From an anthropological standpoint, tourism is increasingly critiqued as a psychological and spatial successor to colonialism—a view shared by indigenous and local rights groups worldwide, well outside European political frameworks. Ecological thinkers view mass travel as an „extractive industry,“ much like mining or logging. Tourism extracts a destination’s finite natural…WeiterlesenConsumerism and overtourism
Schlagwort: auf halbem Wege
Squatting Practical Ethics Ware setzt Objektstatus voraus. Objektstatus setzt eine bestimmte Weltordnung voraus. Diese Weltordnung betrifft Tiere und Natur. Auch progressive Systeme hinterfragen diese Voraussetzung oft nicht. Deshalb bleiben Jagd, Labor, Landwirtschaft usw. strukturell verbunden. Gedankenfleisch II Die blinde Stelle der Befreiung Ware setzt Objektstatus voraus. Bevor etwas zur Ware…WeiterlesenSquatting Practical Ethics – Gedankenfleisch II
Squatting Practical Ethics Skizze: Gedankenfleisch I Entwurf 01.08.26, Tierrechte Messel Das Problem an der Schnittstelle zwischen Kapitalismuskritik und Tierobjektifizierung bzw. Speziesismus liegt – gerade auch unter Berücksichtigung der Unterschiedlichkeit von „Kapitalien“, also jener Strukturen, die tatsächlich Leben organisieren und unser aller Leben ausmachen – darin, dass häufig eine entscheidende Ebene…WeiterlesenSquatting Practical Ethics – Gedankenfleisch I
Auf welches Großfinanz-Event gehst du heute, um dich revolutionär zu fühlen? Es ist schon eine eigentümliche Zeit. Früher hatten Herrschaftssysteme ein Problem mit Gegenkulturen. Heute besitzen sie sie oft selbst. Das ist ungleich effizienter. Die Rebellion wird nicht mehr verfolgt. Sie wird organisiert, vermarktet und als Wochenenderlebnis verkauft. Man kauft…WeiterlesenAuf welches Großfinanz-Event gehst du heute, um dich revolutionär zu fühlen?
Das Wechselspiel rund um kulturelle Eliten erhält sich selbst: Menschen streben danach, Teil dieser Strukturen zu werden, und wer den Zugang geschafft hat, trägt häufig dazu bei, den bestehenden Zustand zu stabilisieren. Gleichzeitig wird vieles, was aus diesen Eliten kommt, zwar als abgehoben, künstlich oder intellektuell überhöht kritisiert – die…WeiterlesenElitenprobleme
Es gilt festzuhalten, weil in westlich geprägten Polemiken immer wieder eine grundsätzliche Fragwürdigkeit des dekolonialen Anspruchs behauptet wird: Ein wirklicher „Decolonial Turn“ kann nicht stattfinden, wenn die Bedingungen des Denkens selbst bereits durch einen einzigen, als universell gesetzten Erklärungsrahmen von Epistemik bestimmt werden. Eine Dekolonisierung des Denkens setzt gerade voraus,…WeiterlesenDekolonialität als radikale Pluralität
Die Demokratie wird nicht nur durch Rechtsaußen gefährdet, sondern strukturell durch einen unterschätzten, alltäglichen Sozialdarwinismus, der Wohlstand mit Systemstabilität verwechselt. Während privilegierte Gruppen den Status quo verteidigen, führt die Ignoranz gegenüber diesen Lücken zu Verzweiflung und einer inneren Erosion des Systems. Erosion und Demokratie Rechts kam in der Vergangenheit aus…WeiterlesenErosion und Demokratie
Was, wenn die Mechanismen von Kritik in einer Demokratie nicht, nicht mehr, begrenzt oder nur unzureichend funktionieren? Die Krise einer Demokratie beginnt nicht erst dort, wo Kritik verboten wird. Sie beginnt auch dort, wo Kritik wirkungslos bleibt oder gar nicht mehr entsteht. Repression verhindert Kritik, Stagnation neutralisiert sie, und ein…WeiterlesenKritik / Critique / Crítica
Der linke Warenfetisch ist die Warenform der Emanzipation. Er bezeichnet die Verwandlung emanzipatorischer Ideen in Waren. Was gesellschaftliche Verhältnisse verändern wollte, erscheint nun selbst als Produkt, Marke und ökonomisches Kapital. Die Folge ist eine Entpolitisierung: An die Stelle gesellschaftlicher Veränderung tritt die symbolische Funktion. Emanzipation wird zur Identität, zur Ästhetik…WeiterlesenEin linker Warenfetisch
Der Nationalsozialismus und die völkische Bewegung definierten Jüdinnen und Juden explizit als „fremdrassisch“ und als das ultimative „Andere“, das den angeblich homogenen deutschen „Volkskörper“ bedrohe. Antisemitismus und Rassismus waren ideologisch untrennbar miteinander verwoben. Im Kontext mit instrumentellem Philosemitismus … Während Jüdinnen und Juden historisch als die „Fremden im Inneren“ galten,…WeiterlesenGrundmusterfragen









