Die Demokratie wird nicht nur durch Rechtsaußen gefährdet, sondern strukturell durch einen unterschätzten, alltäglichen Sozialdarwinismus, der Wohlstand mit Systemstabilität verwechselt. Während privilegierte Gruppen den Status quo verteidigen, führt die Ignoranz gegenüber diesen Lücken zu Verzweiflung und einer inneren Erosion des Systems.
Erosionen und Demokratie
Rechts kam in der Vergangenheit aus Gegenwart und Vergangenheit.
Rechts heute arbeitet mit einigen problematischen kapitalistischen und sozialdarwinistischen Grundpfeilern, u.a.
Wer links behauptet, Demokratie sei von rechts und nicht auch durch andere Faktoren gefährdet … schießt sich ein eher kurzsichtiges Eigentor, weil er die Funktionsweise der Bestandteile aus denen Faschismen sich bilden nicht wahrnehmen will und damit Geschichte nicht weiterdenkt.
Sollte man sich fragen warum?
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Die Gefahr ist gefühlt auch, dass eine ausreichend große Anzahl an Menschen, denen es im gegenwärtigen System wirtschaftlich gut geht, bestätigen wird, dass die Demokratie intakt ist und so bleiben sollte, dass der eigenen Wohlstand gesichert bleibt.
Während jemand, der Infolge z.B. sozialdarwinistischer Einstellungen, die immernoch nicht aus den Köpfen der Gesellschaft verschwunden sind, oder weil Strukturen so funktionieren, dass eine ethisch verträgliche Realität eben gerade nicht wirklich und unbedingt gegeben ist (aus einer Anzahl unterschiedlicher Gründe), dass so ein Mensch beteuern kann, dass mit der Gesellschaft, und somit auch mit der Demokratie, vieles eben auch nicht stimmt.
Und umso mehr die Lücken und Fehler übersehen und schöngeredet werden, umso stärker ist die Verzweiflung an der Ignoranz des Systems.
Wer von beiden Seiten hat dann mehr recht?
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