Neuausrichtung unseres Journals Tierautonomie

Neuausrichtung unseres Journals Tierautonomie:

Edition Farangis: Tierautonomie

Das Journal TIERAUTONOMIE (vormals: Journal für kritische Tierstudien*) widmete sich eingangs der Aufgabe unterschiedliche Perspektiven aus der Tierrechtstheorie vorzustellen. Inzwischen haben sich zusätzliche Schwerpunktsetzungen auf die Themen Rassismus und Umweltethik [1] ergeben.

Ziel ist es zum einen sich an eine erweitere Soziologie heranzutasten, die sich philosophisch auf einer Idee grundsätzlicher Seins-Pluralität verstehen ließe. Zum anderen wollen wir Mechanismen kritisch hinterfragen und diskutieren, die sich hinter verschiedenen extremen Formen von Unterdrückung unterschiedlicher sozialer Gruppen verbergen, einschließlich nichtmenschlicher Tiere im Sinne einer (nicht-biologistischen) Tiersoziologie.

Wichtig ist uns als Herausgeber*innen dabei, den Blick auf die Themenkomplexe: Tierrechte, Menschenrechte und Ökologie, nicht an die uns bekannten immer noch allgemein vordefinierten Grenzen stoßen zu lassen. So möchten wir Gedanken und Thesen von Autor*innen mit neuartigen/wegbereitenden tierrechtspolitischen, sozialpolitischen und ökopolitischen Inhalten vorstellen, um aus der Synthese durch die Gegenüberstellungsmöglichkeiten verschiedener Ansätze weiterführende Gemeinsamkeiten im Diskurs zu eruieren.

Zusatz / Erweiterung im Jahr 2017:

Wir erweitern unser inhaltliches Spektrum nun auch auf Beiträge, die:

  • einen ethischen Ansatz im Bezug auf nichtmenschliche Tiere im Sinne eines explizit tiersoziologischen Ansatzes verfolgen
  • Soziologie innerhalb menschlicher Gesellschaften als kontextualisierbar mit den Problematiken erkennen lassen, die nichtmenschliche Tiere und die natürliche Umwelt anbetreffen; solche Texte verfügen über eine schlussfolgernde Offenheit
  • ethische nicht-biologistische Blickpunkte auf die natürliche Umwelt abzeichnen

Die Beiträge werden weiterhin auch außerhalb der etablierten Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung angesiedelt sein, zugleich aber tier-emanzipatorische Inhalte mit beeinflussend sein können.

Die Herausgeber*innen des Journals sind Nati Eyck, Gita Yegane Arani und Lothar Prenzel Yegane Arani im Rahmen des Projekts: Simorgh.de ‚Open Access in Animal-, Earth- and Human Liberation.’ Kontakt: mail [at] simorgh [dot] de.

Das Journal erscheint in gedruckter Form als Reader bei Nice*Swine, Edition Farangis.

[1] Zu sagen ist, dass sich unsere Beiträge zur Umweltethik bislang immer noch vorwiegend verstreut auf unseren Webseiten befinden und wir aktuell noch keinen spezifischen Text in dem Journal vorweisen können, dies aber für die zukünftigen Ausgaben geplant ist. Wobei schon jetzt verschiedene Bezüge gegeben sind.

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