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Anarcho-Punk und Tierrechte

 

Das Bild stammt aus der Reihe “Punk as a search for female autonomy” von Farangis, https://farangis.de/punk/

Ich geb es zu, ich war dummerweise in DE Punk, ein Fehler, aber ich dachte damals wir wären eigentlich in Europa

Das Foto hat Derek Ridgers (London Youth 1978 – 1987; 2014) > http://www.derekridgers.com/ > mal wohl eher zufällig von mir 1983 in London gemacht. Hat mich gewundert, da ich eher zu den optisch langweiligeren Leuten gehört habe. Aber interessant heute zu sehen, zumal ich mich früher sehr ungern habe ablichten lassen.

Ich glaube ich lege im gewissen Sinn Wert darauf zu sagen, dass ich von 1981 bis 1985 vom Punk-Sympatisanten zum New Romantic zum Anarcho-Punk fluktiuerte. Punk in DE war mir zum größten Teil ein Graus, weil viele Leute hier (ohne es zu merken und ohne es wahrscheinlich selbst jemals bewusst gemerkt oder vor sich eingestanden zu haben) trotz etwas vorhandener kosmetischer Diverstität in der Szene, meiner Meinung nach zumindest, irgendwie zu völkischen Allüren neigten. Man warf mir seitens meiner Szene-Bekannt*innen damals vor ich würde ja auf “London-Punk” machen.

Ich war oft in London, da wir dort eine Zweitwohnung besaßen. Bewegte mich aber auch in besetzten Häusern/Wohnungen. Mir ist damals aufgefallen, dass Leute aus DE die Situation in England sehr unterschiedlich rezipierten. Hier etwas auf English zum Thema having been Punk in the early 80ies > https://simorgh.de/biografie/punk-as-a-search/

Ich muss an dieser Stelle mal sagen, dass die Toten Hosen mir, bei einem einzigen Konzert, das ich in einer Minilokation in Offenbach am Main irgendwann Anfang der 1980ier mal sah, alles was Deutsch und “Punk” oder ähnliches war, zum Kotzmittel machten. Ich hörte ihre Grölmodus-affinen Songs und vor allem das Lied mit dem Text in dem es um “sexual intercourse” geht war für mich so dermaßen antifeministisch. Als ich neulich zufällig sah, dass diese Band in einem ihrer Innersleves irgendwo 2020 ein bemaltes Schwein abbilden, dachte ich nur: genau … von Sexisten zu Speziesisten. Passt ja.

Ich würde hier mal eine Gegenüberstellung machen und wenn ich ein Musikwissenschaftler wäre, würde ich das gerne detailliert zu Papier bringen:

Vergleiche

deren 1983er release: https://de.wikipedia.org/wiki/Opel-Gang

mit z.B.

Hörproben:

MP3 – Rudimentary Peni: Rotten to the core , album Death Church, 1983er release – https://en.wikipedia.org/wiki/Death_Church

MP3 – Icons of Filth: Show us you care

MP3 – Discharge: Hell on Earth von dem 1982er Album https://en.wikipedia.org/wiki/Hear_Nothing_See_Nothing_Say_Nothing von Discharge

oder

Conflict 1983 https://www.discogs.com/de/Conflict-Its-Time-To-See-Whos-Who/release/367062

… Death Chruch von Rudimentary Peni war überhaupt die Platte – neben Onward Christian Soldiers von Icons of Filth (vgl. Track oben) https://www.discogs.com/de/Icons-Of-Filth-Onward-Christian-Soldiers/release/892398,-die mir half mich zum Tierrechtsaktivisten zu entwickeln – im Inner Sleeve war die Adresse der Vegan Society …  . Und während Crass also 1981 bereits ihre Platte Penis Envy herausgebracht hatten, quäkt in DE sowas die die Toten Hosen, die Bösen Onkelz und die Ärtze (weiss nicht ab wann) rum.

Schade für die paar interessanteren deutschen Punkbands von damals, die Aufgeklärteres zu bieten hatten. Aber alle haben schön stillgehalten, als DE den “Deutsch-Punk” Bravo-mäßig vermarktete.

Ich habe mich vor einigen Jahren (2012) schon mal über die Toten Hosen ausgekotzt. Und wegen dem bemalten Tier kopier ich das jetzt nochmal hier rein. Ich weiß gar nicht wie ich damals überhaupt davon ausgehen konnte, das solche :Musiker einen ernsthaft politischen Anspruch in Sachen “der Mensch hat auch noch eine Mitwelt, Gutenabend!” haben könnte … :

http://niceswine.blogspot.com/2012/01/die-toten-hosen-sind-scheisse.html

January 14, 2012

Die Toten Hosen sind scheisse!

Die Toten Hosen aren’t punk and never have been. Unless looks equal content.

Germany stays true to the only punk band which never actually had been one. Fucking blimey great! How lovely of them. “F*ck*n, B*ms*n, Bl*s*n, alles auf dem Rasen” (To screw on the lawn) was probably the lyrics with which they reached the highest possible anarchist apex with the German punk scene and youth of the 80ies. And yeah, you can yell along to their anti-racist statements in B-Flat or D-Major. To me they aren’t punk compared to what I consider to be punk, but they got that “politically correct” image sort of.

However they support PeTA, and that makes them suck so bad, because PeTA is pro “humane slaughter” – Newkirk endorses slaughterhouses designed by Temple Grandin – and PeTA is vehemently pro euthanasia and pro killing strays, they claim that an animal is better dead than not have a loving home. Some horrific crap like that. Just check PeTAs policies and stances on NO-KILL Animal Shelters on why they are pro euthanasia.

Ok back to the Toten Hosen: Die Toten Hosen just really sadly don’t have time to check up on things like that – and let alone … they even wouldn’t fucking care cos they aren’t even vegan … in the first place!

They don’t have the time to be AS politically correct, cos they still pretend to bring punk to “the average German kid”.

Well. Cheers!

DE ist der einzigen punk band die nie eine gewesen ist treu. HAHA. Der Sex im Grünen ist das einzige an Anarschismus das die Band in 30 äääächt laaaaaangen hervorgebracht hat. Und yay! Antirassimus zum Gröhlen damit unser einer das tolerieren will.
Die Toten Hosen sind scheisse und haben die deutsche punkszene kommerzialistisch voll abgefuckt. Campino for BuPrä kann ich da nur sagen. LOL

Ach ja …

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