{"id":2363,"date":"2018-10-01T18:11:02","date_gmt":"2018-10-01T18:11:02","guid":{"rendered":"http:\/\/simorgh.de\/about\/?p=2363"},"modified":"2018-10-01T21:32:27","modified_gmt":"2018-10-01T21:32:27","slug":"alltagsspeziesismus-kritisch-begegnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/simorgh.de\/about\/alltagsspeziesismus-kritisch-begegnen\/","title":{"rendered":"Mit nichtmenschlichen Tieren solidarisch sein: Alltagsspeziesismus kritisch begegnen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>How much &#8220;animal-machine&#8221; (Descartes) is entailed in instinct-based ethological approaches; after all if you differentiate further you come to see that ethology should be rather sociology. Again political and sociological concepts should replace biologist views of animality &#8230; .<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/farangis_snake_1083_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2364\" src=\"http:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/farangis_snake_1083_3.jpg\" alt=\"\" width=\"1876\" height=\"2538\" srcset=\"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/farangis_snake_1083_3.jpg 1876w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/farangis_snake_1083_3-222x300.jpg 222w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/farangis_snake_1083_3-768x1039.jpg 768w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/farangis_snake_1083_3-757x1024.jpg 757w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/farangis_snake_1083_3-250x338.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 1876px) 100vw, 1876px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Mit nichtmenschlichen Tieren solidarisch sein: Alltagsspeziesismus kritisch begegnen<\/strong><\/p>\n<p>Palang L. Yegane Arani, Gruppe Messel<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/alltagsspeziesismus_begegnen_2b.pdf\">Dieser Text als PDF<\/a><\/p>\n<p>Speziesismus begegnet man jeden Tag, in unterschiedlichen Formen, \u00fcberall, und alle uns bekannten menschlichen Gesellschaften\u00a0bauen und bauten sich mehrheitlich auf den verschiedensten tierverachtenden\u00a0Praktiken in ihrem Alltagsleben auf \u2013 gleich wie der kulturell unterschiedliche Alltag jeweils geartet ist oder war. Die Tierunterdr\u00fcckung ist eine globale und zeit\u00fcbergreifende Tatsache, die mit der Existenz des &#8220;Menschen&#8221; anscheinend unabdingbar in Zusammenhang stehen will.<\/p>\n<p>Die Kehrseite des Verh\u00e4ltnisses Mensch &gt; Tier dr\u00fcckt sich aber im gleichen Zuge auch in der konstruktiven\u00a0Gegenseite aus. Der ethische Veganismus, als\u00a0zeitgen\u00f6ssisch erfolgreichste antispeziesistisch\u00a0motivierte\u00a0Praxis [1], bezieht sich auf seiner Handlungsebene\u00a0auf die Auswahl und Verwendung von G\u00fctern,\u00a0und damit auf die Konsumebene und\u00a0den krassesten endemischsten Speziesismus\u00a0in seiner materiellen Manifestation.<\/p>\n<p>Wir nehmen die stetig breitangelegte und so l\u00fcckenlos Erscheinende totale Unterdr\u00fcckung von nichtmenschlichen Tieren\u00a0zwangsl\u00e4ufig als etwas\u00a0gewisserma\u00dfen &#8220;<em>normales<\/em>&#8221; an, auch wenn wir gegen diese aufoktroyierte Normalit\u00e4t k\u00e4mpfen \u2013 eine Spezifik des Speziesismus wenn man ihn intersektional vergleichend betrachtet [2] \u2013denn dieses Unterdr\u00fcckungsph\u00e4nomen umgibt uns unter Menschen immer, und wir w\u00fcrden sonst vor Verzweiflung psychisch und geistig\u00a0zerbrechen. Wir w\u00fcrden paradoxerweise auch den <em>Glauben an die Menschheit<\/em> verlieren, wenn wir die Realit\u00e4t ungefiltert durch die Ausblendungsmechanismen der \u201eRationalisierung\u201c oder \u201eNormalisierung\u201c aus unserer Tierrechtssicht tagt\u00e4glich in vollen Ausma\u00dfen und voller Tragweite konstatieren und verarbeiten wollen w\u00fcrden. Wir k\u00f6nnen solch eine Realit\u00e4t nicht wirklich verarbeiten.<\/p>\n<p>Diese zwangsweise &#8220;Normalit\u00e4t&#8221; und &#8220;Allt\u00e4glichkeit&#8221; nun macht es uns besonders\u00a0schwer dieser extremsten Form\u00a0unterdr\u00fcckerischer Systeme zu begegnen. Es ist in der Tat so <em>normal<\/em> Nichtmenschen alles was selbstverst\u00e4ndlich ist abzusprechen, dass es bereits progressiv erscheinen soll, wenn jemand allein die Tatsache tierlichen Schmerzes, Leids, Intelligenz, Freude, etc. hervorhebt oder best\u00e4tigt, oftmals mit einer Beweiserkl\u00e4rung biologistischer Natur. Dabei sollte sich unser Sprechen, als Tierrechtler_innen [3] wohlgemerkt, \u00fcber nichtmenschliche Tiere, seit dem Beginn eines \u00f6ffentlich gef\u00fchrten Diskurses \u00fcber Tierrechtsfragen und Tierbefreiung, l\u00e4ngst von inhaltlichen aber auch von rhetorisch-sprachlichen Speziesismen schon weitaus st\u00e4rker emanzipiert haben.<\/p>\n<p>Interessanterweise liegt in der Ohnmacht gegen\u00fcber der Totalitarit\u00e4t speziesistischer Unterdr\u00fcckung aber auch ein entscheidender Schl\u00fcssel, der uns immer wieder in der Geschichte unserer Bewegung begegnet, den wir aber h\u00e4ufig zu untersch\u00e4tzen geneigt sind. Das \u201ewie agiere ich\u201c, \u201ewie reagiere ich\u201c, \u201ewie und was spreche ich, thematisiere ich, r\u00fccke ich in den Fokus, auf welche Weise\u201c, usw. \u2026 die Qualit\u00e4t meines Agierens bezieht sich auf die speziesistische Unterdr\u00fcckung, die mir \u00fcberall und jeden Tag begegnet, und genau das hei\u00dft auch ich <em>muss<\/em> und ich <em>kann<\/em> irgendwie, an irgendeinem Ansatzpunkt, gegen den Alltagsspeziesismus handeln und meine kritischen Gedanken in unserer speziesistischen Gesellschaft zum Ausdruck bringen.<\/p>\n<p><strong>Ethischer Treibstoff<\/strong><\/p>\n<p>Was wir dabei sehen ist nicht weniger als der Treibstoff, der jeden Kampf um Gerechtigkeit und jede emanzipatorische Bewegung ausmacht. In all solchen Bewegungen ist und war niemals die Sicherheit des Erreichens des Zieles Anlass zur Gewissheit \u00fcber die Schlagkraft und die Fundamentalit\u00e4t des Vorgehens zur Erreichung des Anliegens, sondern aus der emanzipatorischen Handlung selbst f\u00fchrt der Weg zum Ziel. Nur das im Falle des Antispeziesismus und Anti-Humanzentrismus [4] der emanzipatorische, selbstbefreiende Prozess nicht innerhalb eines allein auf den Menschen bezogenen Kreises stattfindet, sondern der besondere Moment <em>speziesistischer Unterdr\u00fcckungsqualit\u00e4t<\/em> [5] \u00fcberwunden und seiner begegnet wird.<\/p>\n<p>Da die Problematik Speziesismus bislang noch nicht als ein <em>gesellschaftliches Problem<\/em> anerkannt wird \u2013 obgleich sie genau das ist, denn das unterdr\u00fcckerische System stammt aus unseren Gesellschaften und wird nur in der Folge als \u00f6kologisches Problem des Artensterbens und seiner indirekten Folgen f\u00fcr die Nichtmenschen [6] benannt \u2013 da <em>der Speziesismus als ein Problem<\/em> also nicht auf sozio-politischer gesellschaftlicher Ebene anerkannt wird, wird auch die Kritik an diesem System nicht wirklich anerkannt. Das macht es schwierig, ist aber nur ein Ausdruck dessen, was die Problematik Speziesismus besonders macht, im Vergleich zu anderen Unterdr\u00fcckungsformen,\u00a0die im Gegensatz hierzu dann zumeist Menschen als Prim\u00e4raffizierte anbetreffen.<\/p>\n<p>Menschenrechte werden soweit anerkannt, dass der Genozid am Menschen Fundamentalthema und Alarmzeichen im gesellschaftlichen Bewusstsein \u00fcber Menschenrechte darstellt. Auch der \u00d6kozid wird, jedoch aber wegen der Verplanung und Einbeziehung der Natur als Ressource f\u00fcr den Menschen, als zentrales Thema ethischer Relevanz anerkannt. Die Dimension eines Zoozids, die eindeutig das Anthropoz\u00e4n kennzeichnet, spielt noch keine Rolle im kollektiven Bewusstsein des vermeintlich Aufgekl\u00e4rten menschlichen Individuums.<\/p>\n<p>Jeden Tag sehen wir die Menschen sich \u00fcben in speziesistischer Totalit\u00e4rherrschaft \u00fcber Natur und Tierheit, und jeden Tag wird diese Gewalt auf allen ihren Ebenen und in all ihren Facetten gleicherma\u00dfen geleugnet und als unumst\u00f6\u00dfliches Herrschaftsimperativ vermeintlich menschlicher \u00dcberlegenheit durchexerziert: im Sprechen, im Beurteilen, Denken, somit dann im Konsum, in den ge\u00e4u\u00dferten Meinungen und Standpunkten als alltagspolitischen sozio-\u00f6kologischen Boden.<\/p>\n<p>Jede_r von uns sollte sich daher \u00fcberlegen, an welcher Stelle er\/sie etwas ver\u00e4ndern kann innerhalb dieser Herrschaftsstruktur. Wenn wir meinen wir k\u00f6nnten auch andere Problematiken kritisch thematisieren, dann auch diese wohl allerkomplizierst verankerte Form der Unterdr\u00fcckung Anderer und unseres freien Denkens und gemeinschaftlichen Seins unter allen Lebewesen.<\/p>\n<p>Mit nichtmenschlichen Tieren solidarisch sein wollen und k\u00f6nnen ist die Kunst der Gegenwart und der Zukunft, bis endlich das Problem humanzentrischer Ungerechtigkeit als wohl komplexestes Unterdr\u00fcckungssystem dekonstruiert sein wird!<\/p>\n<p><strong>Verweise<\/strong><\/p>\n<p>[1] In den ersten \u201aVegan News\u2018 in der Donald Watson auch die erste Definition des Begriffes \u201avegan\u2018 erkl\u00e4rt, beschreibt er die zentralen ethischen Beweggr\u00fcnde in Hinsicht auf nichtmenschliche Tiere als ausschlaggebenden Faktor f\u00fcr die Abspaltung des Veganismus vom Vegetarismus, vgl. G. Yegane Arani: <em>Eine \u00dcbersetzung der ersten Vegan News aus dem Jahre 1944, verfasst von Donald Watson<\/em>, <a href=\"http:\/\/simorgh.de\/about\/vegan-news-no-1\/\">http:\/\/simorgh.de\/about\/vegan-news-no-1\/<\/a> , Stand 01.10.2018.<\/p>\n<p>[2] Der intersektionale Ansatz im Veganismus oder in der Tierrechtsbewegung geht davon aus, dass alle Oppressionsformen, so wie Sexismus, Rassismus, Ableismus und Speziesismus miteinander in Verbindung stehen. Nichtsdestotrotz sollte zur Analyse der jeweiligen Problematik das Augenmerk auch auf die Besonderheit der Unterdr\u00fcckungsform fallen. Ich habe zur Spezifik des Speziesismus vor kurzem mehrere Fragmente verfasst auf Englisch, siehe:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Where intersections turn crossroads: shared factors of oppressive functions, separating markers. Seeing what makes each case unique might help putting the puzzles together<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.simorgh.de\/objects\/where-intersections-turn-crossroads\/\">http:\/\/www.simorgh.de\/objects\/where-intersections-turn-crossroads\/<\/a><\/li>\n<li><em>Specific criterions of speciesist humiliations: (1) designation as a \u201cfood\u201d resource<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.simorgh.de\/objects\/criterions-of-speciesist-humiliations-food-ressource\/\">http:\/\/www.simorgh.de\/objects\/criterions-of-speciesist-humiliations-food-ressource\/<\/a><\/li>\n<li><em>Specifics of speciesism: Physis and visible presence (fragment), <\/em><a href=\"http:\/\/www.simorgh.de\/objects\/specifics-of-speciesism-physis-and-visible-presence-fragment\/\">http:\/\/www.simorgh.de\/objects\/specifics-of-speciesism-physis-and-visible-presence-fragment\/<\/a><\/li>\n<li><em>Specifics of speciesism: History, how we see \u201cthe past\u201d and how we preserve \u201cwhat is important\u201d<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.simorgh.de\/objects\/specifics-of-speciesism-history\/\">http:\/\/www.simorgh.de\/objects\/specifics-of-speciesism-history\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>[3] Ich beschr\u00e4nke mich hier nur auf Tierrechtler_innen, meine aber hinzuz\u00fcglich auch die Tierbefreier_innen und alle weiteren Gruppen\/Individuen, die sich f\u00fcr die Interessensvertretung der nichtmenschlichen Tiere einsetzen.<\/p>\n<p>[4] Humanzentrismus oder Anthropozentrismus muss nicht zwingenderma\u00dfen speziesistisch sein, ist es zumeist aber. Auf diese M\u00f6glichkeit machte mich Can Ba\u015fkent in einem Interview \u00fcber Tierbefreiung und Atheismus aufmerksam, und zugegebenerma\u00dfen sind mir selbst auch zahlreiche Beispiele von nicht-speziesistischem Anthropozentrismus bekannt. Da in der Regel der Zentrismus auf \u201eden Menschen\u201c aber mit der Sekundarisierung von nichtmenschlichen Tieren einhergeht, verwende ich die Begriffe in der kritischen Bedeutung. Vgl.: Tierautonomie, Jg. 1 (2014), Heft 3, <em>Wir haben Can Ba\u015fkent \u00fcber Schnittstellen zwischen Atheismus und Tierrechten befragt<\/em>, S. 5, <a href=\"http:\/\/simorgh.de\/can_baskent\/4b_interview_can_baskent_jkts_5.pdf\">http:\/\/simorgh.de\/can_baskent\/4b_interview_can_baskent_jkts_5.pdf<\/a> , Stand 01.10.2018.<\/p>\n<p>[5] Es geht wiederum um die spezifische Qualit\u00e4t des Speziesismus als Unterdr\u00fcckungsform, der auf entsprechende und besondere Weise begegnet werden muss. Es k\u00f6nnen sich in wohlgemeinten Versuchen der Abhilfe gegen Speziesismen genau solche selbst einstellen, wegen der mangelnden Bewusstmachen der exakten Funktionsweisen der Unterdr\u00fcckungsform.<\/p>\n<p>[6] Die Trag\u00f6die und die Implikation von grenzenloser Ungerechtigkeit gegen\u00fcber nichtmenschlichen Tieren wird nicht als Zoozid, das hei\u00dft als gezieltes Vernichten der Tierheit und ihrer Untergruppen benannt, sondern die Vereitelung menschlicher Interessen wird in zahlreichen Argumentationen z.B. auch h\u00e4ufig f\u00fcr den Veganismus, in den Mittelpunkt ger\u00fcckt; selbst die Empathie sei eher relevant in Hinsicht auf uns, aber nicht in Hinsicht auf die Bedeutsamkeit f\u00fcr die Biographie des tierlich-andersseienden in der vollen Tragweite.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>How much &#8220;animal-machine&#8221; (Descartes) is entailed in instinct-based ethological approaches; after all if you differentiate further you come to see that ethology should be rather sociology. Again political and sociological concepts should replace biologist views of animality &#8230; . Mit nichtmenschlichen Tieren solidarisch sein: Alltagsspeziesismus kritisch begegnen Palang L. Yegane Arani, Gruppe Messel Dieser Text [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[109,99,27,135],"tags":[12,29],"class_list":["post-2363","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-handeln-gegen-speziesismus","category-nam-scelus-occisi-anima","category-systeme","category-tierdenken","tag-homozentrismus","tag-tierrechte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2363"}],"collection":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2363"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2363\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2371,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2363\/revisions\/2371"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2363"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2363"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}