{"id":1862,"date":"2017-12-26T16:47:19","date_gmt":"2017-12-26T16:47:19","guid":{"rendered":"http:\/\/simorgh.de\/about\/?p=1862"},"modified":"2017-12-26T16:47:19","modified_gmt":"2017-12-26T16:47:19","slug":"fur-den-lebensschutz-oekopolitisch-agieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/simorgh.de\/about\/fur-den-lebensschutz-oekopolitisch-agieren\/","title":{"rendered":"F\u00fcr den Lebensschutz \u00f6kopolitisch agieren"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/cow_farangis_yegane.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1589\" src=\"http:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/cow_farangis_yegane.png\" alt=\"\" width=\"951\" height=\"637\" srcset=\"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/cow_farangis_yegane.png 951w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/cow_farangis_yegane-300x201.png 300w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/cow_farangis_yegane-768x514.png 768w, https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/cow_farangis_yegane-250x167.png 250w\" sizes=\"(max-width: 951px) 100vw, 951px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Portrait einer Kuh von Farangis G. Yegane.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr den Lebensschutz \u00f6kopolitisch agieren<\/strong><\/p>\n<p>Gita Yeganeh Arani-Prenzel<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/simorgh.de\/vegan\/wie_gross_ist_dein_oekologischer_fussabdruck.pdf\">Dieser Text als PDF<\/a><\/p>\n<p><strong>Der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck einer veganen Ern\u00e4hrungsweise im Vergleich zur omnivoren \/ carnivoren Ern\u00e4hrung<\/strong><\/p>\n<p>Eine Ern\u00e4hrungsumstellung auf die vegane Ern\u00e4hrungs- und Lebensweise ist, sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene, der folgenreichste Schritt zur Reduzierung\u00a0 unseres \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks der getan werden kann. Ein vierk\u00f6pfiger Haushalt der eine Woche lang auf Fleisch, Eier und Milchprodukte verzichtet, macht sich dadurch um vergleichsweise soviel umweltvertr\u00e4glicher, als w\u00fcrde dieser Haushalt ein dreiviertel Jahr lang auf das Autofahren verzichten, so die amerikanische Umwelt-NGO \u201aEnvironmental Working Group\u2019 (<a href=\"http:\/\/www.ewg.org\/\">http:\/\/www.ewg.org\/<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Was wir essen<\/strong><\/p>\n<p>Fleischesser bzw. Carnivore (oder auch Omnivore, die \u201ealles\u201c essen) verzehren das Fleisch domestizierter und wildlebender Tiere, einschlie\u00dflich \u201eGefl\u00fcgel\u201c (also V\u00f6gel) und \u201eFisch\u201c (also Fische). Ovo-Vegetarier essen Eier, aber keine Milchprodukte, und Lakto-Vegetarier wiederum essen Milchprodukte, aber keine Eier. Ovo-Lakto-Vegetarier essen sowohl Eier als auch Milchprodukte. Man k\u00f6nnte sagen, dass ein echter oder strikter Vegetarier einem Veganer ziemlich nah kommen m\u00fcsste in seiner Ern\u00e4hrungsweise. Veganer_innen essen kein Fleisch, keine Eier, keine Milchprodukte, und, was aber hinzu kommt, auch keinen Honig! Dar\u00fcberhinaus vermeiden Veganer jeglichen\u00a0Konsum, Gebrauch und Verzehr tierischer Produkte und derer Derivate und Nebenerzeugnisse. Die Vegan Society in Gro\u00dfbritannien empfiehlt den Veganismus konsequent in allen Lebensbereichen durchzusetzen, soweit es f\u00fcr den einzelnen praktizierbar ist.<\/p>\n<p><strong>Was ich esse ist doch umweltvertr\u00e4glich, oder?<\/strong><\/p>\n<p>Das Global Footprint Network (<a href=\"http:\/\/www.footprintnetwork.org\/\">http:\/\/www.footprintnetwork.org<\/a>). eine Denkfabrik die sich mit der Nachhaltigkeitsforschung befasst, sagt, der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck \u201ebemisst das Ma\u00df, in dem wir Ressourcen konsumieren und Abfallstoffe produzieren, verglichen mit der Kapazit\u00e4t der Natur. unsere Ausst\u00f6\u00dfe zu verarbeiten und neue Ressourcen zu schaffen.\u201c Der Kreislauf von Lebensmittelkonsum und -herstellung ist ein wesentlicher Bestandteil des \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks. Man bemisst diesen Kreislauf zumeist daran, wie viel Hektar biologisch-produktiver Anbaufl\u00e4che und Meeresfl\u00e4che ben\u00f6tigt wird, um den Nahrungsbedarf eines Individuums oder einer Gemeinschaft zu decken.<\/p>\n<p><strong>Was macht da das Fleisch?<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2006 erkl\u00e4rte die Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen, dass die Nutztierhaltung inbesondere zur Fleischproduktion, verantwortlich sei f\u00fcr etwa ein F\u00fcnftel der Treibhausgase weltweit; man gab \u00f6ffentlich auf hoher Ebene zu, dass die Nutztierhaltung massiv zur globalen Erw\u00e4rmung beitr\u00e4gt. Eine neuere Untersuchung des Woldwatch Institute (<a href=\"http:\/\/www.worldwatch.org\/\">http:\/\/www.worldwatch.org\/<\/a>), einer Umwelt-Denkfabrik\u00a0aus Washington D.C., erfasst aber noch weitere versteckte Faktoren der \u201eNutztier\u201c-haltung, die zu den Emissionen beitragen, und man kommt in deren Studie auf einundf\u00fcnfzig Prozent aller Treibhausgase, f\u00fcr die die Nutztierhaltung weltweit verantwortlich zu machen sei. [1]<\/p>\n<p><strong>Die gr\u00f6\u00dferen Zusammenh\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>Ein Faktor, der auch in die empfindliche Waagschale des zerst\u00f6rten \u00f6kologischen Gleichgewichts, und dem nicht enden wollenden menschlichen Konsum, mit hineingeworfen werden muss, ist die Frage nach der Wasserknappheit, insbesondere den D\u00fcrren und den auf sie folgenden Engp\u00e4ssen in der Sicherheit zur Verf\u00fcgung stehender Nahrungsmittel. [2] Eine Nahrungsmittelknappheit k\u00f6nnte die Welt zum Vegetarismus zwingen, titelt ein Artikel im \u201aGuardian\u2019 vom August 2012: [3]<\/p>\n<p>\u201eDie Annahme einer vegetarischen Ern\u00e4hrungsweise\u201c [konsequenterweise m\u00fcsste es eine vegane Lebensweise hei\u00dfen, da, wenn Tiere Milch, Eier und Leder produzieren sollen, sie dazu auch zur K\u00f6rperausbeute gehalten werden m\u00fcssen], so der Artikel im \u201aGuardian\u2019, \u201eist ein Weg, um in einer zuhnehmend klimagest\u00f6rten Welt die Wassermengen zu erhalten, die n\u00f6tig w\u00e4ren zum Anbau von mehr Nahrung, [\u2026] tierische proteinreiche Lebensmittel brauchen zu ihrer Erzeugung zehn Mal mehr Mengen an Wasser, als die\u00a0vegetarische Nahrungsmittelerzeugung. Ein Drittel der kultivierbarsten Landfl\u00e4che der Welt wird zum Anbau von Ernten verwendet, die der Tierf\u00fctterung dienen. Zu den anderen Optionen, die dabei helfen k\u00f6nnten Menschen zu ern\u00e4hren, geh\u00f6rt eine Reduzierung von [Lebensmittel-] Abf\u00e4llen und eine Steigerung des Handels zwischen denjenigen L\u00e4ndern, die \u00dcbersch\u00fcsse an Nahrungsmitteln produzieren mit denjenigen L\u00e4ndern, in denen ein Mangel herrscht.\u201c<\/p>\n<p>Der \u201eViehzucht\u201c-Sektor bietet f\u00fcr zahllose Menschen in den \u00e4rmsten Regionen der Welt Nahrung und Eink\u00fcnfte, so argumentieren manche Bef\u00fcrworter der Fleischindustrie. Das \u201aHeifer Projekt\u2019 beispielsweise, sieht seine Aufgabe in einer Art humanit\u00e4rer Arbeit, die daraus besteht, Armen und Bed\u00fcrftigen in Schwellen- und Entwicklungl\u00e4ndern \u201eNutztiere\u201c als argarwirtschafltiche Einkunftsquelle und Nahrungslieferanten auf Spendenbasis zu liefern. Auch gibt es F\u00f6rderungsprogramme westlicher Nationen, wie die sogenannte &#8216;Livestock Revolution&#8217;, die ihre F\u00f6rderma\u00dfnahmen mit der \u00dcbernahme viehz\u00fcchterischer Techniken und Handhabungsweisen als Bedingungsvariablen verkn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Die speziesistische\u00a0Behauptung, Menschen sei durch die Ausbeutung von Tieren geholfen, soll glauben machen\u00a0machen, dass die argarwirtschaftliche Tierhaltung etwas den Menschen Gutes und F\u00f6rderliches sei, und nicht zuletzt ist in den meisten Kulturen der Welt tats\u00e4chlich eine Trennung des Einsatzes nichtmenschlicher Tiere als Lebensressourcen von menschlicher Identit\u00e4t, Kultur und Gesellschaft noch immer kaum denkbar.<\/p>\n<p>Der Mythos rund um die Nostalgie des Kleinbauern erscheint aber zunehmend als umstrittener. Offenkundig wird das erkennbar bei der Kritik an den westlichen Biobauern, bei denen ihr Fauxpax in der Langzeitutopie sichtbar wird, man k\u00f6nne den Fleischkonsum-in-Ma\u00dfen retten im Zeitalter des Massenkonsums. Daneben existiert in der Bioindustrie auch noch das weitaus gr\u00f6\u00dfere Problem der Missst\u00e4nde in der Tierhaltung, die sich in den gro\u00dfen Agrareinrichtungen und den kleinen Bauernh\u00f6fen kaum unterscheiden. Tiere sind eben f\u00fchlende, freiheitsbegabte und tierlich-<em>denkende<\/em>\u00a0Lebewesen, und keine Form der Ausbeutung und Tiert\u00f6tung, zu gleich welchen menschlichen Zwecken, kann da eine Ausnahme bilden. Was die Nutztierhaltung in den Entwicklungsgebieten der Welt anbetrifft, so muss man sich dar\u00fcber im Klaren sein, dass Kleinbauern auch Teil des Systems der Ausbeutung tierlicher K\u00f6rper sind.<\/p>\n<p>Kleinbauern sind durch Gro\u00dfbetriebe ersetzbar um einen zunehmenden und stimulierten Bedarf an tierischen Produkten zu decken, der sich aus komplexen kulturellen und wirtschaftlichen Faktoren zwangsl\u00e4ufig heraus entwickelt.\u00a0Sowohl bewaldetes und \u201ewildes\u201c Land, so auch die B\u00f6den, die als freie Anbaufl\u00e4chen bestellt werden k\u00f6nnen, verschwinden in Zuge eines argarwitschaftlichen \u201eErwachens\u201c und werden einer industriellen Nutzbarkeit unterworfen. Mehr als 80 Prozent des Wachstums im Viehzucht-Sektor kommt heute von den industriellen Produktionssystemen. Die Viehzucht ist ein Faktor, der knappes Land, sauberes Wasser und andere nat\u00fcrliche Ressourcen f\u00fcr die \u00e4rmsten der Menschen schluckt und der freien Lebensraum f\u00fcr Tiere zerst\u00f6rt. Die Abh\u00e4ngigkeit von einem zunehmend industrialisierten Lebensstandard, auch wenn solch ein Standard sich auf einem Minimum bewegen mag, ist kaum wieder aufzul\u00f6sen. Auch ist die Vorstellung vom Fleischkonsum als einem Ausdruck von sozialem Prestige, ein Glaube, dem Menschen immer noch allzu leicht weltweit verfallen.<\/p>\n<p><strong>Wie gro\u00df ist Dein \u00f6kologischer Fussabdruck, wenn Du (ethisch) vegan lebst \u2026?<\/strong><\/p>\n<p>Eine vegane Lebens- und Ern\u00e4hrungsweise bringt viele \u00f6kologische Vorteile mit sich. Dennoch, wer vegan ist, sollte sich \u00fcber die gr\u00f6\u00dferen Zusammenh\u00e4nge, \u00fcber Ursachen und Wirkungsweise von Umweltzerst\u00f6rung und Speziesismus Gedanken machen und seinen Lebensstil auch gem\u00e4\u00df seiner neu gewonnenen Erkenntnisse korrigieren. Ein weitreichendes, umfassendes\u00a0Denken ist n\u00f6tig, um geringere Sch\u00e4den anzurichten als man es mit seiner gegenw\u00e4rtigen Lebensweise vielleicht noch tut. Denn sogar die potenziell pazifistischste aller Lebensweisen, die vegane Lebensweise, kann immer noch optimiert werden.<\/p>\n<p><strong>Von der Schaffung einer veganen \u00d6kologie<\/strong><\/p>\n<p>Die Fleischproduktion hat sich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vervierfacht. Das war in dem Zuge, in dem die volle Industrialisierung der \u201eNutztier\u201c-haltung und die moderne Tier-Agrarindustrie entstanden. Heute w\u00e4chst der Bedarf f\u00fcr tierische Produkte in den Gro\u00dfnationen wie China und Indien in einem unabsehbaren Ma\u00dfe an \u2013 dort, wo die Mittelklasse einen \u201etypisch westlichen\u201c Lebensstil noch f\u00fcr etwas Nachahmenswertes h\u00e4lt.\u00a0Auf der anderen Seite sehen wir Nahrungsmittelknappheit, Mangelern\u00e4hrung und Hunger in gro\u00dfen Teilen der Welt. Wir sind konfrontiert mit der globalen Erw\u00e4rmung, dem Klimawandel, der Verschmutzung der Umwelt durch Abf\u00e4lle und Gifte. Die Zerst\u00f6rung \u00f6kologisch hoch komplexer Gleichgewichte, die wir Menschen durch beinahe alle Bereiche unseres t\u00e4glichen Lebens verursachen, ist allgegenw\u00e4rtig. Wir bezeugen die Rate der Entwaldung auf den Kontinenten, die wachsende Wasserknappheit und die Ausl\u00f6schung von Spezies. Und all das geschieht haupts\u00e4chlich, weil Land zum Anbau von Futtermitteln gebraucht wird, um den unersch\u00fctterlichen Hunger der Menschen f\u00fcr Fleisch, Milch und Eier zu stillen, und um Industrien aufrecht zu erhalten, die sich von Tierprodukten als billiger und selbstverst\u00e4ndlicher Ressource wirtschaftlich abh\u00e4ngig gemacht haben.<\/p>\n<p>Es gibt keine \u00f6kologisch vern\u00fcnftige und realisierbare Gleichung, die den Bedarf der gro\u00dfen Konsumnationen und derer marktwirtschaftlichen Mechanismen und andererseits notwendiges Menschenrecht weltweit miteinander vereinbar werden lie\u00dfe. Die Menschheit vernichtet durch ihren Zwang zur Umweltzerst\u00f6rung ihre eigene Lebensgrundlage durch Produktions- und Konsumprozesse. So befinden wir uns inmitten der gr\u00f6\u00dften kulturgeschichtlichen Aporie, der die Menschheit sich, in ihrem Exklusivheitsstatus, mit dem sie sich von der Natur abzugrenzen suchte, je selbst ausliefern konnte.<\/p>\n<p>Wir als Veganer_innen sollten unsere Negativauswirkung auf die nat\u00fcrliche Umwelt, die nichtmenschlichen Tiere und die soziale Menschenwelt in allen Aspekten stetig zu reduzieren suchen und weiterhin abw\u00e4gen, was f\u00fcr die Welt wirklich beitr\u00e4glich ist und sein k\u00f6nnte. Wir sollten uns nicht un\u00fcberlegt treiben lassen durch das, was die Gesellschaft und das eigene Fortkommen gerade von uns zu verlangen scheinen. Ver\u00e4nderungen m\u00fcssen auf\u00a0<em>allen<\/em>\u00a0Ebenen geschehen.<\/p>\n<p>Das Autofahren auf das N\u00f6tigste zu reduzieren, Wasserverschwendung zu meiden, energieeffizienter die Abl\u00e4ufe im Haushalt und Drau\u00dfen planen, Urlaub neu zu definieren und sich nicht einfach in den Flieger zu setzen, das sind alles Schritte die wir tun sollten. Was wir als \u201eStandard\u201c-Veganer aber auf jeden Fall schaffen \u2013 und das ist zweifellos der Punkt gr\u00f6\u00dfter ethischer Relevanz \u2013 ist den grunds\u00e4tzlichsten Beitrag zum Schutz unserer Umwelt zu leisten,\u00a0durch unsere pflanzliche Ern\u00e4hrungsweise. Tier-, Menschen- und Erdrechte geh\u00f6ren zusammen und diese Zusammenh\u00e4nge in unserem t\u00e4glichen Leben und unseren t\u00e4glichen Entscheidungen zu ber\u00fccksichtigt ist unser fortlaufend angestrebtes Ziel. Immerhin haben wir einen ver\u00e4nderungswirksamen Entschluss getroffen.<\/p>\n<p><strong>Vegan zu leben wirkt dem Welthunger entgegen<\/strong><\/p>\n<p>Die FAO (die Food and Agriculture Organization der UN) erkl\u00e4rt in einem Bericht von 2005, dass mehr als f\u00fcnf Millionen Kinder jedes Jahr an Hunger sterben. Man rechnet damit, dass sich die Zahl der Weltbev\u00f6lkerung bis zum Jahr 2050 von 6 Milliarden auf 9 Milliarden Menschen erh\u00f6hen wird. Eine der zentralsten Fragen des 21. Jahrhunderts wird sein, wie die Menschheit sich in Zukunft ern\u00e4hren will oder kann.<\/p>\n<p>Die Verf\u00fcgbarkeit anbauf\u00e4higen Landes ist eines der Haupthindernisse in der Nahrungsmittelerzeugung. Die Welt hat nur ein begrenztes Ma\u00df an Land, das zum Anbau eingesetzt werden kann. Es ist daher also entscheidend, wie solches Land bestellt wird um damit ausreichend Menschen versorgen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die typische Ern\u00e4hrungsform des Westens, die prim\u00e4r auf tierischen Produkten basiert, spielt eine wesentliche Rolle dabei, dass Menschen in den \u00e4rmeren Regionen der Welt der Zugang zu ausreichend und gesunden Lebensmitteln verw\u00e4hrt ist. Die Funktionsweisen der Tieragrarindustrie und des Marktes sind komplex und schwer durchschaubar, aber die Zusammenh\u00e4nge zwischen Welthunger, Mangelern\u00e4hrung und der Tierausbeutung durch die Agrarindustrien bestehen.<\/p>\n<p>Feststeht, dass unterschiedliche Studien aufzeigen, dass die vegane Ern\u00e4hrungsweise (und die vegane Lebensweise insgesamt in ihrem Verzicht auf alle tierischen Produkte un Nebenerzeugnisse) nur ein Drittel der Anbaufl\u00e4che bedarf, als das f\u00fcr die typische westliche tierprodukt-dependente Lebensweise n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p><strong>Fruchtbare \u00c4cker und intaktes Land<\/strong><\/p>\n<p>Zu Gr\u00fcnden f\u00fcr die gef\u00e4hrliche\u00a0Bodendegradation z\u00e4hlen die\u00a0\u00dcberweidung zu 35%, die Entwaldung zu 30% und landwirtschaftliche Vorgehensweisen\u00a0zu 27%. [4] Diese Sch\u00e4digungsursachen sind direkt oder indirekt verbunden mit dem Verbrauch tierischer Produkte.<\/p>\n<p>Das World Recources Institute (WRI,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.wri.org\/\">http:\/\/www.wri.org\/<\/a>) erkl\u00e4rt, dass fast 40% der Agrarlandfl\u00e4che weltweit ernsthaft degradativ gesch\u00e4digt sind. Das International Food Policy Research Insitute (IFPRO,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ifpri.org\/\">http:\/\/www.ifpri.org\/<\/a>), das sich mit nachhaltiger Nahrungsversorgung und Welthunger befasst, geht davon aus, dass wenn Land und Anbaufl\u00e4che weiter wie im gegenw\u00e4rtigen Ma\u00dfe gesch\u00e4digt werden, zus\u00e4tzliche 150 bis 360 Millionen Hektar Land bis zum Jahr 2020 nicht mehr zum Anbau nutzbar sein werden. [5]<\/p>\n<p>Der Zuwachs der Weltpopulation ist somit nicht der einzige Faktor, der in Betracht gezogen werden muss, wenn Prognosen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Nahrungsmittelsicherheit gestellt werden. Die Fl\u00e4che fruchtbaren Landes, das zum Anbau von Ernten eingesetzt werden kann, verringert sich zunehmends, und die Weiterf\u00fchrung intensiver Produktion auf bereits gesch\u00e4digtem Land stellt keine nachhaltige L\u00f6sung dar.<\/p>\n<p>Der Teufelskreis der unvermeidlich entsteht, ist der, dass Menschen wegen weniger fruchtbarer B\u00f6den die Bestellfl\u00e4chen ausdehnen m\u00fcssen. Die damit einhergehende Entwaldung verursacht eine weitere Verschlechterung der B\u00f6den. Ein circulus vitiosus und Gipfel unserer allein nutzungsorietierten landwirtschaftlichen Praktiken.<\/p>\n<p>Eine vegane \u00d6konomie sollte idealerweise bedarfs- statt gewinnorientiert sein, und statt blindem Konsumentenverhalten, sollte eine Ausrichtung auf die nat\u00fcrlichen Notwendigkeiten und der Einklang mit der nat\u00fcrlichen Welt angestrebt werden. Die Natur, statt die durch den Konsum angeregten Lebensfiktionen, sollte zum Fokalpunkt im Realit\u00e4tsbewusstsein der Menschen werden. Ein veganer Lebensstil und ein neues ethisches Denken, das den Veganismus als Idee umfasst, k\u00f6nnen dabei wirksam sein, die weitere Zerst\u00f6rung wertvollen fruchtbaren Landes und der Natur zu verhindern.<\/p>\n<p><strong>Keine kompromittierenden Kompromisse und kein Flexitarismus k\u00f6nnen helfen<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit dem United Nations FAO Bericht von 2006 gilt speziell auch die Gefl\u00fcgelindustrie als besonders umweltgef\u00e4hrdend, nicht zuletzt weil sie einen noch stark anwachsender Zweig der tierausbeutenden Industrien darstellt. [6] [7]<\/p>\n<p>Die Wahl der\u00a0bevorzugten\u00a0Tierspezies zum Verzehr und zur Ausbeutung und die pervertierte \u201eartgerechte\u201c Perfektionierung in den\u00a0Voraussetzungen zur Haltung von nichtmenschlichen Tieren, spiegeln einen prinzipiellen fortlaufenden Versuch das alte Bild und stereotype Ideal vom Menschen als omnivor-carnivoren Pr\u00e4datoren und J\u00e4ger und Sammler zu retten, statt sich \u00fcber die gegenw\u00e4rtigen \u00f6kologischen Notwendigkeiten tats\u00e4chlich Gedanken zu machen. Die Vernunft und das Bewusstsein, die es braucht um \u00fcber die ethische \u201eMiteinanderschaft\u201c von Mensch und Tier in der nat\u00fcrlichen Welt nachzudenken, sind in unseren Kulturen noch immer weitestgehend unterentwickelt.<\/p>\n<p><strong>W\u00e4lder retten<\/strong><\/p>\n<p>Wir alle brauchen W\u00e4lder zum Leben, in jeder Hinsicht. Sie sind unsere Lungen, sie schlucken enorme Massen an Kohlendioxid und spenden daf\u00fcr Sauerstoff, sie regulieren die Klimaverh\u00e4ltnisse, sch\u00fctzen vor \u00dcberflutungen, sch\u00fctzen kostbare B\u00f6den und beheimaten Millionen verschiedener Tierarten\/Tierindividuen und beherbergen ihre unglaublich reichen und faszinierenden Pflanzenwelten und Welten anderen organischen Lebens. Auch das Fortbestehen tausender indigener V\u00f6lker h\u00e4ngt vom Schutz ihrer Heimatw\u00e4lder ab. Aber der Wald wird rapide zerst\u00f6rt, ohne jegliche M\u00f6glichkeit das, was der Welt, den Tieren und den Menschen dadurch verloren geht, jemals wiederherzustellen.<\/p>\n<p><strong>Wie das, was wir auf unseren Tellern haben einen effektiven Unterschied macht, auch in Sachen globaler Entwaldung<\/strong><\/p>\n<p>Au\u00dfer dass Abholzung geschieht wegen der Gewinnung von Holz, Papier und Brennstoffen, findet die Entwaldung auch statt um Weideland zu gewinnen und f\u00fcr den Futtermittelanbau f\u00fcr diejenigen Tiere, die permanent oder \u00fcberwiegend in Agrareinrichtungen in Hallen oder anderen Einsperrungssystemen gehalten werden. Sch\u00e4tzungen des World Recources Institute gehen davon aus, dass 20-30% der einstig bewaldeten Landfl\u00e4che der Erde bereits der Agrarkultur weichen mussten und f\u00fcr Agrarzwecke abgeholzt wurden. Da das Agrarland aber zunehmend gesch\u00e4digt ist, muss zur Ersetzung der depletierten Fl\u00e4chen wiederum eine weitere Entwaldung stattfinden. [8]<\/p>\n<p>Die Ausweitung von Agrarland ist f\u00fcr mehr als 60% der weltweiten Entwaldung verantwortlich. Das meiste dieses erschlossenen und genutzten Landes wird zur F\u00fctterung von Rindern zu Agrarzwecken benutzt. Der UN FAO Bericht \u201aLivestock\u2019s Long Shadow\u2019 h\u00e4lt fest, dass \u201ebis zum Jahr 2010 Rinder auf etwa 24 Millionen Hektar neotropoischen Landes grasen werden, das im Jahr 2000 noch bewaldet war.\u201c [9] Dieser Prozess wird zynischer- und grausamerweise als die \u201eHamburgerisierung\u201c der W\u00e4lder bezeichnet \u2013 in den USA nennt man \u201eHackfleisch\u201c umgangssprachlich auch \u201eHamburger\u201c.<\/p>\n<p>Die vegane Lebensweise kann durch ihre Praxis und Ethik wesentlich dazu beitragen, die Ausbeutung des Reproduktivsystems nichtmenschlicher Tiere zu bek\u00e4mpfen und damit einhergehend auch die W\u00e4lder der Welt zu sch\u00fctzen. Die nat\u00fcrliche Integrit\u00e4t der nichtmenschlichen Tiere und der Natur m\u00fcssen zusammen gesch\u00fctzt werden, um zu einer vern\u00fcnftigen Sinngebung unserer eigenen menschliche Existenz in der Welt zu gelangen und den Prozessen \u00f6kozidaler Zerst\u00f6rung direkt entgegenzuwirken.<\/p>\n<p><strong>Tierrechte, der Schutz der Artenvielfalt und Schutzh\u00f6fe f\u00fcr unsere \u201edomestizierten\u201c Tierfreunde<\/strong><\/p>\n<p>Unser Veganismus hat vor allem eines zum Ziel: den Schutz von Tierindividuen und den Erhalt von Tierpopulationen in der Freiheit. Mit Hinsicht auf diese beiden Tiergruppen werfen sich zweierlei Fragen auf. Einerseits besteht die dringende Frage danach, wie die nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4ume von Tierpopulationen erhalten werden k\u00f6nnen, und andererseits muss Lebensraum wiederhergestellt oder tats\u00e4chlich neu geschaffen werden. Was ist nun die beste Herangehensweise um solchen Problemen konstruktiv und effektiv zu begegnen?<\/p>\n<p><strong>Lebensr\u00e4ume erhalten, Lebensr\u00e4ume schaffen<\/strong><\/p>\n<p>Eine genaue Zahl wieviel Tierspezies es auf der Erde eigentlich gibt ist nicht zu ermitteln. Diese Unz\u00e4hlbarkeit ist auch gegeben durch die unterschiedlichen Habitate in denen Tiere leben und die wir noch nicht alle bis in jeden Winkel durchk\u00e4mmt oder aber auch zerst\u00f6rt haben. Die faszinierende Artenvielfalt geht bis hin zu den Kleinstlebewesen, so macht die Insektenwelt allein den mit Abstand gr\u00f6\u00dften Teil der von uns unendeckten Tierwelt aus. Und so klein ein Wesen in seinem Lebensraum auch sein mag, so wichtig ist die Beziehung eines jeden Tieres mit seiner nat\u00fcrlichen Umwelt, denn all das Leben gemeinsam bildet ein in sich geschlossenes und funktionierendes \u00d6kosystem.<\/p>\n<p>Die durchschnittliche Sch\u00e4tzung \u00fcber die Zahl verschiedener Tierarten liegt bei etwa 10 Millionen. Davon sind etwa 1,4 Millionen erfasst, und nur eine kleine Prozentzahl der erfassten Arten wurde bislang auch erforscht und genauer klassifiziert. F\u00fcr die Tierindividuen ist es oft besser unentdeckt zu bleiben, denn die Erforschung einer Art bringt immer noch mit sich, dass das Tier als ein biologisches Objekt untersucht wird, in seiner Anatomie, seinem Verhalten, dem, was man an seiner Gattung als stereotypes Verhalten (z.B. Brut- und Fressverhalten, seine kognitiven F\u00e4higkeiten) ethologisch beschreiben kann.<\/p>\n<p>Was die Tiere \u2013 ob erfasst oder unerfasst \u2013 wirklich ausmacht ist das, was sie in ihrem Lebenskontext mit einer nat\u00fcrlichen und freien Umwelt sind. So m\u00fcssten wir sie, um sie wirklich zu verstehen, weitestgehendst in Ruhe lassen, uns ihnen mit unseren menschlichen Erfassungsw\u00fcnschen nicht aufzw\u00e4ngen und vor allen Dingen die Umwelt \u00fcberhaupt erst einmal gar nicht zerst\u00f6ren. Wir m\u00fcssen die Umwelt sch\u00fctzen oder wiederherstellen soweit das m\u00f6glich ist, gegen all die Widerst\u00e4nde die bestehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Tierspezies als Tiergruppe kann es allerdings auch von Vorteil sein wenn sie erfasst ist und erforscht wird, und zwar allein in dem einen Sinne, dass sie unter Umst\u00e4nden als gef\u00e4hrdet gilt und so einen Schutzstatus erh\u00e4lt. Schwierig wird es wenn die Tiere, die gesch\u00fctzt werden sollen, in die Captive Breeding Programme zur arterhaltenden Nachzucht geraten, denn das hei\u00dft auch, dass sie damit der Handhabe durch zoologische Projekte ausgeliefert sind und ihre tierliche Autonomie g\u00e4nzlich verlieren [10].<\/p>\n<p>Die sogenannten \u201eNutztiere\u201c \u2013 die Tiere denen per Definition angeh\u00e4ngt wird sie seien dazu geboren um ausgebeutet zu werden \u2013 machen etwa 20 % der gesamten \u201eTier-Biomasse\u201c der Welt aus (so die biopolitische Bezeichnung von Organisationen wie der FAO, der Food and Agriculture Organization der UN). Das Land, das die \u201eTier-Biomasse\u201c der \u201eNutztiere\u201c nun zwangl\u00e4ufig besetzt, ist selbstverst\u00e4ndlich das Land, das zuvor von wildlebenden Tieren als deren Lebensraum genutzt wurde. [11]<\/p>\n<p><strong>Der Veganimus kann im Bezug auf die Problematik beider Tiergruppen (der wildlebenden und der \u201edomestizierten\u201c Tiere) L\u00f6sungen bieten<\/strong><\/p>\n<p>Die gr\u00fcne Bewegung konzentriert sich eher auf die Biodiversit\u00e4t wildlebender Tiere und den Schutz ihrer Lebensr\u00e4ume, w\u00e4hrend die ethischen Belange \u201edomestizierter Nutztiere\u201c konzeptuell den Vorstellungen agrarwirtschaftlicher Interessen und den Interessen von \u201eVerbrauchern\u201c untergeordnet bleiben sollen. Dahinter verbirgt sich, wenn auch nicht unbedingt in einer ganz bewussten oder offen dargelegten Weise, ein Gedanke menschlicher Dominanz r\u00fchrend von einer vermeintlich archaischen Identit\u00e4t als \u201eJ\u00e4ger und Sammler\u201c und der Wunsch nach einer kontinuierlichen Fortsetzung dieses Ideals eines vermeintlichen Einklangs mit der Natur nach altert\u00fcmlicher Vorstellungsweise und auf Kosten der dem Menschen zum Opfer fallenden get\u00f6teten Tierindividuen.<\/p>\n<p>Der Veganismus hingegen setzt sich au\u00dfer mit dem konsequenten Schutz wildlebender Tiere (einschlie\u00dflich der Ablehnung der Jagd) und ihrer Lebensr\u00e4ume, auch mit dem Schutz und den notwendigen Rechten der sog. \u201eNutztiere\u201c auseinander. Also auch mit den Rechten der Tierindividuen und Spezies, deren Repoduktivsysteme kotinuierlich missbraucht werden, allein damit der Mensch die tierliche physische Existenz herabwerten und das damit Tiersein \u00fcberhaupt herabw\u00fcrdigen kann, indem er nichtmenschliche Tiere als Objekte des menschlichen Verzehrs und Gebrauchs klassifiziert.<\/p>\n<p>Die allgemeine Ethik des Veganismus etabliert ein Bewusstsein, sowohl f\u00fcr die Rechte wildlebender- als auch \u201edomestizierter\u201c (versklavter) Tierindividuen und Tierarten, und der Weg, der zur effektiven Einflussnahme begangen wird, liegt in der Ablehnung des Konsums tierischer Produkte und Nebenerzeugnisse. Dar\u00fcber hinaus wird alles was Tieren schadet und ihnen schaden k\u00f6nnte in kritischer Form erkannt und zum Gegenstand aufkl\u00e4rerischer Informations-Flows.<\/p>\n<p><strong>Schutz! Realisierbare Schritte und ferne Utopien<\/strong><\/p>\n<p>Schutzr\u00e4ume zu schafffen, die weitesgehendst frei und wo n\u00f6tig auch bewacht sind, und die den Tieren gew\u00e4hrleisten, dass Menschen keinen intrusiven Zugang auf ihre k\u00f6rperliche Integrit\u00e4t haben, sind ein Baustein in der veganen Vision, die sich heute in der Form von \u201aAnimal Sanctuaries\u2019 \/ Schutzh\u00f6fen oder Lebensh\u00f6fen zunehmends etabliert. Die Umweltfrage beinhaltet aus veganer Sicht politisch auch die Frage der Tierrechte.<\/p>\n<p>Festzuhalten als Ziele des ethischen Veganismus sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Tier-Diversit\u00e4t muss in der Freiheit gesch\u00fctzt werden und die freien Lebensr\u00e4ume m\u00fcssen erhalten und wiederhergestellt werden.<\/li>\n<li>Domestizierte Tiere d\u00fcrfen nicht zu den S\u00fcndenb\u00f6cken der Biopolitik spezisitischer Unterdr\u00fccker gemacht werden. Ihnen m\u00fcssen Schutzh\u00f6fe geschaffen werden, mit dem letzendlichen Ziel der Auswilderung oder der permanenten Beheimatung in Schutzgebieten der in ferner Zukunft \u00fcberlebenden Tierindividuen und Tiergruppen.<\/li>\n<li>Zoos m\u00fcssen durch Rehhabilitationszentren und den Schutz in freien Reservaten ersetzt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dies nun sind implizite Punkte des Veganismus, die sich explizit so nicht auf irgeneiner Liste zusammengestellt finden, aber in den verschiedenen ideellen Botschaften und Zielsetzungen veganer Projekte als angenommene ethische Selbstverst\u00e4ndlichkeiten hervorgehen und artikuliert werden.<\/p>\n<p><strong>Biodiversit\u00e4t sch\u00fctzen<\/strong><\/p>\n<p>Die rote Liste gef\u00e4hrdeter Arten der International Union for Conservation of Nature (IUCN \/ World Conservation Union, <a href=\"http:\/\/www.iucnredlist.org\/\">http:\/\/www.iucnredlist.org\/<\/a>) zeigt, dass 18% aller Wirbeltiere, die<\/p>\n<p>im Jahr 2002 in deren Unteruchungen mit einbezogen wurden, vom Aussteben bedroht sind. Betroffen sind 24% der S\u00e4ugetiere und 30% der Fische. Auch gelten 49% der erfassten Pflanzenarten als vom Aussterben bedroht. Man geht davon aus, dass die gegenw\u00e4rtige Rate des Artensterbens 1.000 bis 10.000 mal h\u00f6her liegt als sie das unter nat\u00fcrlichen Umst\u00e4nden w\u00e4re, d.h. ohne den zerst\u00f6rerischen Enfluss der Menschen auf die Biosph\u00e4re [12].<\/p>\n<p>Statistiken wie diese lassen viele Umweltexperten zu der Folgerung kommen, dass wir hier der Problematik eines pr\u00e4zedenzlosen Massenausterbens gegen\u00fcberstehen. Man kann in der Tat von einem Speziezid, Zoozid und \u00d6kozid sprechen (von einer massenhaften Annihilierung von Leben auf einer Grundlage biologisitischer Argumentationen). Die Vernichtung anderer Arten hat eine ganz eigene und andere Tragweite als innermenschliche Konflikte, aber auch das T\u00f6ten oder das provozierte Aussterbenlassen von Arten, ist eine Frage der Verletzung von Lebensrechten, seien diese Lebensrechte auch Gegenstand von kontinuierlichen Anfechtungen. Hier geht es um ethisches Versagen.<\/p>\n<p>Was uns aus veganer Sicht an dieser Stelle auch Sorgen machen muss, ist die Auswirkung des Artensterbens, d.h. des Verlusts genetischer Diversit\u00e4t, in der Pflanzenwelt, die die Nahrungsmittelsicherheit und den Welthunger, die Nachhaltigkeitsplanung insgesamt also unmittelbar mit anbetrifft. Das durch den Menschen verursachte Aussterben biologischer Diversit\u00e4t verursacht Parallelprobeme, deren Ausma\u00df wir heute noch kaum absch\u00e4tzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nur eines ist klar, dass wir als VeganerInnen in wirklich jedem Punkt dazu aufgerufen sind, den Prozessen von Naturvernichtung entgegenzuwirken. Durch unsere Lebensweise tun wir den wesentlichsten Schritt dazu.<\/p>\n<p><strong>Menschen zerst\u00f6ren Lebensraum<\/strong><\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rung von Lebensraum ist der Faktor, der als Hauptverursacher gilt f\u00fcr das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten. Entwaldung, Landdegradation und die Intensivbewirtschaftung zu Argarzwecken, sind die Vernichter der \u00d6kosysteme. Und ger\u00e4t ein \u00d6kosystem einmal aus seinem Gleichgewicht, so ist auch in sekund\u00e4rer Folge mit einem massiven Verlust an Biodiversit\u00e4t zu rechnen.<\/p>\n<p>Ein von der FAO der UN, dem USAID (United States Agency for International Development) und der Weltbank in Auftrag gegebener Bericht zum Stand der Umweltzest\u00f6rung durch die Tieragrarkultur, zog den Schluss, dass die industrielle Viehzucht zum Verschwinden der Artenvielfalt beitr\u00e4gt, durch die \u201edaf\u00fcr gebrauchte Versorgung mit konzentrierten Futtermitteln, der die Verwendung von Land angepasst werden muss, und, f\u00fcr die Ernteert\u00e4ge erh\u00f6ht werden m\u00fcssen. Die Produktion von Getreidefutter insbesondere ist Ursache f\u00fcr eine zus\u00e4tzliche h\u00f6here Belastung f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t, durch den damit einhergehenden Lebensraumverlust und die Sch\u00e4den an der Funktionsweise der \u00d6kosysteme.\u201c [13]<\/p>\n<p>Tropische Regenw\u00e4lder, obgleich sie blo\u00df 10% der Erdoberfl\u00e4che bedecken, beherbergen fast 90% aller Tier- und Pflanzenarten, von denen viele bislang unerforscht sind. Die Zerst\u00f6rung von bewaldeten Gebieten zum Zwecke der Futtermittelversorgung f\u00fcr Farmtiere, ist der Grund f\u00fcr den Verlust tropischer Artenvielfalt. Zu anderen Faktoren, die das Artensterben mitverursachen, geh\u00f6ren die Umweltverschmutzung, der Klimawandel (Ver\u00e4nderungen in den Charakteristiken regionaler Klimata, der Temperatur, Feuchtigkeit, Regenf\u00e4lle, Wind und Extremwetterlagen), die globale Erw\u00e4rmung (die Gesamterw\u00e4rmung des Planeten) und die durch den Menschen verursachten biologischen Verschiebungen durch transgeographisch eingef\u00fchrte Arten.<\/p>\n<p>\u201eDie Viehzucht spielt eine wesentliche Rolle in der gegenw\u00e4rtigen Krise f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t. Sie ist verantwortlich sowohl direkt wie auch indirekt f\u00fcr die Verursachung von Biodiversit\u00e4tsverlust, auf lokaler wie auch auf globaler Ebene\u201c, so der United Nations FAO Bericht von 2006. [14]<\/p>\n<p>Die vegane Lebensweise bricht die wesentlichen Ursachen dieses circulus vitiosus, der zwischen der Zerst\u00f6rung der Artenvielfalt auf der einen Seite, und der T\u00f6tung domestizierter Tierarten auf der anderen Seite besteht (die Lebensw\u00fcrde aller Nichtmenschen wird letztendlich seitens unserer \u201enormalen\u201c speziesistisch lebenden Gesellschaft negiert). Der ethische Veganismus schafft das durch die Bet\u00e4tigung des mit Sicherheit wirksamsten Hebels: durch den Verzicht auf den Konsum tierischer Produkte und die Absage an den Speziesmus. In ihrem Gesamtpotenzial beinhaltet die ethisch vegane Lebensweise eine gigantische Palette an Chancen eine \u00f6kologisch vertr\u00e4glichere Gesellschaft zu gestalten.<\/p>\n<p><strong>Biodiversit\u00e4t ist keine pure Funktionserf\u00fcllung<\/strong><\/p>\n<p>Wir sollten nicht vergessen, dass es beim Schutz von Biodiversit\u00e4t nicht einfach um \u00f6kologische Funktionen geht, die durch die \u201eArten\u201c in der nat\u00fcrlichen Welt eingenommen werden. Artenvielfalt ist Natur selbst in ihrer intakten Form. Die Lebewesen haben ihre Heimat und ihren eigenen uns vielleicht niemals wirklich ganz ergr\u00fcndlichen eigenen Sinn, und so auch ihre eigenen Rechte innerhalb ihrer Welt, die die (intakte) Natur f\u00fcr sie darstellt. Das Gleichgewicht eines \u00d6kosystems mit seinen Tieren und Pflanzen, und das eines ganzen nat\u00fcrlichen geographischen Gef\u00fcges, mitsamt eines dort herrschenden Klimas, hat sich \u00fcber einen unvorstellbar langen Zeitraum entwickelt, in einer Facettenhaftigkeit, die Menschen k\u00fcnstlich nicht nacherzeugen k\u00f6nnen. Die nat\u00fcrliche Welt ist unfassbar komplex. In jedem Lebensraum sollte die Komplexit\u00e4t der nat\u00fcrlichen Welt zugelassen werden, und diese Komplexit\u00e4t muss in jeder nur machbaren Weise gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p><strong>Hortikultur als Lebens- und Naturraum<\/strong><\/p>\n<p>Ein tiefgreifendes Problem ist das der Gestaltung neuer Lebensr\u00e4ume. Gebraucht werden die gro\u00dfen Reservate, die Schutzh\u00f6fe \/ Lebensh\u00f6fe, in denen Tiere und die Pflanzenwelt ihren Platz zur\u00fcckgewinnen. Wenn es um den normalerweise fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig kleineren Privatbesitz von Land geht, dann stellt sich die Frage nach der M\u00f6glichkeit Gartenkultur zur Lebensraumkultur f\u00fcr Fauna und Flora als zus\u00e4tzliche Option im Umweltschutz zu entdecken; selbst Kleinstlebensr\u00e4ume k\u00f6nnen wichtigen Platz bieten f\u00fcr Diversit\u00e4t.<\/p>\n<p>Solche Lebensr\u00e4ume m\u00fcsssen Naturr\u00e4ume sein, in denen nicht alles der Nutzbarkeit und \u00c4sthetik f\u00fcr den Menschen untergeordnet wird, sondern Freiraum f\u00fcr tierliche und pflanzliche \u201eWildnis\u201c herrschen kann.<\/p>\n<p>Die Permakultur bietet hier nicht ganz die optimale L\u00f6sung, denn sie ist, auch im Falle dass sie vegan betrieben wird, eine Anbauvariante und f\u00e4llt dann in den Bereich veganer Landwirtschaft (also in ein anderes separat zu behandelndes und auch komplexes Kapitel). Wovon hier die Rede ist, ist die Suche nach der richtigen Einstellung zur Notwendigkeit Naturfl\u00e4che zur Verf\u00fcgung zu stellen und ad\u00e4quat zu pflegen: Naturfl\u00e4che in der Tiere und pflanzliche Natur Platz haben f\u00fcr sich selbst. Und der einzige Zugriff, den der Mensch hier aus\u00fcben w\u00fcrde, ist der, das Ganze zu erhalten im Sinne der Gew\u00e4hrleistung von Schutz und Rechten.<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p>[1] Robert Goodland, Jeff Anhang:\u00a0<em>Livestock and Climate Change<\/em>, World Watch November\/December 2009,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.worldwatch.org\/files\/pdf\/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf\">http:\/\/www.worldwatch.org\/files\/pdf\/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf<\/a>\u00a0 Stand, 27.11.2012.<\/p>\n<p>[2] A. J\u00e4gerskog, T. J\u00f8nch Clausen (eds.):\u00a0<em>Feeding a thirsty world: Challenges and opportunities for a water and food secure world<\/em>, Stockhold International Water Institute, 2012,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.siwi.org\/sa\/node.asp?node=52&amp;sa_content_url=%2Fplugins%2FResources%2Fresource.asp&amp;id=318\">http:\/\/www.siwi.org\/sa\/node.asp?node=52&amp;sa_content_url=%2Fplugins%2FResources%2Fresource.asp&amp;id=318<\/a>\u00a0, Stand 27.11.2012.<\/p>\n<p>[3] John Vidal:\u00a0<em>Food shortages could force world into vegetarianism, warn scientists<\/em>, The Guardian, 26. Aug. 2012,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/global-development\/2012\/aug\/26\/food-shortages-world-vegetarianism\">http:\/\/www.guardian.co.uk\/global-development\/2012\/aug\/26\/food-shortages-world-vegetarianism<\/a>\u00a0, Stand 27.11.2012.<\/p>\n<p>[4] United Nations Environment Programme,\u00a0<em>GEO: Global Environment Outliook, Land degradation<\/em>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.unep.org\/geo\/geo3\/english\/141.htm\">http:\/\/www.unep.org\/geo\/geo3\/english\/141.htm<\/a>\u00a0, Stand 30.11.2012.<\/p>\n<p>[5] News &amp; Views &#8211; A 2020 Vision for Food, Agriculture, and the Environment &#8211; March 1999:<em>\u00a0<\/em><em>Are We Ready for a Meat Revolution?<\/em>\u00a0(IFPRI, 1999, 8 p.),\u00a0<em>How Large a Threat Is Soil Degradation?<\/em>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.nzdl.org\/gsdlmod?e=d-00000-00---off-0fnl2.2--00-0----0-10-0---0---0direct-10---4-------0-1l--11-en-50---20-about---00-0-1-00-0--4----0-0-11-10-0utfZz-8-00&amp;cl=CL2.10.6&amp;d=HASH0152336f21ea37b260b944e2.3&amp;x=1\">http:\/\/www.nzdl.org\/gsdlmod?e=d-00000-00&#8212;off-0fnl2.2&#8211;00-0&#8212;-0-10-0&#8212;0&#8212;0direct-10&#8212;4&#8212;&#8212;-0-1l&#8211;11-en-50&#8212;20-about&#8212;00-0-1-00-0&#8211;4&#8212;-0-0-11-10-0utfZz-8-00&amp;cl=CL2.10.6&amp;d=HASH0152336f21ea37b260b944e2.3&amp;x=1<\/a>\u00a0, Stand 30.11.2012.<\/p>\n<p>[6] Steinfeld H, Gerber P, Wassenaar T, Castel V, Rosales M, de Haan C.\u00a0<em>Livestock\u2019s Long Shadow: Environmental Issues and Options.<\/em><em>\u00a0<\/em>Rome: Food and Agriculture Organization of the United Nations; 2006.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC2367646\/\">http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC2367646\/<\/a>\u00a0, Stand 30.11.2012.<\/p>\n<p>[7] P. Gerber, C. Opio and H. Steinfeld,\u00a0<em>Poultry production and the environment \u2013 a review<\/em>, Animal Production and Health Division, Food and Agriculture Organization of the United Nations, Viale delle Terme di Caracalla, 00153 Rome, Italy,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.fao.org\/AG\/againfo\/home\/events\/bangkok2007\/docs\/part2\/2_2.pdf\">http:\/\/www.fao.org\/AG\/againfo\/home\/events\/bangkok2007\/docs\/part2\/2_2.pdf<\/a>\u00a0, Stand 30.11.2012.<\/p>\n<p>[8] Porter, G. and J. W. Brown, Table of Deforestation and its Effects,\u00a0<a href=\"https:\/\/confluence.furman.edu:8443\/display\/Lipscomb\/Deforestation+and+Effects+(MB)\">https:\/\/confluence.furman.edu:8443\/display\/Lipscomb\/Deforestation+and+Effects+(MB)<\/a> (Vgl. auch Global Environmental Politics (Westview Press, Boulder, Colorado) 1991.) Stand 30.11.2012.<\/p>\n<p>[9] UN FAO,\u00a0<em>Livestock&#8217;s long shadow<\/em>, Chapter 5,\u00a0<em>Biodiversity<\/em>,\u00a0<a href=\"ftp:\/\/ftp.fao.org\/docrep\/fao\/010\/a0701e\/a0701e05.pdf\">ftp:\/\/ftp.fao.org\/docrep\/fao\/010\/a0701e\/a0701e05.pdf<\/a>\u00a0, Stand 30.11.2012.<\/p>\n<p>[10] Zoos geben einen lebensbejahenden Sinn vor, indem die Pr\u00e4sentationen der verschiedenen Tierarten als Kontrast dienen sollen zu einer anthropozentrisch homogenen und monokulturhaften Welt. Vgl: Acampora, R., <em>Off the <\/em><em>Ark<\/em><em>: Restoring Biophilia, Metamorphoses of the Zoo: Animal Encounter After Noah<\/em>, ed. Ralph R. Acampora, 2010, S. 1. Zur Diskussion der ethischen Problematik zoologischer G\u00e4rten siehe auch: Acampora, <em>Extinction by Exhibition: Looking at and in the Zoo<\/em>, Human Ecology Review, Volume 5, Summer 1998, Number 1, 1998. <a href=\"http:\/\/www.humanecologyreview.org\/pastissues\/her51\/51acampora.pdf\">http:\/\/www.humanecologyreview.org\/pastissues\/her51\/51acampora.pdf<\/a> , Stand 7.12.2012.<\/p>\n<p>[11] FAO, Agriculture and Consumer Protection Department, Spotlight \/ 2006, Livestock impacts on the environment, <a href=\"http:\/\/www.fao.org\/ag\/magazine\/0612sp1.htm\">http:\/\/www.fao.org\/ag\/magazine\/0612sp1.htm<\/a> , Stand 7.12.2012.<\/p>\n<p>[12] European Commission, Environment, Nature &amp; Biodiversity, What is Biodiversity? <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/environment\/nature\/biodiversity\/intro\/index_en.htm\">http:\/\/ec.europa.eu\/environment\/nature\/biodiversity\/intro\/index_en.htm<\/a> , Stand 15.12.2012.<\/p>\n<p>[13] C. de Haan, H. Steinfeld, H. Blackburn, Livestock &amp; the environment: Finding a balance, Report of Study by the Commission of the European Communities, the World Bank and the governments of Denmark, France, Germany, The Netherlands, United Kingdom and The United States of America, Chapter 4: Industrial livestock systems &amp; the environment, <a href=\"http:\/\/www.fao.org\/docrep\/x5303e\/x5303e0c.htm\">http:\/\/www.fao.org\/docrep\/x5303e\/x5303e0c.htm<\/a> , Stand 15.12.2012.<\/p>\n<p>[14] Food and Agriculture Organization of the United Nations, Livestock\u2019s Long Shadow, Environmental Issues and Options, Rome, 2006, S. 182, <a href=\"http:\/\/www.fao.org\/docrep\/010\/a0701e\/a0701e00.HTM\">http:\/\/www.fao.org\/docrep\/010\/a0701e\/a0701e00.HTM<\/a> , Stand 15.12.2012.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Portrait einer Kuh von Farangis G. Yegane. F\u00fcr den Lebensschutz \u00f6kopolitisch agieren Gita Yeganeh Arani-Prenzel Dieser Text als PDF Der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck einer veganen Ern\u00e4hrungsweise im Vergleich zur omnivoren \/ carnivoren Ern\u00e4hrung Eine Ern\u00e4hrungsumstellung auf die vegane Ern\u00e4hrungs- und Lebensweise ist, sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene, der folgenreichste Schritt zur Reduzierung\u00a0 unseres [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,31,11],"tags":[13,7,29,80],"class_list":["post-1862","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gaia","category-lebensraum","category-zoa-und-anthropos","tag-anthropozentrismus","tag-der-vegane-diskurs","tag-tierrechte","tag-vegane-padagogik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1862"}],"collection":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1862"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1862\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1863,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1862\/revisions\/1863"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1862"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1862"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/simorgh.de\/about\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1862"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}