{"id":885,"date":"2023-09-04T22:55:03","date_gmt":"2023-09-04T20:55:03","guid":{"rendered":"https:\/\/simorgh.de\/sprechen\/?p=885"},"modified":"2023-09-29T18:48:53","modified_gmt":"2023-09-29T16:48:53","slug":"ich-bin-wie-du-am-individuieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/simorgh.de\/sprechen\/ich-bin-wie-du-am-individuieren\/","title":{"rendered":"Ich bin wie Du am Individuieren"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ich bin wie Du am Individuieren<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin wie Du \u2013 v\u00f6lkisch<\/p>\n<p>V\u00f6lkisch ist so ein bisschen, sich mit fremden Federn schm\u00fccken: Geteilter Glanz, ultimativ pr\u00e4tenti\u00f6se psychologische Gemeinschaftsleistung. Das Konzept geht dann beim individual- und gemeinschafts-\u201eeigenen\u201c Opferk\u00f6rper \u00fcberhaupt nicht mehr auf. Es wird dann immer pr\u00e4tenti\u00f6ser.<\/p>\n<p>Bei all der gro\u00dfen \u201ezivilisatorischen Leistung\u201c sind gleicherma\u00dfen die Shortcomings interessant, sowie aufschlussreich, aber auch so wie anthropogen wirksam, sowie die Dosis macht das Gift, sowie v\u00f6llig erstaunlich. Und dann werden sie weggeleugnet oder gar nicht erst registriert<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>Ich bin wie Du \u2013 geschlechtlich<\/p>\n<p>Frage zum Thema dessen, was wohl gemeinhin als \u201eTERF\u201c bezeichnet wird: Bezieht sich das Wort auch im Gebrauch (und nicht vielleicht nur in der Theorie) auf m\u00e4nnlich oder als Mann gelesene Feminist*innen? (Warum liest man jemanden als irgendwas, wenn man selbst um Freiheit ringt?)<\/p>\n<p>Und weiter: all die m\u00e4nnlich \u201esich\u201c gelesen habenden oder noch weiterhin lesenden Feminist*innen, ducken diese sich jetzt dezent weg und streifen das Wort wieder ab, so wie es mal in die Kurzbio eingef\u00fcgt wurde? Metaphorically \u2026 ? A zynische Randbemerkung.<\/p>\n<p>Und: warum lassen sich Geschlechter nicht abschaffen und dann macht jeder was er will und so weiter. Menschen haben hundert Identit\u00e4tsaspekte. Okay, aber warum schaffen sie nicht einfach allgemein diese schwachsinns-Kategorie \u00fcberhaupt ab??? Das tut keine Seite grunds\u00e4tzlich \u2026<\/p>\n<p>Kommt mir alles vor wie neuen Wein in alte Schl\u00e4uche. Das Ger\u00fcst bleibt bestehen, auch wenn man in der Gummizelle \u201eGeschlecht\u201c egal als was rumtollt und sich qu\u00e4lt und alles nur nervt. Vielleicht meinen die meisten, das Konstrukt bringe doch noch irgendeinen interessanten Vorteil.<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>Ich bin wie Du \u2013 sprachlich<\/p>\n<p>I think in Germany people are in particular annoyed if you use their language. The anglosaxon sphere ignores or excludes you differently, but in GER\/AT\/CH everybody expects that you have to be part of some club. I.e. the collectivist spirit ranges high here. #individuation \u2026<\/p>\n<p>So much about: human rights aren\u2019t simply \u201egroup rights\u201c. Since then \u2013 you\u2019d actually not have any \u201ehuman rights\u201c at all. But we tend to live in a time [collectivist consumerism] where both (human rights and \u201cgroup rights\u201d) are actively being conflated to employ the next fallacy: might makes right \u2026 and so forth.<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>Ich bin Du \u2013 ein Loser<\/p>\n<p>P: Das Traurige an der Kausa \u201eEi die Wange\u201c (ja, die Kausa des Herrn Hubert Aiwanger) ist, dass einem bei der berechtigten Aufrechnerei eben auff\u00e4llt, dass so einige Posten evtl. fragw\u00fcrdige biografische Baumringe aufweisen. Und, dass in Herrn Aiwangers Jugend so ein Flugi \u00dcBERHAUPT durchging zu genau dem Zeitpunkt. \u00c4hm.<\/p>\n<p>Es ging durch: say the obvious &gt; weil z.B. andere Menschen f\u00fcr das, wie\/was sie in ihrer Jugend waren\/sagten\/taten \u00fcberhaupt eh null Chancen in the Gesellschaft hatten &gt; Stichwort sozialer Imageschaden; der hier ja wohl nicht entstand in der Klasse, Schule, Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Und genau das: es sind nicht immer die schlechtesten Leute, die keine Karriere schafften wegen irgendeiner Form der bereits fr\u00fchzeitig einsetzenden sozialen\/gemeinschaftlichen Abwertung. #sozialklassismus<\/p>\n<p>AC: Fakt ist: Die Sendung mit der Maus hat den Blue Collar Arbeitenden v\u00f6llig in seiner aktiven T\u00e4tigkeit ausgeblendet. Die Maschine erledigt alles, sprich, manche T\u00e4tigkeitsgruppen wurden unsichtbar gemacht. Die ganze Welt des Animal Laborans makes the Machine, so, wenn es ein Song.<\/p>\n<p>P: Selbst Maus und Elefant nur Sideshow-Zierde. Echte Maus im Labor, echter Elefant z.B. im Zoo\/Zirkus\/Reiten\/Schleppen\/Erjagtwerden\/Elfengebein. Tiergestalten: Liebe; weil echte Tiere egal. Arbeiter: Egal, macht halt den Dreck. Fassadenwelt und deren Revolution\u00e4re am Werk. Others.<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>Ich bin wie Du \u2013 am individieren<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Welt des Gesamtk\u00f6rpers. Leere\/Luft.<\/p>\n<p>Probe im Gestus nehmen. Kunst\/Analytisch.<\/p>\n<p>Boa ist ja so \u00fcbel, wie die eine Geruchsorgel da. Relative Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit.<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>Ich bin wie Du \u2013 am herummorphen<\/p>\n<p>Hier gelten die Werbefuzzis und Social Worker<\/p>\n<p>als Blue Collar Jobs.<\/p>\n<p>Die wei\u00dfen Collars tragen dann die entsprechende Motivstecknadeln am Revers oder sonst wo eben. Club und Party.<\/p>\n<p>Der sonstige gemeine Arbeiter hat ja die Krankenkasse, und Geschichte, die nicht Medienverdaubar ist.<\/p>\n<p>rev. 29.09.23<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wie Du am Individuieren Ich bin wie Du \u2013 v\u00f6lkisch V\u00f6lkisch ist so ein bisschen, sich mit fremden Federn schm\u00fccken: Geteilter Glanz, ultimativ pr\u00e4tenti\u00f6se psychologische Gemeinschaftsleistung. Das Konzept geht dann beim individual- und gemeinschafts-\u201eeigenen\u201c Opferk\u00f6rper \u00fcberhaupt nicht mehr auf. Es wird dann immer pr\u00e4tenti\u00f6ser. 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