Ableismus und Ageismus greifen ineinander weil gesellschaftliche Stereotype > von pathologischen Prozessen begleitete oder verursachte körperliche und kognitive Veränderungen mit dem Älterwerden in Verbindung bringen, und diese häufig als defizitär und spezifisch als menschl. “Verfall” adressieren.
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Ableism and ageism are intertwined because social stereotypes associate physical and cognitive changes associated with ageing with pathological processes, often addressing them as deficits and specifically as human ‘decline’.
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Veränderungen sind erforderlich, um von einem defizitorientierten Ansatz zu einem rechtsbasierten, personenzentrierten Modell für die Demenz- und Altenpflege [besser wäre Seniorenassistenz] überzugehen, bei dem Lebensqualität, Autonomie und sinnvolle soziale Teilhabe Vorrang vor bloßer Betreuung und Freizeitprogrammen haben. Diese soziale Revolution beinhaltet die Einführung neuer Technologien, die Anpassung von Gemeinschaften an eine stärkere Einbeziehung von Demenzkranken und eine grundlegende Neugestaltung der gesellschaftlichen Einstellungen, um die Würde zu fördern, Stigmatisierung zu bekämpfen und das psychische Wohlbefinden sowohl von Menschen mit Demenz als auch von ihren Betreuern/Helfern zu verbessern.
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“Changes are needed to shift from a deficit-based approach to a rights-based, person-centered model for dementia and elderly care, prioritizing quality of life, autonomy, and meaningful social engagement over mere containment and recreational programming. This social revolution involves embracing new technologies, adapting communities to be more dementia-inclusive, and fundamentally reframing societal attitudes to foster dignity, combat stigma, and improve mental well-being for both individuals with dementia and their caregivers.”
