Veganic plus Animal Sanctuaries plus Ethics

Palang LY

Veganic plus Animal Sanctuaries plus Ethics

There so far is no such thing as a “positive” veganic (which means: organic vegan agriculture) Animal Rights consciousness.

Not taking into consideration that nonhuman animals must be helped by all possible means, here looks to me like a form of speciesism might be lurking in the background, since if humans where in a comparable plight, anybody who would describe him or herself as a non-homophobe would help the humans in question.

What I am mainly interested in is:

Why doesn’t it occur to vegans and the veganic (vegan organic) movement, that humans and nonhuman animals can co-exist, can co-live without exploitation, as an option?

I have looked at various veganic projects, and as far as one can see, “animal rights” only plays a role in the way, that exploitation and usage of animals and products / fertilizer derived from animals is non-permitted, on ethical grounds, mainly. Hence, these people are VEGANS, and not just any people avoiding animal products: They avoid animal exploitation. That’s the Animal Rights part of the veganic movement.

But apart from that, the very nonhuman animals that we as VEGANS want to HELP (!), in other words, don’t come in or become visible or noticed as beings that we are willing to live together with, that we are willing to share the earth with. As if the soil and the forests were ours to use, ours to live on, ours to say what’s right to do with it (“it” … that is: nature).

Billions of animals

Of course the forceful exploitation of the reproductive system of animals has to stop. Of course any form of overpopulation is bad for anybody and this planet. But the lives, that didn’t chose to come into this world, the lives who just happen to find themselves here – we do have to ethically respect the fact that these individuals exist.

Sanctuaries and vegan farming should merge I believe! To cut a long “story” short and practical.

But back to veganic-ism as it is now, still …

There is the mention of using human manure and feces for fertilization (apart from the much more promising sounding self-fertilizing gardening methods which exist in veganicism too of course). But if people are willing to use their own manure, as part of the biological process of a vegan agriculture, can’t the idea of “the sanctuary” and the idea of a newly veganic option be created in peoples minds? People can tolerate their own manure somewhere, but not an animals manure? I think we can’t say its speciesist and exploitative if both humans and animals live together in a natural space without harming or exploiting or using each other.

We as vegans ought to LIVE together with animals on this planet. In a peaceful manner, in mixed communities. If we can’t develop a consciousness for that, we fail at creating a positive ethic. It’s enormously tragic that we let the speciesist view of “animals, us and the world” win insofar, that this view manages to inspire us vegans not to willingly plan to live together with the so called farm animals in a vegan, caring manner, with a strong will to co-exist.

Are the only options we can chose from the one of degrading nonhuman animals or otherwise totally excluding them, and making them nonexistent in a (desired utopian) daily reality? No, really, because this planet is also an animals’ planet!

Ethics … To me the veganic movement makes itself look as if it creates and expresses a bifurcation in what veganism ideally should mean. As good at it looks now and as much as such farming practices are heading for the major part in a promising and important and inevitable direction, the veganic code of ethics ignores an important factor and that is, again, to include all animal in a life affirming way!

This fallacy in their vegan understanding makes vegans overall look as if veganism was basically about clearing nonhuman animals in their positives and as living facts and individual fates simply out of our lives!

I think there is morally something drastically going wrong.

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Der vegane ökologische Fussabdruck. Teil 2

Palang LY

Wie groß ist Dein ökologischer Fussabdruck wenn Du vegan lebst?

Teil 2

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Eine vegane Lebens- und Ernährungsweise bringt viele ökologische Vorteile mit sich. Dennoch, wer vegan ist, sollte sich über die größeren Zusammenhänge, über Ursachen und Wirkungsweise von Umweltzerstörung und Speziesismus Gedanken machen und seinen Lebensstil auch gemäß seiner Erkenntnisse korrigieren. „Multi-Issued“ denken ist nötig, um geringere Schäden anzurichten als man es mit seiner gegenwärtigen Lebensweise vielleicht noch tut. Denn sogar die potenziell pazifistischste aller Lebensweisen, die vegane Lebensweise, kann immer noch optimiert werden.

Von der Schaffung einer veganen Ökologie

Die Fleischproduktion hat sich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges viervierfacht. Das war in dem Zuge, in dem die volle Indusrialisierung der „Nutztier“-haltung und die moderne Tier-Agrarindusrtie entstand. Heute wächst der Bedarf für tierische Produkte in den Großnationen wie China und Indien in einem unabsehbaren Maße; dort wo die Mittelklasse einen „typisch westlichen“ Lebensstil noch für etwas Nachahmenswertes hält.

Auf der anderen Seite sehen wir Nahrunsmittelknappheit, Mangelernährung und Hunger in großen Teilen der Welt. Wir sind konfrontiert mit der globalen Erwärmung, der Verschmutzung der Umwelt durch Abfälle, Gifte, mit der Zerstörung ökologisch hochkomplexer Gleichgewichte, die wir Menschen verursachen durch beinahe alle Bereiche unseres Lebens. Wir bezeugen die Rate der Entwaldung auf den Kontinenten, die wachsende Waserknappheit und die Auslöschung von Spezies. Und all das geschieht hauptsächlich weil Land zum Anbau von Futtermitteln gebraucht wird, um den unerschütterlichen Hunger der Menschen für Fleisch, Milch und Eier zu stillen, und um Industrien aufrecht zu erhalten, die sich von Tierprodukten als billiger und selbstverständlicher Ressource wirtschaftlich abhängig gemacht haben.

Es gibt keine ökologisch vernünftige und realisierbare Gleichung, die den Bedarf der großen Konsumnationen und derer marktwirtschaftlichen Mechanismen und andererseites notwendiges Menschenrecht weltweit miteinander vereinbar werden ließe. Die Menschheit vernichtet durch ihren Zwang zur Umweltzerstörung ihre eigene Lebensgrundlage durch Produktions- und Konsumprozesse. So befinden wir uns inmitten der größten kulturgeschichlichen Aporie der die Menschheit sich in ihrem Exklusivheitsstatus, mit dem sie sich von der Natur abzugrenzen suchte, je selbst ausliefern konnte.

Wir als VeganerInnen sollten unsere Negativauswirkung auf die natürliche Umwelt, die nichtmenschlichen Tiere und die soziale Menschenwelt in allen Akspekten stetig zu reduzieren suchen und weiterhin abwegen, was für die Welt wirklich beiträglich ist und sein könnte. Wir sollten uns nicht unüberlegt treiben lassen durch das, was die Gesellschaft und das eigene Fortkommen gerade von uns zu verlangen scheinen. Veränderungen müssen auf allen Ebenen geschehen.

Das Autofahren auf das Nötigste zu reduzieren, Wasserverschwendung zu meiden, Energie-effizienter die Abläufe im Haushalt und Draußen planen, Urlaub neu zu definieren und sich nicht einfach in den Flieger zu setzen, das sind alles Schritte die wir tun sollten. Was wir als „Standard“-Veganer aber auf jeden Fall schaffen – und das ist zweifellos der Punkt größter ethischer Relevanz – ist den grundsätzlichsten Beitrag zum Schutz unserer Umwelt beizutragen durch unsere pflanzliche Ernährungsweise. Tier-, Menschen- und Erdrechte gehören zusammen und diese zusammenhände in unserem täglichen Leben und unseren täglichen Entscheidungen zu berücksichtigt sollte unser fortlaufendes Ziel sein.

Vegan zu leben wirkt dem Welthunger entgegen

Die FAO (die Food and Agriculture Organization der UN) erklärt in einem Bericht von 2005, dass mehr als fünf Millionen Kinder jedes Jahr an Hunger sterben. Man rechnet damit, dass sich die Zahl der Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 von 6 Milliarden auf 9 Milliarden Menschen erhöhen wird. Eine der zentralsten Fragen des 21. Jahrunderts wird sein, wie die Menschheit sich in Zukunft ernähren will oder kann.

Die Verfügbarkeit anbaufähigen Landes ist eines der Haupthindernisse in der Nahrungmittelerzeugung. Die Welt hat nur ein begrenztes Maß an Land, das zum Anbau eingesetzt werden kann. Es ist daher also entscheidend wie solches Land bestellt wird um damit ausreichend Menschen versorgen zu können.

Die typische Ernährungsform des Westens, die primär auf tierischen Produkten basiert, spielt eine wesentliche Rolle dabei, dass Menschen in den ärmeren Regionen der Welt der Zugang zu ausreichend und gesunden Lebensmitteln verwährt ist. Die Funktionsweisen der Tieragrarindustrie und des Marktes sind komplex und schwer durchschaubar, aber die Zusammenhänge zwischen Welthunger, Mangelernährung und der Tierausbeutung durch die Agrarindistrien bestehen. So setzt sich beispielsweise das „Food Empowerment Project“ (http://www.foodispower.org/) mit genau diesen Zusammenhängen und den möglichen Lösungen auf veganem Wege für die Problematik auseinander.

Feststeht dass Studien aufzeigen, dass die vegane Ernährungsweise (und die vegane Lebensweise insgesamt in ihrem Verzicht auf alle tierischen Produkte und Nebenerzeugnisse) nur ein Drittel der Anbaufläche bedarf, als das für die typische westliche tierprodukt-dependente Lebensweise nötig ist.

Fruchtbare Äcker und intaktes Land

„Überweidung ist der Grund für 35% der Bodendegration, die Entwaldung für 30% und die Landwirtschft für 27%. Diese Schädigungsursachen sind direkt oder indirekt verbunden mit dem Verbrauch tierischer Podukte.“ [1]

Das World Recources Institute (WRI, http://www.wri.org/) erklärt, dass fast 40% der Agrarlandfläche weltweit ernsthaft degrativ geschädigt sind. Das International Food Policy Research Insitute (IFPRO, http://www.ifpri.org/), das sich mit nachhaltiger Nahrungsversorgung und Welthunger befasst, sieht voraus, dass wenn Land und Anbaufläche weiter wie im gegenwärtigen Maße geschadigt werden, zusätzliche 150 bis 360 Millionen Hektar bis zum Jahre 2020 nicht mehr zum Anbau nutzbar sein werden. [2]

Der Zuwachs der Weltpopulation ist somit nicht der einzige Faktor, der in Betracht gezogen werden muss wenn Prognosen für die zukünftige Nahrugsmitttelsicherheit gestellt werden. Die Fläche fruchtbaren Landes, das zum Anbau von Ernten eingesetzt werden kann verringert sich zunehmends, und die Weiterführung intensiver Produktion auf bereits geschädigtem Land stellt keine nachthaltige Lösung dar.

Der Teufelskreis der unvermeindlich entsteht ist der, dass Menschen wegen weniger fruchtbarer Böden die Bestellflächen ausdehnen müssen. Die damit einhergehende Entwaldung verursacht eine weitere Verschlechterung der Böden. Ein circulus vitiosus und Gipfel unserer allein nutzungsorietierten landwirtschaftlichen Praktiken.

Eine vegane Ökonomie sollte idealerweise bedarfs- statt gewinnorientiert sein, und statt blindem Konsumentenverhalten, sollte eine Ausrichtung auf die natürlichen Notwendigkeiten und der Einklang mit der natürlichen Welt angestrebt werden. Die Natur, statt die durch den Konsum angeregten Lebensfiktionen, sollte der Fokalpunkt im Realitätsbewusstsein der Menschen werden. Ein veganer Lebensstil und ein neues ethisches Denken, das den Veganismus als Idee umfasst, kann dabei wirksam helfen die weitere Zerstörung wertvollen fruchbaren Landes und der Natur zu verhindern.

Keine kompromittierenden Kompromisse und kein Flexitarimus können helfen

Spätestens seit dem United Nations FAO Bericht von 2006 gilt speziell auch die Geflügelindustrie als besonders umweltgefärdend, nicht zusetzt weil sie ein noch stark anwachsender Zweig der tierausbeutenden Industrien dartellt. [3] [4] Die Flucht auf immer andere Tierspezies zum hauptsächlichen Verzehr und immer andere Voraussetzungen der Haltungen oder des Fanges von Tieren, ist ein stetig wiederkehrender Versuch das alte Bild und stereotype Ideal vom Menschen als Jäger und Sammler zu retten, statt sich über die gegenwärtigen ökologischen Notwendigkeiten Gedanken zu machen. Die Vernunft und das Bewusstsein die es braucht um über die ethsiche „Miteinanderschaft“ in der natürlichen Welt von Mensch und Tier nachzudenken, sind in unseren Kulturen noch immer unterentwickelt.

Wälder retten

Wir alle brauchen Wälder zum Leben, in jeder Hinsicht. Sie sind unsere Lungen, sie schlucken enorme Massen von Kohlendioxid und spenden dafür Sauerstoff, sie regulieren die Klimaverhältnisse, schützen vor Überflutungen, schützen kostbare Böden und beheimaten Millionen verschiedener Tierarten / Tierindividuen und beherbergen ihre unglaublich reichen und faszinierenden Pflanzenwelten und Welten anderen organischen Lebens. Auch das Fortbestehen tausender indigener Völker hängt vom Schutz ihrer Heimatwälder ab. Aber der Wald wird rapide zerstört, ohne jegliche Möglichkeit das, was der Welt, den Tieren und den Menschen dadurch verloren geht jemals wiederherzustellen.

Wie das was wir auf unseren Tellern haben einen effektiven Unterschied macht, auch in Sachen globaler Entwaldung

Außer dass Abholzug geschieht wegen der Gewinnung von Holz, Papier und Brennstoffen, findet die Entwaldung auch statt um Weideland zu gewinnen und für den Futtermittelanbau für diejenigen Tiere, die permament oder überwiegend in Agrareinrichtungen in Hallen oder anderen Einsperrungssystemen gehalten werden.

Die Schätzungen des World Recources Institute gehen davon aus, dass 20-30% der einstig bewaldeten Landfläche der Erde bereits der Agrakultur weichen mussten und für Agrarzwecke abgeholzt wurden. Da das Agrarland aber zunehmend geschädigt ist, muss zur Ersetzung der depeltierten Flächen wiederum eine weitere Entwaldung stattfinden.

Die Ausweitung von Agrarland ist für mehr als 60% der weltweiten Entwaldung verantwortlich. Das meiste dieses erschlossenen und genutzen Landes wird zur Fütterung von Rindern zu Agrarzwecken benutzt. Der UN FAO Bericht ‚Livestock’s Long Shadow’ hält fest, dass „bis zum Jahr 2010 Rinder auf etwa 24 Millionen Hektar neotropoischen Landes grasen werden, das im Jahr 2000 noch bewaldet war.“ [6] Dieser Prozess wird zynischer- und grausamerweise als die „Hamburgerisierung“ der Wälder bezeichnet (in den USA nennt man „Hackfleisch“ umgangssprachlich auch „Hamburger“.)

Die vegane Lebensweise kann durch ihre Praxis und Ethik wesentlich dazu beitragen die Ausbeutung des Respoduktivsystems nichtmenschlicher Tiere zu bekämpfen und damit auch die Wälder der Welt zu schützen. Die natürliche Integrität nichtmenschlicher Tiere und der Natur insgesamt muss geschützt werden um zu einer vernünftigen Sinngebung unserer Existenz gelangen zu können.

Fortsetzung:

Der vegane ökologische Fussabdruck. Teil 3. Tierrechte, der Schutz der Artenvielfalt und Schutzhöfe für unsere „domestizierten“ Tierfreunde

http://simorgh.de/vegan/wie_gross_ist_dein_oekologischer_fussabdruck_3.pdf

[1] United Nations Environment Programme, GEO: Global Environment Outliook, Land degradation, http://www.unep.org/geo/geo3/english/141.htm letzter Zugriff vom 30. Nov. 2012.

[2] News & Views – A 2020 Vision for Food, Agriculture, and the Environment – March 1999: Are We Ready for a Meat Revolution? (IFPRI, 1999, 8 p.), How Large a Threat Is Soil Degradation? http://www.nzdl.org/gsdlmod?e=d-00000-00—off-0fnl2.2–00-0—-0-10-0—0—0direct-10—4——-0-1l–11-en-50—20-about—00-0-1-00-0–4—-0-0-11-10-0utfZz-8-00&cl=CL2.10.6&d=HASH0152336f21ea37b260b944e2.3&x=1 letzter Zugriff vom 30. Nov. 2012.

[3] Steinfeld H, Gerber P, Wassenaar T, Castel V, Rosales M, de Haan C. Livestock’s Long Shadow: Environmental Issues and Options. Rome: Food and Agriculture Organization of the United Nations; 2006. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2367646/ letzter Zugriff vom 30. Nov. 2012.

[4],P. Gerber, C. Opio and H. Steinfeld, Poultry production and the environment – a review, Animal Production and Health Division, Food and Agriculture Organization of the United Nations, Viale delle Terme di Caracalla, 00153 Rome, Italy, http://www.fao.org/AG/againfo/home/events/bangkok2007/docs/part2/2_2.pdf letzter Zugriff vom 30. Nov. 2012.

[5] Porter, G. and J. W. Brown, Table of Deforesation and its Effects, https://confluence.furman.edu:8443/display/Lipscomb/Deforestation+and+Effects+(MB) letzter Zugriff vom 30. Nov. 2012. Siehe auch Global Environmental Politics. (Westview Press,Boulder,Colorado) 1991.

[6] UN FAO, Livestock’s long shadow, Chapter 5, Biodiversityftp://ftp.fao.org/docrep/fao/010/a0701e/a0701e05.pdf letzter Zugriff vom 30. Nov. 2012.

 

 

Wie groß ist Dein ökologischer Fussabdruck wenn Du vegan lebst?

Palang LY

Der ökologische Fussabdruck einer veganen Ernährungsweise im Vergleich zur omnivoren / carnivoren Ernährung

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Eine Ernährungsumstellung auf die vegane Ernährungs- und Lebensweise ist, sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlcher Ebene, der folgenreichste Schritt zur Reduzierung  unseres ökologischen Fussabdrucks der getan werden kann. Ein vierköpfiger Haushalt der eine Woche lang auf Fleisch, Eier und Milchprodukte gänzlich verzichtet, macht sich selbst dadurch um vergleichweise soviel umweltverträglicher, als würde dieser Haushalt ein dreiviertel Jahr lang auf das Autofahren verzichten, so die amerikanische Umwelt-NGO ‚Environmental Working Group’ (http://www.ewg.org/).

Was wir essen?

Fleischesser bzw. Carnivore (oder auch Omnivore, die „alles“ essen) verzehren das Fleisch domestizierter und wildlebender Tiere, einschließlich „Geflügel“, also Vögel (…), und „Fisch“, also Fische (…).

Vegetarier essen alles außer Fleisch.

Ovo-Vegetarier essen Eier aber keine Milchprodukte und Lakto-Vegetarier wiederum essen Milchprodukte aber keine Eier. Ovo-Lakto-Vegetarier essen sowohl Eier als auch Milchprodukte.

Man könnte sagen, dass ein echter oder strikter Vegetarier einem Veganer ziemlich nahkommen müsste in seiner Ernährungsweise. VeganerInnen essen kein Fleisch, keine Eier, keine Milchprodukte und, was dazu kommt, auch keinen Honig. Darüberhinaus vermeiden sie den Konsum, den Gebrauch und Verzehr jeglicher tierischer Produkte und derer Derivate und Nebenerzeugnisse. Die Vegan Society in Großbritannien empfiehlt den Veganismus konsequent in allen Lebensbereichen durchzusetzen, soweit es für den einzelnen praktizierbar ist.

Was ich esse ist doch umweltverträglich, oder?

Das Global Footprint Network (http://www.footprintnetwork.org) ein Think Tank das sich mit der Nachhaltigkeitsforschung befasst, sagt der ökologische Fussabrdruck „bemisst das Maß, in dem wir Ressourcen konsumieren und Abfallstoffe produzieren, verglichen mit der Kapazität der Natur unsere Ausstöße zu verarbeiten und neue Ressourcen zu schaffen.“

Der Kreislauf von Lebensmittelkonsum und -herstellung ist ein wesentlicher Bestandteil des ökologischen Fussabdrucks. Man bemisst ihn zumeist daran, wieviel Hektar biologisch-produktiver Anbaufläche und Meeresfläche benötigt wird, um den Nahrungsbedarf eines Individuums oder einer Gemeinschaft abzudecken.

Und was macht da das Fleisch?

Im Jahr 2006 erkärte die Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen, dass die Nutztierhaltung, inbesondere zur Fleischproduktion, Verantwortlich zu machen sei für etwa ein Fünftel der Treibhausgase weltweit. Man gab öffentlich und auf hoher Ebene zu, dass die Nutztierhaltung massiv zur globalen Erwärmung beiträgt.

Eine neuere Untersuchung des Woldwatch Institutes (http://www.worldwatch.org/), einem Umwelt Think-Tank aus Washington D.C., erfasst aber noch weitere versteckte Faktoren der „Nutztier“-haltung die zu den Emissionen beitragen, und man kommt in der Studie auf einundfünzig Prozent aller Treibgase für die die Nutztierhaltung weltweit verantwortlich zu machen sei. [1]

Die größeren Zusammenhänge

Ein Faktor der auch in die empfindliche Waagschale des zerstörten ökologischen Gleichgewichts und einem nicht enden wollenden menschlichen Konsum mit hineingeworfen werden muss, ist die Frage nach der Wasserknappheit, insbesondere den Dürren und den auf sie folgenden Engpässen in der Sicherheit zur Verfügung stehender Nahrungsmittel. [2]

Eine Nahrungsmittelknappheit könnte die Welt in den Vegetarimus zwingen, titelt ein Artikel im ‚Guardian’ vom August 2012: [3]

„Die Annahme einer vegetarischen Ernährungsweise“ [konsequenterweise müsste es eine vegane Lebensweise heißen, da wenn Tiere Milch, Eier und Leder produzieren sollen, sie dazu auch zur Körperausbeute gehalten werden müssen], so der Artikel im ‚Guardian’, „ist ein Weg, um in einer zuhnemend klimagestörten Welt die Wassermengen zu erhalten, die nötig wären zum Anbau von mehr Nahrung,“ so die im Guardian zitierten Wissenschaflter, „[…] tierische proteinreiche Lebensmittel brauchen zu ihrer Erzeugung zehn Mal mehr Mengen an Wasser, als die vegetarische Nahrungsmittelerzeugung. Ein Drittel des am kultivierbarsten Landes in der Welt wird zum Anbau von Ernten verwendet die der Tierfütterung dienen. Zu den anderen Optionen, die dabei helfen können Menschen zu ernähren, gehört eine Reduzierung von [Lebensmittel-] Abfällen und eine Steigerung des Handels zwischen denjenigen Ländern die Überschüsse an Nahrungmiteln produzieren und denen wo Mangel herrscht.“

Der Viehzucht-Sektor bietet für zahllose Menschen in den ärmsten Regionen der Welt Nahrung und Einkünfte, so argumentieren manche Befürworter der Fleischindusrtie. Das ‚Heifer Projekt’ beispielsweise sieht seine Aufgabe in einer Art humanitärer Arbeit, die daraus besteht Armen und Bedürftigen in Schwellen- und Entwicklungländern „Nutztiere“ als argarwirtschafltiche Einkunftsquelle und Nahrungslieferanten zu liefern. Auch gibt es Förderungsprogramme westlicher Nationen, die ihre Fördermaßnahmen mit der Übernahme viehzüchterischer Techniken und Handhabweisen als Bedingungsvariablen verknüpfen.

Das hierbei mitschwingende Argument, Menschen sei durch die Ausbeutung von Tieren automatisch geholfen, soll erkennbar machen, dass die argarwirtschatliche Tierhaltung etwas den Menschen Gutes und Förderliches ist. Und nicht zuletzt ist in den meisten Kulturen der Welt tatsächlich eine Trennung individueller und gesellschaftlicher Identität vom Einsatz nichtmenschlicher Tiere als Lebensressourcen noch immer kaum denkbar.

Der Mythos rund um die Nostalgie des Kleinbauern erscheint aber zunehmend als umstrittener, offenkundig wird das erkennbar bei der Kritik an den westlichen Biobauern, bei denen Missstände und ein Fauxpax in der Langzeitutopie sichtbar werden man könne den Fleischkonsum in Maßen retten im Zeitalter des Massenkonsums. Daneben existiert in der Bioindistrue aber noch das weitaus größerer Problem der Missstände in der Tierhaltung, die sich in den großen Agrareinrichtungen und den kleinen Bauernhöfen kaum unterscheiden, da Tiere fühlende, freiheitsbegabte und tierlich-denkende Lebewesen sind.

Was die Nutztierhaltung in den Entwicklungsgebieten der Welt anbetrifft, so muss man sich darüber im Klaren sein, dass Kleinbauern auch Teil des Systems der Ausbeutung tierlicher Körper sind. Kleinbauern sind durch Großbetriebe ersetzbar um einen zunehmenden und stimulierten Bedarf an tierischen Produkten zu decken, der sich aus komplexen kulturellen und wirtschaftlichen Faktoren heraus entwickelt.

Sowohl bewaldetes und „wildes“ Land, so auch die Böden die als freie Anbauflächen bestellt werden können, verschwinden in Zuge eines argarwitschaftlichen „Erwachens“ und werden einer industriellen Nutzbarkeit unterworfen.

Mehr als 80 Prozent des Wachstums im Viehzucht-Sektor kommt heute von den insdustriellen Produktionssystemen. Die Viehzucht ist ein Faktor, der knappes Land, sauberes Wasser und andere natürliche Ressourcen für die ärmsten der Menschen schluckt und der freien Lebensraum für Tiere zerstört. Die Abhängigkeit von einem zunehmend industrialisierten Lebensstandard, auch wenn solch ein Standard sich auf einem Minimum bewegen mag, ist kaum wieder aufzulösen. Auch ist die Vorstellung vom Fleischkonsum als ein Ausdruck von Wohlstand ein Glaube dem Menschen immernoch allzu leicht verfallen.

Fortsetzung:

Wie groß ist Dein ökologischer Fussabdruck, wenn Du vegab lebst? Teil 2: Von der Schaffung einer veganen Ökologie

http://simorgh.de/vegan/wie_gross_ist_dein_oekologischer_fussabdruck_2.pdf

[1] Robert Goodland, Jeff Anhang: Livestock and Climate Change, World Watch November/December 2009, http://www.worldwatch.org/files/pdf/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf  (letzter Zugriff vom 27.11.2012).

[2] A. Jägerskog, T. Jønch Clausen (eds.): Feeding a thirsty world: Challenges and opportunities for a water and food secure world, Stockhold International Water Institute, 2012, http://www.siwi.org/sa/node.asp?node=52&sa_content_url=%2Fplugins%2FResources%2Fresource.asp&id=318 (letzter Zugriff vom 27.11.2012).

[3] John Vidal: Food shortages could force world into vegetarianism, warn scientists, The Guardian, 26. Aug. 2012, http://www.guardian.co.uk/global-development/2012/aug/26/food-shortages-world-vegetarianism (letzter Zugriff vom 27.11.2012).

 

Würden Sie wegen Ihres Veganismus auch auf Gott und Glauben verzichten?

Palang LY

„Macht Euch die Erde untertan“ 1. Mose (1)

Würden Sie wegen Ihres Veganismus auch auf Gott und Glauben verzichten?

Wenn wir Tiere nicht als Produkte, als Ware betrachten, als Besitz mit dem man machen kann was man will, wieso sind wir dann bereit hinzunehmen, dass Tiere auf dem Altar der Religionen oder traditioneller Bräuche geopfert werden? Wir schließen Zirkusse und Pelz aus, obgleich auch sie Bestandteile unserer spezisistischen „Kulturen“ sind. Aber wenn es um den Glauben geht, dann ist uns unser Gott wichtiger als das Recht, das wir nichtmenschlichen Tiere zuteil werden lassen müssten, um als Menschen wirklich gerecht/er zu werden.

Sollten wir nicht von vegan lebenden Menschen erwarten können, dass sie wissen, dass ein Tier nicht nur im Bezug auf Kommerz und Großindustrie verdinglicht und objektifiziert werden darf?

Manche sprechen vom Respekt gegenüber Tieren, der ausreiche um der Tierrechtsfrage gerecht zu werden. Und sie sagen es sei akzeptabel Tiere aus religiösen (sprich aus „geheiligten“) Gründen zu töten, wenn man dem Tier nur ausreichend Respekt gegenüber brächte. Und man soll das Tier, das zum Opfer wird, „human“ Töten. Das ist kein veganer Standpunkt, denn der Veganimus fordert, dass kein Tier zum menschlichen Nutzen eingesetzt werden darf. Die Religion kann hier keine Sonderregelung schaffen, denn es geht im Veganimus um Tiere und nicht um Gott.

Es geht um Lebewesen und das Leben. Wenn ich ein Tier meinen Zwecken unterwerfe, um es zu benutzen, zu verletzen und zu töten, dann lässt sich das nicht mit einer veganen Ethik auf sinnvolle Weise verbinden, auch wenn eine Religion solches von mir fordern möchte.

Manche sagen, das möge schon stimmen, aber so schnell könnten wir mit einem Umdenken bei religiös denkenden Menschen nicht rechnen, wenn überhaupt. Wir seien mit der veganen Bewegung ja überhaupt erst am Anfang und Religion und auf ihnen fußende traditionelle Bräuche könne man nicht von heute auf morgen abschaffen.

Solch eine Denkrichtung ist nicht ganz richtig. Denn auch wenn Gesellschaften – die im Westen oder die in der östlichen Hemisphäre gelegene Gesellschaften – bislang weit entfernt davon sind sich in Richtung eines Bewusstseins zu bewegen, dass Tiere auf ethische und affirmative Weise mit einbeschließen würde, nichtsdestotrotz richten sich unsere Vorstellungen über die vegane Lebensweise nicht nach dem „wie es in diesem Moment ist“ oder dem „wie es in der Vergangenheit war“, sondern nach dem „wie es sein sollte“!

Eine Utopie hat es bis hierher geschafft, und eine Utopie kann es, wenn sie nur konsequent durchgeführt wird, auch noch weiter schaffen.

So gravierende Lücken, wie die Inkaufnahme des Tieropfers in Religionen – d. h. rituelle und traditionelle Bräuche unangetastet zu lassen – bergen, außer dem Unrecht das sie aus Tierrechtssicht darstellen, die Gefahr der Verwässerung in sich für die, die meinen dass beides ging: konsequenter Veganismus und das Festhalten an einem Glauben, der das Gehorsam über die Vernunft setzt.

Der Sinn des Veganismus als das bislang effizienteste Mittel um der Tierausbeutung mit Widerstand zu begegnen, erscheint im Kontext von Religiosität fragwürdig, wenn die Religion den Menschen sowieso an die obeste Stelle der Schöpfung setzt. Eine Ergänzug im ethischen Codex wäre dann nowendig, kann in einem religiösen Denksystem aber nicht wirklich vollzogen werden, weil hier ja nur Gott und die von ihm auserkorenen solche gravierenden Entscheidungen über Sein und nicht sein und den Wert des Seins fällen dürfen.

Tiere sind keine Gegenstände, weder zum profanen Handel, noch im “erhabenen” Geiste – weder als Konsumgut, noch für einen Gott dessen menschliche Schöpfung.

(1) „Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“
http://bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/1/ (letzter Zugriff vom 19. Nov. 2012)

From individual to individual

Speciesism and homocentrism are the external manifestations of patterns in thinking that deny animal intelligence, and instead overvalue human intelligence. Humans are mostly behaving contractualist, unpredictable, unreliable, unfair, … and the list could go on in pretty negative terms. I wonder why that is the case, and I think it does not have to be that way.

I think it is possible for a human to be ‘animal intelligent’, to be non-contractualist, predictable, fair, tolerant, loving, … and that list could go on in positive terms. From my experiences with animals I learned about the possibility of ‘animal intelligence’:  The animals I have lived with truly were my best friends.

I think for a person who is truly nonspeciesistic in his/her thoughts and critical about homocentrism  it should be technically possible to really make the shift and start to become a better individual than what humans have per definition been so far, and even prided themselves with.

The time of human intelligence is over for me.

I am glad I defend animal rights from a standpoint of true ‘animal independence’ (of any human paradigm: biology, ethology, philosophy, religion … ).

***

Fragmentary thoughts:

The border around the castle ‘HUMAN’ is the one of scientifical categorizing. Within the castle we claim to be ‘complete’.

BIOLOGICAL HIERARCHISM ALWAYS PUTS HUMAN ‘OBJECTIVITY’ ON TOP OF WHAT IT DENIES THE OTHER SPEICIES: THAT IS ON TOP OF ANIMALS’ OBJECTIVITY

How can absolute objectivity be captured? With which parameters to measure against? Humans’ objectivity claim relies on subjective interests.

Ethical behaviour is one of the components taken out of the frame of an allround objectivity.

Animals get denied for their actions to be viewed as not insinctual.

Subsequently the VALUES of behaviour get ruled out from being within the ethcial scale of social actions between the species, etc.

A term such as ‘ethical’ desribes something that is existent, it’s not an idea in itself – otherwise it would not exist in the correlations…

Zum Holokaust- und Genozidvergleich in der Tierrechtsdiskussion

Die zerstörende Gewalt. Der Überlaufeffekt oder die Einmaligkeit in der Vorkommnis von Gewalt?

Zum Holokaust- und Genozidvergleich in der Tierrechtsdiskussion

Vorab: Braucht die Situation des Mensch-Tier-Verhältnisses einen Vergleich zu menschlich intraspezifischenen Situationen zur Hervorhebung von moralischer Relevanz? Wenn nicht, wozu dann die Genozidvergleiche in bezug auf die Situation des Verhältnisses menschlich-destruktiven Verhaltens gegenüber nichtmenschlichen Tieren?

Das Hauptargument, das gegen Genozidvergleiche vorgebracht wird, liegt im Punkt der Unantastbarkeit der Würde des Menschen. Eine ausschließliche Zurückführung auf den Begriff der Würde, kann, als ethisches Kriterium, aber nicht zur Ableitung einer einseitigen moralischen Gewichtung angeführt werden, ohne dass dabei eine Abwertung der Problematik der Gewalthandlungen gegen nichtmenschliche Tiere vollzogen wird.

In der Unantastbarkeit der Würde des Menschen und dem Problem der Verbrechen gegen die Menschenwürde (gegen die Menschheit oder einen Menschen) liegt keine zwangsläufige ethische Implikation im Bezug auf das Verhältnis des Menschen zu seiner Außen- oder Umwelt, die zu einer allgemeinen Begründbarkeit von Gewalt gegenüber nichtmenschlichen Tieren führbar wäre oder diese Formen von Gewalt ausdrücklich und in jedem Fall sanktionieren würde.

Der Begriff der Würde kann, gesehen vom Standpunkt der Meinungsfreiheit, auch nicht strikt in seiner Gebundenheit reduziert werden, ohne dass man dabei das Recht auf freie Meinungsäußerung verletzen würde. Dass heißt, dass eine Auffassung eines Menschen über das Vorhandensein der Würde der nichtmenschlichen Tiere – solange er dadurch keinem Menschen schadet, oder Menschen oder einem Menschen dadurch Gewalt antut – in den Bereich seiner Gedankenfreiheit oder seiner freien Meinungsauffassung fällt.

Menschen werden auch als Opfer und auch als Täter als Würdewesen betrachtet, deren Würde man in den Fällen von Morden und Genoziden brechen wollte; zumindest wurde dies in der Menschheitsgeschichte immer wieder versucht.

Tieren wurde in der Menschheitsgeschichte von keiner Gesellschaft eine Würde einer Unantasbarkeit ihres Tierseins zuerteilt. Damit ist die Besonderheit der Tragweite ihrer Opferposition nicht problemlos mit derer menschlicher Opfer zu vergleichen.

In jeder Situation, in der ein Gewaltverübender ein Opfer schafft, wird man in der Auseinandersetzung mit dem Problem oder dem Fall, Parallelen zu anderen Gewaltsituationen ziehen. Bei Gewalt an sich, unabhängig von der dadurch betroffenen „Angriffsfläche“ oder dem geschaffenen Objekt von Gewalt, kann man vermuten, dass die Motivationen (Destruktivitätswillen, -bereitschaft, gewaltbereite Eigenbezogenheit, Aggression) im Täter übergreifend ähnlich strukturiert sein können, auch weil das letztendliche Ziel oder intendierte Ergebnis von Gewalt: der Mord, die Tötung, d.h. die Zerstörung eines Opfers ist.

Nun verhält es sich aber so, dass die Frage, warum ein Täter sich ein spezifisches Opfer oder eine spezifische Opfergruppe sucht, ganz unterschiedliche Gründe in sich birgt. Auch ist die konkrete Qualität oder Struktur von Gewalt ein maßgeblicher Faktor, der auf die zugundeliegenden Ursachen von Gewalt und die spezifische Gewaltpsychologie zurückschließen lässt.

Produziert gegalt gegen Tiere, Gewalt gegen Menschen? Wenn nicht, warum bestehen dennoch Zusammenhänge in der Gewaltpsychologie

Die Unterscheidungen im Täter-Opfer Verhältnis zwischen potenziellen Opfern, und die Überlappungsmöglichkeiten in der Gewaltbereitschaft ihnen gegenüber, läge in der Frage des sogenannten Spillover-Effekts (Überlaufeffekts):

Die Frage ist, wenn ich dem einen Opfer etwas antue, bin ich dann automatisch auch einem oder mehreren anderen potenziellen Opfern gewaltbereit gegenüber?

Und, dem gegeüberliegend: hat das eine Opfer von Gewalt automatisch dadurch, dass es zum Gewaltopfer wurde, etwas mit einem anderen Opfer einer Form gewaltbereiter Handlung grundlegend gemein, außer dass beide in einer Position des Opfers sind? Liegt irgend etwas auf der Seite des Opfers, das die Gewaltbereitschaft eines Täters auf sich zieht?

Robert Nozick hat die Frage des sogenannten Spillovers vor dem Vordergrund des Mensch-Tier Verhältnisses in der Form beschrieben:

‘[...] Manche sagen, dass Leute nicht so handeln sollten, da solche Handlungen sie brutalisieren und sie die Wahrscheinlichkeit bei der Person erhöhen, das Leben anderer Personen zu nehmen (wir können hinzufügen “oder andererweise zu verletzen”); allein aus der Freude daran. Diese Handlungen, die moralisch nicht an sich in Frage zu stellen sind, sagen sie, haben einen unerwünschten moralischen ‘spillover’ (Überlaufeffekt). (Dinge wären dann anders, wenn es keine Möglichkeit für solch einen ‘spillover’ geben würde – zum Beispiel für die Person, die von sich selber weiß, dass sie die letzte Person auf der Welt ist.) Aber warum sollte es da solch einen ‘spillover’ geben? Wenn es an sich völlig richtig ist, Tieren in irgendeiner Weise etwas anzutun, aus irgendeinem Grund, welchem auch immer, dann, vorausgesetzt eine Person realisiert die klare Linie zwischen Personen und Tieren, und behält dies in ihrem Kopf während sie handelt, warum sollte das Töten von Tieren dazu neigen, sie [die Person] zu brutalisieren und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sie [andere] Personen verletzen oder töten könnte? Begehen Metzger mehr Morde? (Als andere Personen die Messer in ihrer Nähe haben?) Wenn es mir Spaß macht einen Baseball fest mit einem Baseballschläger zu schlagen, erhöht dies in bedeutender Weise die Gefahr, dass ich dasselbe mit jemandens Kopf tun würde? Bin ich nicht imstande dazu, zu verstehen, dass sich Leute von Basebällen unterscheiden, und verhindert dieses Verständnis nicht den ‘spillover’? Warum sollten Dinge anders sein im Fall von Tieren. Um es klar zu sagen, es ist eine empirische Frage ob ein ‘spillover’ stattfindet oder nicht; aber es besteht ein Rätsel darüber, warum es das tun sollte.’ (1)

Diese Unterscheidung wird im Falle von nichtmenschlichen Tieren in auffallend deutlicher Weise vollzogen (Speziesismus). Ein Tier physisch zu schädigen oder zu zerstören, es zu töten, verhält sich im Rahmen unserer Gesetze als Sachbeschädigung, nicht als Körperverletzung oder Mord; während das Opfer-werden beim Menschen durch soziale, ethische, religiöse und gesetzliche Konstrukte eine andere Bewertung erhält.

Im Bezug auf Genozide kann man also sagen, die Menschen, die zum Opfer wurden, wurden vor diesem Hindergrund betrachtet, bewusst zum Opfer gemacht. Sie wurden bewusst aus dem ethischen und gesetzlichen Rahmen gewaltsam hinausbefördert.

Anders verhält sich die Situation der nichtmenschlichen Tiere in ihrer Rolle im Rahmen der spezisitischen und homozentrischen menschlichen Beurteilung. Wie schon gesagt gilt die Körperverletzung nichtmenschlicher Tiere nicht oder kaum als „Verletzung“, da die ethische Klassifizierung nichtmenschlicher Tiere, deren Leidenskapazitäten und damut auch deren Würde, bislang nicht mit im Rahmen der Verpflichtungen ethischen Sozialverhaltens ansiedelt. Wobei wir es hierbei tatsächlich mit einem neuen Komplex der Ethik zu tun hätten, dem Interspezies-Sozialverhalten. (2)

Die ganze anthropologische Konstellation einer homozentrisch ausgerichteten Welt, muss in ihrer Konkretheit untersucht und überdacht werden. Analogsetzungen reichen nicht, um hier zu einer ethisch-moralischen Lösung zu gelangen. Wegen der konkreten Beschaffenheit, aus der sich die diskriminatorische Haltung gegenüber der autonomen Bedeutung nichtmenschlicher Tiere zusammensetzt – aus dem Grund der ganz speziellen Form von Gewalt in diesem Fall – kann man keine ausreichende Analogie festmachen, um Ursachen besser verstehen zu können und diese Art der Manifetation von Gewalt (eben der gegen nichtmenschliche Tiere) zu bekämpfen. Damit bleibt aber auch der Genozid am Menschen ein vorwiegend gesondert zu behandelndes Phänomen.

Ausschließlich der Vergleich der Gewaltbereitschaft beim Menschen lässt Parallelen in den Täterpsychologien entdecken. Das hat mit dem jeweiligen Opfer aber nicht unmittelbar etwas zu tun. Warum „jemand“ zum Opfer wird, hängt mit schwer zu ergründenden psychologischen Ursachen auf Seiten des Täters zusammen. Wenn, als stereotypes Beispiel, ein betrunkener Mann einen anderen im Affekt wegen einer banalen Streitigkeit tötschlägt oder eine Frau Opfer einer Vergewaltigung wird, liegt in beiden Fällen zum einen der Aspekt der Gewaltbereitschaft des Täters vor, zum anderen aber wird ein Opfer aus völlig verschiedenen Motivationen heraus gewählt. Oder: als „Hexen“ im Mittelalter als solche klassifiziert und gefoltert wurden, lag eine andere Motivation zugrunde als bei Folterungen im islamischen Gewaltregime des Iran oder wiederum bei den Folterungen Oppositioneller in der Militätdiktatur Pinochets in Chile.

Der Umstand dessen, Opfer geworden zu sein, also des Verletztwordenseins des Opfers in seiner Würde als menschliches Individuum selbst, hat niemals Rechnung für die Tätermotivation zu tragen. Man kann die Gewaltmotivation nicht hauptsächlich über die Position oder Eigenschaften des Opfers ableiten, da das Opfer nur im indirekten Zusammenhang in ein Gewaltvergehen und in die Gewalt generell eingebunden wird. (Dabei sollte man nicht vergessen: es gibt keine ethische Grundsatzlegitimierung zur Gewalt, außer derer der Selbstverteidigung oder des Schutzes. Am deutlichsten ist die indirekte Einbindung eines Opfers in der Anwendung von Gewaltmitteln zur Erzielung politischer, ideologischer oder religiöser Macht.)

Ebenso würde man keinen direkten Vergleich zwischen der Strategie z.B. der Hexenprozesse zu der Struktur der Nazigewalt gegen ihre Opfer ziehen, weil die Komplexität der Formen von Gewaltbereitschaft in den spezifischen Fällen anders erklärt werden müssen.

Die Frage der Ursachen, der Psychologie des Täters und die Fragen der Gewaltstruktur sind maßgeblich für die Erklärung über die Motivation von Gewalt und ihrer Formation. Das einzige was eine generelle Schnittmenge darstellt, zwischen allen Formen der Gewalt, ist die Gewalt selbst.

Gewalt hat Ursachen und Folgen. Die Folgen müssen in einem differenzierten Verhältnis zu den Ursachen analysiert werden, da die Ursachen oft allein dem Täter (besonders auffallend im Fall von Persönlichkeitsstörungen (3)) oder einer Tätergruppe zugeordnet werden können, und die Folgen aber die konkrete (von Täter gewollte) Einbindung des Opfers in die Gewaltpsychologie des Täters anbelangen.

Das was nun die menschliche Gesellschaft nichtmenschlichen Tieren gewaltsam antut, braucht einen eigenen Begriff der dem Sachverhalt gerecht wird. Die Bezeichnung „Holocaust“ sollte als Bezeichnung klar umrissen bleiben: Das Wort an sich bezeichnete in religiösen oder rituellen Kontexten die überbleibende Asche oder vollständige Verbrennung eines Tieropfers! Das Wort hat heute die uns allen bekannte Bedeutung im Bezug auf den Menschenmord, vor allem an den Juden durch die Nationalsozialisten im Dritten Reich. Man hat bezüglich der Gefahr von Atomwaffen und den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima auch von einem ‚nuclear holocaust’ gesprochen, und das Englische ‚holocaust’ wurde im angelsächsischen Sprachgebrauch häufig als Synonym für den Begriff Genozid – den Massenmord an Menschen durch Menschen – angewendet.
Es ist zweifelhaft ob es irgendeinen Sinn in der Sache der Tierrechte oder der Menschenrechte macht, eine Analogie durch den Begriff des „Holokaust“ aufzeigen zu wollen. Denn dieser Versuch der Gleichsetzung trägt weder zu einer weitergreifenden Erfassung der Problematik nichtmenschlicher Tiere in einer homozentrischen Welt bei, noch kann er wirklich die Ursache von Greueltaten die Menschen an Menschen begehen oder begangen haben klären.

Ich glaube, dass solange keine Übereinkunft in der Bezeichnung des Komplexes menschlicher Gewalt gegen nichtmenschliche Tiere besteht, man begrifflich weiterkommen könnte, indem man die Unbeschrieblichkeit und die Unfassbarkeit erstmal bestehen lässt. Man hat für das, was wir heute „Tiertötung“ und „Tiermord“ nennen, noch keinen ausreichenden Begriffsrahmen geschaffen und damit auch keinen eigenen umschreibenden Begriff zur Hand.

Abschließend: Es geht in diesem Text nicht darum, durch die Aufwertung oder vielleicht eher anders Bewertung der Tierproblematik, die Würde des Menschen in irgendeiner Weise in Frage stellen zu wollen. Sondern es geht darum, dass dem Problem der Gewalt gegenüber nichtmenschlichen Tieren in seinem eigenen Recht Aufmerksamkeit erteilt werden muss.

(1) Robert Nozick, Anarchy, State, and Utopia, New York: Basic Books, 1974, S. 36.
(2) Dieser Punkt würde so etwas wie ein Interspezies-Sozialverhalten anbelangen, das aber abgesehen von einigen wenigen Beispielen in der Tierrechtsliteratur bislang wenig Interesse gefunden hat.
(3) In Großbritannien führten Diskussion über die psychologische oder kriminelle Einstufung von ‚personality disorders’ vor forensischem Hintergrund zu dem Ergebnis, dass die Einstufung nicht-therapierbarer Persönlichkeitsstörungen für die Rechtsprechung ein nicht klar addressierbarer Problemfall bleibt.

Das Acrylbild oben stammt von Farangis Yegane http://crownofthecreation.farangis.de/birds.one. Dieser Text wurde von Gita Yegane Arani-May verfasst und ist im Veganswines Reader 08 erschienen.

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Aus dem Vegan*Swines Reader IV (2012): Der Mythos der „humanen“ Art der Ausbeutung und Tötung von Tieren

Der Mythos der „humanen“ Art der Ausbeutung und Tötung von Tieren

Diese Informationen basiert auf Erfahrungswerten von Tierrettungs- bzw. schutzhöfen und den Recherchen bekannter Tierrechts- bzw. schutzorganisationen. Die Angaben beziehen sich auf die Realität in westeuropäischen und US-amerikanischen Agrarbetrieben.

Eine „humane“ Umgehensweise sollte eigentlich bedeuten, mit Respekt und Einfühlungsvermögen mit den Lebewesen umzugehen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Es ist egal, ob es dabei um Menschen oder um Tiere geht. Das, was wir genau unter „humanen“, also menschlichen Werten verstehen, läßt darauf zurückschließen, auf welchem Level sich der gegenwärtige Aufgeklärtheitsstatus unserer Kultur befindet.

Würden wir die gleichen Methoden, die wir in der Aufzucht, Versorgung, und Tötung von Farmtieren praktizieren, auf unsere Haustiere anwenden, dann wäre das gesetzeswidrig und jeder normale Mensch würde so eine Behandlungsweise von Tieren als erschreckend und grausam empfinden … diesen Text als PDF lesen / downloaden (Link öffnet sich in einem neuen Fenster)

Common sense as a basis for morality in Animal Rights

Use your sense of justice, when you judge nonhuman animals, use your common sense, when you judge animals.

When natural scientist make findings about how an animal brain works, how animal psychology works, cognition, consciousness, it means they will do 1. invasive research at some point, and 2. they will be using parameters that are strictly homoncentric, meaning the frame of reference they apply moves only within a “human” framework of “objectivity”.

A real Animal Rights revolution would require people to step back from human parameters. A real Animal Rights revolution would mean we as humans are able to face nonhuman animals on the level where we allow them to be different but still respect their untouchable integrity in this natural world that we all live in and are born into.

When we want to give nonhuman animals our definitions, we should as Animal Rights people make sure we don’t impose a worldview onto them and their concerns, that is not theirs (and thus not in THEIR interest). If we can’t accept that animals have their own views of the world, then we deny them real and autonomous subjectivity, and then we deny them personhood in a sense that we should respect.

We don’t need scientific proof and scientific arguments, what we need is to learn to accept common sense as a basis for morality and moral judgment in Animal Rights issues as much as we accept our basic common sense to be enough when we talk about each other or internal human concerns.

 

the “personal choice” debate and homocentrism

As much as I like the cons of the article:

http://freefromharm.org/food-and-psychology/five-reasons-why-meat-eating-cannot-be-considered-a-personal-choice/

I find the “pros” partly a bit superficially treated.

Point 1. homocentrists and speciesist don’t care really wheather it’s “unnecessary” today to eat flesh. It’s about sacrificing life. Like “my human life is worth more than … “.

Point 2. Again, underlying mechanisms in society are overlooked when we hold back in as much that veganism (or rather not wanting to take part in animal murder in any form) is solely a choice of personal decision. The part of neseccisty on the side of “what human rights lose in a speciesist society” would need to be addressed for instance.

Point 3. It needs to be explained why a nonhuman animal victim isn’t even considered a victim by a speciesist or homocentrist respectively. “No being who prides himself on rationality can continue to support such behaviour.” Exactly that is the problem, they say that just because they are “rational” they are allowed to kill for their taste buds, etc.

Point 4. The destructivity of meat eating has the speciality that it does not care that it destroys the earth AND other humans (partly direclty) too … . To believe in the false cloak of a “humanity” that bases itself on speciesism and homocentrism, means to fall for a dangerous contractualism:

I don’t buy that people really in a basic sense accept even other humans rights. They don’t even accept my human right for example that I consider nonhuman animals to be rights holders as personalities too. So to believe that a person basically has a sense for “rights” but only applies it to her or his group seems wrong to me, BECAUSE this would be ONLY a contractualism, but with the claim for animal rights we are looking for the basic, fundamental rights to life, and earth-/ independent environmental rights, etc.

Point 5. here again it should be highlighted more or at all how animal rights and humans rights are intertwined – in a positive sense.

Otherwise I find it good and always highly due to discuss the issue of rights, in particular and foremostly animals rights and human “personal” choices!

Never rebut an enlightened anthropos – how dare you!

Why it is amazing how Animal Rights sets ITSELF on the right fundament. No question that it does exactly that, Animal Rights is a story, dynamic in itself.

However some birthhelpers who are perhaps a couple of eons too late are fighting for their new inventions of the wheel notwithstanding. Ok, what I’m talking about is the question of the futile fight of humans against their own perpetually continued ANTHROPOCENTRISM.

A lot of focus is currently set by the AR community on just that impotant question, which is good and a thing to do overdue because it helps you see reality clearer. Reality about the political implications of Animal Rights for Human Rights and Earth Rights mostly, I believe.

But what exactly is anthropocentrism?

Also … Why is a term chosen that strictly seems to omit the animal nature connection as the KEY point and only focuses on the human towards animal relation in a critical way though. What about that, what completely stands out of the reach of us the anthropos??? Ok, so we see the question at stake here is the perspective, we want to avoid looking at the world from a strictly homocentric viewpoint. But how far do we have to go with that.

I was recently criticised for criticising an AR advocate who is against anthropocentrism and who claims that Animal Rights find a reasonable argument in the similarities between beings – humans and nonhuman animals that is. This is an old string of argumentation when animal acvocacy issues are being discussed. But: do we want to land at comparative studies where we check one brain against the other to find out how much rights you should be entitled to be granted? Well, the amount of speciesism in the enlightened field of AR advocates is just plain tiresome. I just stop this rant at this point and ask you to continue it on your own behalf if you will.

Where do you draw the line, when asking others to act up – ethically?!

Where do you draw the line, when asking others to act up – ethically?!

chatty <3

I often wonder myself about what i can ask of others and what i can ask of myself, as when it comes to: what’s ethically ok, what can we do, and what is asked too much for most people (and even understandably asked too much?).

I don’t want to imply in any way with what I am saying here, that the “do whatever you want to” approach would be a recommendable path to seek in our daily practiced ethics.

What I mainly find worth highlighting in the context is this:

How about letting others down who really need my help and I could help them? Ok many of us would think I am talking about things relating to friends and family. but that’s not what I mean. What I mean is – extend your circle: helping “strangers”.

It shouldn’t be provocative to ask, my question is: is having ones “own” kids a form of letting “others” down by denying the “others” the support I could give them if I instead would chose to feel responsible just as much for them as I would for my own kids?

The other day I heard a fellow vegan talk about vegans who don’t care if exploitative “cheap” labor or any oppressive means were involved in the production process of vegan produce bought, that a vegan person’s care should ideally reach out to the questions of human rights inasmuch. This of course is an undeniably important critical point to bring up. Also this vegan person highlighted the need of a stronger awareness in the fields of veganism and environmentalism and how these two go together, and finally she briefly discussed the importance of making your kids aware of speciesism.

Thinking about vegan parenting made me think of the dilemma everybody of us faces when confronted with the decision: my life as how i would (possibly) want it for myself (having kids) or what about the kids that are born but who really don’t have much of a chance in the world for how we all are setting this world up anew every day.

I’ve taken the decision now. I don’t feel extravagant for having decided to put all my support into helping other’s kids,  nonhuman and human alike, primarily.