auch bewusst und absichtlich am Zerstören anderen Seins.

Ich will mich daraus bewegen, aber meine Beheimatung bleibt in der Familie – und nur als solche unsichtbar und sichtbar … keine größere geschlossene Gruppe an Menschen funktioniert gänzlich.

The Sect Insect – Alhambra

Eine Kurzgeschichte

‘ … Nein, wirklich in der Alhambra!’

Nein, wir hausten tatsächlich 10 Nächte lang mit Schlafsäcken in der Alhambra. Erstens hatten wir von der Katzen-Universität dort gehört, zweitens gab es die Geschichte: Die lange gereist waren, die erschöpft von den Schiffen kamen, trafen sich, erholten sich im Generalife in der Alhambra. Aber die Geschichte begründete sich nurnoch auf einem Mythos, der sich um ein Gedicht herum sponn das lange schon verschollen war; Es gab anscheinend keine schriftliche Überlieferung mehr (angeblich nurnoch eine in London, England, aber in den Händen eines Privatsammlers … ).

Also wir kamen an einem heißen Sommertag – wie soll es auch sonst sein – in Granada und endlich in der Alhambra an. Wir liefen durch die Gärten. Um uns herum die Wasseranlage, die einen sogar diese schönste Treppe da – dort hinauf und hinab begleitete. Die Rosen, natürlich der weiße schöne Löwenbrunnen. Man war gleichzeitig in einer Festung, einem Kloster, einem Paradiesgarten der alles so wie es war faßte, und einem Tempel des Universums. Wir mußten also dort bleiben.

Neben einer Brücke und einem blassgelben Wachturm befand sich ein großer tiefer weiter Graben in dem Pflanzen wuchsen die mit wenig Feuchtigkeit in der Hitze auskommen; Olivenbäume und Sträucher und kleine Palmen, sehr kleine. Dort wollten wir schlafen. Wir legten unsere Schlafsäcke also schonmal irgendwo an diesen Schlafplatz und setzten uns oben in den Rosengarten auf die warme Steinmauer die dem Graben angrenzte … Die Nacht eröffnete uns den Weg zur inneren Erkenntnis die sich (selbst) als Teil des Universums erfährt. Die Magie des Ortes ist eine Vision, die einem zum Rosenblatt werden läßt, das darum fleht nur von seinem Freund, der roten Ziege gegessen, nicht aber von der Prinzessin abgepflückt zu werden … die Prinzessin schläft und träumt vom Universum. Sie pflückt auch im wachen Zustand keine Rose aus ihrem ‘Paradies’. Die rote Ziege – vor allem – meint auch es ist am besten für die Rose in der Sonne zu blühen und zu welken … Während wir dem Weltall lauschen, knabbern wir Salat und trinken Mineralwasser. Nati liegt schon und erzählt mir noch eine Geschichte die von der Prinzessin handelt die hier gelebt haben könnte.

Zal Yegane Arani

Gita Marta Yegane Arani

Großonkel Paul Lück hat im Leben meiner geliebten Mutter (Farangis Yegane, geb. Lück-Flender) eine wichtige Rolle eingenommen.


Grandpa Wilhelm und Großonkel Paul mit Großtante Frieda und Eltern und Papa Yeganeh Arani.