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Dekonstruktion statt Destruktion Denksperren beseitigen Farangis G. Yegane Gedichte Inspiring Säkularer Mystizismus

Farangis: Aus meinem Traumschreiber

Farangis:

Fingerhände
Mondgreifer
Schrei des Pfeils
Geburt der Spirale
Aus meinem Traumschreiber

Traumgeborenes

Meine traumgeborenen Kinder,
meine Silberherzenperlen,
brauchen Honig, Milch und Wärme,
Farbenspiel im Blumenzaun,
Blätterrauschen,
Schattenbaum,
bin ich Apfel,
sind sie Kerne,
bin ich Ei, berg neues Leben,
habe Schale zart und fein,
brech ich, stößt mich auf den Wegen
herzlos grobes Stiefelbein.
Schließen möchte ich meine hundert offnen Ohren,
Draußenlärm drängt schmerzend ein,
immer bin ich unverschlossen,
Schmutz und Alltagslärm hineingegossen,
bin ich doch Krug
bestimmt für Wein!

Gestricktes und Ersticktes

Klagepfeil
Sucht seinen Tröstegott,
lebensschwach
fürchtet der starken Spott,
Märchensucher
Lauscht hinterm Kerzenlicht,
Menschenbilder
Im Nebelgrau verwischt,
Flötenklang –
Marschierers Tritt erstickt,
Frauenleid
Im Monatsblut gestrickt

Tröstergott gestrickt?
Kerzenlicht verwischt?
Bei Starkenspott erstickt?
Wünsche werden abgeknickt.

Schicksalsräder

Ich habe die große Linie gesehen,
doch sie nagen an ihrer Schönheit,
doch sie klagen mir ihren Zänkereien,
ich habe die große Ruhe vernommen,
doch sie lärmen mit lauten Tritten,
doch sie schwärmen wie lästige Fliegen,
müde kroch ich ins verschwiegene Mauseloch,
doch sie finden mein letztes Zufluchtsnest,
und sie binden mich auf mein Schicksalsrad

Schlaflos

Alles in mir kariert,
Gedankenkästchenmuster,
eingefangen,
zwei Uhr Nacht –
Zukunftsgedanken,
gegen Wände laufend,
Knoten und Schlaufen,
Lichter verhangen,
Worte verloren,
dunkel und blicklos,
drei Uhr Nacht –
Traumschlafhunger,
Ringe und Schlangen gesehen,
in Bäumen gehangen,
gefallen in mein Gedankenkästchen,
gewunden, ineinandergeschlungen,
vier Uhr Nacht –
Grauschimmer in meinen Augen,
fünf Uhr Morgen –
alles in mir kariert – – – –
Zieh einen Kreis um mich
Und fülle ihn mit Wärme,
mit Blumen,
mit Lächeln
und tanzenden Menschen
und lege dich zu mir

Großstädte

Im Treibhaus
Der Stadtnächte
Lila Lippen,
mondlichtig,
zartgliedriges
Bewegungsspiel,
Spreizende Fingerspitzen,
trinkend aus eigener Schönheit,
magische Funken
aus weibmännlichen
Traueraugen
Im Fluß des Nachtgeschehens,
Treibhaus
Gepflanzter Fantasien,
getötet
im Sonnenmorgen!

Punks auf Kings Road

Flatternd durch entseelte Massen,
stachelköpfig
bunte Vögel,
irrend,
auf und ab
in Neonlichtern,
früh verblüht
in Kellernestern,
lappig, zammlig,
kettenklirrigt,
schwache Herzen,
auf und ab
und stark bestiefelt,
Pulks gedrängt
auf Bänken, Treppen,
leerer Blick
in bunten Lappen
Müdgesichter,
auf und ab
und zielverloren

Oben: Installation/Objekte, florae obscurae von Farangis.

(rev. 02.05.2022)

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Fotostrecke Tschördy Yegane Arani

Scans of photos 15th September 2021

At the Barrier Block in Brixton London, we hung around in squats here in the early 80ies. I’ve taken these photos some time in the 90ies though.

Mid eithies, me looking like a post-punk / new romantic / hippie punk cross-over at that time.

Staying with friends in Limburg, TMA (aka as “cryptic letter-writing-culture exchange at the youth-center” !!!) took that pic of me (my right side was short and pink at that time, I later didn’t like it and cut that pic out a bit.

My Dad and me with my Mum in Kreta – Farangis took the photo 🙂

Zal and Rostam Yegane Arani laying in front of our former and long-time house in Bundenweg 7 in Frankfurt. I loved the Birch. We have/had two Birches there … . We move out this year (2021) and they will ‘deforest’ our small ecotope-garden (699 square meters incl. the house though – the house is supposed to be torn down too). We have/had more than 15 Trees small and big in our ecotope/garden. I could die because of losing the Trees here.

My dearly beloved Tschördy Yegane Arani in our former garden.

A neighbor from a bit further down the street, whom we never spoke to before, came up to us today as we were busy putting out trash (things we can’t repair, etc.). He said he always found it interesting that we used to have a sign at the entrance with the former name of our initiative called “Veganswines”. He said also that he will extremely miss our garden, since it’s so ‘wild’/natural and “nicht-spießig”.

Other neighbours from up the street who walk their sweet Dog down the street usually, also said to us they will miss the garden and worry about what will be built here, etc.

In brackets sagt mein “akualisiertes Ich”:

Ein “Du” das mein “Ich” mit bestimmt, ist nicht unbedingt ein allgemeines “Du”, sondern bestimmte “Dus”, man wählt persönlich schon aus. In vielen Freund*innen in der Vergangenheit habe ich mich getäuscht. Molavi schreibt irgendwo in seinem Mathnawi, dass das einzige, was man von den meisten vergangenen Freundschaften “hat” oder einem von diesen zurückbleibt, ist, dass man sich über sie ärgert und wünschte man hätte diese Menschen niemals kennen gelernt. Im 12. Jahrhundert hat man also ähnliche emotionale Eindrücke über das Zusammensein mit Menschen sammeln dürfen. Sowas ändert sich halt niemals, wie es scheint. Aber es gibt und gab ja auch immer noch andere Individuen außer den “Freund*innen” der Vergangenheit. Die wichtigen Bünde, mit denen man seine roten Fäden spinnt.

(My “other sister” would say: “she is making her individual show again”. I say: selfies as a form of maybe silly radical self-care can sometimes be tolerable or at least excusable for someone with a low self-estemms I think.)

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Coming Out Fotostrecke Kranksein

Initiationen

Dieser Textauszug stammt aus einer Sammlung von Schribselkram, den ich 1996, als ich vegan und aktive Tierrechtler*in wurde, verfasst habe. Das war auch die Zeit, in der ich mein Studium wegen chronischer Migräne abbrechen musste. “Love and Psyche” fügten sich bei Lothar und mir logischerweise parallel. Wir beide hatte traumabedingte psychische Belastungsstörungen. Wir halfen uns gegenseitig aus dem Tal heraus.

TRAUER

Ich renne nicht mehr, aber Apfelsirup führte meine Augen täglich zur Guillotine. Zum Schafott – Macht, die sich namenslos im System – den Mord voranbringt: Nicht ein Grabstein, sondern eine ( … unfreiwillige) Reliquie lockt alle Todesschreie. Aber doch in überirdischer Verblendung …

Die Horror Landschaft

Eine futuristische Stadt. “Auf der einen Seite herrschen dort die … , eine Geheimsekte die seit ca. soundsoviel Jahren existiert und diesen Teil der Stadt auf dem wir uns momentan befinden, regiert,” sagt Apfelsirup Ayermann. Ein idiotischer Name, aber er heißt tatsächlich so, warum auch immer. Apfelsirup hat eine spezielle, besondere – sagen wir mal: Fähigkeit. Er kann ein neues Paar Augen produzieren bzw. hervorbringen, nachdem, nein indem er die anderen Augen hinauswirft sozusagen. Er tut als würde er sehr leiden und gleich seine Seele, seine Wahrhaftigkeit verlieren und in dieser Art Agonie drückt er mit dem neuen Paar Augen die beiden alten Augen raus! Ich war Zeuge dieser Art absonderlichen Fähigkeit, just in dem Moment als Shi-Rin – sich gerade sozusagen als “Herrscherin” etablierte – ihre körperlichen Absonderlichkeiten ebenfalls aus so einer Art Wesenskrampf heraus produzierte. Nigel Davis hatte schon vor langer Zeit ein Buch – das nie recht verstanden oder anerkannt wurde, aber das doch auf einem wissenschaftlichen und empirischen Fundament gründete – darüber herausgebracht, also über die innere Wesensbeschaffenheit des Menschen nachdem die Seele solche Potenzen entwickelt hat, dass sie den Körper … dass der Körper eine eigene neue Art Seele-Körper Verbindung eingeht, die in der Veränderung des Körpers (als Spiegel sozusagen) resultiert. Das ist noch nicht ganz der Punkt, der Punkt ist, dass sich nicht Krankheiten, sondern metaphysische Veränderungen ergeben, die eine Krankheit darstellen. Zum Beispiel hat sich Shi-Rins Rücken enorm verhärtet, da zum einen ihre mörderische Härte im Rücken ihren (für sie permanenten) körperliche ‘Ausdruck’ findet, aber sie hat auch in ihrer Lebensgeschichte eine besondere Affinität zu Petzi-Automaten gehabt; ihr Rücken schmerzt sie weil sie fühlt als sei er ein Petzi-Automat. Ihr anderer Defekt ist tatsächlich. Sie hat einen stark deformierten Genitalbereich – ihre ganz persönliche Absonderlichkeit … Nigel Davis stellte zum Beispiel fest, dass die Menschen nicht wie man bisher annahm im Prinzip alle auf einem Grundmuster aufgebaut sind nachdem sich so der Körper entwickelt, sondern dass jeder Körper eine eigene Qualität zur Deformation hat.
Allerdings ist diese Deformation bei den Menschen, erst kürzlich richtig auf-, ausgebrochen. Ein junger Mann z.B. hatte Krämpfe, die sich in (wohlbemerkt zwanghaften) überzogenen Dehnbewegungen bei ihm ausdrückten. Shi-Rin hatte auch diese Krämpfe als man sie letztlich verbal angriff … Das ist alles ein bisschen schwierig zu beschreiben.

Zumindest erzählte mir Apfelsirup immer komische Wahrheiten, die meine Erkenntnisse enthebeln sollten oder wollten: so kam es auch zu der Geschichte mit den zwei Stadthälften in denen angeblich zwei Gruppen herrschten. Das war natürlich Quatsch, aber er vermutete er könne meinen Entschluss XX zu mögen, verhindern. XX gehörte mehr oder weniger zu einer dieser Gruppen. Es gab die Gruppen, aber keine davon herrschte über irgendetwas! im politischen Sinne …
Er hielt mich für naiv.

[ … ] Annette war mit Christopher zusammen. Er, Marine in der Global Watch Armee Nordamerikas. Sie, trainierte schon für den endlosen, ewigen Krieg – ein Krieg der als Zielsetzung die totale Zerstörung hatte, weil die Gegner absolute Gegner waren – daher ging man auch davon aus der Krieg werde der eine! ewige Krieg sein; das Ende oder der totale neue Anfang der Welt überhaupt.

Über die deutschen Autobahnen rollten die Tiertransporte – alles wurde infrastrukturmäßig bis aufs optimalste gepuscht. Das Bewusstsein ihrer (der Menschen) Existenz war bis an den Brechpunkt geklärt. Die Todesmaschinerie funktionierte: Wie, wäre nur versatzweise erklärbar.

Ich, ein asketisches, philosophisches Wesen, war nun aus unersichtlichen Gründen verstrickt in diese Todesmaschinerie, und zwar sollte ich und auch meine Familie – aber sowieso eigentlich alle, die nicht ihre Gefühle ab- und ausstellen konnten, hingerichtet werden.

Außerdem gehörte ich indirekt mit in Shi-Rins Vergangenheit. (Sie verehrte XXs Vergangenheit, sie hatte ihn, aber es war immer nicht der echte, XX konnte sie austrixen; er spielte ihr vor er denke wie sie ( … Liebe äußerte sich nach Shi-Rins Meinung in Eitelkeit) aber zum Schluss gab er ihr das Schachmatt … und die gerechte Idee war erfolgreich, … aber nicht dank seines Zuges sondern – sondern der “andere Faktor” war entscheidend.)

Shi-Rin wollte dass meine Mom mir unwissentlich Gift zu essen gab … ich überlebte obwohl ich das Gift geschluckt hatte.

Aber die Todesmaschinerie lebte weiter. Sie hatte auch beabsichtigt Mom zu ermorden – aber das interessante war, das sie immer XX als den verantwortlichen gelten ließ … , und da er mich gut kannte war das gefährlich für mich und wirkte so enttäuschend.

Es gab nur einen Faktor, den man zwar versucht hatte (enorm) mitzukalkulieren, aber der Faktor war nicht berechenbar und brachte den totalen Konflikt überhaupt! zu Sturz. Der Faktor deutet auf Gott: Gott ist der, den man als Siegeszeichen … in Dachhöhe and die Vorderfront des Hauses annagelte – Gott, Gott, nicht nur ein Hirschgeweih.

(Das Geweih ist keines. Was ist es! Doch Teil eines Ganzen. Der Tod eines Paradieswesens mahnt. Wir deuten dieses Mahnen als ein nostalgisches Anlachen für uns. Was für eine Nostalgie, die den Tod fordert.)

… über unserer “Zukunft” verharren wir – unachtsam, schweigend, lebendig aber schon lange nicht (mehr) lebend.

Im Fluß. (Ich auch zu einigen Flußdelphinen!)

Ein Fluss durchkreuzt eine 100 Meter Schwimmbahn mit rot-weißer Bahnabgrenzung aus Plastik – die kleinen aneinander aufgereihten Plastikbojen. Extrem, wie schmutzig der dreckige Fluss, indem nur Dreck schwimmt, ist. Da ist das Hutzelbrot der Ur-Urgroßeltern noch besser. Vor allem bei der Weihung des neuen Schornsteins an einem Bauernhaus mit Bauersleuten. Man weiß ja wohin deren lustige Ernsthaftigkeit führt, immer.

Im Fluss schwimmt der Dreck den wir jetzt Müll nennen. Aber beim Fest gibt es Hutzelbrot, mit geweihten Beigaben und weißer Schürze am Körperbrett das sich durch eigenen Trieb geformt hat! Enorm ich geh in dem Fluss schwimmen, wenn er doch nicht so ein Ort des Verbrechens wäre. Wie der Wald … “so schallt … ” auch der Fluss.
Ein Mann schwimmt seine Bahnen im ausladenden Sport-Tangaslip. Auf seiner Fernsehcouch wackelt dieser Mann Horizontal in dem Becken und hier greift sein ganzer Körper. Stelle ich mir vor. Sein Markierungsbedürfnis weiht das Beckenwasser mir Gewaltverbrechungen und Flussprophezeiungen. Wie immer nur ein bisschen, aber draußen wo viel ist, gibt er auch viel. “Hier ist die Retorte, draußen das Laboratorium in ‘Life, mit dabei!”

Unwahrscheinlich dass er das sagen würde. Aber so ein Mann hätte irgendwie ein Motto, ein gewaltig ekelhaftes. Wir alle haben vielleicht ein Motto, auch wenn wir noch nicht mal Bauersleute waren und die Flüsse weitesgehends immernoch durch-denken oder sie durch-denken wollen.

Die Horror Landschaft, Teil zwei: Ein Rückblick

Eine lange Geschichte über ein kleines Übel das in einem Gehirngang hakt: der Mörder kommt angeradelt. Alle Mörder radeln um den Hauptfriedhof herum. Wir sind in der – nach Apfelsirups Darstellung – geteilten Stadt. Die Experimenteure wurden aus ihren Laboratorien gelassen: Kein Schrei – nur ein innerer – zeigt die Angst der menschlichen Organismen.

Ein Haus sollte in Brand gesteckt werden (warum sie es letztendlich nicht taten, erklärt nur der unberücksichtigte Faktor der ja eingehends schon umschrieben wurde von mir). Die Tiere im Zoo sollten alle eingeschläfert werden. Eine Mutter sollte mit einem gezielten Messerstich ermordet, und sollte ins Krematorium gebracht werden. Einige Zeit zuvor zeigte man im Fernsehen live, wie ein Vater mit seinen erwachsenen Kindern im Zoo im ‘Affenkäfig’ eingesperrt war und zu Geschlechtsverkehr (mit seinen eigenen Kindern) gezwungen wurde. Man hatte furchtbare Operationen mit ihm durchgeführt gehabt: Man trennte seinen Kopf vom Körper und den Kopf seiner Mutter von ihrem Körper und hatte beide aneinandergenäht so dass sie noch lebten … dann setzte man den Kopf wieder auf den Körper. Es war ein Bild, ja, aber ein grauenhaftes. Es war die Strafe für ihr Wesen. Projektionen, die die Psyche entgleisen lassen sollten.

Es waren alles nur Bilder und Drohungen, aber das Resultat, der Effekt war Psycho-War; das war das beabsichtigte Ziel. Und es hatte funktioniert. Es gab diese Art (aber mit anderen Inhalten) von Psycho-War schon davor, die auch Ausgangspunkt für diesen schlimmsten Psycho-War waren.

Die Inhalte waren so extrem und unerwartet plötzlich da, dass man sich ihrer nicht mehr erwehren konnte und man sie auch nicht mehr zu fassen vermochte – sonst wäre es auch nicht in der Dimension eines ‘Krieges’ gewesen, dass ein paar unter Drohungen in völlige Angst versetzt worden sind. Sie, diese paar, sollten ein Exempel sein und absolute Zielfläche für Sadismus … Alle gegen einen ist schlimm … Der Knackpunkt allerdings überhaupt war der eine und ständig gleiche: Die Absicherung einer Gesellschaft und Herrschaft die auf Gewalt basiert in ihren ureigensten Wurzeln. Um so mehr sich verschont gefühlt haben von Gewalt in diesem System, umso gefährlicher wurde die Sache … der Sadismus (nicht notwendigerweise die Gewaltbereitschaft im engeren Sinne).

Das ist der zweite, der wesentliche Aspekt dieses absoluten psycho-Krieges gewesen. Es ist lächerlich das Apfelsirup etwas von geteilten Städten als Ursache erzählte. Wenn einen der Traum nicht mehr beruhigen kann, erklärt man den Windmühlen den Krieg oder so ähnlich.

“Es ist Zeit an unserem Haus zu bauen was eingerissen worden war. Die Zeit hat uns aus dem Weltall katapultiert. Das Auge sieht den Schmerz aber versteht es nicht, was die allmächtige Stimme sagt.” sagt die Prophetin ‘Spiritual Teacher’ heute zu mir.

Sensualität an einer ‘Drehtür im freien’

Beginne ab dem Moment, ab dem du dir über deine Aussage, deine ‘massage’, im klaren bist.
Bluthuster, Aderlässe, Shakespeare-Systeme, Monty Python-Räume, Indische Philosophie die den Horror vollständig absorbiert, Iranische non-existente Mediatoren, Entnationalisierung, symbolische Form von Nationalitäten.
Spirituelle Physik; die Physik der spirituellen Erfahrungswelten, Erfahrungsebenen.
Rückschlüsse auf das unmögliche.
Weiße Krankenwagen. Neue Geschichten, die auf alten basieren. Neonlichter-Physik, die eine weitere, andere spirituelle Erfahrungs-Physik zulässt. Die Bewertung spirituell-sensueller Erfahrung. Strikte Trennung von Spiritualität und Sensualität bis in die letzte Zehenspitze.
Blutspucken. Löcher in den Beinen, aus denen unter – eher psychischen – Schmerzen, das Blut rinnt; das ist bedingt durch die Beschaffenheit und Ursache der, dieser Löcher (in den Beinen) so. Der Raum des Erdbeerenfelds … Der ‘Raum’ meines Schreibens endet hier.

XX erzählte mir die Geschichte von einem Menschen der immer damit gerechnet hatte, dass sich wenn er stirbt, seine Seele aufschwingen würde. Dieser Mensch nun lag im sterben – dann später – er dachte es sei sicher dass es da – so etwas wie aufschwingen oder abheben oder irgendsoetwas geben würde – er war wohl auch nicht im speziellen religiös, aber nahm nun einmal das Schwingen der Seele oder des Geistes an – irgendwohin schwingen oder so – aber nichts geschah. Der Mensch bekam furchtbare Angst, denn nun war er auch nicht mehr sicher ob das Schwingen dann nach dem sterben erst kommen würde. Im sterben müsse man dann doch etwas ‘annäherungsweise’ merken. Vorher ist bei ihm auch nie was geschwungen. (Hatte er, der Mensch, immer etwas, ein auf-schwingen lernen unterdrückt oder was?) Nichts schwang. Er (der Mensch) rief den Arzt herbei und sagte diesem er habe so furchtbare Angst … Der Arzt beruhigte ihn mit einigen warmen Worten und einer Injektion. Der Mensch wurde ruhiger. Er dachte wenn er jetzt, genau jetzt stürbe, dann würde jeder (der ihn kennt … ) denken er sei im Geiste emporgeschwungen; aber er würde dann doch nur daliegen. Wäre es ein Ende (einfach so) oder läge er halt nur da in sich, wie und wo auch immer in sich das wäre, seien möge oder seien könne. Der Arzt sagt da könne doch gar nichts sein. Also hatte der Mensch eine furchtbare Angst, Angst vor dem Ende – er hatte doch sein Leben lang trainiert sich selbst wahrzunehmen – “ohne Ende” (=total) sich selbst wahrzunehmen. Aber wie hatte er sich als Mensch geortet? Fragte sich der Mensch (nun zum erstenmal) in dieser tiefgreifenden Bedeutung für ihn …

Eine mini-Phantasie

Über dem Level, das anzeigt, ob es schon zu heiß geworden ist. Das Eis, die Gletscher fließen hinab … :

(Das letzte mal zurück in der Horror Landschaft..) Letztendlich ist alles so gekommen wie es kommen musste.

Eine dunkle Straße. Ich erfuhr es plötzlich, dass der Psycho-War ausgebrochen war; und er konnte nur abrupt anfangen. Warum? Ich frage mich auch. Ob der Faktor da wieder eine Rolle spielt? Ich glaube nicht … höchstens soziologisch oder sozio-dynamisch gesehen, nicht aber als Ursache – die Ursache war, glaube ich, die Absehbarkeit, das der Faktor letztendlich zur Auflösung des Ganzen führte ( – führen musste). Eine “konstante” Determinante sozusagen, die den Macht-Aspekt nur enthebeln oder ad absurdum führen konnte. Das denke ich allerdings nur, weil ich ausgehe von einer humanistischen ‘Beurteilung’, Anschauung, über den Mensch als Spezies …

– Das Absurde ist übrigens nicht erklärbar nur akzeptierbar.

Der hintere Teil der Stadt (in der wir uns befanden) hatte einen Ausdruck “unbegrenzter, maschineller Arbeit” in einer Phase angenommen.

XX “herrschte” dort (vergessen Sie nicht, alles basierte auf psychologischen Suggestionen, die eine eigene Qualität hatten). Er kultivierte seinen ‘Arbeitsgedanken’ zu einem Ideal. Nein, das klingt noch zu erdig. Also so: Kurz oder einige Zeit zuvor lief ein Film in dem ein riesiger, gigantischer Metall-Apparat, ein Roboter, Leute auf einem modernen Feld, das aber aussehen sollte wie ein Feld oder Acker aus den 1950-70er Jahren, Menschen jagte und auffraß. Die Maschine war Kultfigur geworden, weil der Film sehr gut produziert war. Der Teil der Stadt nun, wo XX seine Auffassung von Arbeit als Ausdruck einer ganzen Ideologie propagierte, sollte wie ein lebendiger, (sich selbst) akkumulierender, hochstilisierter, perfekter Maschinen-Organismus wahrnehmbar sein, der optisch auf gigantischen Modellen eines technischen … Jungenspielzeuges von damals basierte … Über ständige Audio-Suggestionen und zuvor Gerüchten und Ahnungen, Spekulationen die allgemein kursierten oder so, wurde diese Stimmung als sei es so … , für einen Moment geweckt und zu einem Ideal erhoben.

Ich besprach mit XX die Rolle des Pilatus und wie man in seiner Rolle etwas weitaus anderes sehen könne – zumindest in der Funktion der Rolle des Pilatus in dem einen Buch das wir besprachen. Während dieses ‘Themenabschnittes’ kam er darauf, dass er schon immer gelernt habe technisch in erster Linie zu denken und das seine Auffassung von Arbeit auch eine ‘rein technisch motivierte’ sei. Er beklagte die völlige, unentrinnbare Isolierung in einer fortlaufend akkumulierenden Maschine, die selbst (doch immer) nur statische Maschine sei. Aber er war überzeugt den Kern seines Ur-Ichs akzeptieren zu müssen und erkannt zu haben.

Ich versuchte der Manipulierung der “ecom.psy.suggestions” auszuweichen, aber es ging nicht so ganz, weil nicht klar war was als nächste “ecom.psy.suggestion” durchgreifen würde, folgen würde …

… Phantasie ist nicht mehr als ein innerlich empfundener Prozess.

Trauer

Ist ein Brauch der in einem Grab versinkt, in das man seine Hoffnungen legt, ohne davon gesprochen zu haben, ob Utopia das Reich von Hoffnungen, geschaffen ist. Ist so ein Brauch Trauer. Zorn ist wie Schmerz wenn er vom bedrohten gefühlt wird. Trauer ist da wo die Möglichkeit nicht erfasst werden kann, weil das Grab angsteinflößender ist als die Wohnung. Am Friedhof kaufen wir Blumen um zu zeigen, dass auch wir trauern wollen. Wir weinen nicht, wenn wir den Leib eines gequälten – zumindest umgebrachten – ‘fühlenden Wesens’ essen.
Als Trauermaterial um unsere Konvention zu zelebrieren. Warum soll man um ein tiefes Grab trauern das durch einen weiteren Menschen gefüllt wird, wie der Leib der werdenden Mutter sich langsam mit Veränderungen und individueller Körpermasse anfüllt: Die Samen die einer setzte, er setzt seine nächsten Genverwandten nun in den fruchtbaren Boden, aber hofft (diesmal) nicht zu ernten: Wenn ein Korn auf dem Grab wüchse … Er füttert den Leib seiner Ackerboden-Gattin allein mit dem Asche gedüngten nun auch (wieder) mit Blut gedüngten, weiß man doch!
Was für eine Trauer empfindet die Gemeinde wenn sie um eines ihrer Mitglieder trauert. Ist es als hätten sie etwas das fast so wichtig wie ein eigenes Organ ist, verloren.
Wenn man den Kopf heilt (von Schmerzen) schneidet man ihn vorher ab?

Resumé

XX brach zusammen – er weinte. Nichts außer der Hoffnung dass ein Mensch sich verändern würde erbrachte ihm diesen Zusammenbruch und diese Tränen.

Er sah ein Bild das ihm die Antwort auf seine einzige Frage darstellte: Ein prophetisches Wesen das kein Mensch war, aber ein Tier – wurde mit einer Elektro-Zange gelähmt und dessen Körper wurde an einen Haken gehängt den man in dessen Fleisch rammte. Die Unterdrücker schienen das Tier zu fragen: Nun sag uns, was war dein Gott und was war dein Sinn … Vor ihnen lag die Welt. Die Unterdrücker sagten zu dem Tier: “Hier hast du deine Welt und nun kannst du sie haben.”

Aber der Mensch geht zu einer Tür von der man ihm erzählt hatte man müsse dort (nur) klopfen und um Einlass fragen … Aber dort war nichts außer einer hölzernen Tür.

Das Bild lebte weiter: Man zersägte den Körper des prophetischen Wesens.

Es pulsierte, blutend, den Schmerz wie in einem Meer versinkend; Hölle schaffend. Die Bestimmung für die unterdrückenden Menschen begann und sie erfüllt sich in den Bildern in der Psyche des Unterdrückenden – der seine Blicke von der Sonne fernhalten muss um nicht zu sprechen. XX fühlte so, ausschließlich Verantwortung. Er musste den anderen Menschen nicht mehr finden um zu handeln.

Ein Requiem über die Sonne

Im Graben erhellicht Ihre Sehnsucht die des nicht-seienden scheint mir.
Kein Fluch laßt Ihr sich an euren Untaten versündigen, scheint es. Ihr ließet nach Gold graben. Ihr wiederholt die Aussage (die jemand,
die ihr kritisieren wollt sagt) – wie ein Echo, aber versteht die Aussage nicht. Ihr fragt aber was soll das heißen. Nur das Echo erklärt
ja noch längst nichts.
Wir aber stehen am Anfang, immer und endlos. Obwohl wir doch
schon viel älter sind als manch einer von Ihnen vermutete.
Ich aber bin alt und weise und ein grauer Bart hängt von meinen
Schläfen herab. Ich wiederhole nichts; ich sage es nur.
Und Sie meine Feinde, wird nie ‘etmand‘ zu leide tuen.
Die Nachtigall ‘stert‘ in den ‘Stehnen‘, für euch – für mich aber
gibt es nicht mal eine romantischste Verbindung zwischen
Nachtigall und nicht-sein.
Eure Sehnsucht erhellicht im Graben die des Nicht-Seienden. Aber
die Sterne leuchten zu Ihrer Stirn.
Mein Eisen fällt und dort wo es fällt gibt es kein entrinnen
mehr. Ich stelle mich auf den Kopf, mache Handstand aber
nichts, nichts bleibt mir außer der Hürde, das Eisen, das meinen
Kopf zerschlägt weil es von mir nichts weiß.
Ihr Herz lebt nicht in Blumen … Unser Rufen ist unverständlich,
euer Rufen triumphiert über das Echo das ihr hörtet und
wiedergabt. Hörtet ihr auch wie das Eisen fiel, wie der Stern sein
Licht bis zu uns warf. Die Nachtigallen sind auch hier!

‘BLIMEY’

Bitte schwierig; ich denke nicht, ich fühle! Ich denke nicht ich fühle.
Worüber denkt man nach wenn man überhaupt nicht denkt. Ich zum Beispiel schreibe und spreche ohne zu denken. Ich fühle nur. Ausschließlich und denke nicht – scheine höchstens falsch zu denken und meinen Irrtümern in dem Zusammenhang zu erliegen. Elli Fränt ist meine Meisterin, hinter ihr kann ich mich als nicht denkender verstecken. Und ich bin dankbar dafür – wie auch immer.

Mein Denken hat sich oft nicht bewährt, weil es nie, wenn es drauf ankommt, als solches erkannt wird. (Außerdem – wieviele haben schon die Verschwörungstheorie in tränennassen Nächten und Tagen im eigenen Haus gewittert. Man geht nach draußen und alles scheint friedlich, bis auf den Verkehr also scheint alles normal, aggressiv, politisiert. Ja, dein Freund geht arbeiten Ellie Fränt, in der Fabrik nicht aber wir geben zu; fabriziert wird ja trotzdem.)

‘Blimey’

“Sie polemisieren ständig!” Es gibt Leute die haben sich hoch entwickelt in psycho-rhetorischen Entwaffnungsstrategien, die allerdings auch am Unverständnis des zu entwaffnenden Polemisierenden, der Naivität und Authentizität scheitern können, warum auch immer.

Ein Rhetorik-Entwaffnungsstratege schuf sich als Motiv: ‘Die vegetarische Mafia’:

… Aber er hat nur meine Blume durch die ich gesprochen hatte ergriffen, voller Lust, als sei sie eine Art Spielmobil.
Er fuhr davon. “Hui.” Allerdings glaube ich, ich verstehe immernochnicht warum er irgendwie auf Mord zurückgreift. (In seinen Gedanken scheint immer der Mord, Mord im Business zu sein.) Aber das Spielmobil fährt immer wieder mit ihm weg. In seinen Gedanken scheint immer wieder Draufhauen irgendeine Rolle zu spielen. Er fährt auf einem (einseitigen) Missverständnis, dass bei ihm zu einer neuen Hypothese führt, oder so?

Ein Moment

Man ärgert sich über etwas und fasst es eventuell in einer abstrahierten Form zusammen. Man löst seinen Ärger über jenes Etwas, indem man erkennt, dass die Faktoren ihre eigene Arbeit leisten.

Man lässt es aus sich herausfließen – den Ärger – und vermutet, dass die eigene Basis beim hinausfließen mit hinausgeschwemmt wird. Ein Schwebekörperchen so.

Man gibt auf. Man abstrahiert die Form des Ärgers zu einer Art Text. Ein Sandförmchen und der Sand hängt wie in alten Zeiten zwischen Fingernagel und Kuppe.

Man kuppelt sich ab vom Ärger indem man in der Absurdität bewusst ausweicht und schon löst sich der Nagel vom Finger, den man mit seiner Rechten, seinem letzten Paar Hufen, fest umklammert. Man beginnt von neuem und einige Phrasen verdreschen den armen Kopf der in einer Gasse im Berlin der zwanziger oder (sogar) dreißiger liegengeblieben ist.

Ein Hunza Sprichwort sagt, die Jagd ist die Betätigung des Meisters der Jagd, die einem den eigenen Kopf streitig machen will oder so ähnlich. Wir halten nun alle mal ganz fest an unseren absurdesten Heldinnen und beugen uns ihrer Kritik bevor wir den Fingernagel endlich hinunterschlucken.

Ein Bildschirm im Dunkel

Die Musik setzt ein. Wir setzen uns wie immer zu zweit vor den Fernseher und sein Raum (des anderen menschlichen Wesens) existiert in einiger Vergangenheit, die sich selbst Gegenwart nennt oder – und – sich auch ein wenig selbst als Gegenwart abzeichnet. Ich folge dem Mädchen auf dem Bildschirm mit meinen Blicken, die von dem Ausschnitt den ich wahrnehme überzeugt sind und das Leuchten spiegeln, nur spiegeln sonst nichts.

Meine Arme suchen ihre Hände – die kurz vor dem ‘Kreislaufflash’ des anderen Herz behorchen könnten. Aber sie möchten nicht mehr den Körper des Anderen wie ein Instrument spielen, die Hände, die angeblich nur an den Armen hängen – einfach. Meine Hände werden entweder zum Teil einer von innen her mechanischen Maschine – und von außen her elektronischen Maschine. Mehr nicht. Also überlege ich nochmals was mit meinen Händen war.

AHIMSA

Ich sehe eine Werbung … die ist … !

Eine Werbung die formal für sich selbst wirbt; inhaltlich hält sie sich eher zurück und konzentriert sich vor allem auf eine eher ‘anti-plakative’ Wirksamkeit (und begibt sich ins Gegenteil ihrer eigenen Existenzbegründung und vielleicht sogar Existenzberechtigung). Die Aussagen sind dadurch indirekt übersetzbar. Die Fleischindustrie fällt beim Werben allerdings auf, da sie sich immer einer sehr plakativen Machart bedient, da wo sie mit eine “entscheidende Rolle” spielt: Sie hat keine Subtilitäten, außer im Moment über das Vehikel der sogenannten “Öko-Welle” (die allerdings in diesem Zusammenhang auch eine Sackgasse darstellt).

Kognitive Kräfte, nein, eine Denk-Akrobatik im hyper-gigantischen Menschen-Auslaufgehege für makrobiotische Lebensgemeinschaften
Nein … ich esse schon lange nicht mehr – nur makrobiotisch – nur Sachen, das was du nicht magst. Also – ich esse – Körner.

Nein … ich identifiziere mich nicht mit den Graupapageien seitdem ich in Kenia lebe – obwohl ich sie bewundere.

Nein … ich glaube dir nicht wenn du sagst du ißt auch nur makrobiotisch.

Nein … ich mache niemals Witze über dich.

Nein … wir essen hier auch nicht heimlich Menschen, nur makrobiotische Körner …

Nein … ich glaube dir nicht wenn du sagst du kennst das Green Belt Movement hier.

Ich glaube das alle die Natur (letztendlich) auf kontemplative Weise lieben. Also um ihrer selbst willen.

Der Mensch

Man muss den Menschen in einem neuen Licht sehen; sein wahres Gesicht. Der Mensch ist egoistisch und ist auf seinen Egoismus absolut stolz. Ich glaube dass die Menschheit sich zunehmends verändern wird (zu einer verantwortungsbewussteren Spezies, die Verantwortung in erster Linie für ihre Mitgeschöpfe trägt … ). Der Mensch benutzte die Möglichkeit, von seinen negativen Eigenschaften Gebrauch zu machen … das kann und tut er auch immernoch, aber er kann auch seine positiven Eigenschaften entwickeln … Wenn er das nicht tut, wird er letztendlich seine eigene Spezies – wenn auch zuletzt – zerstören. (2021, dies ist eigentlich eine Binsenweisheit, wird aber auch nicht jedem individuellen Menschen, als Einzelnes, gerecht!)

Ahimsa

Gibt es ein nicht Negation, nicht ja 2 3 4. Bilder sind belegte Brote, zählen zahlen Löffelwurm im Messinggraben 3 4.
Gibt es einen Löffelworm, dot dot dot dot. Löffelwurm frisst Messinggabel. Messingwurm wird abgetragen.
Gibt es einen abgesegten Turm dot dot dot. Messingturm im Messelgraben. Löffelwurm wird abgetragen.
Gibt es einen abgesegten Turm dot dot dot. Mösselgrub im Töffelgarden. Messingrup im Löffelgraben.
Gibt es eine abgesegten Turm?

Globalisierung

Artgerecht ist allerdings nicht gerecht: Was tierisch und was menschlich ist? diese Frage wird – mit dem Hintergedanken darauf was ‘artgerecht’ ist – nur in Kategorien, die von einer anthropozentrischen Kultur definiert werden, zur Legitimierung der Tiertötung gestellt ( … im engsten, aber verheerendsten Sinne). Eine Frage nach einer biologischen Notwendigkeit sollte ihre Antwort in der Realität eines/des fühlenden Lebewesens (das Individuum ist!) finden.

(Sonderbar genug: [stell dir vor] – du hast dein sorgfältig gebautes Konstrukt, deine Konstruktionen verloren. Du siehst jemanden und findest dass er/sie keine verlockenden/verführenden ‘Vibrations’ hat.)

Der Mann, die Frau

Ich glaube das Thema ist für mich im Moment zum größten Teil eher abgeschlossen.

SPRECHEN WOLLTE

‘Vor allem nach dem Essen (Spargel, Kartoffeln und Möhrensoße) wollte ich niemals mit dir sprechen bevor du nicht angelangt warst.
Ich weiß immernochnicht worüber wir dachten, als wir dachten [2 x X + b = 9 … ] und uns immernochnicht im klaren darüber waren, wie “gesteltzt doch der Seeteich” ist.’ (2021 liest sich dies wie die Sprache eines demenziell veränderten Menschen – warum diese anarchische gezwungene Sprech- oder Schreibweise?)

‘An mir hätte es nicht gehangen und wenn nicht an mir, an wem sonst. Ich hätte dich nicht gehen lassen sollen bevor du mir nicht klargemacht hättest was würde, wenn ich nicht geschehen wäre. Aber warum? Ich sage es zu dir, dass ich niemals mit dir sprach noch sprechen wollte.’

Die Spanierin, das spanisch anmutende im Laub (zu Herbsten!)

Gestern bei der Arbeit kam eine Frau bei uns ins Büro, sie hieß Matischa Mierkolek was irgendwie wie ‘miercoles’ klang, aber sie war eine wunderschöne Frau: lange blonde Beine, strahlende Aura – echt toll. Gestern bei der Arbeit ging es mir schlecht, als ich dabei zusah wie niemand sprach oder gestikulierte und keinen Ton, kein Summen von sich gab. Nur das Vibrieren der Eisenbahnen, das Räuspern der Mägen hinter dem vorderen oder hinteren Knopf was für eines Stoffes. Nur das Räuspern neben den Bäumen als ich auf den Bus warte, gestern nach der Arbeit, im Herbstlaub stehend, mich bewegend auf das rote Tor zu. Unser Inneres ist nach außen gekehrt, aber wir haben auch kein Äußeres.

Lucy und Cato erzählen mir …

Subjekt: 1996

Das es kein Mord für Sie ist, wenn ein Tier umbracht wird, ist mir klar
Du sagst Veganer*innen seien auch keine besseren Menschen, aber das ein fleischessender Mensch deswegen fleischessender Mensch ist, weil er sich von ermordeten Tieren ernährt, stellt für dich kein Kriterium dar, anhand dessen du ein besser sein oder relativ schlechter sein, bewerten würdest.

Subjekt: 1996

Ich weiß du empfindest es als Belästigung wenn ich mich bemühe dir meinen Standpunkt klarzumachen, aber du vergisst immer wieder, dass es nicht einfach um meinen Standpunkt geht, den ich mir so nach Gutdünken auswähle, sondern dass es um die Betroffenheit von dritten hierbei geht. Auch wenn dich die Betroffenheit dieser dritten nicht vorrangig interessiert.

Subjekt: 1996

Du bemisst den Wert eines Menschlichen Lebens mit anderen Maßstäben, nicht mit den Maßstäben mit denen du den Wert eines Tierlebens bemisst. Das ist für dich vielleicht selbstverständlich, für mich ist es aber selbstverständlich nach anderen Kriterien zu beurteilen. Mord und Ungerechtigkeit an einem Menschen findest du im Verhältnis zu Mord und Unrecht an einem Tier, schwerwiegender und schlimmer. Für mich ist es tausendmal schlimmer wenn ein Tier ermordet wird!

 

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Irgendetwas Kranksein

Menschen mit ihren Gesinnungs-Clustern

Ich hab keine Lust mehr, ich bin total frustriert, es ist eigentlich sinnlos das irgendjemandem zu schreiben. Vor dem ganz banalen Rassismus kann man sich nicht schützen. Ständig die Vorurteile, ständig Abwertung und das alles im Rahmen einer Gesellschaft und von Gesellschaften die sowieso nur geistigen sowie materiellen Konsum und soziale Herrschaftsmodelle als Ideal praktizieren und/oder anstreben.

Ich weiß noch nicht mal ob es wirklich Rassismus ist, oder ob es einfach das nicht normal sein ist, irgendein von irgendwelchen Normen abweichen. Es scheint eher sowas zu sein, denn ich mache die Erfahrung in allen Völkern unter allen Leuten.

Ich kann auf diese Menschen verzichten. Es ist ein dummes soziales Ausgrenzungsspiel. Sollen die Leute es doch spielen.

Ich bin auf meinem Weg dabei für eine Tierrechtsethik zu kämpfen. Dieses ganze menschliche Gedöns, von Menschen, die sich mit solch einem gehässigsten Mist aufhalten. Diese Individuals wollen sich wohl kaum ernsthaft um ein weiterkommen bemühen, denn sie wollen zu sehr einfach nur besser sein, die Gewinner sein … bitteschön. Ich kann auf das, was es da zu gewinnen gibt gerne verzichten. Ich will das alles von Anfang an überhaupt nicht.

Meine “eigene enge Verwandte” und deren Leute verabscheuen mich – und die sind ethnisch alles mögliche … die völkisch orientierten Leute halten sich an klare rassische Zugehörigkeiten … der eine Hass relativiert den anderen Hass. Ich bin überall wo ich bin nicht dazugehörig.

Deswegen suche ich nach Individuen die nicht zu irgendwelchen dieser Cluster zählen wollen. Ich könnte mir vorstellen, dass es diese auch unter Menschen geben sollte. Es gibt bestimmt Menschen, die auch merken, dass man sowieso unter “Menschen” immer fehl am Platz ist. Menschsein ist jedoch nicht immer nur zu einem Cluster zu gehören wollen. Es kann auch etwas anderes sein.

Ich treffe viele Menschen, die total einsam sind, die aber trotzdem eine Clustergesinnug haben. Sie sind einsam und trotzdem entschiedenermaßen geistiger oder gesinnungsmäßiger Teil irgendwelcher Cluster.

Wenn man nicht Teil eines Gesinnungsclustergebildes ist, heißt das noch lange nicht, dass man das vermisst. Man wird von Menschen einem anderen Cluster oder einer anderen Gruppe – im Fall von Diskriminierung – zugeordnet. Dabei gehört man dazu auch nicht unbedingt.

Vielleicht kann auch das kränkend sein. Jeder hat wahrscheinlich andere Gründe, die für ihn/sie an Dsikriminierung kränkend sind. Das schlimme ist im Wesentlichen natürlich einfach der Umstand, dass die diskriminierende Gruppe oder das diskriminierende Individuum sich hierarchisch über einem ansiedelt mittels Abwertung.

Schwer ist es wirklich sich außerhalb der Hierarchien von Knechten und Herren zu bewegen. Ich kann mich diskriminiert fühlen, weil ich wirklich dazugehören will, oder weil ich diese ganze Setting für problematisch halte.

Die Diskriminierenden wollen von ihrem selbst erschaffenen Privilegien nicht ablassen. Wir bewegen uns mit zahllosen Menschen aber eines Tages auch im Nicht-Räumlichen, dann gibt es kein Terrain mehr das wir beherrschen können.

Erstmal Ende.

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Inspiring

Respekt

Ich war schon immer unbeliebt und werde es auch hoffentlich immer bleiben. Beliebtsein ist so etwa wie – you are d’accord with all the stuff people fill the spaces with, which I am not, never have been, never will be. Das ist ein bisschen sehr allgemein, aber soll hier nur als kommentierende Randnotiz zu meinen tollen narzisstischen Fotos dienen.

Ich liebe Counter-Kultur und sie kann auch völlig beknackt oder ganz toll sein. Sie muss marginal sein, sonst taugt sie nichts. Hier mein Beitrag in Sachen “man kommt ums Person-Sein nicht herum”:

Das Persönliche ist interessant, irgendwie. Mich faszinieren Menschen, die eigentlich völlig banal “drauf sind” und die sich ausgezeichnet hinter ihrer Coolness verstecken können. Einige solcher Leute sind welche, von denen ich ganz ausgezeichnete Beleidigungen erfahren habe.

Nicht dass solche Beleidigungen mich “als Person” die ich bin so verletzt hätten, sondern eher deren Banalität hat mich ungemein deprimiert. Die Menschen schaffen Umstände, die total bescheuert sind und hängen Dir die Misere ihrer geschaffenen Situationen dann an.

Es ist wirklich schwer sich diese Schuhe nicht alle anzuziehen, denn Du denkst so viel Blödheit kann doch gar nicht von so viel tollen Menschen kommen. Da muss doch was dran sein. Aber sie kommt!

Ein paar Beleidigungs-Highlights die mir spontan so einfallen schreibe ich hier mal auf, wobei man dazu eigentlich wirklich immer auch die Kontexte benötigen würde um ein plastisches Bild zu erhalten. Die Kontexte liefere ich hier aber nicht aus Gründen der Zeitersparnis. Und Vorsicht, es ist auch ein Trigger-Thema mit dabei, nämlich das Thema “Femizid”.

1. Fehlethnisierung

“Über Euch denken doch eh alle ihr seid Z… .” – Sagte eine gewisse Gesina. Sie war mal Punk. Sie sagte das kurz nachdem jemand versucht hat mich zu ermorden – die Staatsanwaltschaft klagte in dem Fall der mich damals betraf auf versuchten Mord. Dieser Gesina, die mal meine vermeintlich beste Freundin war, ging das total an ihrem Allerwertesten vorbei. Es ist nur interessant, wie sie mich, nachdem ich diese sehr traumatisierende Erfahrung gemacht hatte, auf so merkwürdige Weise versuchte zu diskriminieren. In ihrem Fall also mit einer Fehlethnisierung und zusätzlich einer vermeintlichen “Negativethnisierung” – als wäre es ein Manko, wenn man irgendwie “Nichtdeutsch” (im ‘völkischen’ Sinne!) wäre. Ich bin halb Iranerin und halb deutsch. Ich bin a good old bastard, ein Mischling. Ich bin vielleicht auch scheiße, aber das hat nichts mit irgendwelchen Ethnizitäten zu tun, sondern mit der Bewertung kultureller und persönlich-individueller Diversität.

Meine Gegenbeleidigung an diese spezifische Menschin in sehr kurz: Hi “Gesche” oder “Kjetl”. Warum habt ihr so garnichts aus eurer tollen Demo-CD gemacht. Deine Stimme klingt unheimlich speziell vor dem professionell performten Soundteppich. Ich finde allerdings, dass man die Songs auch etwas spannender hätte spielen können, nicht so glatt. Und die Texte wirken ein bisschen nach Ultra-Nabelschau. Ich verstehe nicht warum ihr so ein tolles Projekt einspielt und es dann in euren Schubladen verschwinden lasst, in Zeiten von Bandcamp.  Prominenz war dir, soweit ich mich erinnern kann immer ein sehr wichtiger Faktor in der Bewertung von Mitmenschen gewesen, daher rührte bestimmt auch der Wunsch im Theater unter Schauspieler*innen das mondäne Leben mitzumachen. Deine selbstgewählte Unsichtbarkeit im Netz finde ich total komisch aber erklärbar. Schade, mach doch mal endlich was aus deiner Kreativität statt immer nur Promis und vermeintliche Genies zu beklatschen!

2. Abwertung meiner Ethnizität

“Halbkanakin” – Sagte ein gewissen Deutsch-Skin namens Heini (echt), der in Eckenheim / FFM bei einem Bäcker, den es nicht mehr gibt, eine Lehre machte. Er sagte das über mich und die Botschaft wurde dann an mich weitergeleitet. Damit ich “Bescheid weiß” was ich bin.

Meine Gegenbeleidigung an diesen Menschen: Völkisches Denken hat so seine Tücken für die so denkenden. Ich kann ihm nur empfehlen sich nicht als moralische Richtlinie darauf zu verlassen, falls er es gegenwärtig immer noch tut. Aber vielleicht zeigt er gerade auch mal eine andere Bekenntnisflagge.

3. Intellektualitätsfetischismus

“Pseudointellektuell” – schrieb mir ein Team von Psychologinnen und Psychiaterinnen und Therapeutinnen – es war ein reines Frauenteam muss ich bemerken – in einer Reha-Einrichtung in ihren abschließenden Bericht. Ich brach die Reha ab, weil die Einrichtung ein eher schlechter Witz war. Ich beschwerte mich auch wegen verschiedenerlei Dingen, unter anderem wegen fehlender kultureller Sensibilität. Mir wurde zur Pseudointellektualität auch noch ein Verfolgungswahn offiziell unterstellt. Ich weiß noch nicht mal woher die Frauen dort wissen wollten, dass ich wirklich “pseudointellektuell” bin. Sie kannten meinen Blog noch nicht mal und immer wenn ich ihnen versucht habe zu erklären, dass mir das Wichtigste im Leben Tierrechte und Umweltthemen sind, dann interessierte sie das überhaupt nicht – ich glaube, weil sie mich nicht damit assoziieren konnten oder wollten. Sie schrieben mir auch in den Bericht, ich hätte mal vegane Kochbücher geschrieben. Als wäre das das Wichtigste in meinen biografischen Eigenangaben gewesen. Und sie betonten auch, dass ich es nicht geschafft hätte Berufsmusikerin zu werden, weil das an meiner “Faulheit” gescheitert wäre “nach eigener Aussage”. Ich dachte bei dem Lesen dieses Beleidigungscocktails aus psychopathologisierender professioneller Hand nur noch: Hä? Zudem, was haben die eigentlich gegen “pseudointellektuelle”. Dürfen Assis so wie sich nicht mal versuchen zu artikulieren oder darf Artikulation nur in einer gewissen Art und Weise stattfinden um nicht abgewertet und obendrein noch pseudopathologisiert zu werden?

Meine Gegenbeleidigung an diese Menschen: Ich seid ein dermaßen schlechtes Psychologinnen, Psychiaterinnen und Therapeutinnen-Team. Ich habe mal auf Twitter den Satz gelesen: “Die einzigen Ärzte, die ihre Patient*innen offiziell hassen dürfen, sind Psychiater*innen.” Wie gut für Sie, wenn es hilflose mental belastete Menschen gibt, die sich längerfristig Ihrem inkompetenten Therapiepsychoterror aussetzen wollen. Ich rate jedem, informiert Euch lieber auf Seiten wie https://www.madinamerica.com/ bevor ihr miserablen Psychoexpert*innen irgendeinen Grad an harmlosen Patient*innenvertrauen schenkt.

Mein Blog auf dem ich Themen rund um (ich nenne es mal) “Psyche-Bashing” aufgreife: https://simorgh.de/disablismus/ – steckt noch arg in den Kinderschuhen, weiß auch nicht, ob der Blog wirklich nochmal so viel wachsen wird.

4. Sich gegenseitig sozial für wichtig oder unwichtig zu erklären

“Ich bin nicht Deine Freundin” – sagte eine Bekannte aus Berlin, eine enge Freundin einer nahen Verwandten von mir, die mich mal dazu überredete ein recht beknacktes Konzert im SO36 (Berlin) mit ihr zu machen. Sie wollte damals keinerlei (!) Proben vorher mit mir machen, sondern dass wir einfach frei, sehr frei improvisieren sollten. Sie sagte mir nicht, dass sie mit ihrem Partner dort einen riesen Aufbau mit Mikros in Wasserbasins, die aus Sand errichtet wurden, machen wolle und dass sie erwarten würde, dass ich diese am Tag nach der Performance mir ihr abbauen sollte. Das Problem war nun, dass ich am Vorabend zu viel Sekt zu mir genommen hatte und es mir nach unserem tollen “Gig” schlecht ging und ich gleich nachhause wollte. Das war mein Todesurteil. Ich schickte ihr eines Tages mal eine Kurzgeschichte, Jahre später, und rief sie an weil ich dachte wir wären im Guten auseinandergegangen, ich hatte mir ihr keinen Kontakt mehr und sie hatte mir damals nicht mal gesagt, dass sie nun total sauer auf mich wäre. Ich sagte zu ihr am Telefon so etwas wie “und wir sind doch sowas wie Freundinnen” um ihr zu erklären, weshalb ich ihr die Kurzgeschichte geschickt hatte. Daraufhin erfuhr ich, dass ich nicht ihre Freundin sei, und dass der Spaß hier aufhört.

Meine Gegenbeleidigung an diese Menschin: Ich lese Deine Gedichte aufmerksam im Internet. So much self-revealment, so much self-relevance, much to learn from!

5. Pro-Tag Quote misogyner Taten und die plötzliche direkte Betroffenheit dadurch

“Bei Dir ist immer alles krass” – sagte der Typ der mich umbringen wollte, einige Tage bevor er zur Tat schritt. Ich hatte damals in der Presse (Frankfurter Rundschau) aufmerksam zur Kenntnis genommen, dass irgendwie das abgehen muss, was wir hier heute mit dem Begriff “Femizid” bezeichnen. Alle paar Tage eine Meldung, dass wieder irgend so ein Typ wieder eine Typin irgendwo ermordet hat. Das erzählte ich dem Typen, der das dann selbst bei mir versuchte. Tja. Das interessante war auch noch, dass es da so eine Freundin von dem Typen gab, die später zu mir in einem kurzem Gespräch das ich mit ihr führte sagte, sie habe dem Typen, ihm in seinem Beschluss bestärkend, empfohlen mich umzubringen bzw. irgendwie dazu geraten. Sie hieß Felizitas oder Felicitas. Sie war deutsche. Er war halb Ägypter halb deutsch.

Meine Gegenbeleidigung an diesen Menschen: Religionen, die man sich bildlich folgendermaßen vorstellen kann: Leute die wie irre “seid fruchtbar und mehret euch” praktizieren, während die Erdatmosphäre proportional zu deren Leistungen verschwindet. Ein Masterplan der “Zukunft” schafft. Hell!

6. Lernen

Worte und Taten mehrerer Lehrer und Dozenten und sogar eines Tutoren an der Uni – waren unglaublich beleidigend.

Meine Gegenbeleidigung an diese Menschen: Die Uni ist auch nicht mehr das was sie bruchstückhaft mal teilweise sein wollte.

7. Nahe Verwandte

“Gita-Show” – sagte eine nahe Verwandte, nachdem ich ihr einiges in einer Erbschaftssache verdeutlichte, das ihr nicht behagte.

Meine Gegenbeleidigung an diese Menschin: The Show must go on! Ich guck mir auch Leute an, die nur im Internet rumhampeln. Und ich bin froh, dass sie eine “Show” machen. Brauchst ja nicht bei meiner Show zugucken.

8. Das Monopol mancher auf ihre moralische Betroffenheit

“Du bist ein Schaumschläger” – schrieb mir eine damals noch nicht ganz vegane Tierrechtsaktivistin, die später Tierschutzlehrerin wurde, im Bezug darauf, dass ich seit 1996 Übersetzung für Tierrechtsbelange machte. Sie sagte zu mir “das machen PETA doch schon alles”, was das nützen solle, dass ich das mache was ich da mache. Sie sagte witzigerweise auch über eine Bekannte, die ein veganes Geschäft betrieb und die behindert war, dass diese “eine Hexe” sein müsse, die sie versucht habe zu manipulieren. Die Frau war auch Theatermäßig irgendwie unterwegs. Dann sagte sie auch noch ich könne mir das ja leisten einfach so ganz viel Aktivismus zu machen, weil meine Familie ein Haus besäße. Sie selbst war Einzelkind von Eltern denen ein ganzes großes Altbau Mietshaus in der Frankfurter Innenstadt gehörte. Ich glaube sie war unbewusst völkisch-denkend und kam damit nicht klar, dass ich nur irgendsoein dummer Mischling war, der seine Stimme aber fett moralisch erheben will. Außerdem habe ich damals alle Infos, die ich von der Vegan Society bekam, auf Deutsch übersetzt. Was ich immernoch für eine sehr sinnvolle Aktion für 1996-1997 halte.

Meine Gegenbeleidigung an diese Menschin: Scheinmoralistin.

***

Sowas sind interessante Erfahrungen. Ein bedeutender Mystiker, der immer in einer ziemlich beknackte Religionsecke gepackt wird, schrieb mal so etwa: wenn Du wüsstest, was andere hinter Deinen Rücken über Dich sagen, dann würde Dir die Galle zerbersten. Menschen haben immer eine sehr große Portion an Lob und Hass zielgerichtet auszuteilen. Das ist eine beachtliche Kunst, mit der der Mensch sowas wie Graswurzelpersonalpolitik betreibt.

Gegenbeleidigungen sind selbst juristisch erlaubt und ein probates Mittel gegen aggressive Verbalattacken. In diesem Fall mach ich das halt zu einer anderen Zeit an einem anderem Ort, aber ich finde das auch okay.

Fortsetzung:

Beleidigungen in der Jugend als weiblich identifizierte Person, dass man “hässlich” sei. Es wird einem als äußerst relevant vorgehalten und man wird ständig an irgendeiner Optik gemessen. Bestimmt ein Grund, warum man keine Lust mehr auf irgendeine Sozialisierung als vermeintliche “Frau” haben möchte. “Mann” zu werden bringt einem vom Regen aber natürlich auch nur in die Traufe, weil man sich halt einfach von einem Rollen- und Optik-Stereotyp in seinen Pendant hinein bewegt. Es muss also gar nicht sein, dass dir das selber so wichtig ist, wie du aussiehst, oder, dass du es selbst eigentlich okay findest, aber dass andere ständig so tun als gäbe es da irgendein Problem mit deinem Aussehen. Das finde ich spannend!

Die Gesellschaft ist ein reinster Beleidigungs-Morast. Entweder du teilst selber ständig aus oder du empfängst regelmäßig irgendwelche Kritteleien an dem wie du bist.

Vielleicht sollte ich aber trotzdem auch eine Liste des Lobes dieser Liste erhaltener Beleidigungen gegenüberstellen …

Ich muss aber nochmal dazu sagen, dass viele Kränkungen, Beleidigungen oder seelische Verletzungen eher Situativ sind und sich nicht einfach auf ein paar Worte erstrecken. Es sind oftmals ganze Beleidigunsszenarien. So ist das übrigens auch in der Regel mit seelischem und körperlichem Missbrauch. Alles hat immer ein ganzes situatives Drumherum.

Und diesen Eintrag jetzt abzuschließen … ich setze ihn bestimmt nochmal fort, denn mir fallen bestimmt noch etliche Beleidigungen ein, die ich notieren könnte, aber … ich lass das mit dem Lob hier jetzt doch mal weg, denn vielleicht wirkt es so als sei es erfunden.

P.S. ich hatte auch mal eine “Freundin” die beleidigte “meinen” Hund um mich und “meinen” Hund damit zu kränken. Sie sagte ständig er sei “neurotisch”. Meine Rückbeleidigung an sie wäre: “Die Yogalahrerin und ihr Regisseur und die gute Schülerin und ihre Freundin sind, finde ich, deine besten Kunstwerke”.

( … 11.08.2021)

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Coming Out

Tschördy Gita Yegane Arani

Hi! My name is Gita Marta Yegane Arani. My other names are Tschördy and Palang Latif. The access to my main page is here:

https://www.simorgh.de/

and we have a new project to finally start bringing things into a better order: https://tierrechtsethik.de/

I do and did have to listen all kinds of quite artistic racist speech, allusions and implications, and yes, in the past I also had direct racist slurs directed against me … by people who broadly tend to act as if they are highly anti-racist, today.

Racism simply becomes more “refined” I think. I’ve been affected by the kind of racism that notices when you are not fitting into the German/ic desired “nordic” normalcy and ideals … .

When your family is tied together by Germany and Middle East, people go bonkers about your ethnicity: “How dare you not be either/or!”. And if you don’t wish to fit into Western mainstream images of being the “mixed-race” type that supposedly applies to you, then you just get blurred out of any of the accepted “ethnic” maps.

I culturally do insist on not identifying as “white”. For information about alternatives to “whiteness” and implications of “whitness”, see my section on “black veganism“.

Whiteness” resembles, in regards to its intra-human derogatoriness, the constituents of the German “völkisches” thinking, which is a locally, nationally and ethnically limited identifier.

If you don’t know anything about how the notion of “völkisch” worked, and how that pattern of racism functions, then you may want to read Miriam Yegane Arani’s (my beloved sister) presentation about “Race as a Visual Ideology” …

Gita Yegane Arani aka Tschördy, Palang LY

My current blogtivities in German:

My focus are Animal Rights – in particular my fields are: Animal Mythologies and nonbiologistic Animal Sociology. I have my own definitions about what should constitute Animal Rights, in ethical and in legal terms, i.e. that a definition of Animal Rights must address all detectable layers where nonhuman-derogation can occur, and that reductionist approaches are categorically insufficient > that is, when humans are willing to grant rights to nonhumans though with the given assuption that nonhuman animal behaviour could be seen and described in reductionist bioloctistic terms. We need a view on animality as cultures, instead of enforcing narrow focal views on them that see animal behaviour as limited (like to territory, foraging, breeding, and what have you).

In short: We need a full emancipative process in regards to becoming a society that endorses Animal Rights.

Unfortunately I can hardly spread my message – as little as you probably can spread yours.

One could join in with any social clusters, but I don’t believe that this will really bring about real change.

Mein Fokus sind Tierrechte. Ich habe eine eigene Definition über das, was Tierrechte im ethischen Sinne und im rechtlichen Sinne konstituieren sollten. Leider kann ich meine Message kaum raustragen, so wie Sie das bestimmt auch kaum können. Man könnte sich irgendwelchen Cluster anschließen, aber das führt auch zu keiner wirklichen Veränderung.


> Activists that mention all ethical environmental and social issues except animal rights and speciesism. Sounds familiar? Let’s make these awkward exceptions a cause for criticism.
antibiologistic antispeciesist animal sociology

Civilized Objects / Gruppe Messel

This painting is by Farangis G. Yegane, more about “Punk as a Search for Female Autonomy” can be found here: https://farangis.de/punk/

P.S.

I’m a ‘part-time musician’. Here are a few snippets if you are interested:

https://thesectinsect.bandcamp.com/

https://antispe.bandcamp.com/

https://simorgh.de/biografie/i-should/

Note to self: make an updated music-list sometime.

( … 30.09.2021)