Systemimmanenter Speziesismus als gesellschaftlicher Istzustand


Wenn man Speziesismus auf der kulturellen und nicht auf irgendeiner technokratischen Ebene betrachtet, dann ist einem klar, dass wir kulturell immer noch in einem speziesistischen System leben.
Aktivismus, der vorgibt der Faunazid wäre eine Beiwerk menschlicher Uninformiertheit, ignoriert, dass Speziesismus eine Geschichte intentionierter Abwertung von Nichtmenschen und deren Kulturen ist.
Wird auf sekundäre Symptomatiken, die infolge des Faunazids auftreten, als Argument gegen Speziesismus ausgewichen, bleibt das Verhältnis von Menschen immer noch bestehen, dass Tiersein und Tierlichkeit kulturell und gesamtethisch nonexistent und bedeutungslos wären.
Antibiologistische Tiersoziologie

Heterogenität und Antispeziesismus


Wenn Menschen sagen, dass Tiere ‚ein wenig‘ von dem können, was Menschen können, dann läuft was schief. Wie ökosozial sind Menschen? Kann Mensch was Qualle kann?
antibiologistic antispe sociology

Hier fehlt natürlich noch eine fragmentarische Zusammenfassung des Ansatzes: Heterogenitat und Antispeziesismus

Alleinstellungsmerkmale von Speziesismus


Zoocide is obviously unique in history. You cannot compare this. Yet you can compare grades of objectification. Animals are actually being turned into material.
antibiologistic antispe sociology

Der Zoozid ist ein einmaliges Phänomen in der Geschichte und er ist nicht vergleichbar. Grade der Objektifizierung lassen sich aber vergleichen und Tiere werden tatsächlich zu Material verarbeitet.

Alleinstellungsmerkmale von Speziesismus:

Schaut man sich die -Ismen in z.B. Nahrungsmittelindustrie, Wirtschaftssystemen, in Kulturindustrie, den Wissenschaften, in Glaubenssystemen, usw. an, wird erkennbar, dass Speziesismen sich durch Alleinstellungsmerkmale kennzeichnen. Würden Menschen tatsächlich keine biologistischen Standpunkte in Hinsicht auf Nichtmenschen einnehmen, wäre klar, dass “Vivisektion, Wurst und Rodeos” …  als Formen der Objektifizierung von Tieren nicht einfach vergleichbar sind mit Formen systemischer Gewalt von Menschen gegen Menschen. Der Zoozid ist die äußere Realität des Speziesismus. Und Zoozid und Speziesismen weisen ihre eigenen Alleinstellungsmerkmale auf.

Die meisten Menschen meinen ein Tier z.B. im Kastenstand könne mehr an Leiden und Demütigung erdulden, weil es im Vergleich zum Menschen reduzierter Leid und Herabwürdigung erfahren würde. Man spricht den Tieren keine Wahrnehmung von Herabwürdigung zu. Würde man das tun, und würde man deren Leiderlebnis (als kognitive Kapazität) als gleich mit dem von Menschen bezeichnen, dann müsste man zugeben, dass das, was mit Tieren getan wird: Zoozid, in seiner Grausamkeit jedes andere bekannte Maß an Objektifizierung des Gegenübers übersteigt.

Die meisten Menschen normalisieren “Wurst”. Denkt mal drüber nach.