Das ist mir fremd

Links macht so viel „schau-ich-virtue-signalle-völkisch“ (allein, indem das auf Rechtsaktionismus beschränkt definiert wird, finden wir einen dieser typischen, besonders klug daherkommenden lügentechnischen Winkelzüge), dass ich mich bei so viel Eingeschworenheit und Reminiszenz frage, wer soll da nun auf welcher Grundlage verängstigt sein?

Genau diese Leute geben deutlich zu erkennen, dass sie in der Regel keine Deutschen um sich haben wollen, die nicht so sind – i.e. wer nicht so ist, ist sozial unsichtbar.

Der Gleichheitsfetischismus soll natürlich nicht politisch rechts sein. Er ist in der Tat links aber eben linksvölkisch, und man teilt ganz einfach einen sehr merkwürdig anmutenden Gleichheitsfetischismus in einem Verhaltenskodex, der an bekannte völkische Werte, Behauptungen und Annahmen anknüpft.

Und wer politisch gegen Nazis ist,  darf sozial genau so sein!

Nur: Das Völkische ist ein sozialer Kodex, der alle guten Eigenschaften sich selbst anhand fester Kriterien zuschustert und alles Schlechte, „Minderwertige“ beim Fremden und Andersartigen verortet.

Gerade die Redundanz und die Gleichgültigkeit zeigen die Ignoranz in Hinsicht auf die eigenen Verhaltensstrategien gegenüber allem andern.

 

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