{"id":1344,"date":"2024-06-04T01:37:33","date_gmt":"2024-06-03T23:37:33","guid":{"rendered":"https:\/\/simorgh.de\/sprechen\/?p=1344"},"modified":"2024-06-04T01:38:05","modified_gmt":"2024-06-03T23:38:05","slug":"wardrobe-talk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/simorgh.de\/sprechen\/wardrobe-talk\/","title":{"rendered":"Wardrobe talk"},"content":{"rendered":"<p><strong>Picture top: me 1983, taken by Derek Ridgers, published in London Youth &#8230;\u00a0 2004 edition<\/strong><\/p>\n<p>Bl\u00f6de Logik aber: ich mach nicht das, was anderen unbedingt gefallen soll. Ich mach das, was hoffentlich meinen Standards entspricht, die sich aus allerhand Abwegen und kulturellen Absonderlichkeiten zusammensetzen.<br \/>\nSchrank? You?<\/p>\n<p>Im Hinterkopf sitzt Volkgenosse und Alibaba, heissa.<\/p>\n<p>Gender-Segregation f\u00e4ngt meiner Meinung nach bei so Dingen wie &#8222;pornografisiertem&#8220; oder &#8222;porn-informierten&#8220; Denken an. Klingt jetzt bl\u00f6d, beurteile das aber so in die Richtung gehend &#8230; weil:<\/p>\n<p>Ein reduktiver Blick auf teile von Organismen, in dem Fall typischerweise Homo sapiens, mit der festen Vorstellung von bestimmten Inhalten, die damit immer und immer wieder, repetitiv im Denken assoziiert werden (sollen). &#8211;<\/p>\n<p>So repetitiv wie die Handlungen, die Choreographien kann man fast sagen, die Leute da aneinander performen.<\/p>\n<p>Ich sehe den Homo sapiens eher so vielleicht im \u00fcbertragenen Sinn, wie die K\u00f6rperwelten von Futurama, um es einfach um bildlich zu halten. Tausend verschiedene Gestalten, tausend Welten, tausend Geschichten, Und halt auch Kitsch. Aber &#8222;ernsthafter&#8220; u. puristischer ausgedr\u00fcckt &#8230;<\/p>\n<p>Nicht f\u00fcr jedes Mitglied des Genus Homo Sapiens steht stereotypes sexualisiertes oder eben eher pornografisiertes Gebaren im Vordergrund, was selbst Eros anbetrifft.<\/p>\n<p>Wenn ich meinen geliebten Menschen (im Sinne von romantischer Liebe) anschaue, dann ist seine ganze Sch\u00f6nheit einfach so wie sie ist, das was f\u00fcr mich &#8222;Eros&#8220; darstellt. So, wie sie ist. Mehr nicht. Und dies ist ein Band tiefer Liebe, eben romantischer Liebe, monogam versteht sich.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zum Schrank, der mich gedanklich zu diesem Gedanken \u00fcber die Frage, was &#8222;Gender&#8220; eben auch ist und\/oder sein kann oder nicht sein muss brachte &#8230;<\/p>\n<p>Wo f\u00e4ngt b\u00f6se an. Dass man &#8222;b\u00f6se&#8220; sein will. B\u00f6se sein ist eine Art Macht, die man haben m\u00f6chte, glaube ich.<\/p>\n<p>Macht ist aber etwas, was soweit ich wei\u00df nur viele Menschen und nicht ein einzelner Mensch haben kann &#8230; zumindest gibt es ganz vern\u00fcnftige Thesen, die dahingehend argumentieren &#8230;<\/p>\n<p>Damit Schrank oder ich b\u00f6se sein k\u00f6nnen, m\u00fcssten wir uns also demzufolge als Teil irgendeiner Menge begreifen &#8230; welche w\u00e4re das im Fall von Schrank: die Schnittmenge zu dot dot dot, ist schon klar &#8230; und meine nun wiederum &#8230;<\/p>\n<p>meine Schnittmenge &#8230; aktuell gerade hier<br \/>\nhttps:\/\/youtube.com\/watch?v=SeMGoX7_PWw \/ Schwartzeneggar &#8211; Art XX Craft<br \/>\n3, 2, 1, 0.<\/p>\n<p>Raven.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Picture top: me 1983, taken by Derek Ridgers, published in London Youth &#8230;\u00a0 2004 edition Bl\u00f6de Logik aber: ich mach nicht das, was anderen unbedingt gefallen soll. 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