Inklusiver Digitaler Werkraum: Sprechableismus und Sprachableismus

Wir haben diesen Text hier für Menschen mit SehbeHinderung auf Youtube vorgelesen; Vorsicht, die Musik am Schluss ist ein wenig laut > https://www.youtube.com/watch?v=r8L24Ol2dKU Ein längerer Merksatz zum anarchischen Wesen der gelebten Kommunikation: Es gibt nicht eine oder „die eine Sprache“, die völlig deckungsgleich auf der Kommunikationsebene funktioniert. Und Sprache –…Continue readingInklusiver Digitaler Werkraum: Sprechableismus und Sprachableismus

Inklusive digitale Werkräume (1)

Kommunikation und Kommunikationsrechte als Tool zum selbstbestimmten Leben. Unterstützte Kommunikation und erweiterte sprechemanzipative Erwägungen Gruppe Messel > inklusiver digitaler Werkraum > anti-ableistische Tierrechtsgemeinschaft, Beiträge, 27.12.2023 Verschiedene kurz angedachte Beiträge Missverständnisspielraum Kommunikationsspiel Geplanter Austausch auf der Peer-Ebene zum inklusiven Wohnen als UK-Nutzer*in Sprechemanzipation vorantreiben und Unterstützte Kommunikation frei und spontan als…Continue readingInklusive digitale Werkräume (1)

Leichte Sprache als Kommunikationsschablone

Wie hört sich Sprechen in “leichter Sprache” an, wenn unterschiedliche Leute sich daran abarbeiten? Mit der schriftlichen “leichten Sprache” besteht auch noch Klärungsbedarf, dass “leichte Sprache” nicht zu ‘diskriminierenden Vorwegnahmen über das Rezeptionsinteresse … und zu diskriminierenden Vorwegnahmen über Rezeptionskompetenz’ führt. Die Frage wäre, wann “easy read” oder “leichte Sprache”…Continue readingLeichte Sprache als Kommunikationsschablone

Alltagsbewältigung kein Starting Point für Co-Aktivismus

Ein defizitär anmutender Begriff im Bundesteilhabegesetz > kompensatorische Assistenz und ein Begriff, der die Assistenz, wie wir sie von Crip Camps kannten, den “fachkraftisierten” [Credits für den Begriff: Fachkraftisierung gehen raus an Raul Krauthausen, der Begriff ist sehr nützlich um manche Phänomene zu beschreiben … wobei ich mir erlaube diesen…Continue readingAlltagsbewältigung kein Starting Point für Co-Aktivismus

Neurodiversität und Sprache

„Mad Pride“ bedeutet für einige Menschen, die Systemsprache der konservativen Psychiatrie/Psychologie (für sich) zu übernehmen. Für andere bedeutet es, genau diese Sprache zu demontieren, und damit auch die Kategorien, die sich in dieser Sprache widerspiegeln und auf denen sie fußt. Wenn andere mit psychiatrischen und psychologischen Labels leben möchten, ist…Continue readingNeurodiversität und Sprache

Empowerment und Persönliche Assistenz (2)

(Hier geht es teilweise um die Schnittstellen zwischen Assistenz für Menschen mit Behinderung und der ‘Pflege’ für Senior*innen; zwischen denen erhebliche Diskrepanzen bestehen in der Herangehensweise an das Konzept von “Hilfe”) Empowerment und Persönliche Assistenz (2) Das Zivilgesellschaftliche im sozialen Austausch als Beziehungs- oder Interaktionsplattform Persönliche Assistenz und eine gleichzeitig…Continue readingEmpowerment und Persönliche Assistenz (2)

Senior*innen im Kontext von Pflege als beinahe sozialem Hauptrahmen

Senior*innen im Kontext von Pflege als beinahe sozialem Hauptrahmen Was erkennst Du, das nicht okay ist an der durchschnittlichen Situation in Pflegeheimen, wenn Du als Info: a.) anekdotische Berichte aus der Presse, in denen Missstände als Skandale thematisiert werden, aufgreifst b.) selbst eine Zeit lang in einem (christlichen – ich…Continue readingSenior*innen im Kontext von Pflege als beinahe sozialem Hauptrahmen

Fragen, als Anregung zur weiteren Diskussion

Ein imaginäres Interview mit Euch, wenn Ihr Euch zur Gruppe seelisch-psychisch behinderter Menschen zählt, und zwar zu den Themen: Mad Studies, Diagnosen aufbrechen/hinterfragen und seelische Selbstverteidigung Hallo! Ich will kurz unser eigenes (Blog-)Projekt > https://simorgh.de/disablismus/ > und unser Anliegen als Fragende/Interviewende vorstellen, da ich davon ausgehe, dass Leser*innen dieses Interviews…Continue readingFragen, als Anregung zur weiteren Diskussion

Demenz als Behinderung I

Demenz als Behinderung Im Zuge einer pflegerischen Ausbildung hatte ich erste Berührungen mit demenziell veränderten Menschen und mit Herangehensweisen an die Thematik. Meine anfängliche Auseinandersetzung mit dem Thema lässt sich am besten anhand eines Lernerfahrungsberichts verdeutlichen, den ich zu dem Zeitpunkt erstellt hatte. Ich fasse die wesentlichen Punkte aus dieser…Continue readingDemenz als Behinderung I