Update, 17.03.26
Wir können das Anliegen der Kommentatoren ja verstehen, ihre Sichtweise darzustellen und das ist ja auch völlig okay. Wir möchten hier einfach unsere Sichtweise unterstreichen, in unserem Kontext.
Wir haben diesen Eintrag ja ursprünglich deshalb gemacht, weil das Thema inzwischen bis in gesellschaftliche Bereiche hineinschwappt, wo man sich einfach nur fragen kann, warum einem Anliegen Erwachsener, das Kinder in jener Form anbetrifft, soviel Raum gegeben werden muss.
Also hier muss es das eben nicht.
Update 2, 07.03.26:
Wir löschen die Kommentare, weil wir entschieden haben den Befürwortern und Normalisierern hier zumindest keine Plattform bieten zu wollen. Die von den Kommentatoren beigefügten Links waren da ausschlaggebend. Ob das nun Schweitzer, Kirchenfritzen oder Bekennende sind. Nee!
Update, 07.03.26:
Diese Gesellschaft mit ihren sie prägenden Gemeinwesen pflegt so etwas für ihre „Räume“ selbst entscheiden zu wollen. Jeder muss mit seinen eigenen Ansichten und Entscheidungen leben und für seine Teilnahme an gesellschaftlicher Gestaltung Verantwortung übernehmen.
Wir bewegen uns nicht in diesen kollektiven Räumen und behalten uns so oder so, gegenüber Gegnern oder Befürwortern von sexualisiertem Denken im Bezug auf die Jugend vor, die befürwortenden Argumente aus unserer Sicht als nicht zulässig zu beurteilen.
Diese Zwangsargumentationen nerven auch ehrlich gesagt ganz einfach.
Update, 03.03.26:
An die Pro-Pädophilie-Polizei
Es ist ja eigentlich völlig egal, was wir hier für eine Meinung darlegen. Da Pädophile monieren, dass man ihnen ihre Gedankenfreiheit nicht streitig machen soll oder als gefährlich darstellen soll, so würden wir mal behaupten mag es sich dann auch mit unserer Gedankenfreiheit begeben.
Es ist nicht zwangsläufig für jeden nachvollziehbar, warum ein sexualisiertes Denken im Bezug auf Kinder normalisiert werden soll, auch wenn eine gesellschaftliche Mitte das aktuell so evtl. handhaben will.
Also kurzum: auch für eine Kritik an der gesellschaftlichen Sexualitätsfokussierung, etc. gilt: die Gedanken sind weiterhin eben frei, ob Müll oder nicht.
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Universalaktivisten erklären einem, dass es wichtig ist der Unterscheidung von Pädophilie und Pädokriminalität zu folgen. Sexualität verkörpert Macht- und Macht-als-Gewalt-Verhältnisse. Erinnert irgendwie an Alex Fantasienwelt in Clockwork Orange. Bilder, die man sich macht, lenkt man auch.
Jemandem in die Ebene von Sexualvorstellungen einzubinden ist eine Art von Nicht-Achtung kindlicher Neutralität und dem Freisein von sexualisierten Rollen und Rollenverständnissen als „Normalität“.
Wenn ich phantasiere, jemandem anderen Gewalt in irgendeiner Form anzutun, ist das nicht fragwürdig? Zeugt das nicht von meiner Haltung ihm Gegenüber? Sollte ich eine Haltung andern gegenüber pflegen,
die als Herangehensweise an den andern übergriffig ist?
Warum wird eine sexualisierte Vorstellung verkitscht, verharmlost und vielleicht sogar romantisiert? Wenn das Gegenüber Deine Haltung nicht will, dann ist die Frage, warum wir hier welche Position und warum ergreifen.
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Gerade die im Diskurs stattfindende Einbindung von Pädophilie als harmloser normaler sexueller Neigung entmachtet Kinder, indem ihnen aufgezwungen wird hinzunehmen, dass Erwachsene solche Phantasien gesellschaftlich als bloße Neigung oder überhaupt Neigung handhaben.
In Sachen Kinderrechten ist das fatal. Würden Antisexisten in der MeToo-Bewegung wollen, dass irgendwelche Leute gerne über Dich sexuell phantasieren dürfen, dass sie mit Dir etwas machen, was Du explizit nicht willst?
Akzeptiert die Gesellschaft, dass Kinder nicht mit Erwachsenensexualität konfrontiert werden möchten, insbesondere wenn diese sie dort hineinziehen will – oder nicht?
Das ist hier die Frage.
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Die Betonung der Perspektive der Erwachsenen als schutz- und hilfebedürftig ist mir hier immer wieder zu auffallend. Was passiert in dem Moment mit der Hilfsbedürftigkeit von Kindern, wo wir wissen, wie in Missbrauchsfällen Missbrauch immer wieder verdeckt wird und wurde.
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Wenn mediale oder akademische Diskurse vor allem die „Stigmatisierung“ Erwachsener thematisieren, während Kinderstimmen weiterhin marginalisiert bleiben, entsteht ein Ungleichgewicht. Gerade weil Kinder: strukturell weniger Macht haben, oft nicht gehört werden, in Missbrauchsfällen häufig nicht geglaubt werden … muss ihre Schutzperspektive normativ Vorrang haben.
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2 Antworten auf „Warum machen die das?“
Das ist die Verkreuzung von zweierlei unheilvoller Richtungen sexualisierter Autoritarismus auf der einen Seite und der ganze antiautoritäre Gegenwind, in dem Punkt haben sie sich getroffen.
Mach mich nicht fertig.