“Joy” and “pain” are reductionary concepts about the rainbow shadedness of animal sentience

The independence of Animal Liberation

We – nonhuman animals and humans – understand the questions of LOVE and VIOLENCE. Whereby “joy” and “pain” are reductionary names for the “same” thing.

Fragment as a PDF (link opens in new window)

A liberation that depends on an approval by scientists? Or alternatively on a religious doctrine?

Sentience can’t be only fathomed by suffering or joy – it’s rainbow shaded.

Sensuality

The separation of sensuality and reason is a man-made one. And tied inasmuch to scientific shortsightedness as to the religiously driven degradation of the earthenly versus the notion of an elated human spirit.

Both anthropocentric paradigms – be they through the lens of objectivism that works within an anthropocentric framework, or the lens of an arbitrariness in the spiritual spheres – any severely anthropocentric paradigm, deconstructs the holistic body and mind connection … for reasons, obviously.

The problem lies with our constructs, and not with animal reality!

Painting: Spanish Dog by Farangis G. Yegane

 

Anastasia Yarbrough: Weißes Überlegenheitsdenken und das Patriarchat schaden Tieren

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Weißes Überlegenheitsdenken und das Patriarchat schaden Tieren

Anastasia Yarbrough, http://animalvisions.wordpress.com/http://inneractivism.com/

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Eine Präsentation von Anastasia Yarbrough anlässlich der ersten Sistah Vegan Konferenz, die am 14. September als Webkonferenz, organisiert von Dr. Amie Breeze Harper, stattfand. Siehe dazu: http://simorgh.de/niceswine/tag/sistah-vegan. Übersetzung: Palang LY, mit der freundlichen Genehmigung von A. Yarbrough.

In dieser Präsentation geht es um die Narrative, die wir über die Unterdrückung von Tieren weitervermitteln. Als Tierrechtaktivist_Innen steht uns die Möglichkeit zu, in unseren Schilderungen tiefer zu gehen und uns nicht allein auf die Tokenisierung der Kämpfe farbiger Menschen und Frauen zu verlassen. Auch müssen wir keine Tokenisierung von Tieren als romantischen Symbolen, die der menschlichen Identität dienlich sein sollen, betreiben. Stattdessen können wir über den tatsächlichen Kampf reden, den Tiere durchfechten müssen, und wir können über ihre Leben sprechen, so gut wir das eben nur können. Wir können ans Licht befördern genau wie sie mit den Bemühungen um Freiheit usw. anderer, menschlicher Gruppen in Verbindung stehen, und zwar indem wir die Geschichten derjenigen Kräfte (und der Identitätsgruppen, die hinter diesen Kräften stecken) schildern, die das Ganze letztendlich miteinander verbinden.

I. Wer ich bin?

Mein Name ist Anastasia Yargrough. Ich arbeite als facilitator consultant, community educator und bin nebenbei auch Musikerin. Ich arbeite nunmehr seit 15 Jahren im tierschützerischen Bereich, und zuletzt, seit etwa 5 Jahren, bin ich im als Sprecherin und organisatorisch in der Tierbefreiungsbewegung aktiv. Ich war im Vorstand des Institute for Critical Animal Studies und bin gegenwärtig im Beirat des Food Empowerment Projects.

Bedanken möchte ich mich ganz besonders bei A. Breeze Harper, die diese Online-Konferenz ermöglicht hat. Bei Adam Weitzenfeld und pattrice jones dafür, dass sie wunderbare inspirierende Gelehrte/Aktivist_Innen sind, die sich auch als gute Zuhörer erwiesen haben wenn es um die Themen ging, mit denen ich mich zurzeit auseinandersetze. Und mein Dank gilt auch all den Aktivist_Innen dort draußen, die sich für eine totale Befreiung einsetzen, selbst unter den enorm schwierigen herrschenden Bedingungen.

II. Warum ich spezifisch über weißes Überlegenheitsdenken und das Patriarchat spreche?

► Diese alles durchdringenden und miteinander verwobenen Kräfte stellen in der Tierrechtsbewegung eine tragende Säule dar. Die TR-Bewegung ist auf die eurozentrischen Länder konzentriert und innerhalb dieser Länder ist die Mehrheit ihrer Mitglieder weiß und die Mehrzahl ihrer Führungspersönlichkeiten besteht aus weißen Männern. Folge dessen ist eine Tendenz zum Eurozentrismus, was die ideologische Grundlage für Fragen der Mensch-Tier-Beziehung anbetrifft. Auch ist es nicht selten, tierschützerischen und veganen Kampagnen zu begegnen, die ein europäisches Ideal vermitteln (beispielsweise die Kampagne gegen das Hunde-Essen in China). Der Eurozentrismus macht es Menschen, die nicht weiß sind, schwer zu meinen sie hätten einen Platz innerhalb der Bewegung, insbesondere auch dann wenn deren Tierethik nicht unbedingt dem vorherrschenden „Mainstream“ der Bewegung entspricht. Der Einfluss des Patriarchats wiederum wird besonders dann sichtbar, wenn wir betrachten, dass die Mehrheit der Bewegung zwar aus weiblichen Aktivistinnen besteht, dennoch aber 50% der Führungskräfte in den großen aktiven Tierschutz-Nonprofits allesamt männlichen Geschlechts sind. Wenn es bei den großen Veranstaltungen und Tagungen der Bewegung, wie beispielsweise bei der National Conference in Washington DC, nicht möglich ist diese Themen ernsthaft anzusprechen, und solche Themen sogar als trivial und als nicht wesentlich zur Stärkung der Bewegung abgetan werden, dann haben wir ernsthaft ein Problem.

► Die große Mehrheit von Tierrechtsorganisationen und ihrer Sprecher_Innen vergleichen die moderne Tierrechtsbewegung und zitieren Beispiele aus der antirassistischen und der antisexistischen Bewegung in den USA, ohne wirklich zu verstehen wie Rassismus und Sexismus in Amerika eigentlich funktionieren. Sie nehmen einfach an, dass sie es wüssten, weil sie sich als Aktivist_Innen für eine gleichermaßen unterdrückte Gruppe (die diverse Vielzahl von Lebewesen, die wir gemeinhin subsumierend als „Tiere“ bezeichnen) einsetzen.

◌ Bei der Nationalen Tierrechtskonferenz von 2013 in Washington DC, sagte Norm Phelps [ein bekannter Tierrechtsautor in den USA] in der eröffnenden Plenarversammlung zu den Teilnehmer_Innen, dass die Tierrechtsaktivist_Innen heute die Frederick Douglasse und Harriet Tubmans unserer Zeit sind. Nathan Runkle [der Sprecher der Organisation Mercy for Animals] sagte bei derselben Versammlung, dass die Tierrechtsbewegung der nächste evolutionäre Schritt sei im Vorwärtskommen sozialer Gerechtigkeitsbewegungen; die Tierrechte seien die neue große soziale Gerechtigkeitsbewegung.

► Dieses sich vollständig auf die Lektionen der Kämpfe aus der antirassistischen und den antisexistischen Menschenrechtsbewegungen der Vergangenheit verlassen, ist an sich in keinerlei Hinsicht ein Problem. Beide Bewegungen sind Teile unseres Erbes und wir kommen nicht umhin im Schatten ihrer Geschichte weiterzumachen. Nicht zuletzt sind die hervorragenden Persönlichkeiten dieser Bewegungen unsere Vorfahren und einflussreiche Pioniere für die Bemühungen weltweit um soziale Gerechtigkeit und in Umweltschutzbelangen gewesen. Doch wenn Führungspersönlichkeiten innerhalb der Tierrechtsbewegung bequeme Analysen betreiben, um sie als einen Hebel einzusetzen zur fortgeschrittenen Legitimierung der Tierrechtsbewegung, dann dient das unserer Bewegung nicht, und der entscheidende Punkt wird hier einfach verpasst. Es gibt einen Grund weshalb die Kämpfe der Farbigen, der Frauen und der Tiere sich ähnlich genug sehen, dass der Vergleich zulässig ist. Und diese Gemeinsamkeit liegt in der Verbindung, die gegeben ist durch die systemischen Kräfte, die ihrer aller Unterdrückung nährt und am Fortbestehen erhält. Ein weiterer Redner könnte einmal eine Analyse von jeglichem Winkel innerhalb dieser Matrix betreiben. Heute fokussiere ich auf die Punkte weißen Überlegenheitsdenkens und Patriarchat.

III. Wie weißes Überlegenheitsdenken und das Patriarchat Tiere in direkter Weise betreffen.

► Die gleichen Kräften, unterschiedliche Gruppen.

◌ Das weiße Überlegenheitsdenken und das Patriarchat (die ich von hier ab als „weißes Patriarchat“ bezeichnen werde) wurden von Theoretikern aus den Bereichen kritischer Rassenstudien und respektive des Feminismus in den USA seit mehreren Jahrzehnten untersucht. Farbige Menschen mussten sich mit dem Weißsein und Frauen mit dem Patriarchat detailliert auseinandersetzen um überleben zu können. Das Weißsein und das Patriarchat werden kollektiv begriffen als Konstrukte sozialer Identitäten, die sich strukturell über die Zeit hinweg verstärken. Das bedeutet, dass ihre initiale Erschaffung beabsichtigt war, und dass Menschen sich zur Annahme der Identitäten aus freien Stücken entschieden haben. In einer neueren Studie über die Theorie des Privilegs durch den Anarchist Federation’s Women Caucus (den Frauenausschuss der Anarchistischen Föderation) wurde betont, dass Identitätsgruppen wie Männer und Weiße nicht wirklich ihr Privileg aufgeben können, gleich wie sehr Individuen dieser Gruppen das auch möchten. Sie sind in diese Identitäten hineingeboren, in diesen Identitätsgruppen großgezogen worden und sie sind eingetaucht in ein System, aus dem sie nicht aussteigen können oder in dem sie sich überhaupt dazu entscheiden könnten, nicht mehr von diesem zu profitieren. „Du bist für das System, das dir dein Privileg erteilt nicht verantwortlich, nur dafür, wie du darauf reagierst.“ bell hooks hat das weiße Patriarchat häufig assoziiert mit Akten des Terrorismus (nämlich der Sklaverei, der Vergewaltigung, der Folter und den Mord) gerichtet spezifisch gegen schwarze Menschen und schwarze Frauen. Diese Akte des Terrorismus – Sklaverei, Vergewaltigung, Folter und Mord – sind auch das, was auch wir in der Tierrechtsbewegung versuchen wollen abzuschaffen. Es ist keinerlei Überraschung, dass diese Akte allesamt aus dem gleichen System entwachsen. Wie können wir in einer Gesellschaft leben, in der all das geschieht, ohne dass es uns überhaupt etwas ausmacht? Nun ja, zum einen macht sich das weiße Patriarchat nicht sichtbar. Wie irgendein anderes Konstrukt einer sozialen Identität, die ein sozioökonomisches System auf der Basis der Ausbeutung der schwächeren und verletzlicheren Individuen und Gemeinschaften erhält, indem es diejenigen marginalisiert, die den Status quo des „Mainstreams“ stören, in dem systematische Gewalt zum Vorteil privilegierter Gruppen begangen wird, in dem die Gedanken, Körper, Räume und die Reproduktion anderer Gruppen dominiert wird, so ist das weiße Patriarchat eine Institution, die es schafft all dies aufrecht zu halten während es selbst unsichtbar bleibt. Wir müssen uns in ganz bewusster Weise darum bemühen es sichtbar zu machen. In der Tierrechtsbewegung haben wir, wenn wir über die Unterdrückung der Tiere durch Menschen sprechen, Gelegenheiten um weißes Überlegenheitsdenken und das Patriarchat hinter der Ausbeutung, der Dominierung, der Reproduktionskontrolle, der Marginalisierung und der systematischen Tötung sichtbar zu machen. Wir können die Tokenisierung von Tieren als Maskottchen, die tatsächlich dem Zwecke ihrer Ausbeutung und Ermordung dient, benennen. Wir können auf die Tötungen von Tieren, in den Tierheimen und halbwilder und verwilderter Tiere, als Schuldzuweisung auf das Opfer hinweisen. Wir können darüber sprechen, wie wildlebende Tiere marginalisiert werden durch den Verlust ihres Habitats, verursacht durch die Agrarkultur und den sich ausdehnenden Städtebau, und wie „invasive/schädliche“ Spezies ein bequemes Ziel der Schuldzuweisung werden, wobei bei ihnen tatsächlich weder Hauptgrund und –ursache zu suchen sind. Wir können die Reproduktionskontrolle, die Zwangszucht, genetische Manipulation und die in die Sexualität eingreifende Gewalt sichtbar machen, die Institutionen am Leben erhalten wie die Tierversuchslaboratorien, die Tiere involvierende Agrarkultur, die Haustierhaltung, Zoos und Aquarien, Jagdreviere, Aquakultur und die Unterhaltungsindustrien die Tiere einbeschließen. Die Tokenisierung, die Schuldzuweisung auf das Opfer, die Marginalisierung und die Reproduktionskontrolle, sind die Grundpfeiler des weißen Patriarchats. Innerhalb des weißen Überlegenheitsdenkens in Amerika tendiert der Mainstream dazu, sich mit Tieren und farbigen Menschen dann zu identifizieren, wenn sie tot oder auf eine Fast-Unsichtbarkeit reduziert sind. Dadurch wird die Illusion erzeugt, dass wir diese Gruppen tatsächlich respektieren, indem wir sie romantisieren, und die, die sie in Wirklichkeit sind, für uns in unserer Vorstellungswelt in der Weise passend für unsere eigene Identität modulieren, nun wo unsere Vorfahren und Zeitgenossen sie bereits als eine Bedrohung außer Kraft gesetzt haben. Ein wesentlicher Grundpfeiler des weißen Patriarchats ist aber auch die Frage der Bürgerschaft. Die einzig legitimen Stimmen sind diejenigen, die „echte Bürger“ der Gruppe darstellen. Und in der Tierrechtsbewegung stellt dies ein enormes Hindernis dar in den Bemühungen um eine Bewirkung der Anerkennung der Interessen von Tieren durch die Gesellschaft.

►Das weiße Patriarchat als treibende Kraft in Tierverteidigungskampagnen.

◌ Die Kampagnen von PETA sind berüchtigt wegen ihrer rassistischen und sexistischen Komponenten. Ich werde hier nicht weiter in die Einzelheiten gehen, da eine andere Sprecherin bei dieser Konferenz ihre Analyse der Organisation PETA vorstellen wird. PETA sind jedenfalls ein sehr offensichtliches Beispiel für das weiße Patriarchat als treibende Kraft hinter ihren Zielen und Strategien. Nicht allein in den Öffentlichkeitsstunts der Organisation, sondern auch in ihren Politiken und Praktiken, die Tiere in ganz unmittelbarer Weise anbetreffen. PETA hat eine Geschichte zu verzeichnen, in denen sie mehr ihrer vermeintlich geretteten Hunde und Katzen getötet haben, als sie an ein neues Zuhause vermittelten. Nathan Winograd hat PETA seit Jahren wegen ihrer desaströsen Tierheimunterbringungspraktiken und Vorgehensweisen kritisiert. PETAs Unterstützer_Innen haben daraufhin entgegnet, dass Winograd nicht erwähnt habe, wie viele Tiere man aus den Gefahren, die für sie in überfüllten Tierheimen drohten, extra herausadoptiert habe, und dass es besser für diese Tiere sei einen „gnadenvollen“ Tod zu erleiden, als ein Leben in einen Tierheim zu verbringen, oder was noch schlimmer sei, als ein Leben ohne ein echtes Zuhause. Was mir dies sagt ist, dass für PETA die beste Art einer ethischen Beziehung zu Tieren, auf die wir unter PETAs Richtlinien hoffen könnten, diejenige ist mit toten Tiere, da es ja keine Möglichkeit gibt, alle diese Tiere unter einer kompletten institutionellen Kontrolle zu halten, und es dann effizienter wäre die Tiere einfach zu töten um sich dann auf die Schulter zu klopfen, dass man ja das richtige getan habe, denn man weiß ja schließlich auch genau, was das Beste ist. Das ist weißes Patriarchat.

◌ Verdeckte Nachforschungen bildeten die wesentliche Taktik zur Aufdeckung einiger der schlimmsten Gewaltakte gegen Tiere. Was oft nicht betont wird in solchen Ermittlungen von Tiermissbrauch in Fabrik-Farmen oder bei Kampagnen gegen den Hundekampf oder gegen Hahnenkämpfe oder bei Aufdeckungen des illegalen Handels mit wildlebenden Tierarten, sind die rassifizierten Komponenten die bei diesen Gräueltaten mitschwingen. Die große Mehrzahl derjeniger Menschen, die die niederen Arbeiten verrichten und die illegalen Taten begehen, denen wir immer wieder in den Nachrichten begegnen, und auf die der Zorn und die Empörung der Aktivist_Innen niederprasselt, sind farbige Menschen.

◦ Fremdarbeiter aus Ländern wie Mexiko und Guatemala machen ein Fünftel der Arbeiterschaft in den Agrarindustrien aus. Sie haben typischerweise keinen High School Abschluss und ihre Optionen bei der Arbeitssuche sind daher gering, auch haben sie normalerweise wenig in der Leitung dieser Farmbetriebe zu sagen. Sie sind einfach Hände – oft die blutigen Hände – die 10 bis 12-stündige Schichtdienste verrichten. Der US-amerikanische Imperialismus und Rassismus stößt sie in Jobs wie diese, wo die Möglichkeiten der Wahl dessen, wie man seine Einkünfte bestreitet, gering sind. Sie werden häufiger wegen Grausamkeit gegen Tiere belangt als die Betreiber der Farmen, die die echten Profite aus der Sache schlagen. Und Tierverteidigungsorganisation wissen das, wenn sie Klagen erheben; sie versuchen einfach jeden „Erfolg“, gleich welchen, zu erlangen, wenn er denn nur erlangbar ist. Zum Schluss hilft das den Tieren weder in der Gegenwart noch in der Zukunft, denn es erlaubt es den Shareholdern einer Verantwortlichkeit aus dem Weg zu gehen. Es erlaubt den Geschäftsbetreibern die Sündenbockfunktion den verarmten und oft analphabetischen Wanderarbeitern zuzuschieben, die kaum juristischen Schutz haben, und es sendet eine für die Öffentlichkeit irreführende Botschaft aus, dass man was gegen die „schlimmen Typen“ getan habe, wobei sie in Wirklichkeit einfach nur durch andere Immigranten gleichen Hintergrunds ausgetauscht werden, die dann ebenso den Verstand verlieren werden, mit der Gewalt, die sie stundenlang täglich ausführen müssen.

◦ Hundekämpfe sind so alt wie die zivilisierte Welt selbst. Und Hahnenkämpfe begannen in Europa etwa um das 15. Jahrhundert herum aufzutauchen. Beide dieser Blutsportarten zählten gewöhnlicherweise zu den Aktivitäten wohlhabender Landbesitzer, Handeltreibender und Aristokraten; in anderen Worten: Leute die Geld hatten. Heute werden diese Blutsportarten mit armen farbigen Menschen in Verbindung gebracht. So sehen die Kampagnen gegen diese grausamen Bräuche oft aus wie eine spezifische Strafung Farbiger, nun wo weiße Menschen der Mittel- und Oberschicht kulturell „jenseits“ von solch einem Barbarismus stehen.

◦ Der illegale Handel wildlebender Tierarten ist ein Thema, das nicht allein die Tierverteidigungsbewegung beschäftigt, dieses Thema ist auch bestimmend in Bereichen umweltschützerischer Tätigkeiten. Kampagnen und Berichte betonen die Prozentzahl des illegalen Handels, so dass man sich auf CITES und damit auf juristische und politische Richtlinien berufen kann. Soweit hat das allerdings keinen besonders großen Unterschied erbracht, was die Anzahl von Tieren, lebend oder tot, anbetrifft, die aus ihrem gebürtigen Land oder Wasser herausgeschmuggelt werden. Die Gegenden wo die meisten dieser Aktivitäten stattfinden, liegen in Südostasien und in Subsahara-Afrika. Nachrichtenmedien, Dokumentationen und Kampagnen fokussieren zumeist extensiv auf die Seite der „Wilderei“ im Handel mit wildlebenden Tierarten, die ausschließlich von den farbigen Menschen in den Regionen betrieben wird. Obgleich das Geschäft des Handels wildlebender Tierarten Teile großer krimineller Syndikate bildet, sind die Leute, die wir überall in Bildern und in den Nachrichtenartikeln sehen, diejenigen mit wenig Ressourcen und mit weniger Sagen in den großen Syndikaten – Leute die einfach ausgetauscht werden können, die man einfach zu Sündenböcken machen kann. Es ist weitaus schwieriger die wohlhabenden Konsumenten von Produkten aus wilden Tieren sichtbar zu machen, und es ist schwieriger Reiche in Frage zu stellen, Jagdsitze in Privatbesitz, die vom Geschäft mit dem Handel „exotischer“ Tierarten profitieren, es ist schwieriger amerikanische und europäische Privatinvestoren von Milizen und kriminellen Syndikaten in diesen Regionen anzugreifen, also tut es auch niemand. Es ist weitaus einfacher, arme farbige Menschen zur Verantwortung zu ziehen, die die tatsächliche Gewalt und die tatsächliche Straftat begehen, denn das sind die Plakatkriminellen, und das weiße Überlegenheitsdenken und der Kolonialismus können ungehindert weitermachen, unbemerkt, in ihren systemerhaltenden Funktionen.

◦ Rassismus, Klassismus und Kolonialismus treiben farbige Menschen dazu, sich übermäßig auf die Ausbeutung von Tieren zu verlassen, und weil sie nicht den Schutz durch Wohlstand und Weißsein genießen, tragen diese Leute die Last der Konsequenzen, während die Schwergewichte in Sachen Ermöglichung, ihr Geschäft weiter und wie gehabt betreiben können.

IV. Rassismus und Speziesismus: Sind beide miteinander austauschbar?

► Rasse und Spezies sind willkürliche Unterscheidungen die ungefähr in der gleichen Zeit im europäischen Denken entstanden. Beide sind geleitet von phänotypischen Unterscheidungen aber tragen das Gewicht und die Legitimität als seien sie biologisch verwurzelt, und biologisch wird oft gleichgesetzt mit etwas „Fixiertem.“ In der Biologie wird die biologische Speziesdefinition oft als die ultimative Speziesdefinition begriffen. Wenn Gruppen erwiesenermaßen aus Individuen bestehen, die reproduktionstaugliche Nachkommen erzeugen können, dann sind sie eine echte Spezies. Im Freien oder in den Laboratorien ist diese primäre Definition meistens schwer zu testen, so werden noch andere Definitionen als akzeptabler Ersatz verstanden, die auf den morphologischen und phylogenetischen Unterschieden zwischen Gruppen basieren. Doch was die morphologischen und phylogenetischen Speziesdefinitionen tun, ist, dass sie die Kennzeichnungen von Spezies so willkürlich machen, wie das auch in der Rassentheorie handhabe ist. Für beide geht es im Wesentlichen hierum, dass: wenn du ein bisschen anders aussiehst, Dinge ein wenig anders tust, genetisch etwas variierst und sogar auch noch in einer anderer Region als dem Ort der Vergleichsbasis lebst, dann reicht das dazu, deine Gruppe als eine eigene Spezies zu kennzeichnen (und historisch wurde Rasse und Spezies in austauschbarer Weise eingesetzt), bis ein anderer „Experte“ vorbeikommt und etwas anderes behauptet.

► In meiner Erfahrung ist das, was wir als Tierrechtsaktivist_Innen häufig als Speziesismus kennzeichnen, zumeist nichts anderes als Rassismus, Sexismus und Ableismus der gegen Tiere gerichtet ist. Tier-Agrarkutlur, Aquakultur, Laborversuche mit Tieren, die Haustierhaltung und auch die kommerzielle- und die Freizeitjagd benötigen die Unterdrückung spezifischer Spezies um dadurch bestimmen menschlichen Gruppen einen Vorteil zu verschaffen. Doch die Argumente, die angebracht werden um diese Spezies in der Unterdrückung zu halten, sind nicht so sehr speziesistisch wie sie rassistisch, sexistisch und/oder abelistisch sind. Während Hunde als eine Spezies zur kommerziellen Zucht anvisiert werden, sind es die Hunderassen (die man ansonsten auch als „Züchtungen“ bezeichnet), die als Rechtfertigung und Anreiz zur Fortsetzung der selektiven Nachzucht und zur reproduktiven Kontrolle von Hunden dienen. Und es sind die Rassen, die in einigen Ländern einen Hund dazu prädestinieren getötet zu werden, nur weil er/sie als eine bestimmte Rasse geboren wurde. Ökofeministische Tierrechtsaktivistinnen haben seit Jahren schon betont, dass der Sexismus eine wesentliche treibende Kraft in der Unterdrückung von Tieren in den Agrarindustrien sind, insbesondere der Milch und Eierindustrie, die nicht existieren würden wenn die weibliche Gebärfähigkeit dabei nicht ausgebeutet werden könnte. Selbst Tierrechtsaktivist_Innen spielen in die Fallen des Abelismus hinein, indem sie sozial-kognitive Fähigkeiten von Tieren betonen, in ihrem verzweifelten Versuch Leute dazu zu bewegen, über Tiere einmal nachzudenken. Die Fähigkeiten von Tier-Individuen und Spezies mögen vielleicht den Grund bieten, mit dem wir versuchen zu rechtfertigen wie wir Tiere behandeln. Sobald wir Aktivist_Innen aber einmal dazu imstande sind, das Sozial-Kognitive dort und dann zu erkennen wo es erscheint, dann sollte es doch leichter werden zu begreifen, womit wir hier wirklich arbeiten.

V. Schlussfolgerung

► Das weiße Überlegenheitsdenken und das Patriarchat sichtbar zu machen, ist wichtig um die Unterdrückung von Tieren sichtbar zu machen. Oft stecken diese hinter den Gräueltaten die gegen Tiere begangen werde, wogegen wir schließlich kämpfen.

► Das weiße Überlegenheitsdenken und das Patriarchat beeinflussen die Ziele der Bewegung und der angewendeten Strategien. Wir können evaluieren, wie unsere Ziele und Strategien weitervermittelt werden, und indem wir die Intention hegen diese Kräfte sichtbar zu machen, anzuerkennen was wirklich los ist, indem wir uns unsere eigene Rolle in all dem bewusst machen, können wir die Verantwortung für eingeschlagene Richtungen in der Bewegung übernehmen.

► Nun wo andere Aktivist_Innen Analysen über den Abelismus, Heterosexismus, Cissexismus und Queerness mit einbeziehen, haben wir die Möglichkeit, dass die Tierrechte sich zu einer echten Pioniersfront der intersektionalen Bewegung entwickeln können. Schaffen wir es diese Herausforderung anzunehmen?

Weitere Beispiele weißen Patriarchalismusses:

„Ich hab ihm gerade einen Nasenring angebracht … , so dass er nicht mehr bei seiner Mutter saugt. Er braucht es einfach nicht mehr … . Er wird sich dran gewöhnen. Wir haben es mit den anderen Kälbern auch so gemacht. An dem Ring sind nur einige Zacken, und das ist damit es die Kuh an ihrem Euter stört wenn er versucht zu saugen, sie wird ihn dann wegtreten … . Tja, das ist halt noch so eine weitere spaßige Sache, die du so auf einer Farm machen kannst.“

http://www.youtube.com/watch?v=mOMYfrFKHyE&feature=youtu.be

Malerei: © Farangis G. Yegane

(Eventuelle typografische Korrekturen werden noch vorgenommen.)

Copyright © 2013, Anastasia Yarbrough, Gita Y. Arani-May / Palang LY. Alle Rechte vorbehalten.

 

Animal Thealogy: Man-Machine? Animal Reason! (Part 2)


Io – Farangis G Yegane

Animal Thealogy:

Man-Machine? Animal Reason! (2)

(And this was part one of that text.)

Palang LY

A geometrical image

Imagine two abstract groups. Group A consists of triangles and everything that surrounds them becomes mathematically relevant to their own triangular form. This happens as all that either resembles or does not resemble a triangle appears in a certain colour.

Group B are circles.

Now group A says that group B aren’t triangles (because A are triangles) and that B also weren’t squares or rectangles.

Does any reason follow from this that would mathematically legitimate for the circles to be excluded as equally valid geometrical figures?

The triangles are different compared to the circles, but both are geometrical figures and insofar of an equal value.

They can be correlated due to each of their geometrical qualities, even when the circles do not match the characteristics of the triangles!

Let’s take this as our metaphor

Sociology does not question the social interaction between humans and nonhuman animals. They don’t scrutinize that relation from their viewpoint, because the view held on the human relation towards animals is already set in its core by the natural sciences.

The hierarchical empire built by the natural sciences though [and along with it the humanistic knowledge on which the natural sciences base upon] rules every need for any further examination and consideration of this relationship out. We do not see the direct relation between humans and nonhuman animals.

A most typical exemplification of that inability to relate on a basic and fundamental level of ‘common sense’ can be pinpointed in the difference between relating to nonhuman animals in terms of “joy” versus “love”: as in “animals equally feel joy” or “we can both love”, and “pain” versus “violence”: as in: “animals can equally feel pain” or “we can both experience violence”. Love is a intermittent sentiment, violence also basis on social interactivity (though in that negative sense), where as “joy” is located only in the subject we attribute the feeling to, and the same goes for “pain”.

We – nonhuman animals and humans – understand the questions of LOVE and VIOLENCE. Whereby “joy” and “pain” are reductionary names for the “same” thing.

Regarding the question whether animals can be regarded in any way as moral agents, one has to ask, does moral exist outside the human concept of morality?

When we discuss morality we presume that the substance matter which the term comprises came into life through our perceptions, and because we define what „moral“ means, we can claim a described phenomenon as solely ours.

What does morality consist of?

Does morality solely exist because of a theoretical framework? One can doubt that. Morality on the one side has something to do with basic social interaction, through that morality gains value.

On the other side are the superordinate agreements about morality, which are declared and decided upon by an elite or defining group/process, but through that the agreements about morality only contain a forced validity, which is disconnected from its own basis, that is: the meaning of social interaction between beings (i.e. the construct about morality excludes that what lays outside of its hierarchy, other forms of interaction that contain „social values“ ).

On the individual plane exists that what any “I” perceives and experiences in her lived interactions and experiences as „morally okay“. And that can be between nonhuman animals or humans in the whole environmental context – seen from a common sense point of view if we take the human view.

When we discard the human decorum that surrounds and sticks to the word morality, we can say that every action has a moral implication, non-anthropocentrically seen.

It’s always the same: otherness. We have to accept it.

Animals have a very different philosophy-of-living in a neutral comparison to our philosophy of life, and I believe one can use the term philosophy here to describe the yet unnamed phenomenon in nonhumans animals of how they structure and perceive their own lives.

I ask myself whether the human problem with nonhuman animals isn’t rather to be found in the differences of their philosophies-of-life when compared to our typically human ones.

The problems lie much more in this radical otherness from us, than in the reasons of gradual biological differences or in the often assumed moral impotence on this other one’s (the animal’s) behalf.

The problem thus seems to fluctuate around the scope of difference and coinciding similarity. In many aspects we equal nonhumans animals a lot, but in the aspect of our dominance claim finally, we see nonhuman animals as „the losers“, the bottom of the evolutionary or divinely ordained hierarchical order on which we can postulate our violent and hypocritical sense of power.

That nonhuman animals are the losers amongst the biological animals is even an attitude that some of their advocates purport. I often meet people who won’t reckon a unique, self-sufficient quality seen to be in the closeness and distance amongst the different animals (including human animals). In the forefront of every argumentation there is always: how are they in comparison to us. As if humans and nonhuman animals had to compete on an „equal” scale … and another related argumentation goes: how much of their „instinct“ could possibly entitle them to be granted rights; right that would protect them from humans (whereby it is highly questionable whether those who have prejudices against you, can really grant you your own rights.)

Human society, it seems, will always consider the „us“ and the „we“ as objectively more important, insofar as the „we“, the how „we are“, is the criterion, and nonhumans animals are measured against it.

The crucial point is to accept others and to accept the validity of otherness. For the others and maybe even for us!

Reaching far? Animal Thealogy – female animal deities, female human deities, on the terms of such angles.

 

Animal Place: Helping Hens Rescue (2)

Animal Place: Helping Hens Rescue (2)

Der Teil Eins dieses Features: Animal Place in Kalifornien haben 3.000 Hühner gerettet.

Eine hoffentlich zukunftsweisende Aktion, die konstruktive menschliche Koordination und eine neue ethische Beispielhaftigkeit miteinander verbinden konnte, so wie das nur im Tierschutz möglich ist.

Quelle: http://animalplace.org/helping-hens-rescue. Übersetzung: Palang LY, mit der freundlichen Genehmigung vom Animal Place Sanctuary.

Animal Place leitete im September 2013 die Rettung von 3.000 Hühnern aus einem Eierproduktionsbetrieb in Kalifornien. 1.150 dieser Tiere wurden im Rahmen dieser Rettungsaktion an die Ostküste geflogen, in dem soweit ersten Flug, der in den USA stattgefunden hat, bei dem erwachsene Hühner im Flugzeug transportiert wurden. Ein besonderer Dank gilt der PR-Firma Evolotus (http://www.evolotuspr.com/), die uns dabei half, die Information über diese besondere Aktion in die Welt zu tragen.

7. September 2013: Schaut, in diesem Video seht Ihr, wie unsere Hennen im Flugzeug von Küste zu Küste geflogen werden!

4. und 5. September 2013: Die Hennen verlassen Hayward um 19.15 Uhr und kommen nach einem turbulenten Flug am Elmira Flughafen in New York morgens um 6.30 Uhr an.

Möchtet ihr helfen?

  1. Dann tragt euch für unsere Sanctuary-Sweets Rezeptliste ein und verbannt Eier aus eurem Speiseplan. Wr schicken euch dann jede Woche ein Rezept für ein veganes Frühstück, ein Mittagessen, ein Abendessen und ein Dessert.
  2. Bewerbt euch für eine Adoption von einer der mehr als 2.000 Hennen, die noch in unserem Grass Vally- und im Vacaville-Schutzhof sind (http://animalplace.org/adoption.html).
  3. Hinterlasst einen positiven Kommentar bei einer der VIELEN News-Stories über unsere Rettungsaktion (dies hier sind nur einige!):  SFGateFox40CBS San FranciscoNews10 Sacramento, NBC New YorkUPIThe GuardianChristian Science MonitorMarketWatch.

 

3. September 2013:

Unser FAQ zum Airlift der geretteten Tiere.

1.150 Hennen fliegen mit dem Flugzeug vom Animal Place Sanctuary nach New York, wo sie ihre permamente Unterbringung finden. Dies ist das erste Mal in der Geschichte der USA, dass ein Privatflugzeug gechartert wurde, um Hennen von der West- an die Ostüste des Landes zu fliegen. Die Hennen gehören zu einer Gruppe von 3.000 Hühnern, die wir von einer Eierfarm in Kalifornien gerettet haben. Einer unser Förderer bot an, dass er die Kosten für den Flug übernehmen wolle, und so konnten wir die Tiere mit einem Privatjet fliegen lassen.

„Das ist das erste Mal, das erwachsene Hühner jemals quer durchs ganze Land geflogen wurden,“ sagt Kim Sturla, die Direktorin vom Animal Place. „Ein großzügiger Förderer hat uns den Flug der Hennen von Küste zu Küste angeboten und wir haben bei der Chance gleich zugepackt.“

Die 2-jährigen weißen Leghorn-Hühner stammen aus einer Batteriekäfighaltung, wo sie in Käfigen leben mussten, sie so klein sind, dass die Vögel darin nichtmal ihre Flügel strecken können. In einem Alter von nur acht Tagen wurde ihnen, was in Eierfarmen Routine ist, ein Teil ihrer Schnäbel gekürzt, ohne die Verabreichung eines Schmerzmittels, damit sie sich in den Käfigen später nicht mit ihrern Schnäbeln gegenseitig verletzen würden.

4. September 2013: Die Hühner werden von den beiden Animal Place Einrichtungen, in Grass Valley und in Vacaville, vorsichtig aufgeladen und dann mit einem Laster zum Hayward Exectuive Airport gebracht. Der Abflug ist um 18:45 Uhr und sie werden am 5. September gegen 7.00 in der Früh in New York ankommen.

Neun Schutzhöfe und Tierheime werden die 1.150 Hühner an der Ostküste aufnehmen, sie dort teils weiter zur Adoption vermitteln und teilweise auch permanent in ihren eigenen Einrichtungen unterbringen. Die übrigen 1.850 Hennen können über uns in Kalifornien adoptiert werden. Interessierte sollten sich diebezüglich an uns wenden über unsere Webseite http://www.animalplace.org/.

„Diese Hennen haben so viel durchgemacht,“ sagt Jamie London, die Pflegedirektorin von Animal Place. Jamie begleitet die Hennen auch auf ihrem Flug nach New York und sie führt die Aufsicht über einen reibunglosen Ablauf, damit die Tiere alle wohlbehalten ankommen. „Genau wie Hunde, die aus Hundezuchtbetrieben gerettet wurden, so sind auch diese Hennen aus einem Leben des Elends befreit worden, und sie werden den Rest ihres Lebens nun in friedvollen Umgebungen verbringen können.“

Die Liste der Schutzhöfe und Tierheime, die an der Unterbringung der Hennen beteiligt sind:

Animal Place – retteten 3.000 vor der Vergasung, koordinierten den Flug von 1.150 Hennen an die Ostküstere
Marji Beach, Education Director, Animal Place, Grass Valley & Vacaville, CA, 707-363-7960, 530-798-5114.

Farm Sanctuary – übernehmen 500 Hennen
Susie Coston, National Shelter Director, 607-342-0961, scoston@farmsanctuary.org

WoodstockFarm Animal Sanctuary
Jenny Brown,Director, jenny@woodstocksanctuary.org, 845-679-5955 (office), 845-706-1151 (cell)

Catskill Animal Sanctuary – übernehmen 200 Hennen
Kathy Stevens, Director, 914-388-4984, kathy@casanctuary.org

Happy Trails Farm Animal Sanctuary, Inc. – übernehmen 200 Hennen
Annette Fisher, Director, Annette@happytrailsfarm.org, 330-281-1387 (cell), 330-296-5914 (office)

UPC – übernehmen 50 Hennen
Karen Davis, President, karen@upc-online.org, 757-678-7875

SASHA – übernehmen 100 Hennen
Christine Wagner, Assistant Director, christine@sashafarm.org, 734-428-9617

Lollypop Farm, Humane Society of Greater Rochester – übernehmen 80 Hennen
Joanna Dychton, Farm and Safety Manager, farm@lollypop.org, 585-223-1330 x 266

VINE – übernehmen 20 Hennen
Miriam Jones, sanctuary@bravebirds.org, 802-885-4017

Coming Home Animal Sanctuary – übernehmen 6 Hennen
Laura George, DVM, Executive Director, laura@cominghomesanctuary.org

Animal Place und ihre Erfahrungen mit Großrettungsaktionen von Hühnern aus Legefarmen

Animal Place haben nun schon mehrere Großrettungsaktionen durchgeführt. Letztes Jahr (2012) haben sie in Turlock, Kalifornien, von einer Farm auf der 50.000 Hennen zurückgelassen wurden ohne Futter unf Wasser, 4.460 der Tiere gerettet. In einer Zeitspanne von einem Jahr konnten sie, über eine zur Aktionen eingeleitete Vermittlungkampagne, die meisten der geretteten Tiere vermitteln.

Seit 2010 konnten Animal Place 8.000 Hühner, zumeist aus Eierproduktionsbetrieben, retten und an ein geeignetes Zuhause weitervermitteln. So konnte verhindert werden, dass diese Tiere geschlachtet und irgendeiner Form grausam getötet werden.

Die Farm in Turlock, deren Betreiber anonym bleiben wollten, hatte sich an das Animal Place Sanctuary gewendet, nachdem sie deren Informationsunterlagen zum ‚Rescue Ranch Programm’ erhalten hatten. Im Rahmen dieses Programmes bittet Animal Place Betreiber von Eierfarmen darum, Hennen an den Schutzhof zu übergeben, statt sie zur Schlachtung zu bringen. Bis jetzt war die Farm in Turlock der größte Betrieb, der sich bereit erklärte, einige der Hühner an Animal Place zu übergeben.

Das Motto von Animal Place – bei seinen großen Hühnerrettungsaktionen, sowie bei all seinen Aktionen, in denen es Farmtiere rettet – ist es, mit dem Ziel der Beendigung der Ausbeutung von Farmtieren vor Augen, den Tieren zu helfen, die jetzt leben und die jetzt leiden!

Mehr Videos zur HELPING HENS RESCUE 2013

Und ein sehr schöner Dokumentationsfilm über Animal Places Turlock Rescue 2012:

Infos zur Rettungsaktion Turlock sind auf dieser Animal Place Seite nachzulesen: http://www.turlockrescue.org