{"id":256,"date":"2021-02-02T15:40:15","date_gmt":"2021-02-02T15:40:15","guid":{"rendered":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/?p=256"},"modified":"2023-02-01T23:53:38","modified_gmt":"2023-02-01T23:53:38","slug":"seniorinnen-und-pflegeheime","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/seniorinnen-und-pflegeheime\/","title":{"rendered":"Senior*innen im Kontext von Pflege als beinahe sozialem Hauptrahmen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Senior*innen im Kontext von Pflege als beinahe sozialem Hauptrahmen<\/strong><\/p>\n<p>Was erkennst Du, das nicht okay ist an der durchschnittlichen Situation in Pflegeheimen, wenn Du als Info:<\/p>\n<p>a.) anekdotische Berichte aus der Presse, in denen Missst\u00e4nde als Skandale thematisiert werden, aufgreifst<\/p>\n<p>b.) selbst eine Zeit lang in einem (christlichen \u2013 ich wei\u00df nicht, ob das eine Rolle spielt) Pflegeheim, das eigentlich einen ganz guten Ruf hat, als Mitarbeiter*in Erfahrungen gesammelt hast (es h\u00e4tte auch jedes andere Heim sein k\u00f6nnen \u2026 )<\/p>\n<p>c.) anekdotische Erfahrungsberichte von Kolleg*innen, Bekannten, Freunden, Leuten aus Deinem eigenen sozialen Umfeld,<\/p>\n<p>aufgreifst.<\/p>\n<p>Das Thema ist wirklich schwer anzugehen, da Altersdiskriminierung soweit normalisiert wird, dass kaum einer Ansto\u00df zu finden scheint, dass z.B. bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes \u201cAltersdiskriminierung\u201d so vage bezeichnet ist und explizit nur bezogen wird auf Menschen, die sich noch im Erwerbsleben befinden &gt; <a href=\"https:\/\/www.antidiskriminierungsstelle.de\/DE\/ThemenUndForschung\/Alter\/themenjahr_alter\/fragen_antworten\/faq_node.html1\">https:\/\/www.antidiskriminierungsstelle.de\/DE\/ThemenUndForschung\/Alter\/themenjahr_alter\/fragen_antworten\/faq_node.html1<\/a> (Zugriff 31.02.23)<\/p>\n<p>Was ist mit Leuten in Altersheimen? Wie k\u00f6nnen wir kl\u00e4ren dass das, was in solchen Institutionen als Normalit\u00e4t gilt, bereits Altersdiskriminierung darstellt?<\/p>\n<p>Allein, seien es so Banalit\u00e4ten wie: Jede*r soll Volksmusik und Easy Listening h\u00f6ren wollen \u2026 jeder soll seine Alltagsbesch\u00e4ftigungen von au\u00dfen her bestimmen lassen sollen \u2026\u00a0 aber es geht nat\u00fcrlich weiter als das \u2026 :<\/p>\n<p>Fangen wir bei dem Normalsten und Wohlgemeintesten von allem an, weshalb ich mich auch dazu entschlossen habe die Ausbildung zur Pflegehackraft abzubrechen: die Pflegeplanung.<\/p>\n<p>Der Tagesablauf von den Bewohner*innen\/pflegebed\u00fcrftigen Personen wird komplett f\u00fcr sie durchgeplant, anhand von schematischen Schl\u00fcsseln \u2013 wie vormals in der Regel von den ABEDLs von Prof. Monika Krowinkel und heute h\u00e4ufig von der Ein-Step-Methode (die mit der sog. Systematischen Informationssammlung, kurz SIS arbeitet) beispielsweise. Und dies wird bestimmt auch nicht das letzte Modell zur Optimierung der Pflegeplanung sein. Bei der Entwicklung der Ein-Step-Methode ging es um die Entb\u00fcrokratisierung, aber genau deren Ziel war es doch bestimmt, dass man dadurch ein st\u00e4rkeres Augenmerk auf die menschlichen Belange in der Pflege richten wollte? Wenn aber die Grundvoraussetzung eine v\u00f6llige \u2018Durchplanung des Menschen\u2019 nicht in Frage stellt, wird das Menschliche bei aller Entb\u00fcrokratisierung aber auch weiterhin kaum st\u00e4rker ins Sichtfeld r\u00fccken.<\/p>\n<p>Die ABEDLs sind im Prinzip sehr komplex angelegt als Konzept, nichtsdestotrotz bestand auch bei ihnen das Problem, dass der pflegebed\u00fcrftige als Mitagierende\/r keinen grunds\u00e4tzlich gestaltenden Raum erh\u00e4lt. Die Rahmenbedingungen sind normierend,\u00a0 so dass gewisse Bausteine, um von der Ausgangslage \u201cA\u201d zur dem Ziel \u201cZ\u201d zu gelangen, statisch bleiben (d.h. die gesamte Erhebung des Pflegebedarfs), und in der Praxis Aspekte der Pflegesituation ausgespart werden, die aber konstituierend f\u00fcr Menschen sind, die eine Situation der Pflegebed\u00fcrftigkeit erleben in station\u00e4ren Einrichtungen oder im ambulanten Kontext zuhause.<\/p>\n<p>Der pflegebed\u00fcrftige Mensch sollte meiner Meinung nach nicht in dem Ma\u00dfe von au\u00dfen her bestimmt werden, dass Pflegende die komplette Tagesgestaltung der Betroffenen festlegen k\u00f6nnen. Eine so strikte von au\u00dfen her vorgebende Regelm\u00e4\u00dfigkeit im Ablauf eines Tages ist ein schwerer Eingriff in das Erleben eines Menschen \u2013 insbesondere auch dann wenn die Lebensbedingungen sich stark ver\u00e4ndern durch einen Hilfebedarf (es ist f\u00fcr Menschen ein oft traumatischer Vorgang sich als von Hilfe abh\u00e4ngig zu erleben) und eigentlich Neues gestaltet werden m\u00fcsste, in einem Lebensabschnitt, der durch die Hilfebed\u00fcrftigkeit mitbestimmt ist. Das Neue geschieht nicht in unserer Gesellschaft. Bislang nicht.<\/p>\n<p>Die v\u00f6llig strikte Regelm\u00e4\u00dfigkeit, die Passendmachung f\u00fcr die Begrifflichkeiten der Pflegekassen und die Normierung von Menschen, finden in der Pflegeplanung statt, weil es uns an anderen Konzepten und Ideen zum Zusammenleben mit alten und hochaltrigen Menschen, mit- und ohne Pflege-, oder Hilfe- und F\u00fcrsorgebedarfen, in der Regel noch fehlt.<\/p>\n<p>(Allein, dass die Unterst\u00fctzung von Menschen als \u201cPflege\u201d bezeichnet wird, limitiert die Betroffenen auf ein eingegrenztes, aber nun dominierendes Interaktionsfeld, in dem Moment, in dem \u201cPflege\u201d in Anspruch genommen wird. In der Pers\u00f6nlichen Assistenz haben wir vern\u00fcnftiger gefasste Rahmen, indem dort mehr Handlungsfreiraum f\u00fcr beide Seiten besteht.)<\/p>\n<p>Hier muss auch bewusst eine Unterscheidung gemacht werden zwischen stark und weniger stark pflege- oder hilfebed\u00fcrftigen Menschen. Der stark hilfebed\u00fcrftige Mensch r\u00fcckt bekannterma\u00dfen am meisten aus dem Blickfeld. Wenn das auch nicht unbedingt die pflegerischen Aufwand anbetrifft, so aber doch Fragen der Teilhabe oder auf der sozialen Wahrnehmungsebene.<\/p>\n<p>Die komplette Verplanung des Menschen findet vor allen extremst in den station\u00e4ren Institution statt, die soziale Interaktion zwischen pflegendem Personal in ihren Einst\u00e4tzen im ambulanten Bereich ist aber auch ohne ausreichend Flexibilit\u00e4t und Freir\u00e4ume angedacht. Es wird erstmal davon ausgegangen, dass Senior*innen einen festen Rahmen ben\u00f6tigen um sich zu ihrem eigenen Wohle helfen zu lassen.<\/p>\n<p>Der Rahmen, den wir setzen, wird aber gesprengt durch Erfahrungsebenen wie:<\/p>\n<ul>\n<li>Was ist mit dem Alleinsein und Einsamkeitserfahrungen?<\/li>\n<li>Was ist mit Menschen, die in Pflegeeinrichtungen Mobbing- oder Bullying-Erfahrungen machen?<\/li>\n<li>Wieso wird das Thema Altersdiskriminierung und Ableismus gegen\u00fcber alten und hochaltrigen Menschen nicht thematisiert im Rahmen der Pflegeplanung, wenn diese sich doch auf grundlegende Probleme der Betroffenen bezieht: Psyche spielt immer eine Rolle, besonders auch wenn man in unserer Gesellschaft den Problemen des \u201cAltseins\u201d und des \u201cals alt wahrgenommen werdens\u201d begegnet, und diese Probleme zugleich weitestgehend tabuisiert und als strikt gesondert zu behandelnde Probleme verstanden werden.<\/li>\n<li>Was ist mit einer vern\u00fcnftigen Sterbebegleitung und was ist im Gegensatz dazu, mit einer in der Regel katastrophal schlechten Begleitung von Menschen, die im Sterben liegen, im ambulanten Bereich, falls sie allein leben, und in den station\u00e4ren Pflegeheimen, die eben keine Hospize sind \u2026 ?<\/li>\n<li>Was ist mit Menschen, die z.B. bewusst sterbefasten wollen oder andere individuelle W\u00fcnsche bez\u00fcglich ihres Sterbens haben (ich beziehe mich hier nicht auf die aktive Sterbehilfe!)?<\/li>\n<li>Warum darf man sich mit Menschen die pflegebed\u00fcrftig sind, nicht mehr von Mensch zu Mensch befreunden? Man schafft in Pflegekontexten stillschweigend soziale Segregationsr\u00e4ume und findet das ganz normal.<\/li>\n<li>Warum wird in Heimen eine ernsthafte Naturverbundenheit normalerweise wenig ernst genommen, in dem Sinne, dass G\u00e4rten und Pflanzen kaum eine Rolle in der Architektur spielen \u2013 und ich meine keine Architekturg\u00e4rten oder Betonw\u00fcsten in die man ein paar Pflanzen hineinzwingt?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Warum vor allen Dingen k\u00f6nnen wir uns nicht als zivilgesellschaftliche B\u00fcrger*innen, die wird sind, begegnen und in der Form f\u00fcreinander verantwortlich f\u00fchlen?<\/p>\n<p>Szenen, die ich erlebt habe, die mich ersch\u00fcttern:<\/p>\n<p>Im Pflegeheim: Eine Frau im andern Geschoss schreit, sie schreit jeden Tag. Sie wimmert laut. Ich frage Kolleg*innen mehrmals wer die Frau ist und was denn da los ist. Man sagt mir so etwa \u2018das ist Frau X., die schreit immer, die ist so schwer im Umgang\u2019. Ich frage daraufhin, was macht man um ihr zu helfen? Man sagt: nichts, da k\u00f6nne man nichts machen. Sie lie\u00dfe sich ja nicht helfen Man lacht \u00fcber den Fall der Frau in meiner Anwesenheit, zieht das ganze irgendwie ins L\u00e4cherliche, was mir wohl vermitteln soll, dass man solche Vorkommnisse auf die leichte Schulter nehmen solle. Ich zeige mich betroffen.<\/p>\n<p>Eine Frau, die fast nichts mehr sieht, die hochaltrig ist, wird sozial diskriminiert, sowohl von anderen Pflegebed\u00fcrftigen als auch von mehreren Pflegenden. Die Art wie diskriminiert wird, setzt sich beinahe Zusammen wie eine Inszenierung in einem Theaterst\u00fcck. Die Frau sagt etwas gut gemeintes um sozial h\u00f6flich und lieb zu interagieren, andere Bewohner*innen beschimpfen sie verbal, spotten \u00fcber sie. Ein Pfleger tut dies auch in Anwesenheit anderen Personals, das nicht einschreitet. Ich habe der Frau mehrmals S\u00e4fte, Tees und Blumen mitgebracht. Man hat mir von dem Versuch, hier eine private Freundschaft oder freundlich-freundschaftlich gemeinte Bekanntschaft zu beginnen, abgeraten, und mir dies auch indirekt \u2018verboten\u2019, implizierend die Frau k\u00f6nnen dies ja nicht selbst entscheiden \u2026 . Die Frau hatte eine Betreuerin, die weit weg war, die sie auch eigentlich nie pers\u00f6nlich sah. Sie hatte keinerlei An- oder Zugeh\u00f6rige mehr \u2026 .<\/p>\n<p>Eine Frau, die eine starke demenzielle Ver\u00e4nderung hatte, lag im Sterben. Eine Fachkraft stand vor dem Zimmer mit einer Angeh\u00f6rigen eines anderen Bewohners \u2026 beide lachten und unterhielten sich recht am\u00fcsiert. Ich wies die Fachkraft auf die Absurdit\u00e4t und Respektlosigkeit dieser Situation hin. Sie sagte, ich h\u00e4tte ja keine Ahnung und lachte \u00fcber mich.<\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte jetzt endlos viele solcher Szenarien, die ich im Kontext mit verschiedenen Akteuren und Betroffenen erlebt habe, hier schildern. Sie \u00e4hneln oder gleichen sich alle in einem Punkt: echter und extremer Diskriminierung von hochaltrigen hilfe- und unterst\u00fctzungsbed\u00fcrftigen Menschen.<\/p>\n<p>Du kannst den meisten Leuten so viele Beispiele wie Du willst schildern, die Art wie alten Menschen gegen\u00fcbergetreten wird in unserer Gesellschaft heute, ist in der Regel (individuell und strukturell) diskriminierend und schlichtweg respektlos. Und man muss dabei sagen, dass ein Opfer solcher Diskriminierung niemals einfach nur zu einem Beispiel minimiert werden darf, aus diesem Grund f\u00e4llt es mir auch schwer, s\u00e4mtliche \u201cBeispiele\u201d, die ich bis dato erlebt habe, hier aufzuf\u00fchren (irgendetwas str\u00e4ubt sich in mir dagegen, aber vielleicht sollte ich die Schilderungen meiner Erlebnisse irgendwann nochmal erg\u00e4nzen. Aber ich ben\u00f6tige so oder so einen Text, mit dem ich das Thema \u00fcberhaupt erstmal aus meiner Sichtweise anschneide. Das hier ist ein Herantastungsversuch an das Thema.)<\/p>\n<p>Die Begegnungen mit den Menschen, die nun zuf\u00e4lligerweise in diesen Kontexten stattfanden, sind f\u00fcr mich sozial-ethisch als Mit-\/B\u00fcrger*in bedeutsam. Diese Begegnungen m\u00fcssen anonymisiert bleiben, das ist klar. W\u00fcrde ich \u00fcber Menschen aus meinem eigenen n\u00e4heren sozialen Umfeld sprechen, bei denen teilweise dann vielleicht kein Anonymit\u00e4tsgebot bestanden h\u00e4tte, w\u00fcrde man das, was ich schildere, auch kaum ernster nehmen; man k\u00f6nnte dann sagen, dass ich vielleicht \u201cemotional zu nah dran\u201d gewesen bin.<\/p>\n<p>Hier geht es aber nicht um Hypersensibilit\u00e4tsfragen, sondern es geht mir als Mit-\/B\u00fcrger*in darum, die Frage danach aufzuwerfen, was Altersdiskriminierung in unserer Gesellschaft wirklich bedeutet. Und es ist weitaus mehr, als die Altersdiskriminierung ab 50 auf dem freien Arbeitsmarkt, und hinter F\u00e4llen von Misshandlung und Gewalt, seelisch und\/oder psychisch, steht im Mindesten das gesellschaftliche Problem, dass wir uns die Problematiken in Pflegekontexten nicht genauer anschauen wollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Senior*innen im Kontext von Pflege als beinahe sozialem Hauptrahmen Was erkennst Du, das nicht okay ist an der durchschnittlichen Situation in Pflegeheimen, wenn Du als Info: a.) anekdotische Berichte aus der Presse, in denen Missst\u00e4nde als Skandale thematisiert werden, aufgreifst b.) selbst eine Zeit lang in einem (christlichen \u2013 ich wei\u00df nicht, ob das eine&hellip;<a href=\"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/seniorinnen-und-pflegeheime\/\" class=\"more-link\"><span>Continue reading<\/span><span class=\"screen-reader-text\">Senior*innen im Kontext von Pflege als beinahe sozialem Hauptrahmen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":190,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"templates\/template-cover.php","format":"standard","meta":[],"categories":[4,2],"tags":[3,18,11],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/256"}],"collection":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=256"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/256\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":425,"href":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/256\/revisions\/425"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/wp-json\/wp\/v2\/media\/190"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=256"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=256"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=256"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}