Wenn Du nichts machst,
kannst Du einfach alles um Dich herum konsumieren.
Wenn Du was machst
setzt Du Dich der Kritik aus Deiner menschlichen Umgebung aus.
Du musst was machen,
aber Du sollst eigentlich nichts machen
und konsumieren willst Du nicht.
Was sollst Du also machen?
Du willst nicht, dass das was Du machst anderen gefällt.
Du willst inhaltlich was machen, und nicht um des Gefallens willen. Noch nicht mal, dass Inhalte durch Gefallen zum Gegenstand werden.
Deine Person, Dein Personsein steht im Weg.
Du sollst nichts machen, wegen Deiner Person.
Du überwindest Dich und gehst diesen faulen Kompromiss ein. Du nimmst Dein Personsein in Kauf. Ärgerst Dich, und machst einfach was, inhaltlich, wegen der Inhalte.
Was sollst Du sonst machen?
Nimm die soziale Zersetzung Deines zwangsläufigen unumgänglichen Personseins einfach in Kauf. Es ist egal. Das Personsein ist für andere eine Frage ihrer menschlichen Konstrukte.
Für mich und mein Personsein ist es mein Konstrukt von Materialität und Nichtsein.
Meine Rechtfertigung für mein Anderssein oder, für mein „Personsein“ ist: Das manches mit manchen resoniert, ist schön und hat seine Gründe. Das manches mit manchen nicht resoniert ebenso. Es kann aber keinen Zwang zu einer allgemeinen wechselseitigen Resonanz geben, der einen dazu zwingen würde, immer nach Resonanz suchen und streben zu müssen. In nichts.
