Warum ich selbst pflegte

Referat zum Thema: “Warum ich selbst Pflegte” – Modelle des Pflegens – Angehörigenpflege / Zugehörigenpflege. Basierend auf einem Interview, dass ich mit Werner L., einem selbstpflegenden Angehörigen, führte.

Dieses Referat kam mir sehr entgegen, da ich hier mein Lieblingsthema: Angehörigenpflege thematisieren konnte!

Gita Yegane Arani, 2018

  1. Einleitung

In diesem Interview stelle ich die Erfahrungen von Werner L. vor, der sich trotz eigener körperlicher Behinderung dafür entschied, sich in der Pflege seiner Familienangehörigen, soweit ihm das möglich war, aktiv einzubringen. Werner L. wohnte teilweise mit seinen Eltern zusammen um die Mutter bei der Pflege des schwer asthmakranken Vaters zu unterstützen. Später begleitete er gemeinsam mit seiner Mutter die Schwester der Mutter, seine Tante, im Endstadium ihrer Krebserkrankung. Zuletzt pflegte er seine Mutter, in den Phasen der leichten Pflegebedürftigkeit bis zur Sterbebegleitung. Werner L. sagt, dass ihm die Entscheidung, die Eltern selbst zu pflegen, eine wesentliche war und er in dem Prozess „gewachsen“ sei. Werner L. war damals ledig und hatte keine eigenen Kinder. Er arbeitet in einem technischen Beruf in Handwerk und Entwicklung.

  1. Beweggründe: „Deshalb habe ich selbst gepflegt … “

Werner L. machte die ersten Erfahrungen in seinem Leben mit Pflegebedürftigkeit mit sich selbst als Betroffenem. Infolge eines schweren Autounfalls war er eineinhalb Jahre an den Rollstuhl gefesselt und musste zahlreiche wiederherstellende Operationen durchmachen. Mehrere Jahre nach dem Unfall konnte er wieder in sein normales Berufsleben eintreten. Inzwischen hatte sich aber das Befinden des Vaters, der sein Leben lang Former und Gießer bei einem traditionsreichen Metallunternehmen war, infolge seiner Berufstätigkeit, in der er ständig gesundheitsschädigenden Dämpfen und Feinstaub ausgesetzt gewesen war, verschlechtert. Das Asthma, unter dem der Vater zunehmend litt, schränkte dessen tägliches Leben zunehmends ein und letztendlich kam es zur unumkehrbaren schweren Pflegebedürftigkeit.

Werner L.s Mutter war zu der Zeit noch imstande den Vater viel an pflegerischer Unterstützung selbst zu bieten, doch dem Sohn war es wichtig seine Eltern in dieser Phase zu unterstützen. „Ich wusste, was es bedeutet, pflegebedürftig zu sein und ich wollte meinen Eltern etwas zurückgeben.“ Der Arzt hatte zu dieser Zeit auch empfohlen, dass der Vater hinaus aus dem Ballungsgebiet in eine ländliche Gegend wegen der besseren Luft ziehen solle, wenn ihm das möglich wäre. So organisierte die Familie einen Umzug in eine ländliche Gegend Hessens. Schon zu der Zeit bahnte sich ein Konflikt mit den Geschwistern von Werner L. an. Ihnen war, so Werner L., die Pflegebedürftigkeit des Vaters lästig und wenn sie kamen hätte es oft Streit gegeben. Werner L. sagte, er wollte auch die Mängel in der Familie kompensieren, die durch das „rücksichtslose Verhalten“ der Geschwister im Familiengefüge entstanden waren.

  1. Die Praxis des Pflegens Angehöriger: Helfen, aber wie? (Pflegepraxis, Umsetzung)

Werner L. merkte bald, dass er detaillierte Beratung für die Pflege des Vaters zuhause benötigte. Die Ärzte informierten ihn über Medikation, die Verabreichungsarten und was alles zu berücksichtigen sei. Werner L. sagt von den Ärzten und von der Lungenklinik, die er und sein Vater nun häufig aufsuchen mussten, hätten sie viel an Unterstützung und Expertise erfahren. Schlechte Erfahrungen machte Werner L. damals mit einem initial beauftragten Pflegedienst. Die Pflegerin habe den Vater „infantilisierend“ angesprochen, „als sei er ein Kleinkind“. Werner L. fragte die Pflegekraft, ob sie mit selbst mit ihrem eigenen Kind in der Art sprechen würde, und er entschied, die Pflege, solange er das gemeinsam mit der Mutter stemmen könne, selber zu machen – ohne die Hilfe professioneller Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste. Doch konstatiert Werner L. auch, dass er Anfangs „wie ein Ochs vorm Berg“ gestanden hätte und ihm ganz basales Wissen und Tipps, insbesondere vom MDK und den Krankenschwestern, geholfen habe was die alltägliche Pflegepraxis anbetraf. Er „stoppelte“ sich alles an Informationen was er ringsum bekommen konnte zusammen, von allen Instanzen denen er im Kontext mit der Pflegebedürftigkeit seiner Vaters begegnete. Der MDK und die Krankenkassen, sagt er, hätte ihn aber auch am ehesten eine Einweisung in ein Pflegeheim nahegelegt, im Falle sowohl seines Vaters als auch seiner Mutter dann später. Er lehnte diesen Schritt für sich ab und er wusste, dass seine Eltern auch nicht „von Fremden“ gepflegt werden wollten.

  1. Die Finanzierung der Angehörigenpflege, Ressourcen und Hilfsmittel

Die finanziellen Ressourcen hätten, was die Pflegehilfsmittel anbetrifft, nicht wirklich gereicht. Das Finanzielle war aber auch nicht der Grund, warum Werner L. ein Pflegeheim als Alternative abgelehnt hatte. Um sich im Bezug auf die Hilfsmittel zu helfen, baute Werner L. mehrere Utensilien für die Barrierefreiheit im Haus der Eltern selbst, „teils gibt es auf dem Mark auch nicht genau das, was du brauchst“. Pflegegeld habe er nur später bei der Pflege seiner Mutter beantragt, denn bei Ihr machte er 14-24 Stunden 7 Tage die Woche Pflege. Hilfsmittel wurden auch über die Krankenkasse und den Arzt beschafft.

  1. Zeitmanagement

Was alles an Pflegetätigkeiten anfiel und was er alles für seinen Vater tat, frage ich Werner L.. Er wusch den Vater, reichte ihm an, renovierte das Haus innen und außen, kümmerte sich um die Besorgung und die Verabreichung der Medikamente, brachte den Vater zum Arzt und häufig ins Krankenhaus. Er wollte, so gut es ging, dem Vater eine soziale und körperliche Stütze sein. All das konnte er nur soweit verwirklichen, wie ihm sein eigenes Zeitmagagement das zuließ, da Werner L. zu dieser Zeit voll berufstätig war. Wäre seine Mutter nicht da gewesen und man hätte sich die Pflege geteilt, wäre alles in der Form nicht möglich gewesen.

  1. Wahrnehmung von Pflegebedürftigkeit (und daraus resultierende Konflikte in der erweiterten Familie)

Auch seine Tante, die Schwester seiner Mutter, pflegte Werner L. gemeinsam mit seiner Mutter, da der eigene Ehemann und sie Söhne der Tante ihren Fall nach dem dritten Rezidiv ihres Brustkrebses aufgegeben hatten. Der Brustkrebs hatte nun ins Gehirn gestreut, und so litt Werner L.s Tante nun an einem Gehirntumor der nicht mehr operabel oder heilbar war. Werner L. und seine Mutter besuchten die Tante täglich im Krankenhaus, fast ein Jahr lang. Durch die Metastasen kam es zu Wesensveränderung, der kognitive Zustand der Tante war beeinträchtigt. Werner L. sagt, insbesondere dies sei ein Umstand gewesen, mit dem der Ehemann und die Söhne seiner Tante sich nicht auseinandersetzen wollten oder konnten. Werner L. besteht auf die Wichtigkeit einen Menschen immer in seiner vertrauen Art und Weise anzusprechen, ihm nichts an Wahrnehmungskapazitäten abzusprechen, selbst wenn der andere sich kognitiv nicht mehr wie vorher äußern könne. „Jede Phase ist wertvoll,“ sagt Werner L. Auch im Falle der Tante übernahmen Werner L. und seine Mutter gemeinsam Aspekte der Körperpflege, der Förderung des körperlichen Wohlbefindens und soziale und seelische Unterstützung. Wichtig war Werner L., dass es in der Bewältigung und den Umgang mit der Situation eigentlich keine „absolute Demarkationslinie“ zwischen Pflegebedürftigen und Pflegendem gegeben hätte, sondern dass ein permanenter Austausch zwischen den Beteiligten stattgefunden hätte, indem immer wieder Pflegender wie Pflegebedürftiger gemeinsam schauten, was der Pflegebedürftige in dem Moment brauchen könnte und was der Pflegende dazu einbringen kann. Zwischen beiden Seiten müsse eine kommunikative Harmonie hergestellt werden, dies vermisse er zum Teil in den Pflegeeinrichtungen/-diensten, die bisher im engeren und erweiterten Kreise kennengelernt habe.

Damals hatte Werner L. er immer noch den sozialen Halt durch seine Mutter. Gemeinsam konnte man über alle Probleme sprechen, die man vom pflegebedürftigen Familienmitglied fernhalten wollte und musste, um diesen nicht unnötig und überfordernd zu belasten. Wenige Jahre später, nach dem Tod von L.s Vater und Tante, kam es bei Werner L.s Mutter aber auch zu gesundheitlichen Einbußen, zu einem operativen Eingriff, bei dem ein Fehler gemacht wurde, und zu einer schleichenden aber unaufhaltsamen Zunahme an Pflegebedürftigkeit. Die Konflite innerhalb der Kernfamilie wurden schlimmer und belasteten Werner L. und seine Mutter. Werner L. sagt, er habe ähnliches auch von Freunden gehört, dass in Familien in der Regel nicht allein Pflegebedürftigkeit als zunehmender „Abbau an Fähigkeiten“ gleich einem Manko beurteilt würde, sondern, dass damit oft auch eine Art Abwertung der ganzen Historie und derer Kontinuität bei einer Person betrieben würde. Man sähe den Zustand des Alterns als eine Art „Verfall“, im negativ konnotierten Sinne. Die Solidarität fiele dabei letztendlich flach.

  1. Entscheidungsfindungen in schwierigen Situationen

Werner L. und seine Mutter entschieden sich diese Phase gemeinsam durchzustehen und zusammen für sich anzunehmen. Werner L. suchte zu dem Zeitpunkt auch eine gemeinsame Wohnung, in die er hätte mit seiner Mutter wohnen wollen, denn er war zwischenzeitlich in die Nähe seines Arbeitsplatzes gezogen. Er hat bereits eruiert, wie ihm sein Netzwerk an Freunden bei der Pflege der Mutter helfen könnte. Der Zustand der Mutter verschlechterte sich aber sehr plötzlich. Sie war über einen Monat im Krankenhaus, zuletzt in der Intensivstation. In jeder Phase ihrer Pflegebedürftigkeit begleitete Werner L. seine Mutter. Auch im Krankenhaus übernahm er soviel Aufgaben wie möglich um ihr Geborgenheit und Sicherheit zu geben.

Besonders in den Phasen der Pflegebedürftigkeit seiner Mutter war Werner L. mit der Frage konfrontiert, ob ein Pflegeheim oder eine dauerhafte Begleitung durch einen ambulanten Pflegedienst zukünftig in Frage kommen würde. Seitens der medizinischen Instanzen und Einrichtungen (Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen) wurde ihm dieser Weg immer wieder empfohlen. Für die Entscheidung zur häuslichen familiären Pflege erhielt er nur seitens seiner Freunde Zuspruch und Unterstützung. Er und seine Mutter machten nochmal einen Versuch mit einer ambulanten Pflege und auch wurde seine Mutter über drei Wochen in einer geriatrischen Kurzzeitpflege untergebracht innerhalb eines Krankenhauses nach einem operativen Eingriff. Beide Erfahrungen waren aus Sicht von Werner L. und seiner Mutter nicht produktiv und für die Mutter emotional belastend. Der Druck, der seitens solcher Institutionen latent ausgeübt wird, sei jedoch immens. So würde bei älteren Patienten oft eine Überweisung in eine Pflegeeinrichtung oder eine Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst empfohlen, auch wenn die Alternative familiärer Unterstützung deutlich von den Angehörigen vorgetragen wird. Man scheine das den Menschen manchmal nicht zuzutrauen. Es sei Schwierig und vieles sei eine Zerreißprobe, aber man könne es gemeinsam schaffen.

Werner L. begleitete seine Eltern und seine Tante im Sterbeprozess. Alles, so sagt er, seien gemeinsam gegangene Schritte gewesen, an denen er gewachsen sei. Er sei froh, dass er eine klare Entscheidung bezüglich dieser Fragen im Leben getroffen habe, und auch, entgegen zahlreicher Widerstände, danach gehandelt habe.

  1. Fazit

Nach der Theorie des systemischen Gleichgewichts von M.L. Friedemann ist das Ziel der Pflege „der Prozess, der das Streben nach Kongruenz im System erleichtert und ermöglicht“. [1] Das Ziel des Empfängersystems ist die Gesundheit. Ohne Kongruenz gerät die Balance im sozialen System der Gemeinschaft und beim Einzelnen aus dem Lot, auch im Bezug auf die Gesamtumwelt. Bei Werner L. findet ein kontinuierliches Austarieren verschiedener beeinflussender Faktoren statt. Bemühungen werden erkennbar kongruente Verhältnismäßigkeiten anzustreben zur Stabilität, zum Wachstum, zur Regulation/Kontrolle und wegen der Spiritualitätsaspekte, wie sie Friedemann in ihrem Modell des systemischen Gleichgewichts als Achsen der Balance beschreibt. Im Sozialgefüge von Werner L. werden zugleich aber auch als auf das System der Kernfamilie schädigend empfundene Einflüsse bewusst abgegrenzt und es wird ein als befriedend empfundener Rahmen hergestellt, innerhalb umgebender spannungsreicher Konfliktfelder (die sich auf das System mit auswirken). Die soziale Ebene des Systems wird erweitert, indem statt Angehörige auch Zugehörige bewusst mit wahrgenommen und einbezogen werden.

Durch das Ziel der Herstellung und des Erhalts einer Balance des sozialen Systems, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der pflegebedürftigen Beteiligten, wird im Falle Werner L.s der Versuch unternommen, die Gesundheit der Einzelnen als ganzheitlichen Prozess anzustreben. Es wird aber auch kennzeichnenderweise eine Grenze gezogen, zwischen als schädigend und als förderlich empfundenen Einflussfaktoren. Erfahrungen körperlicher Pflegebedürftigkeit als Leidensfaktoren, die des konstruktiven Umgangs bedürfen, und die Limitiertheit in der Stärke des Einzelnen, die sich daraus entwickelnden Probleme aufzufangen, prägen das Bild. Dennoch gelingt es den Beteiligten ihren Weg in ihrem selbst gestalteten System zu gehen und die ganzheitliche Gesundheit erfährt ein erlebtes Wachstum zugunsten der Kohärenz des Gefüges.

Auch kommt in dem Fall von Werner L. eine Bedeutsamkeits- und Sinnhaftigkeitskomponente in seinem Kohärenzgefühl zu tragen, das er aus seiner familiären Struktur schöpft: Tun, Biographie und Leben werden als sinnvoll betrachtet. Die Aufgaben die L. lösen will, sind es wert, die nötige Energie dafür aufzubringen, auch unter dem Risiko es könnte etwas schief gehen. Das Leben lohnt sich und das Risiko wird auf sich genommen. Die Komponente der „Sinnhaftigkeit“ gilt unter den drei Komponenten des von Antonovsky definierten Kohärenzgefühls (in seinem Modell des Salutogenese) als wichtigstes Element. [2] und das Kohärenzgefühl eines Menschen hat wechselseitige Auswirkungen auf dessen generalisierte Widerstandsressourcen [3], die Antonovsky als Voraussetung für eine erlebte Gesundheit beschrieben hat.

  1. Quellen

[1] Friedemann, M.L., Die Theorie des systemischen Gleichgewichts, o.J., http://faculty.fiu.edu/~friedemm/DieTheoriedesSystemischenGleichgewichts2.htm , Stand 7.3.18.

[2] Bengel J. et al., Was erhält Menschen gesud= Antonovskys Modell der Salutogenese – Diskussionsstand und Stellenwert, 2001, S. 143, http://kurse.fh-regensburg.de/kurs_20/kursdateien/L/SalutogeneseBZgA.pdf , Stand 7.3.18.

[3] Vgl. ebd. S. 145.

Seelische / geistige / kognitive Vielfalt

Eine sehr schnelle Notiz, die ich gerade an jemanden aus meinem Freundeskreis als Mail und als Gedankenstütze für mich rausgeschrieben habe:

Ich setze mich gegenwärtig teilweise mir dem Thema intellectual disabilities und Inklusion auseinander und bin dabei nochmal auf das Behindertenrecht und die UN-Behindertenrechtskonvention gestoßen … . Psychische Erkrankungen, Demenz und geistige Behinderung treffen sich alle an dem Punkt, wo es um die Frage “normaler” kognitiver Fähigkeiten geht.

Bei einer Sendung über Inklusion im Radio [1] neulich hatte ich vermisst, dass man Menschen mit geistiger Behinderung als Radiomacher thematisch mit einbezieht. Auch hätte man das Thema Menschen mit geistiger Behinderung in higher education auch in dem Zuge mit thematisieren können, man sprach  allein über hochgebildete Menschen mit körperlicher Behinderung ( – zumindest wurde die spezifische Problematik, der sich Menschen mit “geistiger” Behinderung gegenübergestellt sehen, nicht explizit mit angesprochen. Da das aber ein ganz wichtiger Aspekt in der Frage von Inklusion spezifisch im öffentlichen Raum darstellt, hätte ich eine Thematisierung für sinnvoll empfunden.)

Ich stieß bei einer Suche im Internet auf wichtige Ansätze zu Inklusion von Menschen mit “geistiger” Behinderung (finde den Begriff “geistig” plus Behinderung schwierig, werde das an anderer Stelle unbedingt nochmal thematisieren): https://epale.ec.europa.eu/en/blog/facilitating-access-education-adults-intellectual-disabilities-why-fully-inclusive-models-work

Interessant sind die Trennungen, die wir machen zwischen geistiger Behinderung, Demenz und physischer / seelischer Beeinträchtigung, in Hinsicht auf eine Ableitung von “Normen” in Rezeption und Denken, die man mit diesen unterschiedlichen, als “unnormal” verstandenen Zuständen in Verbindung bringt.

Die Denkwelten von “nicht normal” funktionierender Kognition werden tendenziell als hyper-subjektiv und auf das denkende Subjekt isoliert betrachtet. Das heißt man geht tendenziell davon aus, dass, ein “unnormales” Denken nicht wirklich die Welt spiegelt , wie sie objektiv zu verstehen ist, oder ein “unnormales” Denken sei in seinen objektivitätsrelevanten Inhalten nicht sachlich vermittelbar. (Besonders gefährlich finde ich ist eine Deutung von anderem Denken als “Intelligenzminderung” oder “Minderbegabung”.)

Der gemeinsame Nenner in Welterfahrung zwischen Individuen, die die Welt unterschiedlich rezipieren, ist in dem Moment, in dem eine mentale Beeinträchtigung von der “Norm” vorliegt, aber nur deshalb nicht zu finden, weil das “normale” künstliche Eingrenzungen in Rezeption / Denken vornimmt.

Ich glaube man verlangt, was den Maßstab “normaler” Kognition anbetrifft, noch keine radikale Änderung an diesem “Normal”, das man durch Vielfalt (Denk- und Rezeptionsvielfalt) ersetzen könnte. Die Übergänge geistig-kognitiver Zustände sind fließend, so wie auch die von Behinderung und Nichtbehindertsein in Hinsicht auf körperlich “normal” oder “nicht-normal” im Allgmeinen … .

Links, die ich mir dazu spontan angesehen habe:

Sozialverband VDK: Psychische und seelische Behinderung

behindertenrechtskonvention.info: Menschen mit Behinderungen

behindertenbeauftragte.de: Die UN-Behindertenrechtskonvention

familienratgeber.de: Psychische Behinderung

Bildquelle: http://dhss.alaska.gov: Disability History Exhibit

[1] Kulturelle Vielfalt und Inklusion: Radio Inklusive – Barrierefrei am Mikrofon , sehr empfehlenswerte Sendung vom 13.05.2020 (Wiederholung) im DLF

Links: 14.05.2020

P.S. Aus Tierrechtssicht – ich bin in erster Linie ja Tierrechtler, daher diese zusätzlich Anmerkung – muss ich hierzu noch sagen, dass das Thema der Normbegriffe von Denken auch ein ganz wesentlicher Punkt ist, wenn wir uns die Diskussion über Tierrechte, Tiere-Kognition und Behinderung anschauen. Zum einen ist der Vergleich von Menschen mit kognitiver Behinderung und nichtmenschlichen Tieren problematisch, da a.) Behinderung ich sage mal ganz grob: falsch betrachtet wird, wenn es um geistige Kapazitäten geht (Stichwort: Denkvielfalt statt “Minderbegabung”) und b.) ist es falsch zu sagen, man würde nichtmenschliche Tiere reduziert betrachten, wenn man sie mit Menschen mit”geistiger” Behinderung gleichsetzen würde, weil das Tier voll entwickelt und nicht “behindert” sei. Dieser Ansatz existiert in der Tierrechtsdiskussion, bei dieser Argumentation wird in dem Moment aber ausgeblendet, dass Menschen mit geistiger Behinderung diskriminierend betrachtet werden hinsichtlich kognitiver Normen und es werden von genau diesen Tierrechtsproponenten weiterhin biologistische Schemen auf das Tierdenken wiederum angesetzt. Der Ansatz ist also in zweierlei Hinsicht untauglich oder unausgegoren.
Das Problem ist, dass sowohl Tiere als auch Menschen falsch betrachtet werden in dem Moment, in dem man beginnt verschiedene Körper und Geister miteinander zu vergleichen in Gegenüberstellungen zu einem vermeintlichen “Ideal” einer Norm, die der “normale” Mensch als Parameter quasi abgibt.

Dazu aber nochmal später auf meinem Tierrechtsblog: Stichwort Pluralitäten, Differenzierungen, ethische Schnittstellen.

Demenz als Behinderung I

Im Zuge einer pflegerischen Ausbildung hatte ich erste Berührungen mit demenziell veränderten Menschen und mit Herangehensweisen an die Thematik. Meine anfängliche Auseinandersetzung mit dem Thema lässt sich am besten anhand eines Lernerfahrungsberichts verdeutlichen, den ich zu dem Zeitpunkt erstellt hatte. Im nächsten Eintrag werde ich die wesentlichen Punkte aus dieser kurzen Arbeit herausfiltern, die auch den Einstieg in den Versuch einer antidiskriminatorischen Arbeit mit und für demenziell veränderte Menschen markieren sollen.

Hier also meine kleine Hausarbeit zum Thema:

  1. Einleitung

In dieser Hausarbeit geht es um die Begleitung und Pflege demenziell veränderter älterer Menschen. Im Rahmen der Praxisaufgabe wurden im Bezug auf zwei pflegebedürftige Personen die relevanten pflegerisch-medizinischen und biografischen Daten gesichtet um Rückschlüsse auf eine förderliche individuelle Herangehensweise an den pflegebedürftigen Menschen zu ziehen. Die daraus entwickelten Überlegungen zum eigenen pflegerischen Handeln konnten daraufhin in Rücksprache mit der Praxisanleitung im Ausbildungsbetrieb zum Teil eine praktische Umsetzung finden. Hier wird allein die daraus gewonnene Lernerfahrung beschrieben.

  1. Lernerfahrungen bezogen auf Aufgabe 3

In beiden Fällen – beide Bewohnerinnen leiden unter einer Alzheimer-Erkrankung in unterschiedlichen Stadien – konnte ich feststellen, dass abgesehen von den medizinischen Erfordernissen stetiger Durchführung der ärztlich angeordneten Behandlung vorliegender Krankheitssymptome, die ganzheitliche Pflege beim dementiell veränderten Menschen ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit in der Betreuung erfordert. Die Pflegemodelle die sich speziell der Demenz zuwenden finden hier einen unumgänglichen Einsatz. In meinem Ausbildungsbetrieb wird mit dem psychobiografischen Pflegemodell nach Erwin Böhm gearbeitet. Ich habe die vom Pflegeteam erarbeiteten Einschätzungen der Bewohnerinnen nach Böhm gesichtet und soweit es mir nach meinem momentanen Kenntnisstand möglich war interpretiert. Durch die Kenntnisse aus der Berufsschule habe ich auch die Einschätzungsparameter von Kora van der Kooji und Naomi Feil in der eigenen Beobachtung hinzugezogen und mit den Parametern des Böhmschen Modells im Bezug auf die Pflegepersonen verglichen: Ein besseres Verständnis im Zugang zu beiden Bewohnerinnen haben mir alle drei Modelle ermöglicht und alle drei Modelle bieten dem Pflegenden wichtige Möglichkeiten der Einschätzung.

Die Anwendbarkeit praktischer Herangehensweisen in der Pflege und der damit einhergehende kommunikative Austausch mit den Pflegebedürftigen schien mir bei den drei Modellen verschieden leicht oder schwerer umsetzbar zu sein. So ist das Modell von Böhm komplexer in der empfohlenen Dokumentation und mehr auf das Ziel der Verbesserung des Zustands gerichtet [1], Naomi Feil fokussiert auf den direkten interagierenden Austausch der vorwiegend verbalen Kommunikation zwischen Patient und Pfleger [2] und van der Kooji gibt ganz konkrete Empfehlungen in der Interpretation des Handelns des Pflegebedürftigen um möglichen Spannungen zwischen Pflegebedürftigen und Pflegenden in herausfordernden Situationen entgegenzuwirken [3].

Ein Faktor, der in dieser ersten intensiven Erfahrung in der Pflege demenziell veränderter Menschen begleitend war, schien mir das Problem des Bildes, das wir uns vom Menschen mit Demenz machen, zu sein [4], das bei Pflegern wie Angehörigen immer ein individuell unterschiedliches zu sein schien. Die Auswahl der Kommunikationsebene oder –art schien sich nach solch einem Bild zu richten. Die Frage die in der Pfleger-Pflegebedürftigen-Interaktion zumeist im Raum stand, war: „bekommt die pflegebedürftige Person im Prinzip alles mit“, „was bekommt sie mit“, „was versteht sie“ und „wie versteht sie was“. Lebt der dementiell veränderte Mensch „in einer eigenen Welt“ oder befindet sich diese Welt auch noch in einer gemeinsamen, geteilten, umfassenden großen Welt, in der verschiedene Realitätsempfindungen ihr Zuhause haben? [5][6]

Betreffend der Schwierigkeiten in der Kommunikation, die immer wieder auftreten konnten in den individuellen pflegerischen Situationen, habe ich bei den interagierenden Parteien – seitens des Pflegepersonals, der Angehörigen und der Demenzbetroffenen selbst – mehr oder weniger starke Spannungsfelder beobachten können. Ich hatte dabei nicht den Eindruck, dass die Pflegebedürftigen sich kommunikativer Spannungen emotional nicht oder weniger gewahr gewesen wären; ganz im Gegenteil ließ sich auf ihrer Seite häufig eine emotional hilflose Reaktion in Situationen gemeinsamer kommunikativer Schwierigkeiten innerhalb von Interaktionsmomenten beobachten.

Eine häufige Problemsituation scheint die von Böhm beschriebene Wichtigkeit in der Beachtung der Adaptionszeit des Pflegebedürftigen zu sein [7]. Ein Impuls wird seitens des Pflegenden gegeben und der Impuls muss nun auf der Seite des demenziell veränderten Pflegebedürftigen verstanden und in eine Reaktion umgesetzt werden. Der Pflegebedürftige soll beispielsweise essen, trinken, sich setzten, etwas greifen, laufen und ist durch seine Erkrankung bzw. Behinderung in seinem Handeln aber unsicher und mehr oder weniger desorientiert oder „anders orientiert“; solche Momente stellen Situationen dar die das Risiko von Spannungsfeldern mit sich bringen.

Die Lösung der Problematik in der pflegerischen Interaktion mit dementiell veränderten Menschen liegt in der Anwendung pflegerischer Modelle wie der von Böhm, Feil, van der Kooji, u.a. da hier ein professioneller pflegerischer Rahmen für das Verständnis über das „dementiell Verändertsein“ beim Menschen gesteckt wird. Aber nichtsdestotrotz bleibt die menschliche Konfrontation und der Umgang mit der Demenz für Pfleger und Betroffene eine Grenzsituation, in der der Pfleger sich im Zuge seiner Verantwortungsübernahme immer wieder neu nach dem Befinden und den Bedürfnissen des Pflegebedürftigen ausrichten muss um der Situation individuell gerecht zu werden. Dies ist nicht nur häufig schwierig wegen der Knappheit an personalen Ressourcen und dem daraus resultierenden Zeitmangel, sondern die Herausforderung ist ein der Situation immanenter Aspekt.

  1. Kompetenzentwicklung bezogen auf die Lernziele

Während dieses Praxiseinsatzes fand meine dritte praktische Benotung seitens des Ausbildungsträgers statt. Die Beurteilung der mich benotenden Praxisanleiterinnen legte den Schwerpunkt besonders auf die sozialen Kompetenzen im Umgang mit den Bewohnerinnen. Ich habe in diesem Punkt ein sehr positives Feedback von den Praxisanleiterinnen erfahren. Meine Lernerfahrung zeigte mir, dass sich Methoden- und Fachkompetenz über Herangehensweisen im pflegerischen Umgang mit dementiell veränderten Menschen auf der Ebene der sozialen Interaktion zwischen Bewohner und Pfleger bewähren müssen, und dass dies seitens des Pflegenden eine fortwährende Offenheit für zwischenmenschliche Erfahrungsprozesse erfordert. Die Umsetzung pflegerischer Theorie in Praxis und die Entwicklung der persönlichen sozialen Kompetenz müssen dabei immer in Übereinstimmung miteinander gebracht werden.

Zugleich habe ich aber auch gelernt wie wesentlich es ist den physiologischen Zustand der Bewohnerinnen stets im Auge zu behalten, mittels der Übersicht über die ärztlichen Diagnosen und die verordnete Medikation, Assessmenttools zur Einschätzung und Erfassung des physiologisch erforderlichen Pflegebedarfs und die tägliche Beobachtung des Allgemeinzustands des pflegebedürftigen Menschen.

  1. Offene Fragen und weiterer Lernbedarf

Die Umsetzung aller wirklich nötigen Pflegehandlungen und eine ausreichend förderliche soziale Komponente innerhalb eines engen Zeitrahmens in den Griff zu bekommen scheint mir persönlich noch ein schwer erreichbares Ziel zu sein. Ich sehe bei Kollegen wie sie dies teils besser oder in manchen Situationen auch mal schlechter bewältigen, und merke, dass ich selbst im Zeitmanagement in der Pflege noch einen großen Lernbedarf habe.

Eine Frage, die sich mir bereits im letzten praktischen Ausbildungsabschnitt gestellt hat und die für mich auch immer noch relevant ist, ist die Frage wie Kommunikation mit Kollegen besser konfliktfrei stattfinden kann, an Punkten in denen unterschiedliche Standpunkte zu Pflegethemen zur Diskussion stehen. Auch hier sehe ich bei mir einen weiteren Lernbedarf. Und schließlich noch in der Praxis verschiedener pflegerischer Handlungen, wie bei der Positionierung und dem Umgang mit Kontrakturen beispielsweise.

  1. Fazit

Die Begleitung und die pflegerische Fürsorge für Menschen mit Demenz ist ein Bereich in der Pflege in dem die Überschneidungen seelisch-psychischer, physiologischer und sozialer Fragen ganz besonders in den Vordergrund treten. So fällt der dementiell veränderte Mensch im Zuge seiner Behinderung [8][9] zunehmend aus der sozialen Rolle, die er vorher im Leben eingenommen hat, heraus und sieht sich mit einer Situation konfrontiert in der er ab einem gewissen Grad der Behinderung eine teilweise Lenkung seines Verhaltens von Außen zum Schutze seiner selbst erfährt. Es ist eine Gratwanderung für den Pfleger sowie für die Angehörigen, dass sich ein Abhängigkeitsverhältnis welches über das rein physische hinaus bis in seelisch-psychische Belange hineinreichen kann, nicht als eine Art der Bevormundung oder Fremdbeeinflussung anfühlt. Die britische Alzheimer Gesellschaft führt als mit den Menschenrechten unvereinbare Diskriminierungsmomente, die Menschen mit Demenz häufig erfahren, folgende Faktoren an:

  • Altersdiskriminierung (Ageism)
  • das Stigma und die Diskriminierung die häufig mit der Erkrankung bzw. Behinderung im Zusammenhang steht
  • und der Mangel an Möglichkeit für Betroffene sich selbst gegen derart Vorfälle zu wehren und solche zu melden. [10]

Die Wichtigkeit der Autonomiewahrung von Demenz betroffener Menschen und die damit verbundenen Problematiken müssen gesellschaftlich, pflegerisch und individuell eine besondere Beachtung unter dem Gesichtspunkt der Berücksichtigung der Menschen- und Behindertenrechte erfahren. Durch ein verbessertes Bewusstsein über die Situation dementiell veränderter Menschen kann auch der unbeabsichtigten oder fehlinformierten Diskriminierung entgegengewirkt werden.

  1. Literaturverzeichnis

[1] Siehe Assessmentbögen zum psychobiografischen Pflegemodell nach Erwin Böhm im Anhang (nicht online zugänglich).

[2] Validation Training Institute (o.V.): What is Validation? https://vfvalidation.org/what-is-validation/ , Stand 12.09.2017.

[3] van Rooijen, Eva Maria: Implementierung des mäeutischen Pflege- und Betreuungsmodells nach Dr. Cora van der Kooij im Sozialzentrum Altach, 2012, S. 13, https://sozialzentrum.altach.at/pflegeheim/pflege/pflegemodell/abschlussarbeit-maeeutik.pdf , Stand 12.09.2017.

[4] Kategorische Unterschiede in der Sichtweise über Demenz sind klassischerweise in einer rein medizinischen Sichtweise im Vergleich zu einer personenzentrierten psychologischen Sichtweise wie der von Tom Kitwood zu erkennen, siehe Möllering, Nina: Der person-zentrierte Ansatz von Tom Kitwood, https://www.dgpalliativmedizin.de/images/stories/
M%C3%B6llering_Personenzentrierter%20
Ansatz%20nach%20Kidwood_Hausarbeit_%2019.04.2012.pdf
, 2012, S. 13, Stand 12.09.2017.

[5] Der Umgang mit demenziell Veränderten Menschen stellt Menschen vor viele Fragen. Wie ein Mensch mit Demenz sich fühlt und wie er das Leben erlebt hängt von weitaus mehr ab als von der Erkankung bzw. Behinderung. Auf diesen Umstand wird immer wieder in Ratgebern über Demenz hingewiesen, so beispielsweise in Alzheimer’s Society (o.V.): Understanding and supporting a person with dementia,
https://www.alzheimers.org.uk/info/20046/help_with_dementia_care/
31/understanding_and_supporting_a_person_with_dementia
, Stand 12.09.2017.

[6] Lunge, Angela: See the person, not the disease, with Alzheimer’s caregiving, 2014, http://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/alzheimers-disease/expert-blog/in-dementia-caregiving-avoid-labeling/bgp-20096344 , Stand 12.09.2017. Siehe in diesem Zusammenhang auch eine Information der britischen Alzheimergesellschaft zum Thema: Gleichberechtigung, Diskriminierung und Menschenrechte: Equality, discrimination, and human rights (o.V.) https://www.alzheimers.org.uk/info/20091/
what_we_think/141/equality_discrimination_and_human_rights
, Stand 24.09.2017.

[7] Prell, Markus: Psychobiographisches Pflegemodell nach Prof. Böhm, S.3, (o.D.), https://brueckenzurdemenz.files.wordpress.com/2010/03/
artikel_prell_2005.pdf
, Stand 12.09.2017.

[8] Demenz sollte als Behinderung statt als Krankheit betrachtet werden, so fordert ein neuer Bericht der Mental Health Foundation: “Dementia should be considered a disability rather than a disease, maintains a new report from the Mental Health Foundation.” Dementia: Disability or disease? (o.V.), 2015, http://www.mcknightsseniorliving.com/news/dementia-disability-or-disease/article/441747/ , Stand 24.09.2017. Der Autor bezieht sich dabei auf die Schlussfolgerungen dieses Diskussionspapiers der britischen Mental Health Foundation: Dementia, rights, and the social model of disability: A new direction for policy and practice?

https://www.mentalhealth.org.uk/file/1342/download?token=v-HKaVVi bzw. https://www.mentalhealth.org.uk/publications/dementia-rights-and-social-model-disability Stand 24.09.2017.

[9] Heidenreich, Ulrike: Demenz als Behinderung, Barrierefreiheit im Kopf, 2015, http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/demenz-als-behinderung-barrierefreiheit-im-kopf-1.2402536 , Stand 24.09.2017.

[10] Equality, discrimination, and human rights (o.V.) https://www.alzheimers.org.uk/info/20091/
what_we_think/141/equality_discrimination_and_human_rights
, Stand 24.09.2017.