Animal Place: Helping Hens Rescue (2)

Animal Place: Helping Hens Rescue (2)

Der Teil Eins dieses Features: Animal Place in Kalifornien haben 3.000 Hühner gerettet.

Eine hoffentlich zukunftsweisende Aktion, die konstruktive menschliche Koordination und eine neue ethische Beispielhaftigkeit miteinander verbinden konnte, so wie das nur im Tierschutz möglich ist.

Quelle: http://animalplace.org/helping-hens-rescue. Übersetzung: Palang LY, mit der freundlichen Genehmigung vom Animal Place Sanctuary.

Animal Place leitete im September 2013 die Rettung von 3.000 Hühnern aus einem Eierproduktionsbetrieb in Kalifornien. 1.150 dieser Tiere wurden im Rahmen dieser Rettungsaktion an die Ostküste geflogen, in dem soweit ersten Flug, der in den USA stattgefunden hat, bei dem erwachsene Hühner im Flugzeug transportiert wurden. Ein besonderer Dank gilt der PR-Firma Evolotus (http://www.evolotuspr.com/), die uns dabei half, die Information über diese besondere Aktion in die Welt zu tragen.

7. September 2013: Schaut, in diesem Video seht Ihr, wie unsere Hennen im Flugzeug von Küste zu Küste geflogen werden!

4. und 5. September 2013: Die Hennen verlassen Hayward um 19.15 Uhr und kommen nach einem turbulenten Flug am Elmira Flughafen in New York morgens um 6.30 Uhr an.

Möchtet ihr helfen?

  1. Dann tragt euch für unsere Sanctuary-Sweets Rezeptliste ein und verbannt Eier aus eurem Speiseplan. Wr schicken euch dann jede Woche ein Rezept für ein veganes Frühstück, ein Mittagessen, ein Abendessen und ein Dessert.
  2. Bewerbt euch für eine Adoption von einer der mehr als 2.000 Hennen, die noch in unserem Grass Vally- und im Vacaville-Schutzhof sind (http://animalplace.org/adoption.html).
  3. Hinterlasst einen positiven Kommentar bei einer der VIELEN News-Stories über unsere Rettungsaktion (dies hier sind nur einige!):  SFGateFox40CBS San FranciscoNews10 Sacramento, NBC New YorkUPIThe GuardianChristian Science MonitorMarketWatch.

 

3. September 2013:

Unser FAQ zum Airlift der geretteten Tiere.

1.150 Hennen fliegen mit dem Flugzeug vom Animal Place Sanctuary nach New York, wo sie ihre permamente Unterbringung finden. Dies ist das erste Mal in der Geschichte der USA, dass ein Privatflugzeug gechartert wurde, um Hennen von der West- an die Ostüste des Landes zu fliegen. Die Hennen gehören zu einer Gruppe von 3.000 Hühnern, die wir von einer Eierfarm in Kalifornien gerettet haben. Einer unser Förderer bot an, dass er die Kosten für den Flug übernehmen wolle, und so konnten wir die Tiere mit einem Privatjet fliegen lassen.

„Das ist das erste Mal, das erwachsene Hühner jemals quer durchs ganze Land geflogen wurden,“ sagt Kim Sturla, die Direktorin vom Animal Place. „Ein großzügiger Förderer hat uns den Flug der Hennen von Küste zu Küste angeboten und wir haben bei der Chance gleich zugepackt.“

Die 2-jährigen weißen Leghorn-Hühner stammen aus einer Batteriekäfighaltung, wo sie in Käfigen leben mussten, sie so klein sind, dass die Vögel darin nichtmal ihre Flügel strecken können. In einem Alter von nur acht Tagen wurde ihnen, was in Eierfarmen Routine ist, ein Teil ihrer Schnäbel gekürzt, ohne die Verabreichung eines Schmerzmittels, damit sie sich in den Käfigen später nicht mit ihrern Schnäbeln gegenseitig verletzen würden.

4. September 2013: Die Hühner werden von den beiden Animal Place Einrichtungen, in Grass Valley und in Vacaville, vorsichtig aufgeladen und dann mit einem Laster zum Hayward Exectuive Airport gebracht. Der Abflug ist um 18:45 Uhr und sie werden am 5. September gegen 7.00 in der Früh in New York ankommen.

Neun Schutzhöfe und Tierheime werden die 1.150 Hühner an der Ostküste aufnehmen, sie dort teils weiter zur Adoption vermitteln und teilweise auch permanent in ihren eigenen Einrichtungen unterbringen. Die übrigen 1.850 Hennen können über uns in Kalifornien adoptiert werden. Interessierte sollten sich diebezüglich an uns wenden über unsere Webseite http://www.animalplace.org/.

„Diese Hennen haben so viel durchgemacht,“ sagt Jamie London, die Pflegedirektorin von Animal Place. Jamie begleitet die Hennen auch auf ihrem Flug nach New York und sie führt die Aufsicht über einen reibunglosen Ablauf, damit die Tiere alle wohlbehalten ankommen. „Genau wie Hunde, die aus Hundezuchtbetrieben gerettet wurden, so sind auch diese Hennen aus einem Leben des Elends befreit worden, und sie werden den Rest ihres Lebens nun in friedvollen Umgebungen verbringen können.“

Die Liste der Schutzhöfe und Tierheime, die an der Unterbringung der Hennen beteiligt sind:

Animal Place – retteten 3.000 vor der Vergasung, koordinierten den Flug von 1.150 Hennen an die Ostküstere
Marji Beach, Education Director, Animal Place, Grass Valley & Vacaville, CA, 707-363-7960, 530-798-5114.

Farm Sanctuary – übernehmen 500 Hennen
Susie Coston, National Shelter Director, 607-342-0961, scoston@farmsanctuary.org

WoodstockFarm Animal Sanctuary
Jenny Brown,Director, jenny@woodstocksanctuary.org, 845-679-5955 (office), 845-706-1151 (cell)

Catskill Animal Sanctuary – übernehmen 200 Hennen
Kathy Stevens, Director, 914-388-4984, kathy@casanctuary.org

Happy Trails Farm Animal Sanctuary, Inc. – übernehmen 200 Hennen
Annette Fisher, Director, Annette@happytrailsfarm.org, 330-281-1387 (cell), 330-296-5914 (office)

UPC – übernehmen 50 Hennen
Karen Davis, President, karen@upc-online.org, 757-678-7875

SASHA – übernehmen 100 Hennen
Christine Wagner, Assistant Director, christine@sashafarm.org, 734-428-9617

Lollypop Farm, Humane Society of Greater Rochester – übernehmen 80 Hennen
Joanna Dychton, Farm and Safety Manager, farm@lollypop.org, 585-223-1330 x 266

VINE – übernehmen 20 Hennen
Miriam Jones, sanctuary@bravebirds.org, 802-885-4017

Coming Home Animal Sanctuary – übernehmen 6 Hennen
Laura George, DVM, Executive Director, laura@cominghomesanctuary.org

Animal Place und ihre Erfahrungen mit Großrettungsaktionen von Hühnern aus Legefarmen

Animal Place haben nun schon mehrere Großrettungsaktionen durchgeführt. Letztes Jahr (2012) haben sie in Turlock, Kalifornien, von einer Farm auf der 50.000 Hennen zurückgelassen wurden ohne Futter unf Wasser, 4.460 der Tiere gerettet. In einer Zeitspanne von einem Jahr konnten sie, über eine zur Aktionen eingeleitete Vermittlungkampagne, die meisten der geretteten Tiere vermitteln.

Seit 2010 konnten Animal Place 8.000 Hühner, zumeist aus Eierproduktionsbetrieben, retten und an ein geeignetes Zuhause weitervermitteln. So konnte verhindert werden, dass diese Tiere geschlachtet und irgendeiner Form grausam getötet werden.

Die Farm in Turlock, deren Betreiber anonym bleiben wollten, hatte sich an das Animal Place Sanctuary gewendet, nachdem sie deren Informationsunterlagen zum ‚Rescue Ranch Programm’ erhalten hatten. Im Rahmen dieses Programmes bittet Animal Place Betreiber von Eierfarmen darum, Hennen an den Schutzhof zu übergeben, statt sie zur Schlachtung zu bringen. Bis jetzt war die Farm in Turlock der größte Betrieb, der sich bereit erklärte, einige der Hühner an Animal Place zu übergeben.

Das Motto von Animal Place – bei seinen großen Hühnerrettungsaktionen, sowie bei all seinen Aktionen, in denen es Farmtiere rettet – ist es, mit dem Ziel der Beendigung der Ausbeutung von Farmtieren vor Augen, den Tieren zu helfen, die jetzt leben und die jetzt leiden!

Mehr Videos zur HELPING HENS RESCUE 2013

Und ein sehr schöner Dokumentationsfilm über Animal Places Turlock Rescue 2012:

Infos zur Rettungsaktion Turlock sind auf dieser Animal Place Seite nachzulesen: http://www.turlockrescue.org

 

Animal Place in Kalifornien haben 3,000 Hühner gerettet (1)


Animal Place in Kalifornien haben 3,000 Hühner gerettet

Diese Info als PDF (Link öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bei dieser riesigen Rettungsaktion von Animal Place wurden über tausend der geretteten Tiere von der West- zur Ostküste geflogen, um die Tiere allesamt in sicheren, geeigneten Plätzen unterzubringen.

Die Aktion wurde in der US-amerikanischen Presse aufmerksam reflektiert, so berichtete z.B. der Christian Science Monitor, die New York Times und USA Today über diesen ersten Flug ausgewachserer Hühner von Küste zu Küste (siehe Links unten).

Hier aber Informationen, die Animal Place selbst zu der großartigen Aktion herausgegeben haben:

Animal Place: Helping Hens Rescue (1)

Quelle: http://animalplace.org/helping-hens-rescue_faq, Übersetzung: Palang LY, mit der freundlichen Genehmigung von Animal Place, USA.

Animal Place haben verschiedene Videos von der Rettungsaktion und eine ausführliche Dokumentation dazu auf ihren YouTube Channel gestellt:

http://www.youtube.com/user/AnimalPlace/videos

Ihr habt fragen dazu, warum wir 1,150 Hennen von Kalifornien zur Ostküste der USA geflogen haben? Unsere Leiterin für Erziehung u. Aufklärung, Marji Beach, möchte euch eure Fragen hierzu gerne beantworten!

Woher kommen diese Hennen?

Die Hennen stammen von der großangelegten Rettungsaktion die Animal Place letzten Monat [im August 2013] durchgeführt hat. Wir sind enthusiastisch über diese Aktion und die Hennen sind es auch!

Warum fliegt ihr diese Hennen durchs ganze Land?

Eine gute Frage! Normalerweise bringen wir die Hennen, die wir von Eierfarmen retten, im gleichen Budesstaat unter. Die Tiere kommen dann an Plätze, die in einer erträglichen Fahrtweite liegen. Das war auch der Plan den wir hatten, nachdem uns der Betreiber dieser Eierfarm kontaktiert hatte. Wir kamen mit ihm dahingehend überein, dass wir 2,000 der Tiere zur Unterbringung innerhalb von Kalifornien, Oregon und Washington über eine Zeitspanne der nächsten 10 bis 12 Monate übernehmen würden.

Diese gute Nachricht der bevorstehenden Rettungsaktion teilten wir mit einigen unserer Hauptspender. Einer von ihnen fragte uns, ob es nicht möglich sei, mehr Tiere von der Farm zu retten. Wir mussten ihm dann unsere Eingeschränkungen in Sachen Zeit, Raum und Mitarbeitern schildern. Wenn wir nur einige der Tiere zur Ostküste bringen könnten, so wüssten wir aber doch von vielen tollen Schutzhöfen dort, die Hennen aufnehmen könnten!

Während es in Kalifornien einfacher gewesen ist, mit eierfarmbetreibenden Unternehmen zu verhandeln, um Hühner von der Schlachtung zu retten, so vehält sich die Situation in anderen Teilen des Landes ganz anders. Schutzhöfe an der Ostküste und im Mittleren Westen waren daher immer wieder bereit „verbrauchte Lege-“ Hennen überregional aufzunehmen.

Unser Spender machte uns einen Vorschlag: wenn wir mehr als 2,000 Hennen retten könnten, würden sie die Kosten für den Flug der Tiere an die Ostküste übernehmen. Was?!? Und, da keine kommerzielle Fluglinie ausgewachsene Hühner fliegt, fanden wir eine Privatfirma, die unseren Wünschen Genüge tun würde. Als wir dann die anderen Schutzhöfe konkret ansprachen, war die Reaktion immens! Innerhalb von 48 Stunden konnten wir Plätze für 1,000 Hennen finden!

Was ist mit den hungernden Menschen? Ist euch das denn egal?

Nein, natürlich ist uns das überhaupt nicht egal! Aber bitte bedenkt folgende Punkte.

Wir sind eine Tierrechtsorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, etwas gegen das Leiden von Farmtieren zu tun. Es ergibt vollkommen Sinn, dass wir Hühnern helfen – einer der am meisten von der Agrarbetrieben, Bauern, usw. ausgebeuteten Tierspezies auf dieser Welt. Es liegt also ganz im Sinne unserer Mission. Und auch ist dies der Zweck, für den unsere Untersützer spenden.

Diese Hennen wären außerdem auch nicht auf dem Teller gelandet. Die meisten „vebrauchten Lege-“ Hennen im Kalifornien werden vergast und in Mülldeponien verscharrt, sie werden für den menschlichen Verzehr nicht verkauft. Dies ist nicht die gleiche Art von Hühnern, die man für den Fleischkonsum aufzieht – diese Tiere wiederum sind 6-Wochen alte Babyhühner, die künstlich selektiert werden für ein schnelles Wachstum. Die Farmer zahlen für die Vergasung ihrer „verbrauchten Lege-“ Hennen – es kommt ihnen billger, als die Tiere schlachten zu lassen. Also macht euch bewusst, dass Millionen „vebrauchter Lege-“ Hennen, die in Kalifornien getötet werden, in Müllhalden enden. Wir „verschwenden“ also keine Hühner, indem wir ihre armen, zerbrechlichen, schmalen Körper nicht von Menschen essen lassen. (Und selbstverständlich würden wir den Verkauf ihrer Körper zum Verzehr sowieso niemals, weder befürworten noch unterstützen.)

Wir glauben, dass der Zugang zu Nahrung ein Menschenrecht ist, und wir sind fest davon überzeugt, dass eine Beendigung von „Nahrungmittel-Wüsten“ und eine verbesserte Verfügbarkeit von bezahlbaren pflanzlich-basierenden Lebensmitteln die weitaus bessere, überzeugendere und gerechtere Lösung ist, als die Ermutigung zur einer gesteigerten Abhängigkeit von ungesunden, nicht-nachhaltigen, ungerechten Tierprodukten. Diese Mission liegt zwar nicht im Aufgabenbereich unserer Organisation, aber es ist ein Ziel, das wir definitiv unterstützen.

Es gibt sehr gute, im Bereich sozialer Gerechtigkeit arbeitende Gruppen, die ihre Arbeit auf die Verbesserung von Zugängen zu bezahlbaren und gesunden Lebensmitteln für Menschen konzentrieren. Und das ist gut so! Unser Fokus liegt auf dem Leiden von Nichtmenschen, und da wir für eine vegane Lebensweise werben, könnten wir guten Gewissens keinesfalls weder den Verzehr noch die Kommodifizierung von Nichtmenschen befürworten.

Warum bedeuten Euch Hühner etwas?

Warum bedeuten sie dir oder euch nichts?!? Hühner sind genial! Sie sind intelligent, verstehen Objektpermanenz (was Katzen nicht tun), können Infrarotstrahlen sehen, komplexe Täuschungsmanöver vollziehen und sie bauen intensive soziale Beziehungen auf. Hinsichtlich kognitiver Fähigkeiten (die, muss man hinzufügen, einen albernen Grund darstellen, um jemanden essen zu dürfen) gelten Hühner als kluge, äußerst geschickte und sehr schnell lernende Nichtmenschen. Sie sind so emotional wie Hunde oder Katzen und können ganz genau so wie diese, Schmerz fühlen und leiden. Denkt mal daran: dem Umstand dessen, wen Menschen „essen“ und wen sie „streicheln“, liegt ein künstliches, ganz willkürliches Konzept zugrunde. Es gibt keine den Hühnern innewohnende Eigenschaft, die sie zu „Lebensmitteln“ machen würde.

Welche Schutzhöfe nehmen Hühner bei sich auf?

Folgenden Schutzhöfe und Tierheime nehmen Hühner von diesem Flug auf bei sich: Farm Sanctuary, das Woodstock Farm Animal Sanctuary, Catskill Animal Sanctuary, Happy Trails Farm Animal Sanctuary, SASHA Farm, United Poultry Concerns, VINE Sanctuary, Lollypop Farm und das Coming Home Animal Sanctuary.

Weitere Infos zur Rettungsaktion folgen bei uns auf NiceSwine.Info demnächst!

Animal Place im Netz:

http://animalplace.org/
http://animalplace.tumblr.com/
https://www.facebook.com/animalplace
https://twitter.com/Animal_Place
… und weitere Locations, siehe Links innerhalb der Seiten.

Verschiedene Pressestimmen zur Rettungsaktion:

Rescued hens flown across US. A new frontier for animal welfare? http://www.csmonitor.com/USA/2013/0905/Rescued-hens-flown-across-US.-A-new-frontier-for-animal-welfare; Adopt a chicken: Hens fly the coop via private jet. Moms, here’s a pet idea http://www.csmonitor.com/The-Culture/Family/Modern-Parenthood/2013/0905/Adopt-a-chicken-Hens-fly-the-coop-via-private-jet.-Moms-here-s-a-pet-idea;

RescuedCalif.chickens airlifted to East Coast
http://www.sfgate.com/bayarea/article/Rescued-Calif-chickens-airlifted-to-East-Coast-4787589.php

1,150 Hens Flying toNew Yorkin First Ever Cross-Country Poultry Flight
http://www.nbcnewyork.com/news/local/Chickens-California-New-York-Cross-Country-Flight-222380971.html

Rescued Hens Fly Cross-Country, No Flapping Required, to Find New Lives
http://www.nytimes.com/2013/09/06/nyregion/rescued-hens-fly-cross-country-no-flapping-required-to-find-new-lives.html?pagewanted=all&_r=0

1,150 chickens will fly the coop toNew Yorkthanks to anonymous benefactor
http://www.theguardian.com/world/2013/sep/04/1150-chickens-california-new-york-saved

Free Birds | Air Partner Freight Charter Transports 1,150 Chickens to Safety
http://www.marketwatch.com/story/free-birds-air-partner-freight-charter-transports-1150-chickens-to-safety-2013-09-05

NorCal Chickens Airlifted To East Coast Sanctuary For Retirement
http://sanfrancisco.cbslocal.com/2013/09/04/norcal-chickens-headed-to-east-coast-sanctuary-retirement/

Rescued hens fly fromCaliforniatoNew York
http://www.usatoday.com/story/news/nation/2013/09/05/rescued-chickens-fly/2770297/

Vacaville-based nonprofit sends 1,000+ rescued hens on cross-country flight http://www.kcra.com/news/vacavillebased-nonprofit-sends-1000-rescued-hens-on-crosscountry-flight/-/11797728/21786002/-/2nj495z/-/index.html#ixzz2emdr7gS7

Chicken charter carries hens to freedom
http://www.aircargoworld.com/Air-Cargo-News/2013/09/chicken-charter-carries-hens-to-freedom/0515207

Thousands of rescued chickens stretch their wings at Vaca ranch
http://www.dailydemocrat.com/news/ci_23835042/thousands-rescued-chickens-stretch-their-wings-at-vaca

Fowl-weather friends: Donor charters private jet to save hens from ‘slaughterhouse’ http://www.nydailynews.com/news/national/fowl-weather-friends-donor-charters-private-jet-save-hens-slaughterhouse-article-1.1446071#ixzz2emeCmxFO

Chickens on a plane! 1,000 to take red-eye to ‘freedom’
http://www.today.com/pets/chickens-plane-1-000-take-red-eye-freedom-8C11033576

Morris: Rescued Californiachickens headed to New York
http://www.mercurynews.com/animal-life/ci_23986418/morris-rescued-california-chickens-headed-new-york

Rescued hens take charter flight to new homes
http://www.dailyrepublic.com/news/vacaville/vacaville-hens-take-charter-flight-to-new-homes/

Rescued Calif. chickens airlifted to East Coast
http://www.sfgate.com/bayarea/article/Rescued-Calif-chickens-airlifted-to-East-Coast-4787589.php?cmpid=twitter

1,200Northern Californiachickens catch a flight to the East Coast for retirement
http://www.washingtonpost.com/national/1200-northern-california-chickens-catch-a-flight-to-the-east-coast-for-retirement/2013/09/04/45d1d864-15b1-11e3-961c-f22d3aaf19ab_story.html

(Alle Zugriffe vom 13. September 2013.)

Der Lebenshof für Tiere Stellichte und das ein Taler Projekt

würde jeder einzelne auf nur einen einzigen Euro verzichten

Einen “Taler” hat wohl jeder hier in seiner Börse und statt sich dies oder das zu kaufen kann man durch einen Euro eine effektive Hilfe leisten!

Auf den Lebenshof für Tiere Stellichte in Walsrode sind wir über Twitter aufmerksam geworden.  Der Hof hat eine vegane holistische Philosophie und dort leben 130 gerettete Tiere. Der Einklang mit der Natur steht im Vordergrund, das heißt die Tiere finden hier einen wirklich geschützen Raum. Stellichte braucht unsere Untersützung für jetzt und für die Zukunft. Solche Projekte stehen für die Grundpfeiler des Veganismus, an solchen Orten findet Hilfe seine realste Form.

Der Lebenshof für Tiere, die Tierschutzgemeinschaft Stellichte e.V.

Besonders beeindruckend ist auch: Zur Finanzierung des Lebenshofes führt der Lebenshof Stellichte ein veganes Mittelalter-Restaurant: http://www.zauberkessel-walsrode.de

Der vegane ökologische Fussabdruck. Teil 4

Palang LY

Biodiversität schützen

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Die rote Liste gefährdeter Arten der International Union for Conservation of Nature (IUCN auch World Conservation Union genannt, http://www.iucnredlist.org/) zeigt, dass 18% aller Vertebraten (Wirbeltiere), die im Jahr 2002 in deren Unteruchungen mit einbezogen wurden, vom Aussteben bedroht sind. Betroffen sind 24% der Säugetiere und 30% der Fische. Auch gelten 49% der erfassten Pflanzenarten als vom Aussterben bedroht. Man geht davon aus, dass die gegenwärtige Rate des Artensterbens 1.000 bis 10.000 mal höher liegt als sie das unter natürlichen Umständen wäre, d.h. ohne den zerstörerischen Enfluss der Menschheit auf die Biospäre [1].

Statistiken wie diese lassen viele Umweltexperten zu der Folgerung kommen, dass wir hier der Problematik eines präzedenzlosen Massenausterbens gegenüberstehen. Man kann in der Tat von einem Speziezid sprechen, von einer massenhaften Annihilierung von Leben auf einer Grundlage biologisitischer Argumentationen. Die Vernichtung anderer Arten hat eine ganz eigene und andere Tragweite als innermenschliche Konflikte, aber auch das Töten oder das provozierte Aussterbenlassen von Arten ist eine Frage der Verletzung von Lebensrechten, seien dieser Lebensrechte auch Gegenstand von nicht endenwollenden Anfechtungen. Hier geht es um schieres ethisches Versagen.

Was uns aus veganer Sicht an dieser Stelle auch Sorgen machen muss, ist die Auswirkung des Artensterbens, d.h. des Verlusts genetischer Diversität, in der Pflanzenwelt, die die Nahrungsmittelsicherheit und den Welthunger, die Nachhaltigkeitsplanung insgesamt also indirekt mitanbetrifft. Das durch den Menschen verursachte Aussterben biologischer Diversität verursacht Parallelprobeme, deren Ausmaß wir heute noch kaum abschätzen können.

Nur eins ist klar, dass wir als VeganerInnen in wirklich jedem Punkt dazu aufgerufen sind, den Prozessen von Naturvernichtung entgegenzuwirken. Durch unsere Lebensweise tun wir den wesentlichsten Schritt dazu.

Menschen zerstören Lebensraum

Die Zerstörung von Lebensraum ist der Faktor, der als Hauptverursacher gilt für das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten. Entwaldung, Landdegradation und die Intensivbewirtschaftung zu Argarzwecken sind die Vernichter der Ökosysteme, und gerät ein  Ökosystem einmal aus seinem Gleichgewicht, so ist auch in sekundärer Folge mit einem massiven Verlust von Biodiversität zu rechnen.

Ein von der FAO der UN, dem USAID (United States Agency for International Development) und der Weltbank in Auftrag gegebener Bericht zum Stand der Umweltzestörung durch die Tieragrarkultur zog den Schluss, dass die industrielle Viehzucht zum Verschwinden der Artenvielfalt beiträgt durch die „dafür gebrauchte Versorgung mit konzentrieren Futtermitteln, der die Verwendung von Land angepasst werden muss und Ernteertäge erhöht werden müssen. Die Produktion von Getreidefutter insbesondere ist Ursache für eine zusätzliche erhöhte Belastung der Biodiversität, durch den damit einhergehenden Lebensraumverlust und die Schäden an der Funktionsweise der Ökosysteme.“ [2]

Tropische Regenwälder, obgleich sie bloß 10% der Erdoberfläche bedecken, beherbergen fast 90% aller Tier- und Pflanzenarten von denen viele bislang unerforscht sind. Die Zerstörung von bewaldeten Gebieten zum Zwecke der Futtermittelversorgung für Farmtiere ist der Grund für den Verlust tropischer Artenvielfalt. Zu anderen Faktoren, die das Artensterben mitverursachen gehören die Umweltverschmutzung, der Klimawandel (Veränderungen in den Charakteristiken regionaler Klimata, der Temperatur, Feuchtigkeit, Regenfälle, Wind und Extremwetterlagen), die globale Erwärmung (die Gesamterwärmung des Planeten) und die durch den Menschen verursachten biologischen Verschiebungen durch transgeographisch eingeführte Arten.

„Die Viehzucht spielt eine wesentliche Rolle in der gegenwärtigen Krise für die Biodiversität. Sie ist verantwortlich sowohl direkt wie auch indirekt für die Verursachung von Biodiversitätsverlust, auf lokaler wie auch auf globaler Ebene“, so der United Nations FAO Bericht von 2006. [3]

Die vegane Lebensweise bricht die wesentlichen Ursachen des circulus vitiosus der herrscht zwischen der Zerstörung der Artenvielfalt auf der einen Seite und der Negierung der Lebenswürde und der Tötung domestizierter Tierarten auf der anderen Seite. Der Veganismus schafft das durch die Betätigung des mit Sicherheit wirksamsten Hebels: durch den Verzicht auf den Konsum tierischer Produkte und die Absage an den Speziesmus. In ihrem Gesamtpotenzial beinhaltet die vegane Lebensweise eine gigantische Palette an Chancen eine ökologisch verträglichere Gesellschaft zu gestalten.

Biodiversität ist keine pure Funktionserfüllung

Wir sollten nicht vergessen, dass es beim Schutz von Biodiversität nicht einfach um ökologische Funktionen geht, die durch Arten in der natürlichen Welt eingenommen werden. Artenvielfalt ist „Natur“ selbst in ihrer intaken Form. Die Lebewesen haben ihre Heimat und ihren eigenen uns vielleicht niemals wirklich ergründlichen Sinn und so auch ihre eigenen Rechte innerhalb ihrer Welt, die die Natur für sie darstellt.

Das Gleichgewicht eines Ökosystems mit seinen Tieren und Pflanzen, und das eines ganzen natürlichen geographischen Gefüges, mitsamt eines dort herrschenden Klimas, hat sich über einen unvorstellbar langen Zeitraum entwickelt, in einer Facettenhaftigkeit, die Menschen künstlich nicht nacherzeugen können. Die natürliche Welt ist unfassbar komplex.

In jedem Lebensraum sollte die Komplexität der natürlichen Welt zugelassen werden, und diese Komplexität muss in jeder nur machbaren Weise geschützt werden.

Hortikultur als Lebens- und Naturraum

Ein tiefgreifendes Problem ist das der Gestaltung neuer Lebensräume. Gebraucht werden die großen Reservate, die Schutzhöfe / Lebenshöfe, in denen Tiere und die Pflanzenwelt ihren Platz zurückgewinnen. Wenn es um den normalerweise Flächenmäßig kleineren Privatbesitz von Land geht, dann stellt sich die Frage nach der Möglichkeit Gartenkultur zur Lebensraumkultur für Fauna und Flora als Option im Umweltschutz zu entdecken; selbst Kleinstlebensräume können Platz bieten für Diversität.

Solche Lebensräume müsssen Naturräume sein in denen nicht alles der Nutzbarkeit für den Menschen untergeordnet wird, sondern Freiraum für tierliche und pflanzliche „Wildnis“ herrscht.

Die Permakultur bietet hier nicht ganz die optimale Lösung, denn sie ist, auch im Falle dass die vegan betrieben wird, eine Anbauvariante und fällt dann in den Bereich veganer Landwirtschaft (also in ein anderes separat zu behandelndes und auch komplexes Kapitel).

Wovon hier die Rede ist, ist die Suche nach der richtigen Einstellung zur Notwendigkeit Naturfläche zur Verfügung zu stellen und adäquat zu pflegen: Naturfläche in der Tiere und pflanzliche Natur Platz haben für sich selbst. Und der einzige Zugriff, den der Mensch hier ausüben würde ist der, das Ganze zu erhalten.

Fortsetzung folgt …

[1] European Commission, Environment, Nature & Biodiversity, What is Biodiversity? http://ec.europa.eu/environment/nature/biodiversity/intro/index_en.htm, letzter Zugriff vom 15. Dez. 2012.

[2] C. de Haan, H. Steinfeld, H. Blackburn, Livestock & the environment: Finding a balance, Report of Study by the Commission of the European Communities, the World Bank and the governments of Denmark, France, Germany, The Netherlands, United Kingdom and The United States of America, Chapter 4: Industrial livestock systems & the environment, http://www.fao.org/docrep/x5303e/x5303e0c.htm, letzter Zugriff vom 15. Dez. 2012.

[3]Food and Agriculture Organization of the United Nations, Livestock’s Long Shadow, Environmental Issues and Options,Rome, 2006, S. 182, http://www.fao.org/docrep/010/a0701e/a0701e00.HTM, letzter Zugriff vom 15. Dez. 2012.

 

Der vegane ökologische Fussabdruck. Teil 3

Palang LY

Tierrechte, der Schutz der Artenvielfalt und Schutzhöfe für unsere „domestizierten“ Tierfreunde

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Unser Veganismus hat vor allem eines zum Ziel: den Schutz von Tierindividuen und den Erhalt von Tierpopulationen in der Freiheit. Mit Hinsicht auf diese beiden Tiergruppen werfen sich zweierlei Fragen auf. Einerseits besteht die dringende Frage danach, wie die natürlichen Lebensräume von Tierpopulationen erhalten werden können und andererseits muss Lebensraum wiederhergestellt oder tatsächlich neu geschaffen werden. Was ist nun die beste Herangehensweise um solchen Problemen konstruktiv und effektiv zu begegnen?

Lebensräume erhalten, Lebensräume schaffen

Eine genaue Zahl wieviel Tierspezies es auf der Erde eigentlich gibt ist nicht zu ermitteln. Diese Unzählbarkeit ist auch gegeben durch die unterschiedlichen Habitate in denen Tiere leben und die wir noch nicht alle bis in jeden Winkel durchkämmt oder aber auch zerstört haben. Die faszinierende Artenvielfalt geht bis hin zu den Kleinstlebewesen, so macht die Insektenwelt allein den mit Abstand größten Teil der von uns unendeckten Tierwelt aus. Und so klein ein Wesen in seinem Lebensraum auch sein mag, so wichtig ist die Beziehung eines jeden Tieres mit seiner natürlichen Umwelt, denn all das Leben gemeinsam bildet ein in sich geschlossenes und funktionierendes Ökosystem.

Die durchschnittliche Schätzung über die Zahl verschiedener Tierarten liegt bei etwa 10 Millionen. Davon sind etwa 1,4 Millionen erfasst, und nur eine kleine Prozentzahl der erfassten Arten wurde bislang auch erforscht und genauer klassifiziert. Für die Tierindividuen ist es oft besser unentdeckt zu bleiben, denn die Erforschung einer Art bringt immer noch mit sich, dass das Tier als ein biologisches Objekt untersucht wird, in seiner Anatomie, seinem Verhalten, dem, was man an seiner Gattung als stereotypes Verhalten (z.B. Brut- und Fressverhalten, seine kognitiven Fähigkeiten) ethologisch beschreiben kann.

Was die Tiere – ob erfasst oder unerfasst – wirklich ausmacht ist das, was sie in ihrem  Lebenskontext mit einer natürlichen und freien Umwelt sind. So müssten wir sie um sie wirklich zu verstehen weitestgehendst in Ruhe lassen, uns ihnen mit unseren menschlichen Erfassungwünschen nicht aufzwängen und vor allen Dingen die Umwelt überhaupt erst einmal gar nicht zerstören. Wir müssen die Umwelt schützen oder wiederherstellen soweit das möglich ist und gegen all die Wiederstände die bestehen.

Für eine Tierspezies als Tiergruppe kann es allerdings auch von Vorteil sein wenn sie erfasst ist und erforscht wird, und zwar allein dem einen Sinne, dass sie unter Umständen als gefährdet gilt und so einen Schutzstatus erhält. Schwierig wird es wenn die Tiere die geschützt werden sollen in die Captive Breeding Programme zur arterhaltenden Nachzucht geraten, denn das heißt auch, dass sie damit der Handhabe durch zoologische Projekte ausgeliefert sind und ihre tierliche gänzlich Autonomie verlieren [1].

Die sogenannten „Nutztiere“ – die Tiere denen per Definition angehängt wird sie seien dazu geboren um ausgebeutet zu werden –, machen etwa 20 % der gesamten „Tier-Biomasse“ der Welt aus (so die biopolitische Bezeichnung von Organisationen wie der FAO, der Food and Agriculture Organization der UN). Das Land, das die „Tier-Biomasse“ der „Nutztiere“ nun zwangläufig besetzt, ist selbstverständlich das Land, das zuvor von wildlebenden Tieren als deren Lebensraum genutzt wurde. [2]

Der Veganimus kann im Bezug auf die Problematik beider Tiergruppen (der wildlebenden und der „domestizierten“ Tiere) Lösungen bieten

Die grüne Bewegung konzentriert sich eher auf die Biodiversität wildlebender Tiere und den Schutz ihrer Lebensräume, während die ethischen Belange „domestizierter Nutztiere“ konzeptuell den Vorstellungen agrarwirtschaftlicher Interessen und den Interessen von „Verbrauchern“ untergeordnet bleiben sollen. Dahinter verbirgt sich, wenn auch nicht unbedingt in einer offen vorgetragenen oder sogar ganz bewussten Weise, Der Gedanke des Menschen als „Jäger und Sammler“ und der Wunsch nach einer Neuerweckung dieses nostalgischen Ideals eines vermeintlichen Einklangs mit der Natur nach altertümlicher Vorstellungsweise, die in der amerikanischen ‚Deep Ecology’-Bewegung, dem Vorgänger der Grünen Bewegung, ihre Wurzeln hatte.

Der Veganismus hingegen setzt sich außer mit dem konsequenten Schutz wildlebender Tiere (einschließlich der Ablehnung der Jagd) und ihrer Lebensräume, auch mit dem Schutz und den notwendigen Rechten der sog. „Nutztiere“ auseinander. Also auch mit den Rechten der Tierindividuen und Spezies, deren Repoduktivsystem kotinuierlich missbraucht wird, allein damit der Mensch die tierliche körperliche Existenz herabwerten und das Tiersein überhaupt herabwürdigen kann.

Die allgemeine Ethik des Veganismus etabliert ein Bewusstsein, sowohl für die Rechte wildlebender- als auch „domestizierter“ (versklavter) Tierindividuen und Tierarten, und der Weg, der zur effektiven Einflussnahme begangen wird, liegt in der Ablehnung des Konsums tierischer Produkte und Nebenerzeugnisse. Darüber hinaus wird alles was Tieren schadet und ihnen schaden könnte in kritischer Form erkannt und zum Gegenstand aufklärerischer ‚infomation flows’.

Schutz! Realisierbare Schritte und ferne Utopien

Schutzräume zu schafffen, die weitesgehendst frei und wo nötig auch bewacht sind, und die den Tieren gewährleisten, dass Menschen keinen intrusiven Zugang auf ihre körperliche Integrität haben, sind ein Baustein in der veganen Vision, die sich heute in der Form von ‚Animal Sanctuaries’ / Schutzhöfen oder Lebenshöfen zunehmends etabliert. Die Umweltfrage beinhaltet aus veganer Sicht politisch auch die Frage der Tierrechte.

Festzuhalten als Ziele des ethischen Veganismus sind:

1.) Gefährtete Tierarten, Tier-Diversität, muss in der Freiheit geschützt werden, und die freien Lebensräumen müssen erhalten und wiederhergestellt werden.

2.) Domestizierte Tiere dürfen nicht zu den Sündenböcken der Biopolitik spezisitischer Unterdrücker gemacht werden. Ihnen müssen Schutzhöfe geschaffen werden, mit dem letzendlichen Ziel der Auswilderung oder der permanenten Beheimatung in Schutzgebieten der in ferner Zukunft „übrigen“ Tierindividuen und Tiergruppen.

3.) Zoos müssen durch Rehhabilitationszentren und den Schutz in freien Reservaten ersetzt werden.

Dies nun sind implizite Punkte des Veganismus, die sich explizit so nicht auf irgeneiner Liste zusammengestellt finden, aber in den verschiedenen ideellen Botschaften und Zielsetzungen veganer Projekte als angenommene ethische Selbstverständlichkeiten hervorgehen.

Fortsetzung:

Wie groß ist Dein ökologischer Fussabdruck wenn Du vegan lebst? Teil 4. Biodiversität schützen.

http://simorgh.de/vegan/wie_gross_ist_dein_oekologischer_fussabdruck_4.pdf

[1] Zoos geben einen lebensbejahenden Sinn vor indem die Präsentationen der verschiedenen Tierarten als Kontrast dienen sollen zu einer anthropozentrisch homogenen und monokulturhaften Welt. Siehe: R. Acampora, Off the Ark: Restoring Biophilia, Metamorphoses of the Zoo: Animal Encounter After Noah, ed. Ralph R. Acampora, 2010, S. 1. Zur Diskussion der ethischen Problematik zoologischer Gärten siehe auch: Ralph R. Acampora, Extinction by Exhibition: Looking at and in the Zoo, Human Ecology Review, Volume 5, Summer 1998, Number 1, 1998. http://www.humanecologyreview.org/pastissues/her51/51acampora.pdf letzter Zugriff vom 7. Dezember 2012.

[2] FAO, Agriculture and Consumer Protection Department, Spotlight / 2006, Livestock impacts on the environment, http://www.fao.org/ag/magazine/0612sp1.htm, letzter Zugriff vom 7. Dezember 2012.

 

Veganic plus Animal Sanctuaries plus Ethics

Palang LY

Veganic plus Animal Sanctuaries plus Ethics

There so far is no such thing as a “positive” veganic (which means: organic vegan agriculture) Animal Rights consciousness.

Not taking into consideration that nonhuman animals must be helped by all possible means, here looks to me like a form of speciesism might be lurking in the background, since if humans where in a comparable plight, anybody who would describe him-/herself as a non- misanthrope would help the humans in question.

What I am mainly interested in is:

Why doesn’t it occur to vegans and the veganic (vegan organic) movement, that humans and nonhuman animals can co-exist, can co-live without exploitation, as an option?

I have looked at various veganic projects, and as far as one can see, “animal rights” only plays a role in the way, that exploitation and usage of animals and animal products / fertilizer derived from animals is non-permitted, on ethical grounds, mainly. Hence, these people are VEGANS, and not just any people avoiding animal products: They avoid animal exploitation. That’s the Animal Rights part of the veganic movement.

But apart from that, the very nonhuman animals that we as VEGANS want to HELP, don’t come in or become visible or noticed as beings that we are willing to live together with, that we are willing to share the earth with. As if the soil and the forests were ours to use, ours to live on, ours to say what’s right to do with it (“it” … that is: nature).

Billions of animals

Of course the forceful exploitation of the reproductive system of animals has to stop. Of course any form of overpopulation is bad for anybody and this planet. But the lives, that didn’t chose to come into this world, the lives that just happen to find themselves here – we do have to ethically respect the fact that these individuals exist.

Sanctuaries and vegan farming should merge I believe! To cut a long “story” short and practical.

But back to veganic-ism as it is

There is the mention of using human manure and faeces for fertilization (apart from the much more promising sounding self-fertilizing gardening methods which exist in veganicism too of course). But if people are willing to use their own manure, as part of the biological process of vegan agriculture, can’t the idea of “the sanctuary” and the idea of a newly veganic option be created in peoples minds? People can tolerate their own manure somewhere, but not another (nonhuman) animal’s manure? I think we cannot say that it is speciesist and exploitative if both humans and nonhuman animals live together in a natural space without harming or exploiting or using each other.

We as vegans ought to LIVE together with the other animals on this planet, in a peaceful manner, in mixed communities. If we can’t develop a consciousness for that, we fail at creating a (more complete) positive ethic. It’s enormously tragic that we let the speciesist view of “animals, us and the world” win insofar, that this view manages to inspire us vegans not to willingly plan to live together with the so called farm animals in a vegan, caring manner, with a strong will to co-exist.

Are the only options we can chose from the one of degrading nonhuman animals or otherwise totally excluding them, and making them nonexistent in a (desired utopian) daily reality? No, really, because this planet is also an animals’ planet!

Ethics … To me the veganic movement makes itself look as if it creates and expresses a bifurcation in what veganism ideally should mean. As good at it looks now and as much as such farming practices are heading for the major part in a promising and important and ethically inevitable direction, the veganic code of ethics nevertheless ignores an important factor and that is, again, to include all animals in a life affirming way.

This fallacy in the veganic vegan understanding makes vegans overall look as if this movement was basically about clearing nonhuman animals in their positives – and as living facts and individual fates – simply out of our lives!

I think there is morally something going drastically wrong with us.

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Aus dem Vegan*Swines Reader IV (2012): Der Mythos der „humanen“ Art der Ausbeutung und Tötung von Tieren

Der Mythos der „humanen“ Art der Ausbeutung und Tötung von Tieren

Diese Informationen basiert auf Erfahrungswerten von Tierrettungs- bzw. schutzhöfen und den Recherchen bekannter Tierrechts- bzw. schutzorganisationen. Die Angaben beziehen sich auf die Realität in westeuropäischen und US-amerikanischen Agrarbetrieben.

Eine „humane“ Umgehensweise sollte eigentlich bedeuten, mit Respekt und Einfühlungsvermögen mit den Lebewesen umzugehen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Es ist egal, ob es dabei um Menschen oder um Tiere geht. Das, was wir genau unter „humanen“, also menschlichen Werten verstehen, läßt darauf zurückschließen, auf welchem Level sich der gegenwärtige Aufgeklärtheitsstatus unserer Kultur befindet.

Würden wir die gleichen Methoden, die wir in der Aufzucht, Versorgung, und Tötung von Farmtieren praktizieren, auf unsere Haustiere anwenden, dann wäre das gesetzeswidrig und jeder normale Mensch würde so eine Behandlungsweise von Tieren als erschreckend und grausam empfinden … diesen Text als PDF lesen / downloaden (Link öffnet sich in einem neuen Fenster)