{"id":4381,"date":"2023-08-09T20:49:31","date_gmt":"2023-08-09T20:49:31","guid":{"rendered":"https:\/\/simorgh.de\/about\/?p=4381"},"modified":"2023-08-09T21:34:41","modified_gmt":"2023-08-09T21:34:41","slug":"snippet-wahnwitz-tierwohl-artgerecht-usw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/simorgh.de\/about\/snippet-wahnwitz-tierwohl-artgerecht-usw\/","title":{"rendered":"Snippet: Der Wahnwitz vom Tierwohl, artgerecht, usw."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/palang_ly_calf_2c.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3475\" src=\"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/palang_ly_calf_2c.png\" alt=\"\" width=\"710\" height=\"746\" srcset=\"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/palang_ly_calf_2c.png 710w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/palang_ly_calf_2c-286x300.png 286w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/palang_ly_calf_2c-250x263.png 250w\" sizes=\"(max-width: 710px) 100vw, 710px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aus einer Rezension von Karen Davis, United Poultry Concerns, \u00fcber: The Humane Hoax: Essays Exposing the Myth of Happy Meat, Humane Dairy, and Ethical Eggs. Hope Bohanec, Editor, Lantern Publishing &amp; Media, 2023. Vom 9. August 2023 &gt; <a href=\"https:\/\/upc-online.org\/bookreviews\/230809_the_humane_hoax-essays_exposing_the_myth.html\">https:\/\/upc-online.org\/bookreviews\/230809_the_humane_hoax-essays_exposing_the_myth.html<\/a> &gt; Das Buch &gt; <a href=\"https:\/\/lanternpm.org\/book\/the-humane-hoax\/\">https:\/\/lanternpm.org\/book\/the-humane-hoax\/<\/a> &gt; die Aktivist*innen-Seite &gt; <a href=\"https:\/\/www.humanehoax.org\/\">https:\/\/www.humanehoax.org\/<\/a><\/p>\n<p>&#8220;[&#8230;] Femivore stellen ihre Verachtung f\u00fcr die Tiere zur Schau. Im Gegensatz dazu verwenden die &#8220;spirituellen&#8221; Schlachter oder &#8220;respektvollen M\u00f6rder&#8221; eine Rhetorik der &#8220;Liebe&#8221;, des &#8220;Opferns&#8221; und der &#8220;Achtung&#8221;. Einer ehrf\u00fcrchtigen Nachbarin zufolge &#8220;singt&#8221; eine Kr\u00e4uterfrau zu ihren Schafen &#8220;und spreizt ihre Beine um Sie herum, als ob sie auf ihnen reiten w\u00fcrde, und schneidet ihnen dann die Kehle durch&#8221;. Ich habe sie nicht dabei beobachtet&#8221;, gibt die Nachbarin zu, &#8220;aber sie sagt, dass die Schafe immer sehr ruhig sind und ihr Schicksal akzeptieren. Sie ist sich sehr sicher, dass es ein Gabe ist mit der ihre Nachbarin ausgestattet ist.&#8221;<\/p>\n<p>Dazu bemerkt Davis noch am Ende ihrer Rezension &#8230;<\/p>\n<p>&#8220;Diese T\u00f6tungsmethode erinnert an Temple Grandins Bef\u00fcrwortung in <em>Animals in Translation<\/em>, Sex mit Schweinen zu Gesch\u00e4ftszwecken zu haben. Im Abschnitt &#8220;How to Make a Pig Fall in Love&#8221; (Wie man ein Schwein dazu bringt, sich zu verlieben) beschreibt sie M\u00e4nner, die gefangene Schweine masturbieren und die Sauen dazu bringen, &#8220;f\u00fcr den Mann zu stehen&#8221;, und kommt zu dem Schluss, dass diese Schweinez\u00fcchter &#8216;die Natur der Tiere respektieren und ein gute Arbeit an ihren Tieren leisten.&#8217; (p.104).&#8221;<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Siehe hierzu:<\/p>\n<p>E-Reader Gruppe Messel, Jahrgang 2, 2020, Heft 4, Thema: Tierrechte und Antispeziesismus sind immer realisierbar, Herangehensweisen (1). Vasile Stanescu: Warum es nicht gen\u00fcgt, Tiere zu lieben: eine feministische Kritik, S. 42, und<br \/>\nChristopher Sebastian McJetters: Radikaler Veganismus und die Sprache \u00fcber Vergewaltigung in den Tierverteidigenden Bewegungen, S. 49<\/p>\n<p>und<\/p>\n<p>im Jahrgang 5, 2023, Heft 3,\u00a0 Tierrechte: Gemeinsinn und Gerechtigkeit (1), Jim Sinclair, Autism rights movement: Wenn du etwas liebst, t\u00f6test du es nicht, S. 5.<\/p>\n<p>Auch erinnert mich dies an ein Snippet, dass ich von vielen vielen Jahren mal hochgeladen habe:<\/p>\n<p>Speciesist Sexual Exploitation &gt; <a href=\"https:\/\/simorgh.de\/marp\/sexploited_151102.htm\">https:\/\/simorgh.de\/marp\/sexploited_151102.htm<\/a>; sowie auch &gt; im GM-Reader Jahrgang 4, 2022, Heft 2 auf Seite 84 &gt; die Honigbiene &gt; Fatale Ejakulation.<\/p>\n<p>und nat\u00fcrlich:<\/p>\n<p>die Interviews, die Gail Eisnitz mit Schlachthausarbeitern f\u00fchrte, in denen klar wird, wie &#8220;normalisierter&#8221; Mord normalisierter Mord ist &#8211; ganz gleich ob im industriellen- oder in kleinb\u00e4uerlichen Settings, wird Mord durch seine Skalierung nicht nicht zu etwas, was sich durch seine Transponation in irgendeiner Hinsicht \u00e4ndern w\u00fcrde, au\u00dfer in der, dass die T\u00e4ter und T\u00e4tergruppe\/n einen anderen Rahmen f\u00fcr ihr &#8220;Werk&#8221; und ihre Taten gew\u00e4hlt haben &#8230; siehe<br \/>\n&gt; Tierautonomie, Jg. 5 (2018), Heft 5. Das Schlachthaus als Hauptort des institutionalisierten Zoozids.<\/p>\n<p>Wer Tiermord nicht unter seinen psychologischen Aspekten betrachten kann, hat bereits die Sprache des Speziesismus soweit verinnerlicht, dass er B\u00f6ses nicht mehr als solches erkennen und bezeichnen kann.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Und zu guter Letzt an dieser Stelle, auf X, ex-Twitter, bin ich auch auf eine Social Media Pers\u00f6nlichkeit gesto\u00dfen und es gibt ewig mehr nat\u00fcrlich als diese Person ist klar, die genau so etwas betreibt und solch eine Einstellung zu Tiermord pflegt, wie oben beschrieben:<\/p>\n<p>Eine junge dynamische Mutter beschreibt ihre Gedanken dar\u00fcber, wie man das T\u00f6ten, so schreibt sie, doch nie verlernen w\u00fcrde. Sie f\u00fchrt aus: &#8220;Das T\u00f6ten ist mir nie sonderlich schwer gefallen. Es geh\u00f6rte Zeit meines Lebens dazu wie das Atmen. Willst du Fleisch essen, musst du vorher ein Tier t\u00f6ten. So einfach war das.&#8221; Es seien &#8220;immer die gleichen Handgriffe&#8221;, poetisch und pathetisch schreibt sie von einem\u00a0 &#8220;sanfter Griff&#8221; und einer &#8220;sichere[n] Hand&#8221;, die dazu n\u00f6tig seien. &#8220;Alles zurechtgelegt, damit es niemals hektisch wird. Die Vorbereitung war immer mein Ritual. Mit jedem Schritt, mit jedem Atemzug werde ich ruhiger. Wenn ich alle meine Dinge beisammen habe, sind Herzschlag und Atmung vollkommen im Einklang. Alles muss ordentlich sein, alles ruhig. Es geht um Frieden in diesem grausamen Akt.&#8221; (&#8230;)<\/p>\n<div>Noch mehr &#8220;Weisheiten&#8221; von ihrer Vorstellung von Frieden:<\/div>\n<div class=\"item_inner\">\n<div><\/div>\n<div>&#8220;Ich habe viele Tiere sterben sehen. Und h\u00f6ren. Viele haben grausam geschrieen, wenn sie herausgezogen wurden, an den Hinterbeinen hochgerissen, bis der Tod als Erl\u00f6sung kam.&#8221;<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Als Nachtrag schl\u00e4gt sie recht selbstgerecht auch noch weiter die Br\u00fccke zu Gnadentod-Euthanasie-Geschwurbel: &#8220;Interessanterweise war der Anlass f\u00fcr diesen Beitrag, dass ein Tier von seinen Qualen erl\u00f6st wurde. Nicht, um es zu essen.&#8221;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Siehe das ganze hier &gt; <a href=\"https:\/\/www.jadekompendium.de\/kommentare\/toeten-verlernt-man-nicht....165\/\">https:\/\/www.jadekompendium.de\/kommentare\/toeten-verlernt-man-nicht&#8230;.165\/<\/a>\u00a0[Zugriff vom 09.08.2023]<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Es ist interessant welche Rollte gerade weiblich identifizierte Menschen gleicherma\u00dfen in der Szene spielen, seien es die Nitsch-Kunst-J\u00fcngerinnen oder die Kleinb\u00e4uerinnen, die J\u00e4gerinnen, die Frauen, die sich gerne mit leiblichem Wohl befassen &#8211; aber auch in noch ganz anderen Bereichen sollte endg\u00fcltig konstatiert werden, wie sehr in dem Punkt Menschen d&#8217;accord sein k\u00f6nnen. Um es milde auszudr\u00fccken.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Auf das sich die Geister scheiden!<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus einer Rezension von Karen Davis, United Poultry Concerns, \u00fcber: The Humane Hoax: Essays Exposing the Myth of Happy Meat, Humane Dairy, and Ethical Eggs. Hope Bohanec, Editor, Lantern Publishing &amp; Media, 2023. Vom 9. 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