Punk hieß in seiner Frühzeit sozial Schläge einstecken, physisch und in gesellschaftlicher Breite. Sowas, wie ein Feigenblatt-Rebellentum sucht eher maximal moralische Pose bei minimal persönlichem Risiko. Gesellschaft ist gegenüber performativer Pose inzwischen eh mehr als tolerant. Die Abwehr von Inhalten u. Botschaften, die aber weiterhin als nicht im Interesse der dominanten Mehrheitsgesellschaften liegend verstanden werden, ist sehr offensichtlich geblieben, Man hat ein Etikett normalisiert – und das schon früh. Inhalte haben konstant eh kaum jemanden interessiert. Man muss daher die Geschichte von Punk nochmal vom Standpunkt derer beleuchten, die politisch anarchistische Inhalte vertraten und versuchten diese auch so radikal und…Continue readingAnspruch und Erosion
Author: admin
Gedanken entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie stammen aus einem Leben, aus Erfahrung, aus Reibung, aus Irrtum und Einsicht. Das ist nicht wegzureden und auch nicht zu verstecken. Aber ein Gedanke ist nicht identisch mit der Person, aus der er kommt. Wenn etwas ernst gemeint ist, dann ist es auch echt. Dann ist es nicht dekoriert und nicht geliehen. Dann hat es Gewicht. Aber genau deshalb darf es nicht an der Person kleben bleiben wie ein Etikett. Ein Begriff, der etwas taugt, muss sich lösen können. Er muss stehen können, auch wenn man den Namen dahinter nicht mehr braucht. Vielleicht…Continue readingSpur ohne Festbindung. Das Persönliche als Fördernis oder Hindernis?
Machtklammer
Burnt Cross – In Nature We Trust Machtklammern Ich glaube es ist ein Ausdruck von Speziesismus, dass man es nicht für notwendig hält über Tierrechte eine so differenziert und kritisch wie mögliche Analyse zu betreiben. Und ich glaube, dass dies eine Schwachstelle ist, die die Seite der überzeugten Tierobjektifizieren praktisch und moralisch immer wieder für sich ausnutzen können. Die Tier verteidigenden Gruppen meinen in der Tat, dass eine verkürzte Hilfe ausreiche. Und genau da liegt das Problem. Wir haben es mit Verkürzungen kritischer Analysen in den Tierrechts- und Tierbefreieneden Ansätzen in deren Mainstream zu tun, am Punkte der Grundfeiler menschlich…Continue readingMachtklammer
Landschaften
Landschaftsbild, Ramsau Matthias Denk, Familie Prenzel-Denk, Lothars Großvater — Landschaftsbild Paul Mittelbach, Familie König-Mittelbach, der Mann meiner Großtante Ella Mittelbach, geb. KönigContinue readingLandschaften
From one to the other location
Jim Driver: Forgotten 1980s Pub Venues That Built British Rock! It’s really cricual – to say the least – that these historical inside views are being shared – we lack a system of historical narration as far as such socially “biotopically complex” structures such as the pubs and insider locations are concerned, etc. (Anarcho-)Punk depended on this. So it’s great to see insiders such as Jim Driver creating sources. — Colin Conflict and Steve Ignorant Discuss The Brixton Academy Gig 1987 — A real crucial place, but the crucialness seemed all ties with knots of punks, hand outs, wandering from…Continue readingFrom one to the other location
Ecce Flora
Hört, hört: Der Morbide ist zurück Wir haben das Gegengift > Totenglocke > mit Manfreds Lichtorgel Per Dekret und annerkantem Wissensstand war die postheidnische Erde in der Tat mal > flach. Eine Einigung, eine Erklärung, die plausibel schien, immerhin – dass die Folge der feste Schluss war, der den ketzerischen Gedanken, sie sei nicht “flach”, ihr Denken zum immensen Problem gereichte. — Personalities In 1915 Christian Schad was among the pacifist artists who headed for Zurich seeking refuge from the war. Society Dolchstoßlegende; November criminals; “we fought, they betrayed us at home”; the “stab-in-the-back” idea as a self-exoneration strategy by…Continue readingEcce Flora
Vorfeld Revolution: Punk as a search for female autonomy, II.1 Punk wird bis heute entweder nostalgisch verklärt oder definitorisch ausgezehrt. Zwischen Authentizitätsstreitigkeiten und beliebiger Offenheit verliert sich dabei häufig die Frage nach seinen tatsächlichen sozialen Praktiken. Der vorliegende Text versteht Punk nicht als Stil, Szene oder abgeschlossene Bewegung, sondern als historisches Konfliktfeld divergierender Erwartungen. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Punk weniger an äußeren Kräften scheiterte als an inneren Dynamiken der Nivellierung, Symbolisierung und gruppenkompatiblen Individualisierung. Die hier entwickelte Perspektive fragt daher nicht danach, was Punk war, sondern was durch Punk möglich werden sollte – und warum diese Möglichkeiten nur partiell…Continue readingVorfeld Revolution: Punk as a search for female autonomy II.1
Liebe Lore,
Lore Dawe geb. Hörnemann, später Irwin, mit Farangis, bei der Trauung meiner Eltern. Farangis G. Yegane Arani, Tschördy-Gita und [Lores Mutter > ] Frau Hörnemann im Grüneburgpark in Frankfurt am Main. Folgend, Zeichnungen für die Heirat von Lore und Fred: — — — Ich bin jetzt erstmal völlig erschüttert, gutted. Ich schreibe hier später mehr. —Continue readingLiebe Lore,
Meine Leidenschaften
Urgroßvater Lück und Urgroßmutter Lück geb. Flender, ihr Sohn, mein Großonkel Dr. Paul Lück. Und hier kommt mein Versuch mir selbst einen Überblick über meine Beiträge zum Thema “Punk” zu verschaffen … ach eigentlich … später. Was ich interessant finde, ist das Unterscheidungsvermögen, dass jemanden in die eine oder die andere Richtung treibt. Auf all das Antworten zu suchen, indem Fragen gestellt werden dürfen. Tabuisierung bringt so wenig, wie das Ausklammern von relevanten Kontexten. Die Vermittlung von Wertaspekten, die schnurstracks in eine neue Richtung führen. Es sind schließlich nicht nur die groben soziologischen Faktoren, die die Geschichten bilden, die man…Continue readingMeine Leidenschaften
Audience Dynamics in Punk as a Subculture Problem? / Publikumsdynamiken im Punk als ein subkulturelles Problem? I am using AI for this, since I seriously don’t want to invest too much time and effort into something that is as obvious yet needs some explanation. My point is: Early punk thrived on dispersion, unpredictability, and a real hope for change through content and ideas. Why does a social space like Rebellion Festival and punk in general feels like a closed loop: self-congratulation on repeat, celebrating a past that hasn’t evolved. Meanwhile, hardcore as a social music genre engages more seriously with real…Continue readingAudience Dynamics in Punk









