Auszug aus:

Gruppe Messel > inklusiver digitaler Werkraum > anti-ableistische Tierrechtsgemeinschaft, Beiträge, 27.12.2023 > https://simorgh.de/disablismus/inklusive-digitale-werkraeume-1/

Sprach-Anarchismus

Sprache: Wenn man Unterstützte Kommunikation im Sinne des MINSPEAK-Systems (der semantischen Verdichtung) anarchisch verwende möchte, kann das nicht heißen, dass man dann „raus“ (…) ist …

[Welche grundsätzliche Fragen werfen sich auf in Hinsicht auf das Thema: Kommunikation als freies expressives Medium?]

[Weitere Aspekte der eigenen Sprache >] … und dass dann möglicherweise – und das wäre abträglich für die gemeinschaftliche  Kommunikationsebene – Gedanken, Ausdrucksebenen der eigenen Gedanken, die eigenen Mittel des Ausdrucks > als weniger „wertig“ im Sinne von Sprache eingestuft werden von manchen Gesprächspartnern, als es vergleichsweise bei der Einstellung gegenüber anderen Sprach- und Sprechsystemen der Fall ist, da diese über eine allgemein anerkannte linguistische Systematik verfügen. Wo steht der eigene Ausdruck? Die anarchische Nutzung von externen Kommunikationsmedien zur Unterstützung des freien Ausdrucks, wenn gewünscht?

Eine Aberkennung von Sprechvielfalt und sprachgestalterischer Freiheit darf nicht stattfinden, wenn Restriktion und Ableismus kein Raum zur Diskriminierung geschaffen werden soll.

Die Grundlage, die wir benötigen ist immer wieder ein umfassendes und offenes Sprachverständnis seitens aller beteiligten Instanzen in kommunikativen Prozessen.

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