{"id":2497,"date":"2018-11-22T13:07:12","date_gmt":"2018-11-22T13:07:12","guid":{"rendered":"http:\/\/simorgh.de\/about\/?p=2497"},"modified":"2025-08-20T16:44:40","modified_gmt":"2025-08-20T16:44:40","slug":"zoos-und-antispeziesismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/simorgh.de\/about\/zoos-und-antispeziesismus\/","title":{"rendered":"Zoos und Antispeziesismus"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/speziesismus_2c.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2503\" src=\"http:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/speziesismus_2c.png\" alt=\"\" width=\"1158\" height=\"526\" srcset=\"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/speziesismus_2c.png 1158w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/speziesismus_2c-300x136.png 300w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/speziesismus_2c-768x349.png 768w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/speziesismus_2c-1024x465.png 1024w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/speziesismus_2c-250x114.png 250w\" sizes=\"(max-width: 1158px) 100vw, 1158px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Zoos und Antispeziesismus<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/zoologische_gaerten__gruppe_messel_2b.pdf\">Dieser Text als PDF<\/a><\/p>\n<p>Text: Gita Yegane Arani, Gruppe Messel<\/p>\n<p><em>Im Sinne aller nichtmenschlichen Tierfreunde\/aller Nichtmenschen, lasst uns das Thema Zoos und Speziesismus verst\u00e4rkt kritisch in den gesellschaftlichen Diskurs und nachthaltiger, und mit st\u00e4rkerer Publizit\u00e4t in den allgemeinen veganen Diskurs einbringen! Und auf individueller Ebene: wenn Ihr vegan seid, dann betont ruhig insistent warum genau ihr Zoobesuche ablehnt und f\u00fcr den Schutz der Lebensr\u00e4ume in der naturgegebenen Freiheit seid. [1]<\/em><\/p>\n<p>Zoos sind artifizielle Lebensr\u00e4ume in denen das Konzept des Lebensraumes selbst einen vollst\u00e4ndig durchverwalteten Prozess darstellt. Das Leben der per Zwang dort lebenden nm-Tiere wird in allen Bereichen durchgeplant und ist f\u00fcr die Menschen st\u00e4ndig kontrollierbar und einsehbar. Der Gedanke des Zoos ist unumg\u00e4nglich damit verbunden, dass das Leben von nm-Tieren ein \u00fcber biologisch erkl\u00e4rbare Vorg\u00e4nge organisierbares und fremdbestimmbares Leben zu sein habe. Die tierliche Autonomie wird den Nichtmenschen kategorisch abgesprochen und es wird auf minimaler Ebene vorgegeben, dass ausreichend Freir\u00e4ume in der Gefangenschaft gew\u00e4hrleistet seien; Freir\u00e4ume wiederum, die sich an biologistisch gedachte Determinismen angliedern lassen.<\/p>\n<p><em>Aber die W\u00fcrde bleibt auch dem, dem man sie vermeintlich nimmt<\/em> \u2013 und ich glaube, das ist auch ein Grund weshalb Menschen immer wieder in Zoos gehen, so paradox dies klingen mag und so wenig das den Zoobesuch entschuldigt. Menschlicher Voyeurismus im Bezug auf die \u201eBeobachtungslust\u201c von nm-Tieren ist eine allgemein gesellschaftlich als normal und richtig anerkannte \u201eNeugier\u201c und eine Art \u201eLust\u201c an der vor allem visuellen Interaktion mit nm-Tieren in Gefangenschaft. Was der Mensch hier aber faktisch sieht sind w\u00fcrdevolle, trotz aller Widrigkeit integre, in problematischen bis hin zu grauenvollen Rahmenbedingungen untergebrachte Tierindividuen in Gefangenschaft, die den menschlichen Blicken und Kommentaren und Gebaren ausgeliefert sind. Das w\u00fcrdelose ist der Mensch in diesem Falle und der Rahmen, in denen er\/sie die nm-Tiere zw\u00e4ngt.<\/p>\n<p>\u00dcber verschiedene Fernsehsendungen wird eine vorgegebene Possierlichkeit der Lebenssituation f\u00fcr nm-Tiere in den Zoos gegenw\u00e4rtig immer wieder propagiert. Was vermittelt uns solch eine heile-Welt-Aussicht auf die Zoos, warum haben wir Menschen ein Bed\u00fcrfnis dort eine fiktive vorwiegend heile Welt in der Interaktion zwischen Mensch und nm-Tier zu betrachten?<\/p>\n<p>Wenn ich in den Zoo gehen w\u00fcrde \u2013 ich tat dies zuletzt um Diskriminierungsmomente im Kontext Zoo gegen\u00fcber Wollschweinen schriftlich zu dokumentieren vor \u00fcber zehn Jahren \u2013 so habe ich unmittelbar eine Form der Beziehung zu den Nichtmenschen, denen ich dort in Gefangenschaft begegne. Jeder von uns hat oder h\u00e4tte das. Was mache ich aber mit dieser Begegnung, wie ordnen Menschen die Situation Zoo f\u00fcr die Nichtmenschen und sich selber ein?<\/p>\n<p>Zoos sind keine statischen Institutionen, die ihr objektifizierendes Bild, das sie \u00fcber Nichtmenschen vermitteln, in jeder Weise so aufrecht erhalten k\u00f6nnten. L\u00e4ngst wissen die meisten Menschen, dass die Menagerie ein voyeuristisches Gef\u00e4ngnis ist und dass sie selbst sich wie speziesistische Sadisten verhalten, indem die diese \u201eNormalit\u00e4t\u201c als solche fortsetzen.<\/p>\n<p>Das echte Problem ist nicht, dass Menschen keinen Bezug zu nm-Tieren haben k\u00f6nnten, der in konstruktive Bahnen geleitet werden kann, durch die in der Mensch-Tier-Begegnung entstehende Synergie \u2013 man denke dabei an die endlos vielen Tiervideos in den sozialen Netzwerken die h\u00f6chste Popularit\u00e4t genie\u00dfen, wenn sie \u201etierlieb\u201c und \u201etierpositiv\u201c sind. Das grundlegende Problem ist der Analphabetismus \u00fcber Speziesismus sowie Antispeziesismus respektive, der in der Gesellschaft eklatant vorherrscht. Und an diesem Problem k\u00f6nnen wir als Tierrechtler*innen etwas ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich die extrem-speziesistischen Menschen, die meinen, was geht mich das an, ich konsumiere, ich arbeite, ich tue was f\u00fcr den (vermeintlichen) \u201eFortschritt\u201c. Genau das sind aber die Leute, auf deren Einstellungen ein Gro\u00dfteil der gesamten gegenw\u00e4rtigen \u00d6kodestruktivit\u00e4t zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Menschen die meinen, die Erde sei da um ihren W\u00fcnschen und Zwecken zu dienen, die das Leben anderer zu instrumentalisieren suchen durch ihre Art \u201eFortschrittsgedanken\u201c, die im Prinzip nichts anderes wollen als sich die Welt konstant untertan zu machen.<\/p>\n<p>Der englische Philosoph Bertrand Russell beobachtete zur Funktionsweise menschlicher Hybris treffend folgenden Zyklus vom Privatmenschen bis zu einem fragw\u00fcrdigen kollektivistischen Menschheitsgedanken, der alles au\u00dfer sich in die Nutzbarkeit einer Marginalit\u00e4tsrolle abr\u00fcckt:<\/p>\n<p>\u201aH\u00f6flichkeit ist die Praxis, den Teil einer \u00dcberzeugung eines Mannes zu respektieren, der sich besonders mit dessen eigenen Vorz\u00fcgen und denen seiner Gruppe befasst. Jeder Mann ist, wo immer er geht, von einer Wolke beruhigender \u00dcberzeugungen eingeh\u00fcllt, die sich mit ihm wie Fliegen an einem Sommertag bewegen. Einige dieser \u00dcberzeugungen beziehen sich auf sein Pers\u00f6nliches: sie best\u00e4tigen ihm seine Tugenden und Vorteilhaftigkeiten, die Zuneigung seiner Freunde und den Respekt seiner Bekannten, die rosigen Aussichten seiner Karriere und seine unbeeintr\u00e4chtigbare Energie trotz seines delikaten Gesundheitszustandes. Als n\u00e4chstes kommen seine \u00dcberzeugungen bez\u00fcglich der \u00fcberlegenen Exzellenz seiner Familie; wie sein Vater die unbeugsame Standhaftigkeit hatte, die heute so selten ist; und er seine Kinder mit einer Strenge erzogen hat die man kaum noch unter modernen Eltern findet; wie seine S\u00f6hne in den schulischen Sportwettk\u00e4mpfen vor allen anderen liegen, und seine Tochter ist nicht die Art von M\u00e4dchen die eine unkluge Ehe eingehen w\u00fcrde. Dann kommen die \u00dcberzeugungen \u00fcber seine Klasse, die nach seiner Beurteilung sozial die beste ist, oder die intelligenteste, oder die sich moralisch verdienendste all der Klassen in der Gemeinschaft \u2013 obwohl dar\u00fcber eine Einigkeit unter Allen besteht, dass der Erste dieser Vorz\u00fcge w\u00fcnschenswerter ist als der Zweite, und der Zweite mehr als der Dritte. Bez\u00fcglich seiner Nation erh\u00e4lt sich jeder Mann bequeme Illusionen, \u201aFremde Nationen, es tut mir leid das zu sagen, geht es so wie es ihnen halt geht.\u2019 So sagte Mr Podsnad, mit diesen Worten einer der tiefsten Gef\u00fchle des menschlichen Herzens Ausdruck gebend. Schlie\u00dflich kommen wir zu den Theorien, die die Menschheit generell lobpreisen, entweder absolut oder im Vergleich zur \u201avernunftslosen, tierischen Sch\u00f6pfung\u2019. Menschen haben Seelen, aber Tiere haben es nicht; der Mensch ist das \u201arationale Tier\u2019; jede besonders grausame oder unnat\u00fcrliche Handlung wird als \u201abrutal\u2019* oder \u201abestialisch\u2019 bezeichnet (obgleich solche Handlungen tats\u00e4chlich unverwechselbar menschlich sind) (1); Gott hat den Menschen nach Seinem eigenen Ebenbild erschaffen, und das Wohlergehen der Menschen ist der letztendliche Zweck des Universums.\u2019 [2]<\/p>\n<p>Aber auf diesen \u201eMenschenschlag\u201c wollen wir nicht h\u00f6ren, sondern uns auf diejenigen Leute konzentrieren, die offen sind f\u00fcr eine konstruktive soziale und \u00f6kosoziale Beziehung zu nm-Tierkulturen und der gesamten nat\u00fcrlichen Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Gute Materialien und Ans\u00e4tze zum Thema Zoos und Antispeziesismus, die wir nutzen k\u00f6nnen um weltfreundliche Menschen von ihrem ethischen Analphabetismus im Bereich Antispeziesismus wegzubekommen, sind meiner gegenw\u00e4rtigen Meinung und meines Wissens nach beispielsweise folgende \u2013 wobei es nat\u00fcrlich weitaus mehr gibt. Leider sind insbesondere die Texte von Ralph Acampora, der wirklich ein Experte in Sachen Zookritik aus Tierrechtssicht ist, bislang nicht ins Deutsche \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p><strong>Zoos und Dekolonialismus:<\/strong><\/p>\n<p>Zoos waren anf\u00e4nglich Repr\u00e4sentativprojekte herrschender Imperien, in denen man Menschen und Tiere zusammen ausstellte. Weiterhin sind Zoos ein Zeugnis der ultimativen menschlichen Hybris, indem dort postuliert wird, man k\u00f6nne \u00d6kosysteme k\u00fcnstlich nachspielen \u2013 eine Afrikanische Savanne in Philadelphia! Ein arktisches Meer in Florida! \u2013 und gef\u00e4hrdete Tierarten dadurch \u201eretten\u201c, indem man sie nicht in ihre Habitate zur\u00fcckf\u00fchrt, sondern deren Reproduktion kontrolliert. Aus pattrice jones: Intersektionalit\u00e4t und Tiere; <a href=\"http:\/\/simorgh.de\/about\/pattrice-jones-intersektionalitaet-und-tiere\/\">http:\/\/simorgh.de\/about\/pattrice-jones-intersektionalitaet-und-tiere\/<\/a> , Stand 21.11.2018.<\/p>\n<ul>\n<li>Ralph R. Acampora: Extinction by Exhibition: Looking at and in the Zoo. Human Ecology Review. Vol. 5, No. 1 (Summer 1998), pp. 1-4. Published by: Society for Human Ecology; <a href=\"http:\/\/www.humanecologyreview.org\/pastissues\/her51\/51acampora.pdf\">http:\/\/www.humanecologyreview.org\/pastissues\/her51\/51acampora.pdf<\/a> , Stand 21.11.2018.<\/li>\n<li>Ralph Acampora: Zoos and Eyes: Contesting Captivity and Seeking Successor Practices. Society and Animals 13 (1):69-88 (2005), <a href=\"http:\/\/www.animalsandsociety.org\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/acampora.pdf\">http:\/\/www.animalsandsociety.org\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/acampora.pdf<\/a> , Stand 21.11.2018.<\/li>\n<li>Margi Prideaux: Zoos are the problem, not the solution to animal conservation. Instead of imprisoning animals for profit, why not support shared efforts in coexistence? <a href=\"https:\/\/www.opendemocracy.net\/transformation\/margi-prideaux\/zoos-are-problem-not-solution-to-animal-conservation\">https:\/\/www.opendemocracy.net\/transformation\/margi-prideaux\/zoos-are-problem-not-solution-to-animal-conservation<\/a> , Stand 21.11.2018.<\/li>\n<li>Philip Hoare: All zoos should be closed \u2013 other species have rights, <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2017\/oct\/02\/zoos-closed-nearly-500-animals-die-four-years-zoo\">https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2017\/oct\/02\/zoos-closed-nearly-500-animals-die-four-years-zoo<\/a> , Stand 21.11.2018.<\/li>\n<li>Why it matters &#8211; Areas of work \u2013 ZOOS, <a href=\"https:\/\/www.freedomforanimals.org.uk\/zoos\">https:\/\/www.freedomforanimals.org.uk\/zoos<\/a> , Stand 21.11.2018.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Moving Forward: So where do we go from here, knowing that racial and animal oppression are deeply entangled? We continue to take anti-speciesist stances ourselves. Speciesism occurs when humans are viewed as the superior species, which leads to the exploitation of animals. And so, in response to speciesism, we choose to live vegan lifestyles, through the food we eat, the clothes we wear, the skincare products we use, and our work to end factory farming, circuses, zoos and more. We use whatever resources we have to make a change, <a href=\"http:\/\/www.farmsanctuary.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/AA_VeganStarterGuide_WebVersion.pdf\">http:\/\/www.farmsanctuary.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/AA_VeganStarterGuide_WebVersion.pdf<\/a> , Stand 21.11.2018.<\/p>\n<p>Mehr Vegan Society Infos \u00fcber Zoos<\/p>\n<ul>\n<li>Andy Davidson lists the hard-hitting facts, revealing what zoos really spend their money on, and how you\u2019re better off spending yours elsewhere if you care about conservation. <a href=\"https:\/\/www.vegansociety.com\/whats-new\/blog\/zoos-great-education-and-conservation-myth\">https:\/\/www.vegansociety.com\/whats-new\/blog\/zoos-great-education-and-conservation-myth<\/a> , Stand 21.11.2018.<\/li>\n<li>Elena Orde administers a cheeky riposte to classic pro-zoo arguments and provides tips on how readers can discuss this sensitive issue with non-vegan friends and family. <a href=\"https:\/\/www.vegansociety.com\/whats-new\/blog\/friends-not-felons-case-against-zoos\">https:\/\/www.vegansociety.com\/whats-new\/blog\/friends-not-felons-case-against-zoos<\/a> , Stand 21.11.2018.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[1] Die Definition des Veganismus gem\u00e4\u00df der Vegan Society: Veganism is a way of living which seeks to exclude, as far as is possible and practicable, all forms of exploitation of, and cruelty to, animals for food, clothing or any other purpose. <em>Entertainment: <\/em>Vegans choose not to support animal exploitation in any form and so avoid visiting zoos or aquariums, or taking part in dog or horse racing. A great alternative is visiting and supporting animal sanctuaries that provide safe and loving homes for rescued animals. <a href=\"https:\/\/www.vegansociety.com\/go-vegan\/definition-veganism\">https:\/\/www.vegansociety.com\/go-vegan\/definition-veganism<\/a> , Stand 21.11.2018.<\/p>\n<p>[2] RUSSELL, Bertrand, Sceptical Essays, Unwin Publishers Ltd., London, 1935, pp. 23-24. <em>&#8216;Politeness is the practice of respecting that part of a man&#8217;s beliefs which is specially concerned with his own merits or those of his group. Every man, wherever he goes, is encompassed by a cloud of comforting convictions, which move with him like flies on a summer day. Some of these convictions are personal to himself: they tell him of his virtues and excellencies, the affection of his friends and the respect of his acquaintances, the rosy prospect of his career, and his unflagging energy in spite of delicate health. Next come convictions of the superior excellence of his family; how his father had that unbending rectitude which is now so rare, and brought up his children with a strictness beyond what is to be found among modern parents; how his sons are carrying all before them in school games, and his daughter is not the sort of girl to make an imprudent marriage. Then there are beliefs about his class, which according to his station, is the best socially, or the most intelligent, or the most deserving morally, of the classes in the community &#8211; though all are agreed that the first of these merits is more desirable than the second, and the second than the third. Concerning his nation, also, almost every man cherishes comfortable delusions, &#8216;Foreign nations, I am sorry to say, do as they do do.&#8217; So said Mr Podsnap, giving expression, in these words, to one of the deepest sentiments of the human heart. Finally we come to the theories that exalt mankind in general, either absolutely or in comparison with the &#8216;brute creation&#8217;. Men have souls, though animals have not; Man is the &#8216;rational animal&#8217;; any peculiarly cruel or unnatural action is called &#8216;brutal&#8217; or &#8216;bestial&#8217; (although such actions are in fact distinctively human) (1); God made Man in His own image, and the welfare of Man is the ultimate purpose of the universe.&#8217;<\/em> (1) Compare Mark Twain&#8217;s Mysterious Stranger.<\/p>\n<p>rev 19.01.23<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zoos und Antispeziesismus Dieser Text als PDF Text: Gita Yegane Arani, Gruppe Messel Im Sinne aller nichtmenschlichen Tierfreunde\/aller Nichtmenschen, lasst uns das Thema Zoos und Speziesismus verst\u00e4rkt kritisch in den gesellschaftlichen Diskurs und nachthaltiger, und mit st\u00e4rkerer Publizit\u00e4t in den allgemeinen veganen Diskurs einbringen! 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